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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von finchen226 06.06.10 - 12:11 Uhr

Guten Tag!
nun erstmal zu mir! Ich bin 18 jahre alt und will eine Ausbildung als Rettungsassistäntin beginnen.l Würde im erstem Jahr 650 Euro Ausbildungsvergütung bekommen. Dazu kommt noch mein Kindergeld von 164 Euro.

Kann sich mal jemand die Wohnung angucken, ob und in wie weit das versteckte Kosten sein könnten? Danke schonmal!

http://www.immobilienscout24.de/55222956?navigationbarurl=/Suche/Wohnung-Miete/Niedersachsen/Nienburg-Weser-Kreis/-/1,00-3,00/40,00-80,00/EURO-100,00-500,00

Beitrag von dream25 06.06.10 - 12:21 Uhr

Ich habe keine versteckten Kosten enteckt, aber bedenke, dass Du noch Strom bezahlen musst! Ich finde eine Warmmiete von 460 € schon ganz schön viel, im übrigen bekommst Du 184 € Kindergeld!

ABER wenn Du von 834 € netto 460 € Miete und den Strom abziehen musst wirds eng, erst recht wenn Du ein Auto hast oder auf die Bahn angewiesen bist, dann kommt noch das Telefon dazu, vielleicht ne Versicherung etc. Daran solltest du wirklich denken! Und hast Du beim Ausbildungsgehalt nicht auch Abzüge? Sind die 650 € netto?

Beitrag von isa-1977 06.06.10 - 12:24 Uhr

Mit Deinem Ausbildungsgehalt kannst Du Dir diese Wohnung nie und nimmer leisten.

390,00 € Miete, 70,00 € Nebenkosten, 50 € Heizung/Warmwasser. Das sind Summasumarum 510,00 € Warmmiete

Hinzu kommt noch Strom, Versicherung und die Kosten für den Lebensunterhalt.

Kannst Du nicht soweit rechnen???????

Beitrag von dream25 06.06.10 - 12:28 Uhr

Stimmt, dann hat sie ja noch weniger. Hatte gar nicht gesehen, dass die Heizkosten gar nicht in der Warmmiete enthalten sind.....

Beitrag von goldtaube 06.06.10 - 12:27 Uhr

Also ich habe schon was gefunden. Da steht Warmmiete 460 Euro und Kaltmiete 390 Euro. Differenz sind somit 70 Euro.

Unten steht 70 Euro Nebenkosten und das Heizkosten in den Nebekosten drin sind. Die Heizkosten werden mit 50 Euro angegeben.

Entweder man hat sich vertan und die Heizkosten sind nicht in den Nebenkosten. Dann wären es aber 390 Euro + 70 Euro Nebenkosten = 460 Euro Warmmiete (wie oben angegeben) + 50 Euro Heizkosten = 510 Euro
Dazu finde ich 50 Euro für Heizkosten zuwenig. Gerade bei Öl und bei einer 80 qm Wohnung.

Oder sie meinen tatsächlich das die Heizkosten von 50 Euro in den Nebenkosten drin sind, dann wäre die Höhe der Nebenkosten aber nur 20 Euro und somit so oder so viel zu niedrig angesetzt. Vor allen Dingen auch die Heizkosten.
Das kann also so nicht stimmen.

Beitrag von goldtaube 06.06.10 - 12:27 Uhr

Desweiteren frage ich mich wie du das finanzieren möchtest. Es sei denn du hast noch weitere Einkommen oder einen Partner der arbeiten geht und das finanziert.

Beitrag von cocomaus1982 06.06.10 - 12:27 Uhr

Hallo

Du Hättest also 834€ Einnahmen... die Wohnung soll 460€ warmkosten hinzukommen kosten wie Strom und eventuell ne Hausratversicherung
Lebensmittel und weis ja nicht was du noch für Kosten hast....

Beziehst du die wohnung alleine? Dann find ich es ganz schön Teuer...
Eventuell könntest du noch Wohngeld beantragen.

lg

Beitrag von isa-1977 06.06.10 - 12:34 Uhr

Ich denke nicht, daß man in diesem Fall Wohngeld beantragen kann. Das wäre ja noch schöner.

Die Wohnung ist völlig unangemessen für eine Person. Wenn ich mir so eine große Wohnung nicht leisten kann, dann suche ich mir eine Kleinere. 1 Person braucht keine 80 m².

Abgesehen davon ist Deine Berechnung falsch!!

Beitrag von dream25 06.06.10 - 12:36 Uhr

#pro

Beitrag von goldtaube 06.06.10 - 12:37 Uhr

Beim Wohngeld ist die Wohnungsgröße egal. Da darf man auch allein in einer 100 qm Wohnung leben. Trotzdem gibt es natürlich Miethöchstgrenzen die beim Wohngeld berücksichtigt werden und natürlich wird das Einkommen gegenübergestellt. Man muss auch ein Mindesteinkommen erreichen usw.

Beitrag von isa-1977 06.06.10 - 12:42 Uhr

Das zeig mir doch bitte mal, wo das steht.

Da such ich mir jetzt sofort eine 100 m²-Wohnung und lasse mir die Mehrkosten (die ich mir nicht leisten kann) über Wohngeld finanzieren.

Nee, beim besten Willen. Das kann UND will ich nicht glauben.

Beitrag von motte1986 06.06.10 - 12:47 Uhr

hallo!

doch ist echt so. aber: die wohnung muss schon angemessen sein. ansonsten wird nur das einkommen gegenüber der ortsüblichen miete gestellt.

so einfach ists echt nicht, aber exakte vorschriften über die wohnungsgröße gibts auch nicht wirklich...

lg

Beitrag von isa-1977 06.06.10 - 12:55 Uhr

Angemessen ja, aber in diesem Fall ist es unangemessen.

... obwohl, Angemessenheit ist immer relativ. Könnte mir auch gut vorstellen, zu Dritt in einer 180 m² Wohung zu leben. Vielleicht sollte ich mal einen Wohngeldantrag stellen #rofl

Armes Deutschland ... Wenn man hier so liest, ist jeder 2te arbeitslos und versucht den Staat abzuzocken. Weshalb geht überhaupt noch jmd. arbeiten :-[

Beitrag von motte1986 06.06.10 - 12:59 Uhr

DAS frag ich mich schon lang...

weist, unsereins (also wir zumindest) sind mit unserer 75qm wohnung, 3 zimmer, südbalkon (#rofl) total zufrieden und sind....achtung.....jetzt wirds assi....zu 4.!!!!!!!

ja, ne 200qmwhg find ich zu 4. eigentlich recht klein...ne villa wäre doch grad so tragbar!!!!

ne, echt, ich finds echt übel!

schwanger hin oder her, aber die dame scheint allein einzuziehen, da sind es für meinen geschmack schon mal 60qm zuviel und als rettungsassistentin wird sie ihre ausbildung knicken können, wenn sie schwanger ist. ergo: da wird doch nicht jemand am ende GARNICHTS machen???#aerger


und wir deppen sparen wie die wahnsinnigen, damit wir uns selbst finanzieren können!!!

lg

Beitrag von isa-1977 06.06.10 - 13:11 Uhr

Irgendwas läuft in Deutschland verdammt schief. Es besteht ja überhaupt kein Anreiz mehr arbeiten zu gehen. Den ALG2-Empfänger gehts noch zu gut mit ihrem Regelsatz. Meiner Meinung nach sollte der mal drastisch gesenkt werden, damit manche Leute ihren Arsch hoch bekommen.

Beitrag von motte1986 06.06.10 - 13:15 Uhr

mein vorschlag wäre ja:

den satz lassen, dafür zeitlich begrenzen. braucht man den satz anschließend immer noch (z.b. nach 6 monaten), muss man das nachweisen, dass man wirklich nicht arbeiten gehen KANN.

das gesparte geld kann man dann ja in umschulungen, kinderbetreuung, etc. stecken, dass der wiedereinstieg leichter ist und keiner mehr die ausrede wegen kindern oder so hat.

wer jobs ablehnt, bekommt keine sanktion oder abmahnung, sondern 6 monate gar kein geld.

ende gelände.

was meinst, wie schnell es dann keine putzjobs oder ähnliches mehr gibt?

sobald dann beide für mind. 400euro arbeiten gehen, können sie ja aufstockung bekommen.


aber solchen faulen loosern sollte man die lebensgrundlage nehmen, sie mal für 1 jahr in irgend nen afrikanischen oder südamerikanischen slum stecken und plastikmüll sammeln lassen!!!

zum kotzen!!!!!


lg

Beitrag von isa-1977 06.06.10 - 13:21 Uhr

***

Beitrag von motte1986 06.06.10 - 20:32 Uhr

ja, hallo?

logisch!

ich hab mal in nem urlaub (CENTER PARKS!!!) ne damals noch sozialhilfe-family "kennengelernt". die hatten den bungalow neben an. die haben sich den urlaub vom kindergeld finanziert!!!!

ist das denn zu fassen?

klar, man bekommt immer irgendwie arbeit, die wenigsten bekommen wirklich nix. aber: die meisten haben vorstellungen, die sind jenseits von gut und böse. da muss ja der lohn mind. bei 2000€ netto liegen...

ne, da komm ich echt nicht klar....

Beitrag von jade63 07.06.10 - 05:10 Uhr

Der Ansatz ist gut, aaaber...

Ich kenne etliche Ärzte, die einem sofort bescheinigen, dass man absolut nicht arbeiten KANN, das auch für längere Zeit :-(
Also müsste man diese Leute erst einmal von einem unabhängen Arzt oder vom Amtsarzt durchchecken lassen, ob das wirklich so ist.
Naja, dieser Arzt will auch sein Geld dafür.

Außerdem gibts einen ausgedehnten Schwarzarbeitsmarkt.
Wie viele Leute lassen sich krank schreiben und arbeiten dann schwarz?
Oder beziehen ALGI oder ALGII während dieser Zeit?
Das müsste man mal von Grund auf aufdecken. Ich kann das nicht beweisen, mir wurde es nur erzählt.

Kein Geld zu erhalten gibt diesen Leuten wieder ein Argument, schwarz zu arbeiten.
Also müsste dann auch noch geprüft werden, wovon jemand lebt, der kein Geld bekomt.

Ich weiß nicht, ob irgendjemand in Deutschland schon mal nachgerechnet hat, was das kostet, auch längerfristig.
Vielleicht kam der ja zu dem Ergebnis, dass es billiger ist, alles so zu lassen?

Beitrag von motte1986 07.06.10 - 09:37 Uhr

ja, es ist im prinzip ein fass ohne boden...

irgendwo gibts immer schlupflöcher...


ich denke auch, dass es so billiger ist, wie es ist, anstatt viel mehr zu prüfen. aber für wieviel schwachsinn werden die tatsächlichen kosten überschritten? gibts ja viele beispiele...

vlg

Beitrag von manavgat 07.06.10 - 09:27 Uhr

Du wärst die erste, die ich dahin schicken würde.

Du stehst mir nämlich in der Sonne.

Gruß

Manavgat

Beitrag von motte1986 07.06.10 - 09:36 Uhr

gehts dir noch ganz knusper?

mehr als heiße luft bringst du auch nicht raus, oder?

ICH geh arbeiten, zahle meinen unterhalt selber, bekomme keinen cent vom staat zusätzlich.

also, wo ist dein problem?

achja, ich vergaß: gebissene hunde bellen gern, was?

Beitrag von manavgat 07.06.10 - 09:27 Uhr

Dein Beitrag ist völlig off-topic

Gruß

Manavgat

Beitrag von goldtaube 06.06.10 - 13:11 Uhr

Sie ist vom Mietpreis eventuell unangemessen. Da kann man nicht beurteilen, weil wir den Mietspiegel etc. nicht kennen. Sagen wir sie wäre vom Preis her unangemessen, und es wären nur 350 Euro Warm bei 80 qm angemessen. Dann würden nur diese bei der Berechnung des Wohngeldes berücksichtigt.
Es würde aber eben schon der angemessene Mietpreis einer 80 qm Wohnung berücksichtigt. Ob da jetzt 1 oder 2 Personen drin leben ist egal.

Dann wird geschaut ob das Mindesteinkommen (ALG II Regelsatz + tatsächliche Miete + Heizkosten) erreicht wird und die Person das Mindesteinkommen erreicht, dann kann sie entsprechend Wohngeld bekommen. Auch wenn sie in einer 80 qm Wohnung lebt. Sollte sie das Mindesteinkommen nicht erreichen hat sie die Möglichkeit der Wohngeldstelle darzulegen wie sie von diesem Einkommen die Miete, Strom, Heizkosten, Lebensunterhalt finanzieren will und die entscheiden dann ob das plausibel ist oder nicht.

Beitrag von cocomaus1982 06.06.10 - 12:38 Uhr

#augen#augen#augen

ich fragte doch ob sie da allein einzieht, sonst finde ich die Wohnung ganz schön teuer...

Und jaaaa es ist richtig das eine Person keine 80m² braucht habe ich nicht behauptet....