Beratungseinsatz bei Pflege zu Hause

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von barzoli 07.06.10 - 18:20 Uhr

Hallo Zusammen,

unsere Tochter hat aufgrund einer Krebserkrankung und den Nebenwirkungen der Therapie die Pflegestufe 2.
Jetzt müssen wir nach AUflage der Krankenkasse jedes halbe Jahr einen ambulanten Pflegedienst beauftragen, uns zu Hause zur Pflege zu beraten.
Habt ihr sowas schonmal mitgemacht? Wie läuft sowas ab?
Hat der Pflegedienst ein "mitspracherecht" bei der Pflegestufe? ähnlich wie der MDK?

Ich freue mich über Eure Infos.

Grüsse
Barzo

Beitrag von wieso-weshalb-warum 07.06.10 - 18:26 Uhr

Hallo,

erst einmal tut es mir sehr leid für dein Kind. #liebdrueck

Soweit ich weiß kommt der Pflegedienst raus und begutachtet die Pflegesituation und den Zustand deiner Tochter. Also er überprüft, ob du deine Tochter angemessen pflegst und gibt darüber ein Gutachten ab.
Die Pflegestufe kann der Pflegedienst dir nicht aberkennen, aber ein angemessenes Gutachten schreiben, wenn dein Kind, wovon ich nicht ausgehe, nicht richtig versorgt ist. Dann wird es eine Zusatzprüfung durch den MdK geben.

LG

Beitrag von barzoli 07.06.10 - 18:32 Uhr

Hallo,

prima, danke für die Antwort. Dann brauche ich mir keine Gedanken zu machen, mich demnächst wieder mit der Pflegekasse zu zoffen......

Grüsse
Barzo

Beitrag von ninna68 07.06.10 - 18:26 Uhr

Hallo Barzo,


hast du schon mal bei www.rehakids.de nachgeschaut, da gibt es viele Beschreibungen dazu.

Der Pflegedienst kommt nur um die Pflege sicherzustellen , nicht um die Anmessenheit der PS zu prüfen. Viele berichten, dass es nur ein kurzer Besuch ist (gerade, wenn es zum wiederholten mal stattfindet).

Die halbjährige Pflegeüberprüfung ist bei PS 1 und 2 obligatorisch, bei PS 3 sogar vierteljährlich.

LG Ninna

Beitrag von barzoli 07.06.10 - 18:33 Uhr

Hallo Ninna,

Danke für die Antwort :-)

Grüsse
Barzo

Beitrag von teaandfruit 07.06.10 - 19:04 Uhr



Die brauchst du nichts zu fürchteni. Sie schauen nach,ob deine Tochter gut versorgt ist.

Deren Bericht wird an die KK weitergegeben und das wars.

Wir hatten da noch nie Probleme, obwohl wir dies die erste Zeit alle viertel Jahr machen mussten.


LG teaandfruit

Beitrag von krokolady 07.06.10 - 22:04 Uhr

das ist ganz locker!

Ruf nen dienst an...z.B. die Johanniter, oder ASB und sagt du hättest gern nen Termin zur Pflegebegutachtung.
Dann kommt ne Angestellte raus und quatscht bissi mit dir......füllt nen Formular aus, und das wars.

Das Ganze ist dafür damit die ausreichende Pflege gesichert ist für das Kind........
Denn es kann ja auch mal vorkommen das ne Mutter ihr pflegebedürftiges Kind total verwahrlosen und abmagern lässt oder so......

Aber die 6 Monate solltest auf keinen Fall überschreiten, weil dir sonst das Pflegegeld gestrichen wird!