Möchte Arbeiten was mit Kranken kids ect

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von orchi-dee 08.06.10 - 11:48 Uhr

Hallo ihr lieben,

ich habe mal eine Frage an euch.Ich möchte unbedingt vom Amt weg.Ich bin alleinerziehend mit 3 Kids.Schule und Kindergarten.Hm ich habe aber leider kein stabiles Netzwerk.Es gibt nur meine Mutter die 100 kM weit weg wohnt so wie meine Oma ebenfalls 100Km weit weg.Ich hab nur eine Freundin hier die in der 37 woche schwanger ist mit ihrem 3 Kind(mann geht arbeiten) das heißt sie ist selbst ausgelastet.
Ich hab mich jetzt paar mal vorgestellt aber immer wenn die frage aufkommt was ich mache wenn eins der Kids krank ist..kann ich nur sagen ich hab niemanden.
Tagesmutter...aber ich kann doch zb. kein Scharlach Kind dahin geben.Der Erzeuger der großen hat mit den Kids nichts zutun (seit 6 jahren nicht gesehen) und wohnt ebefalls glaub ich 120km weit weg.Der Vater vom Kleinen ,darauf kann ich nicht zurück greifen er hat sein eigenes Leben und neue Familie.
So nun sitzt ich hier und frag mich was ich mache.Ich hätte zb. bei Tedi anfangen können aber da es niemanden in meinen Rücken gibt steh ich da.Wie macht ihr das,die wirklich niemanden haben als rückhalt???
Klar es ist nicht immer Scharlach aber meine Kinds geben sich mit etwas immer die Klinke in die Hand.Erst der kleine mit 3 tage fieber,danach die große mit mandelentzündung ect..und da steh ich auf dem schlauch.
Nachmittags bin ich mit meinen ADHS Sohn zum SPZ ,Ergo ect.Ich weiß nicht wie ich das alles hinbekommen soll?
Dann bin ich gesundheitlich angeschlagen,muss Herztabletten nehmen.Und frag mich auch wie das dann ist wenn ich wieder flach liege.

Ach zur frage wenn sie aufkommt..Ich war verh. und es ging uns finaziel gut dann kam leider die Trennung..Dann der kam der kleine vom Exfreund und dann nach 6 jahren die Trennung.Ich konnte nicht ahnen das es so läuft.

Bin für ratschläge immer offen.
Beim Amt komm ich nicht weiter mit nachfragen.

Das soll auch kein Mitleid Thread werden sondern ich grübbel echt wie es weiter gehen soll....
Ich will was ändern.Nur ich weiß nicht wie.
Gott ich möchte weg vom Amt.Meinen Kinder selbst was bieten und ein Vorbild sein

LG
Dee

Beitrag von xxtanja18xx 08.06.10 - 12:59 Uhr

Das problem ist halt, wenn dir Kids Krank sind, nimmt niemand sie....und das wird sich ja auch nicht ändern.

Wenn meine Kids krank werden, habe ich das bis jetzt immer geregelt bekommen...mal hat mein Papa frei gemacht oder meine Mutter...die können es sich mal erlauben...und wenn wirklich nichts ging, bin ich einfach zu hause geblieben...das ist in den letzten 2jahren aber erst 1mal vorgekommen.

vieleicht solltest du in die nähe deinder Familie ziehen, damit das klappt.

Gruß

Beitrag von orchi-dee 08.06.10 - 13:03 Uhr

Hi

ja war ich auch am überlegen.
Nur das sind ja auch 100KM und ich weiß nicht wie es der Vater von dem kleinen so findet wenn ich 100 KM weg ziehe.Aber das soll erstmal das kleinste Prob sein.

Ich hab grad auch nochmal hin und her überlegt aber mir fällt nichts ein

LG
Dee

Beitrag von sani80 08.06.10 - 13:14 Uhr

Wenn es arbeitsmässig nicht anders geht kann der KV auch nichts machen, und das wäre mir in dem Moment auch egal, denn ich muß auch zusehen, das WIR jetzt irgendwie über die Runden kommen, da kann ich nicht nach dem KV schauen, ob er das gut findet oder nicht. Und 100 km ist ja nicht die Welt :-)

Ohne meine Eltern könnte ich gar nicht arbeiten gehen, von daher bin ich leider "hier" gebunden :-( Und bin nach der Trennung wieder in den Ort meiner Eltern gezogen, um wieder arbeiten gehen zu können #freu

Beitrag von h-m 08.06.10 - 16:33 Uhr

Ich arbeite vollzeit und bin auch ae. Unterstützung von seiten der Familie habe ich nicht. Aber ich hab nur eine Tochter und die hat eine robuste Gesundheit *toi-toi-toi*.

Ganz zu Anfang hatte ich sie bei einer Tagesmutter, die zu der Zeit keine anderen Tageskinder hatte. Die hat bei "leichter" Krankheit meine Tochter auch genommen. Aber das kam nur ein- oder zweimal vor. Dann mit 14 Monaten kam die Kleine in die Kita... da war es etwas schlimmer. Ich hatte das "Glück", dass sie mich oft mit angesteckt hat, so dass ich mich dann krankschreiben lassen konnte. Dann habe ich auch die Kind-Krank-Tage/Urlaub/Überstundenausgleich genommen, oder auch mal auf die frühere Tagesmutter zurückgegriffen. Der Vater meiner Tochter hat sie auch mal betreut, als er zufällig zu der Zeit Urlaub hatte. In der Kita sind auch immer wieder Praktikantinnen, es lohnt sich, zu denen Kontakt aufzubauen und zu halten - meist finden sie nämlich nach Abschluss der Ausbildung keinen Job, haben tagsüber Zeit und sind froh, mal als Babysitter ein paar Euro dazu zu kriegen.

Aber ich muss auch sagen, ich habe Glück, dass mein Arbeitgeber mir doch Verständnis entgegenbringt. Und ich achte darauf, ansonsten absolut zuverlässig zu sein - immer pünktlich, immer freundlich, wenn es irgendwie geht auch Überstunden zu machen (wenn meine Tochter beim Vater ist o.ä.), mich freiwillig für "unliebsame" Aufgaben melden. Und ich hab dort schon die Ausbildung gemacht und auch gearbeitet, bevor ich schwanger wurde. Wenn man neu irgendwo anfängt, ist es wahrscheinlich viel schwieriger. :-(

Beitrag von kati543 08.06.10 - 18:36 Uhr

Also nur mal zusammengefasst:
* Alleinerziehend
* 3 Kinder
* davon 1 "Problemkind"
* keine alternativen Betreuungsmöglichkeiten vorhanden

Tja, ich würde sagen, entweder du ziehst in die Nähe deiner Mutter oder du musst dich mal nach einer alternativen Betreuung bei euch umschauen. Dein Sohn hat "nur" ADHS. Also sicherlich nichts tolles, aber auch nicht die allerschlimmste Erkrankung. ADHS kann man durchaus mit Medis gut unter Kontrolle bekommen.
Wieviele Termine im SPZ hattet ihr den in den letzten Jahren? Sorry, aber bei uns gibt es einen Termin/Kind im Jahr bei der Ärztin. Alles andere sind einmalige Termine um die Diagnostik abzuschließen und eine Diagnose habt ihr ja. Also ich kann nicht behaupten, dass mich die Besuche im SPZ umbringen. Wie viele Ergo-Termine habt ihr pro Woche? 1-2? Viel mehr darf der Arzt nämlich nicht verordnen. Hast du einen SBA für dein Kind und wenigstens die Zusätzlichen Betreuungsleistungen der Pflegeversicherung?
Bitte nimm es mir nicht übel, aber dein Thread klingt wirklich so, als suchst du nur eine Entschuldigung und/oder Rechtfertigung dass es dir so schlecht geht. Würdest du denn arbeiten gehen können, wenn dein Kind nicht ADHS hätte? Nein. Kinder werden nun mal immer krank. Auch gesunde Kinder.

LG
Katrin (Epilepsie) mit
Omar (Hypospadie 1. Grad, Mikrocephalus, globale Entwicklungsstörung, V.a. Valproatembryopathie, Ptosis, muskul. Hypotonie, V.a. auditive Wahrnehmungsstörung) und
Daniel (Hypospadie 2. Grad, Trigonocephalus, muskul. Hypotonie, V.a. genetische Aberration, V.a. Valproatembryopathie, Amblyopie, globale Entwicklungsstörung m. autistischen Zügen)

Beitrag von orchi-dee 08.06.10 - 19:15 Uhr

Guten Abend

danke für deine antwort.Nein nein, so sollte der Thread nicht rüber kommen.Es ist nicht nur das ADHS.Er war bis zur einschulung in der Frühförderstelle für Behindert Kids und nun bin ich mit dem SPZ dran.Ergo,Psychologen und Heilpädagogik.
Beim Kinderarzt komme ich nicht weit.Er bekommt keine Medis es soll alles erstmal über die Therapien geregelt werden.
Was meinst du bitte mit ---> Hast du einen SBA für dein Kind und wenigstens die Zusätzlichen Betreuungsleistungen der Pflegeversicherung?
Nein habe ich nicht.Ich fühl mich auch erlich gesagt damit allein gelassen.

LG
Dee

Beitrag von anja96 09.06.10 - 11:28 Uhr

Hallo,

wenn Du dort, wo Du wohnst, keine Familie und keine Freunde hast, dann würde ich wieder dorthin zurückziehen, wo Du jemanden hast. Dort kannst Du dann arbeiten und Deine Mutter kann Dir evtl. helfen, wenn ein Kind krank ist.

So habe ich es auch gemacht und bin froh.

LG, Anja

Beitrag von flotte-lotte01 09.06.10 - 15:04 Uhr

Hallo

Ich hab eine Freundin, der geht es ähnlich. Sie allein erziehend und hat einen Sohn (4 J.)
Sie wohnt in der nähe der Family aber da gehen selber alle arbeiten.
Sie sucht auch wie wild einen Job, allerdings nur in Teilzeit, vielleicht wäre das auch etwas für dich???

Kinder werden krank, andere mehr andere weniger. Als kleiner Lösungansatz "Imupret Tropfen", das bekommen meine Kinder wenn ich merke da ist etwas in anmarsch u. es hilft sehr gut. Klar, nicht immer aber sie sind def. weniger krank gewesen diesen Winter.

Ansonsten, vielleicht in de Nähe der Family ziehen. Wenn der AG fragt, was ist wenn eines der Kinder krank ist, solltest du sagen ... Solange die Kinder kein Fieber haben u. es ihnen soweit gut geht. Werden sie in der Einrichtung gehen. Wie es dann ist, wenn es soweit ist, ist es etwas anderes ;-)

LG und alles Gute

die Lotte