1 jahr elterngeld und dann???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von dilara1981 08.06.10 - 10:17 Uhr

bin in der 11. ssw ET ist im dezember. dann kriege ich ja 1 jahr lang elterngeld und was passiert danach??? was kriege ich denn dann???

Beitrag von lauramarei 08.06.10 - 10:18 Uhr

Ähm, nichts?!?

Du kannst aber gleichzeit mit deinem Partner Elternzeit nehmen (er 2 Monate) dann bekommst du immerhin 14 Monate Elternzeit angerechnet und nicht nur 12.
Oder du splittest das Elterngeld und nimmst 2 Jahre, dann bekommste aber nur die Hälfte.

Beitrag von nina610 08.06.10 - 10:19 Uhr

Hi,
danach bekommst du nichts mehr... kannst aber die Zahlung splitten, d.h. anstatt ein Jahr volles Elterngeld, nur die Hälfte und das dann für 2 Jahre... Also wenn du eigentlich für 1 Jahr 900€ bekommen würdest, könntest du dann für 2 Jahre 450 € bekommen.....

Liebe Grüße

Beitrag von lilaluise 08.06.10 - 10:19 Uhr

hallo
in bayern kann man dann noch ein halbes Jahr Erziehungsgeld beantragen...ist aber weniger.
Ich bin nach einem Jahr wieder voll durchgestartet: Kind in der Krippe- und dann 35 Stunden arbeiten...anders ging es nicht!

Beitrag von skbochum 08.06.10 - 10:19 Uhr

Kindergeld bekommst du weiterhin.

Du kannst das Elterngeld auch auf 2 Jahre verteilen.

Beitrag von ilka24 08.06.10 - 10:19 Uhr

Guten Morgen,

nach dem Elterngeld gehst du entweder arbeiten oder der Kindsvater unterhält dich und eurer Kind oder ihr beantragt ALG II.

Gruß
I.

Beitrag von nele27 08.06.10 - 10:20 Uhr

Wie wärs mit Arbeiten #gruebel

Im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern dieser Welt gibt es in Deutschland ein Jahr lang viel Geld fürs Zuhausesitzen. Anstatt, dass die Eltern sich drüber freuen, wollen sie im 2. Jahr noch die Hand aufhalten #kratz

Das gehört zu den Dingen, die ich nie verstehen werde...

Nele
17. SSW

Beitrag von goldie99999 08.06.10 - 10:23 Uhr

Nehmen ist seliger denn arbeiten... oder wie lautete das Sprichwort?

:-)

Davon ab, wie geht´s Dir denn eigentlich so? Alles gesund und munter?

Beitrag von nele27 08.06.10 - 10:48 Uhr

Ja, inzwischen ist alles schön :-)
Hatte ein paar Probs, weil die Plazenta zu tief saß und ich oft Blutungen hatte #schwitz
Aber nun ist alles ok. Ich denke, nun beginnt die schöne Phase #freu

Und bei Dir? Fängt schon die fiese Fettklops-Phase an oder fühlst Du Dich noch wohl in Deiner Haut??

Beitrag von wir3inrom 08.06.10 - 10:33 Uhr

Danke! Bin ich nicht immer nur diejenige, die darauf hinweist. :-D

Beitrag von xyz74 08.06.10 - 10:37 Uhr

#rofl

Ich find es auch immer putzig, dass es tatsächlich erwachsene Menschen gibt, die nicht wissen, dass erwachsene für sich und ihre Kinder selber sorgen sollten/können.

Ab und an frag ich mich wirklich wo wir leben!#augen

Beitrag von debbie-fee1901 08.06.10 - 10:43 Uhr

Sehe ich auch so wie meine Vorrednerin, nur gibt es regionen in Deutschland bei denen es keine Krippen gibt und da macht man sich ja schon gedanken was mach ich mit dem Kind!

Aber man kann es auch so machen:
Elterngeld auf 2 jahre splitten lassen, im 2 Jahr dann zusätzlich 30Std. arbeiten gehen, da dürfen die ja nicht dran und Kind solange zur Oma!

Naja muss ja jeder selber wissen. Ich glaube wir möchten alle lieber etwas länger bei de Kleinen sein. Aber Deutschland ist da echt schon großzügig in anderen EU Ländern muss man direkt wieder ran.

LG Debbie

Beitrag von brautjungfer 08.06.10 - 10:40 Uhr

stimme dir ja zu, ABER in vielen Gebieten sind die Krippenplätze rar. ich glaube in dem Punkt hängt DE hinterher, die Betreuung ist in vielen Ländern einfach besser gestaltet.
hier in der Gegend beispielsweise gibt es kaum Krippenplätze. Tagesmütter geben hier in letzter Zeit auch viele auf (stand letzte Woche noch in der Tageszeitung bei uns). außerdem, was nutzen Krippenplätze wenn diese teilweise falsch vergeben werden. für mich hätten da Berufstätige den Vorrang. ist hier aber nicht so. Das finde ich ärgerlich, nicht nur weil es mich selbst betroffen hat. kapiere auch nicht, warum dann auch noch der Krippenplatz voll finanziert wird. empfinde ich als Ungerechtigkeit.

lg

Beitrag von goldie99999 08.06.10 - 10:44 Uhr

Hey, gerade in dieser Hinsicht ist es doch aber als positiv zu werten, dass die Bundesregierung ausdrücklich den Ausbau der Betreuungsplätze für unter 3jährige fördert und es in diesem Bereicht keinerlei Einsparungen geben wird... oder siehst Du das anders?

Beitrag von brautjungfer 08.06.10 - 10:55 Uhr

Jein. das Problem beim Ausbau der Plätze sehe ich hier gerade vor Ort. natürlich werden hier U3 Plätze neu eingerichtet, tja aber im Gegenzug werden hier Ü3 Plätze gestrichen weil für diese Kinder durch die U3 Gruppen der Platz fehlt. DAS ist doch nicht Sinn der Sache. es müssten komplett neue Kindergärten bzw Krippen geschaffen werden.
leider ist es in den drei Kindergärten hier so wie ich oben geschrieben habe. jeder Kindergarten hat eine Regelgruppe gestrichen und nimmt dafür U3 Kinder wo die Gruppen dann auch kleiner sind. wo sollen die Ü3 Kinder denn hin? die Tendenz der dafür fehlenden Plätze steigt hier rapide. Das ist doch auch falsch.
Ausbau der Plätze ja, aber nicht so wie es jetzt läuft.

Beitrag von nele27 08.06.10 - 10:52 Uhr

Da stimme ich Dir zu, es gibt zu wenig Krippenplätze und das läuft in Frankreich und Co. besser...

ABER man hört es auch genug, dass sich gar nicht um einen Platz bemüht wird oder, wenn man partout keinen bekommt, wenigstens versucht wird, am Wochenende auf 400-Euro-Basis zu jobben etc. Stattdessen heißt es dann entweder "ich will mein Kind nicht abschieben" oder die Arbeitszeiten des Partners seien sooooo undurchschaubar, dass man keine zwei Stunden aus dem Haus kann.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele, die wirklich suchen, auch etwas bekommen, auch wenn es umständlich ist dorthinzugelangen oder der halbe Lohn aufgefressen wird. Trotzdem ists ja eine gute Investition in die Zukunft.

Bei uns werden erst Alleinerziehende bevorzugt, dann Doppelverdiener. Allerdings habe ich mal gehört, dass in Elterninititativen gern mal Hausfrauen bevorzugt werden, weil die ja mehr Zeit haben, sich ehrenamtlich zu engagieren (was für eine absurde Realität #augen)

Nele

Beitrag von brautjungfer 08.06.10 - 11:02 Uhr

eben, Frankreich hat das super gelöst und es funktioniert.
warum man das nicht in De auch so macht versteh ich nicht.

ich habe eh die Einstellung, es wird den Leute auch zu einfach gemacht. je mehr der Staat den Eltern Aufgaben abnimmt und es auch noch bezahlt, desto weniger sind bereit auf eigenen BEinen zustehen.

Beitrag von antje-weber 08.06.10 - 10:20 Uhr

Hallo!
Also mein ELG ist jett abgelaufen. Unser zwerg wird nächsten Monat 1 Jahr!
Und geben tut es meines Wissens nach nix mehr!
Oder aber Du gehst zur ArGe und beantragst Lebenunterhalt vom Staat oder suchst Dir einen U3 Betreuungsplatz und Dein Schatz geht mit 1 Jahr in die KiTa!

Liebe Grüße

PS. Unser Schatz geht ab dem 23.08.2010 in den KiGa von 8-13 Uhr falls der Kinderarzt sein OK gibt!

Beitrag von moni2712 08.06.10 - 10:21 Uhr

Nix!
Dann solltes du im besten Fall wieder arbeiten gehen. Du kannst dir ja das Elterngel auf 2 Jahre auszahlen lassen!Weiss ja nicht wo du wohnst in Sachsen , Thüringen und Bayern kann man noch Landeserziehungsgeld im Anschluss beantragen, ist aber Einkommensabhängig.

LG Moni mit Leon , Georg und #ei (7 SSW)

Beitrag von antje-weber 08.06.10 - 10:27 Uhr

http://portal.gmx.net/de/themen/nachrichten/deutschland/10565788-Schwarz-Gelb-will-80-Milliarden-sparen,page=1.html

Hier steht auch noch was zum ELG!
Was bin ich froh das meins jetzt abgelaufen ist!

Beitrag von liv79 08.06.10 - 10:31 Uhr

Und dann? #kratz
Naja, arbeiten gehen...!
Oder halt im ersten Jahr gut mit dem Geld wirtschaften, so dass es auch für ein zweites Jahr Babypause reicht.