Entpucken, aber wie? Und noch ein paar kl. Fragen!

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von bieni01 07.06.10 - 11:04 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist jetzt 4 Monate alt (korrigiert 11Wochen) und der Mororeflex müsste nun langsam mal verschwinden. Es wird ja auch zunehmend wärmer#sonne

Tagsüber gehts ohne pucken so leidlich, manchmal gut, manchmal schlecht. Abends gehts ohne gar nicht. Leg ich sie ohne pucken hin kommt sie gar nicht erst zur Ruhe, heul und knitscht rum. Ich hab schon probiert sie nach dem einschlafen auszuwickeln (z.B. gg 24Uhr), dann streckt sie sich und rudert sich wach#aerger - echt unglaublich)
Sie ist mit den Fingern immer im Gesicht und reibt sich die Augen vor Müdigkeit, aber.... nix mit schlafen!

Wenn sie nachts die Ärmchen alleine frei bekommt schläft sie weniger lange und nicht so fest.

Man ist immer geneigt sie wieder einzuwickeln weil es ja ganz ehrlich gesagt bequemer ist.
Muss ich mal durch ein paar Heulabende durch und es reguliert sich dann selber?
Wie lange sollte man eigentlich pucken?
Schadet man der Motorik? Fängt sie z.B. später an sich zu drehen?

Danke für die beantwortung meiner zahlreichen Fragen;-)

Bieni

Beitrag von xjessy-85x 07.06.10 - 11:44 Uhr

Da wir absolute Nieten im Pucken sind, haben wir uns extra ein Pucktuch besorgt (Swaddle me). Da war auch eine kleine Broschüre bei über das Pucken. Und dort stand, dass man so bis zu 6 Monaten puckt. Manche Babys brauchen es aber auch noch bis zum 9 Monate oder gar länger. Hängt halt vom Kind ab. Ich werde versuchen, unserem Kleinen es abzugewöhnen, wenn er anfängt sich zu drehen.

Zu deiner Frage, zu dem schreien lassen. Ich persönlich halte nicht viel von Schreien lassen. Ich selber lauf dann lieber 3x mehr, als das mein Kleiner in seinem Bettchen liegt und sich hochschaukelt. Aber das muss jeder selber wissen. Aber ich denke halt, es gibt seinen Grund, warum das Baby weint. Und leider können sich die Kleinen ja noch nicht anderes mitteilen.

Ich denke auch nicht, dass es der Motorik schadet. 1. sagst du ja selber, dass du deine Kleine tagsüber nicht puckst und 2. ist es in anderen Ländern bzw. Kulturen üblich seine Kinder zu pucken und mit sich rumzutragen. Ich denke, dieser Kinder sind von der Motorik auch "normal";-)

Kleiner Tipp noch am Rande. Ich habe mir noch ein Tragetuch angeschafft und bin total verliebt in das Tuch. Wenn mein Kleiner tagsüber nicht einschlafen will und nur am rummeckern ist, dann trage ich ihn einfach mit mir herum. Das dauert keine 2 Minuten und mein Kleiner schläft tief und fest. Da macht es dann auch nichts, wenn ich ihn dann in sein Bettchen lege.

LG, Jessy mit Collin Junis (*08.05.10)

Beitrag von bieni01 07.06.10 - 13:24 Uhr

Hallo,

Danke für die Antwort.

Nein, schreien lassen würde ich sie nie! Ich meinte heulen;-), da besteht für mich ein Unterschied. Manches kann man Kindern ja nur mit "Theater" wieder abgewöhnen;-)

Dann hab ich ja noch Zeit mit dem 'entpucken'#schwitz

Momentan hab ich eine Decke und wenns richtig warm wird werd ich wohl ne Mullwindel versuchen.

Beitrag von kerstim 07.06.10 - 21:16 Uhr

HI,
wir pucken auch mit dem swaddle me. Unseren Großen haben wir gepuckt, bis er 4,5 Monate alt war, dann hat das "rumgefuchtel" endlich aufgehört. Werden jetzt wieder pucken, solang unsere Kleine so rumfuchtelt. Denk auch dass es der Motorik nicht schadet. Unser Großer konnte sich sogar relativ früh mit 3,5 Monaten drehen.
Übrigens war das mit der Entwöhnung gar kein Problem, haben einfach aufgehört mit dem pucken u der Kleine schlief genauso gut weiter.
Mach dir also keinen Kopf, wird schon werden.
LG