Elterngeld und Unterstützung??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von liebbin 06.06.10 - 21:36 Uhr

Hallo,

vielleicht kennt sich hier jemand aus.

Mein Mann wird nach der Geburt Elternzeit nehmen und das heißt 2 Monaten 67% von seinem Gehalt bekommen. Das heißt wir können damit nur unsere Rechnungen bezahlen und für essen bleibt nichts übrig. Können wir für diese 2 Monaten irgendwo Unterstützung beantragen?

Bekomme ich mein Elterngeld(300€) mit meinem Mann gleichzeitig oder erst nach denn 2 Monaten? Wenn ich die 300€ gleichzeitig mit ihm bekommen würde, könnten wir vielleicht damit 2 Monaten lag überleben.

LG liebbin

Beitrag von ich2901 06.06.10 - 21:41 Uhr

hört sich an als bist du nicht berufstätig?

Beitrag von liebbin 06.06.10 - 21:42 Uhr

Hallo,

nein ich bin nicht berufstätig.

LG

Beitrag von ich2901 06.06.10 - 21:49 Uhr

Wenn dein Partner in Elternzeit geht bekommt nur er das Geld. Anspruch habt ihr 12 Monate und wenn dein Mann auch in Elternzeit geht 14 Monate. Die Rechnung geht aber bei Euch scheinbar besser auf wenn er weiter arbeitet und du die 300 EUR pro Maonat bekommst.
Andernfalls bekommt er die 67 % und du bekommst nichts. Er erhält ja dann die Leistung.

Beitrag von italyelfchen 06.06.10 - 22:03 Uhr

Achso? Das war mir neu? Bekommt man den Sockelbetrag wirklich nur, wenn der Mann keine Elternzeit nimmt??

Beitrag von ich2901 06.06.10 - 22:05 Uhr

nein, ich wollte nur sagen dass die Mzutteschutzzeit auf das Elterngeld angerechnet wird. Also zählen die acht Wochen nach der Geburt hier schon mit rein.

Beitrag von italyelfchen 06.06.10 - 22:12 Uhr

Ja, aber sie hat ja gar keinen Mutterschutz in dem Sinne, sondern bekommt von Beginn an Elterngeld (so war es bei mir!). Da die 67% des Gehaltes des Ehemannes sein Elterngeld ist und sie ja noch ihres bekommt, haben sie doch dann beides, oder nicht?
Wenn ein Mann die Partnermonate ganz am Anfang nimmt, wird doch das Mutterschaftsgeld einer vorher erwerbstätigen Mutter auf ihr Elterngeld angerechnet und nicht auf seins! So habe ich das wenigstens immer verstanden!

Beitrag von wind-prinzessin 06.06.10 - 21:41 Uhr

Auskennen tu ich mich nicht, aber eigentlich solltet ihr ja insgesamt 14 Monate EG bekommen, also theoretisch beide gleichzeitig.

Falls das nicht der Fall sein sollte, könnt ihr euch sicherlich Hilfe von der Caritas oder dem Sozialdienst der katholischen Frauen holen, die helfen euch bestimmt gern, wenn ihr denen davon berichtet

Beitrag von blueangel2010 06.06.10 - 21:41 Uhr

hi,

also ich habe mir rat und tipps von einer stiftung geholt,die geben dir tipps
was du bei welchen probleme machen kannst...auch wenn dein mann verdient......aber mit dem elterngeld rechne ja net die 300euro,weil die "netten" politiker es kürzen wollen....un ich glaube das elterngeld gibs glaube schon wenn dein kind da is bzw ende des monats immer ....

musste dich einfach da ma erkundigen....

Lg

Beitrag von liebbin 06.06.10 - 21:44 Uhr

Hallo,

ja das Geld gibt erst wenn das Kind da ist, das ist mir bewusst;-) Hast recht man muss ja noch warten bis die es bearbeiten.

Beitrag von montpellier2002 06.06.10 - 21:43 Uhr

ich weiß jetzt natürlich nicht deinen hintergrund, aber eigentlich ist es so, dass dein mann z.b. monat 1 und 2 elterngeld bekommt und du während monat 1 und 2 mutterschaftsgeld. da du aber von 300 euro, also dem sockelbetrag schreibst, bekommst du vielleicht gar kein mutterschaftsgeld (ich kenn eure situation eben nicht). dann würdest du gleichzeitig mit deinem mann das elterngeld bekommen. das doofe ist nur die bearbeitungszeit und wenn es bei euch eh schon knapp ist mit dem geld... na ja, rechnet es euch durch. rufe zur not bei deiner elterngeldstelle an und frage nach, ob du was bekommst und wann und wie lange die bearbeitungszeiten sind.

ansonsten könnte doch dein mann auch monat 2 und 3 oder 3 und 4 mit zu hause bleiben. dann würde er 100% lohn bekommen und der eltergeldantrag würde in der zeit schon bearbeitet werden.

ansonsten kommen ja auch noch 184 euro kindergeld dazu, aber da sind die bearbeitungszeiten auch immer lang. frag dafür mal bei deiner familienkasse nach.

irgendwie klappt das schon ;-)

Beitrag von bjerla 06.06.10 - 21:47 Uhr

Wenn dein Mann gleich die ersten beiden Monate zu Hause ist, dann bekommst du ja in der Zeit noch dein Mutterschutzgeld (obwohl ich weiß nicht - bekommt man sowas auch, wenn man nicht arbeitet?).
Aber irgendwas an Geld wirst du ja die ersten 8 Wochen nach der Geburt bekommen.

LG

Beitrag von blueangel2010 06.06.10 - 21:51 Uhr


was ich hier ma in den raum stellen möchte,

mir wurde gesagt das,wenn man dieses elterngeld beantragt vorher das man dazu beim amt (als arbeitslose) zusatzgeld beantragen kann,weil der AG gleicht ja den differenzbetrag zum mutterschaftsgeld aus....sodasss man auf den stundenlohn oder so kommt....weiss ja net ob das stimmt oder wie sich das rechnet.....kennt sich jmd damit aus ?

bin damit derzeit auch verwirrt #kratz#gruebel

Beitrag von erdwuermchen 06.06.10 - 21:55 Uhr

Normalerweise kann der mann auch parallel zur frau in elternzeit gehen, dann bekommt ihr das parallel ausgezahlt, nach 12 monaten habt ihr dann aber kein elterngeld mehr.

allerdings versteh ich nicht ganz warum ihr das auf euch nehmt, wenn es doch finanziell nicht passt. und dann nochmal geld vom staat zu beantragen, finde ich nicht gut. ist zwar schade wenn der papa nicht zu hause bleiben kann, aber leider ist es dann nicht zu ändern. oder er nimmt eben erst die letzten monate elternzeit und du kannst dann schon wieder arbeiten gehen und ihr habt genug geld im monat zur verfügung.

lg
erdwürmchen

Beitrag von kruemi090607 06.06.10 - 22:00 Uhr

Hallo Liebbin,
also nach der Geburt bekommst Du (wie vor der Geburt 6 Wochen) 8 Wochen lang Mutterschutzgeld, pro Tag 13 Euro! Nach den 8 Wochen bekommst Du dann bis zum 1. Geburtstag von Deinem Kind (also 10 Monate) das Elterngeld mit 300 Euro. Das Mutterschutzgeld wird dem Elterngeld angerechnet, daher nur 10 Monate plus die 2 von Deinem Mann! So ist es zumindest bei uns gewesen. Weiß jetzt nicht wirklich ob das auch zutrifft wenn man nicht im Erziehungsurlaub ist wenn man wieder ss wird! Aber ich denke das wird wohl so sein, weil ja die Frau nach der Geburt 8 Wochen nicht arbeiten darf, also muß sie ja versorgt sein...
LG Krümi

Beitrag von italyelfchen 06.06.10 - 22:01 Uhr

Huhu,

ich bekomme auch den Sockelbetrag, den bekam ich auch direkt nach der Geburt (kein Mutterschaftsgeld) und ich wüßte nicht, warum am Anfang der Elternzeit nicht gleichzeitig ausgezahlt wird, wenn der Mann seine Partnermonate nimmt!

Ich muss aber ehrlich sagen, wenn es bei uns so knapp wäre, würde mein Mann keine Partnermonate nehmen! Mal ganz davon abgesehen, dass das bei uns garnicht geht...

Liebe Grüße
Elfchen

Beitrag von feechen-linda 06.06.10 - 22:05 Uhr

Hi,

ich möchte ja jetzt nicht böse sein, aber wie wärs, wenn dein Mann arbeiten geht????

Bei uns stand auch die Frage im Raum - wir können es uns nicht leisten, dass mein Mann 2 Monate komplett zuhause bleibt - also geht er halt Teilzeit und arbeitet die 2 Monate das Maximum, also 30 Stunden. Dann hat mein Mann noch Urlaub - die ersten 3 Wochen.

Ich mein, man muss halt immer abwägen, ob es geht oder nicht geht, aber wenn es finanziel nicht geht, dann noch von der Gemeinschaft Unterstützung haben zu wollen, finde ich schon ein wenig dreist. Sorry!

LG,
Linda

Beitrag von liebbin 06.06.10 - 22:18 Uhr

Danke für eure Antworten!!

Kurze erklärung!!

Mutterschaftsgeld kriege ich nicht, da ich davor nur als Aushilfe gearbeitet habe.

Mein Mann muss jetzt Elternzeit nehmen, wo ich Schwanger wurde ist auch in der zeit bei meinem Mann in der Firma Kurzarbeit angesagt nur für diejenigen die Elternzeit gehe würden, könnten weiter Vollarbeiten. Deswegen haben wir uns entschieden das er 2 Monaten Elternzeit nehmen wird. Weil sonst hätte er jetzt schon ganze zeit nur 67% von seinem Lohn bekommen.

Wieso wir wollen das er gleich die ersten Monaten nimmt, weil wir ein Kind haben und ich höchstwahrscheinlich wieder einen KS bekommen werde, da müsste ich dann keine Haushaltshilfe beantragen.

Und ich finde nicht schlimm 2 Monaten von der Staat Unterstützung zu bekommen, immerhin zahlt mein Mann seit 10 Jahren Steuer und wir haben noch nie Hilfe von Staat gebraucht.

LG

Beitrag von berry26 06.06.10 - 22:24 Uhr

Hi,

es ist wie bereits geschrieben wurde. Du bekommst von Anfang an deine 300€ Elterngeld, auch zusammen mit deinem Mann, da du ja kein Mutterschutzgeld bekommst.

Du musst allerdings die Bearbeitungszeit für das Elterngeld mit einrechnen. Heisst die Zahlung wird dann warscheinlich verspätet eintreffen.

Überlegt es euch gut ob dein Mann überhaupt Elterngeld beantragt, wenn ihr so knapp dran seid.

LG

Judith

Beitrag von sunmelon 06.06.10 - 22:30 Uhr

Hi du,

versuchs doch mal, mit Wohngeld, dass kannst du manchmal auch beantragen, obwohl dein Mann arbeitet und ist besser als H4. Alternativ kannst du neben deiner GKV ja auch MuSchu bei der Mutterschutzgeldstelle beantragen. Vll bekommst du von denen das Mutterschutzgeld.

Ansonsten lass dich einfach mal bei der Elterngeldstelle beraten ob ihr beide gleichzeitig was beantragen könnt oder nicht.

Grüße Steffi

Beitrag von susannea 06.06.10 - 23:08 Uhr

KLar bekommt ihr das Eltenrgeld auch gleichzeitig.

Aber mal ehrlich, wenn mans sich nicht leisten kann als Haupt- oder Alleinverdiener zu hause zu beliben, dann muss mans entweder lassen oder Teilzeit weiter arbeiten!

Haben wir auch so gemacht, mein Mann hat immer soviel gearbeitet, dass wir mit meinen 300 Euro, seinem Verdienst und seinem Elterngeld (bzw. beim 2. Kind auch seinem HH-Lohnersatz) mindestens genauso viel hatten, wie wenn er voll gearbeitet hat!
Muss man nur ein bißchen hin und her rechnen!