Darf man Kind einschulen, das grade erst 5 geworden ist?

Archiv des urbia-Forums Kids & Schule.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von brilliantblue 08.06.10 - 12:51 Uhr

Hallo!

Sagt mal, ist es eigentlich möglich, ein Kind einzuschulen, das grade erst 5 geworden ist? Also kein "Kann-Kind", sondern eins, was z.B. im Mai 5 Jahre alt wird. Darf man es rein theoretisch dann schon gleich Sommer einschulen, wenn es z.B. schon lesen und rechnen kann?

LG, Brilli

Beitrag von reethi 08.06.10 - 12:56 Uhr

Hallo!

Ich glaube nicht. Ich glaube bei uns ist der Dezember Schnitt (bin mir aber nicht sicher).
Ich fände es auch nicht gut. Mag ja sein, dass es vielleicht lesen und schreiben kann. Aber wie sieht es mit der Sozialen und Emotionalen Reife aus?

VG
Neddie

Beitrag von stineengel 08.06.10 - 12:58 Uhr

Hallo,

hm, also bei uns wäre dieses Kind ein Kann-Kind (Stichtag der 30.06. glaub ich). Könnte also theoretisch eigeschult werden, aber ob das für das Kind immer das beste ist, ist die Frage. Muss man genau abschätzen und da haben ja einige mitzureden, nicht nur die Eltern!

LG Steffi

Beitrag von h-m 08.06.10 - 13:00 Uhr

Soweit ich weiß, kann man einen Antrag auf vorzeitige Einschulung stellen.

Kann aber auch sein, dass es je nach Bundesland unterschiedlich ist.

Erkundige Dich am besten beim für Euch zuständigen Schulamt.

Beitrag von gr202 08.06.10 - 13:02 Uhr

Warum sollte man das tun???
Gruß
GR

Beitrag von brilliantblue 08.06.10 - 13:03 Uhr

Damit es später nicht eine Klasse überspringen muss (weil hochbegabt). Dann lieber ein Jahr früher einschulen, oder?

Beitrag von emmapeel62 08.06.10 - 13:19 Uhr

Wie wäre es denn wenn man sich einfach mal an kompetenter Stelle erkundigt bzw. beraten lässt ?

Es gibt z. B. Foren zum Thema Hochbegabung.

Wenn selbige festgestellt wurde, kann man sich dort wo die Hochbegabung festgestellt wurde auch beraten lassen bzw. dort bekommt man Ansprechpartner genannt.

Eine Frage "kann man ein 5jähriges Kind einschulen" ist der falsche Ansatz.

Beitrag von brilliantblue 08.06.10 - 23:38 Uhr

Eigentlich wollte ich ja nur wissen, ob es rein rechtlich überhaupt möglich ist...

Beitrag von emmapeel62 09.06.10 - 09:12 Uhr

Dann würde ich beim Schulamt anrufen und nicht in einem Forum fragen, oder lässt du gerne andere User für dich googlen ?

Beitrag von brilliantblue 09.06.10 - 10:49 Uhr

Dass hier so eine Diskussion losgehen würde, hätte ich nicht erwartet. Eigentlich dachte ich, irgendjemand antwortet mal kurz, der das zufällig weiß bzw. gemacht hat. Im Prinzip braucht man ja gar nichts in ein Forum zu schreiben, man kann auch alles andere selbst googlen.

Beitrag von emmapeel62 09.06.10 - 12:18 Uhr

Diese Diskussion ist einfach nur lächlerlich #klatsch vor allem wenn ich dann diese Antwort hier von dir lese http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=6&pid=16909201

Wie ich schon schrieb, eine kompetente Antwort erhälst du vom Schulamt, die kennen sich nämlich mit den entsprechenden Gesetzen in Hessen aus.

Beitrag von schwarzbaer 08.06.10 - 13:26 Uhr

Du, Hochbegabung muss nicht heißen, daß das Kind springen muss. Erstmal: Junge oder Mädchen? Mädchen passen sich leichter an und sind in der Regel auch bei bekannter Hochbegabung weniger auffällig.
Ich bin offiziell auch HB (weiß das aber erst seit ca. 10 Jahren), bin aber ganz normal im Osten in die 10-klassige Oberschule gegangen, habe hinterher ganz normal Abi gemacht, studiert, promoviert. Das einzige, was mich von meinen Klassenkameraden und Studienkollegen unterschieden hat, war, daß ich für gute Noten nichts tun musste (oder viel weniger als die anderen).

Dadurch das zu meiner Zeit niemand etwas mit dem Etikett HB anfangen konnte, musste ich mich anpassen - und das war verdammt gut, denn heute im Berufsleben brauche ich diese Fähigkeit!

Deshalb mein Rat: dieses HB Etikett nicht überstrapazieren. Sie werden im Leben immer mit Normalbegabten arbeiten müssen, und da ist es extrem kontraproduktiv, sich für "was besseres" zu halten. Auch Chefs sind in der Regel nicht HB und "not amused" wenn man ihnen sowas unter die Nase reibt. Insofern würde ich mir das auch mit der Früheinschulung schwer überlegen und vielleicht statt dessen das Kind etwas "exotisches" lernen lassen, was das geistige Potential auffängt (Schach, ein Instrument, eine Fremdsprache, möglichst exotisch oder so). bei 2 oder 3 Monaten wäre Früheinschulung für mich kein Thema, aber je nachdem, wann bei Euch der Stichtag ist, ist das Kind ja anderthalb bis 2 Jahre jünger als die anderen...

Beitrag von brilliantblue 08.06.10 - 23:48 Uhr

Danke für Deinen Beitrag. Ich finde den Ansatz sehr interessant, das Lernpotential des Kindes auf andere Dinge zu lenken. Allerdings bin ich nicht sicher, ob das auch für jemanden geeignet ist, der im mathematisch-logischen Bereich hochbegabt ist. Im sprachlichen ja, denn Sprachen kann man immer gebrauchen und es gibt mehr als genug, die man lernen könnte. Aber eine Karriere mit Schach anzutreben, naja, finde ich ziemlich fragwürdig, uncool und unlukrativ.
Natürlich ist es angenehm, wenn man in der Schule nicht lernen braucht und trotzdem gute Noten schreibt. Aber irgendwie wird das Potential dann ja schon ziemlich verschwendet. Außerdem gibt es ja auch Kinder, die so extrem hochbegabt sind, dass sie sich in der Schule einfach nur extrem langweilen würden. So macht es dann auch keinen Spaß mehr und die Leistung wird sogar schlecht.

Beitrag von 3wichtel 09.06.10 - 08:24 Uhr

Es gibt deutlich weniger hochbegabte Kinder als krankhaft ehrgeizige Mütter.

Was bringt denn eine zu frühe Einschulung an Vorteilen gegenüber Springen?
- Das Kind muss seinen Ranzen tragen können
- Alleine zur Toilette gehen
- Schleife binden
- Schwimmen können (falls Schwimmunterricht schon in der ersten Klasse losgeht)
- sich zurechtfinden
- Grössenmäßig zu den Schulmöbeln passen
- Mutig genug sein, sich mit den Mitschülern auseinanderzusetzen.
- Mund aufmachen, auch bei fremden Erwachsenen
- sich lange und ausdauernd konzentrieren können.
- seine Sachen beieinander halten können.
etc. pp.

Schule ist so viel mehr als Lesen und Rechnen!

Hessen bietet z.B. in 31 Grundschulen spezielle Hochbegabtenförderungen an. Das ist wohl der deutlich bessere WEg.

Beitrag von sandy_1 09.06.10 - 09:01 Uhr

Hallo,

also der Meinung bin ich auch.. Habe mir ja so die Meinungen durchgelesen und wenn ich lese das vieles in Augen der TE unproduktiv oder HB verschwendet ist.. Dann frage ich mich echt ob da nicht doch schon zu viel Ergeiz dahinter steht #kratz
Alleine weil ein Kind schon lesen/schreiben kann, davon zu reden das das Talent vergeudet wird oder sonstwas finde ich einfach übertrieben. Man muß eben immer das ganze Kind sehen..

Wie Du schreibst, macht lesen/rechnen noch lange nicht die Hochbegabung aus... Zur Schulreife gehört noch viel viel mehr.. Ein Kind mit 5 Jahren mag zwar schon rechnen/lesen/schreiben können, aber kann es sozial und emotional mit einem anderen 1.Klässler mit 6-7Jahren schon mithalten und sich auch behaupten??
Ich wage es manchmal zu bezweifeln, denn alleine schon der Unterschied von diesem einem bis anderthalb Jahren sieht man doch oftmals schon recht stark...

Außerdem würde sich mir dann auch die Frage stellen. Ist es dann jetzt schon besser das Kind aus dem gewohnten Freundeskreis zu nehmen und dafür zu meist ganz Fremden einzuschulen?? Selbst wenn das Kind später mal springen sollte, dann kann es das ganz anders verkraften als jetzt. Auch jetzt würde es meist das normale Freundesumfeld verlassen und mit anderen Kindern eingeschult.
Es wird immer so sein, das das Kind eben das Jüngste ist bzw. man sich immer wieder früher entscheiden muss. Wo andere Kinder eben einfach älter sind. Die Kinder haben oft den Kükenstatus und werden oftmals nicht wirklich ernst genommen.. Denn die anderen Kinder interessiert es oftmals nicht das man da ein hochbegabtes Kind vor sich hat, wenn es eben sozial/emotional noch nicht auf der Stufe der anderen Kinder ist..
Ich finde wenn man eben, das alles nicht sehr gut abwägt, kann durch das mit 5Jahren einschulen und von vornerein sagen mein Kind ist hochbegabt usw. ein Kind mehr zum Aussenseiter rutschen, als wenn das Kind normal eingeschult wird und man dann erstmal weitersieht.
Auch das stimmt, das viele Kinder einfach extra Aufgaben bekommen und das ist für niemanden schlimm oder komisch. Die Eltern machen daraus einfach oftmals mehr.

Würde mal interessieren was denn die Kinderärzte der TE zu dem Thema meinen?? Denn ich finde, ohne das komisch klingen zu lassen, da wäre schonmal ein Ansprechpartner für meine vielen Fragen oder evtl. ein Psychologe oder andere Stellen.. Einfach um das Thema Hochbegabung festzustellen bzw. nur von Hochbegabung zu sprechen weil eben ein Kind sehr früh liest oder rechnet finde ich (in meinen Augen) schon etwas übertrieben.. Wenn es denn so ist, dann würde ich mir lieber fachlichen Rat holen und das an geeigneter Stelle machen, damit das beste für das Kind bei raus kommt.

Alleine wenn Kinder eben mal früher eingeschult werden usw. muß das jeder selber entscheiden, allerdings bezieht sich die TE ja nicht nur auf das frühere einschulen sondern meist darauf das Ihr Kind hochbegabt ist und sie das ja nicht verschwenden will usw... Was ich ja auf einer Seite auch nachvollziehen kann.. AAAAAAAAAAAAAAAAaaaber, dann würde ich an anderer Stelle fragen und mich erkundigen. Ist das Kind wirklich hochbegabt? Wurde das denn schon festgestellt? Was meint denn der Arzt dazu, was am besten für ein wirklich hochbegabtes Kind ist?

Alles in allem, kann ich nur sagen, muß es ja jeder selber wissen. Der Ansatz ist nur, nicht jedes Kind das irgendwas früher als andere kann, ist gleich hochbegabt. Selbst wenn es dann hochbegabt ist, dann würde sich mir die Frage stellen ob ich mein Kind nicht unter Umständen in eine Außenseiterrolle dränge, indem ich evtl. zu früh zu viel möchte.. Wenn das Kind hochbegabt ist, dann wird es das auch bleiben und geht nicht unter nur weil es normal eingeschult wird. Nach diesem ersten Schuljahr muß man dann erstmal sehen ob das Kind dann auch sozial/emotional bereit ist und dann würde ich über das springen nachdenken. Oder man erkundigt sich vorher. Wo es evtl. Schulen gibt die extra auf diese Kinder (die einfach schon mehr können) eingeht? Was es da für fachliche Förderung gibt, damit dies alles eben im richtigen Rahmen gelenkt wird.

Lg, Sandra

Beitrag von juki 09.06.10 - 10:05 Uhr

Es gibt aber auch Gegenden, in denen gibt es keine solchen speziellen Förderungen an Schulen...Wir z.B. müssten dafür jede Menge Kilometer fahren....

Was das Thema HB angeht bin ich auch immer sehr vorsichtig...und hätte meine Tochter nie früher eingeschult nur weil sie HB ist und das dann vergeudet wird....es kommt aufs Gesamtpaket an....
Viele Eltern "wünschen" sich glaub ein HB-Kind, dabei ist das in meinen Augen nicht immer wünschenswert, und ich weiß wovon ich rede....

LG

Judith

Beitrag von brilliantblue 09.06.10 - 10:39 Uhr

Echt witzig, was da so alles in meinen Beitrag reininterpretiert wird. Wo habe ich bitte behauptet, dass mein Kind hochbegabt ist? Das kann man bei einem 2jährigen ja wohl kaum schon feststellen. Ich wollte lediglich grundsätzlich mal wissen, ob eine Einschulung auch schon mit 5 möglich ist, rein rechtlich gesehen, FALLS später alle Kriterien stimmen sollen, wovon wir weit entfernt sind und womit ich auch nicht wirklich rechne ...und löse hier so eine Diskussion aus.

Und klar, es ist besser, das Kind 50 km entfernt in eine Hochbegabtenschule zu schicken als in eine normale Grundschule am Ort. Dann wird es so überhaupt nicht aus seinem Freundeskreis gerissen. Ja, ja,...

Beitrag von sandy_1 09.06.10 - 11:23 Uhr

Hallo,

na also ich meine Du hast doch geschrieben das Du Dein Kind später nicht springen lassen möchtest (weil hochbegabt)... oder irre ich mich ? #kratz

Ich habe nix reingedichtet oder sonst was. Ich möchte Dir nur meine ehrliche Meinung sagen und das sollte doch unter Erwachsenen möglich sein.;-)

Du wolltest Meinungen hören und frägst ob man ein Kind schon mit 5 einschulen lassen kannst... Kommt ja auch auf die Stichtage der Bundesländer an, aber da müßtest Dich doch an Schulen oder andere Stellen wenden. Wo irgendwelche Schulen sind die da extra diese Kinder fördern weiß ich ja auch nicht. Daher Dein Kommentar hättest Dir sparen können und ist fehl´ am Platz.
"Und klar, es ist besser, das Kind 50 km entfernt in eine Hochbegabtenschule zu schicken als in eine normale Grundschule am Ort. Dann wird es so überhaupt nicht aus seinem Freundeskreis gerissen. Ja, ja,..."
Klar könnte man ein Kind mit 5Jahren schon einschulen, aber da finde ich das da schon alles stimmen muß und nicht nur das eben das Kind schon lesen/schreiben kann. Zur Schulreife gehört eben viel mehr dazu und das sollte alles wohl überdacht sein. Wenn Du sagst "rein rechtlich gesehen".... Kann ich nur sagen, Du hast sicher keinen Anspruch drauf, weil Du möchtest das Dein Kind früher eingeschult wird. Allerdings kann man da Anträge stellen, das Kind dementsprechend testen lassen und dann kann man sein Kind auch früher einschulen lassen.
Da muß man sich halt erkundigen und an gewissen Stellen nachfragen.

Habe niemals behauptet das es besser ist sein Kind 50km weit auf eine andere Schule zu schicken.. #kratz


Das Du Dir bei Deinem 2jährigen schon solche Gedanken machst, wie Du das evtl. später lenken kannst usw. finde ich echt leicht übertrieben. Denn in paar Jahren läuft noch viel Wasser den Bach hinunter und dann kann man immer noch weiter sehen. Ein Auge drauf haben ist ok, aber man bedenke er ist doch gerade erst 2 Jahre.. Zu Deinem 2jährigen habe ich überhaupt nix dazu gesagt. #kratz

Nur als kleiner Tip, wenn Dir nicht paßt das evtl. nicht alle Deiner Meinung sind, dann mußt halt nächstes mal gleich google befragen. ;-)
Das zu so einem Thema, früher einschulen noch mit dem Hintergrund das Du ja später nicht möchtest das Dein Kind springt (weil hochbegabt) usw. sehr viele Meinungen kommen, hättest Dir denken können. Wenn dann schreibst, das Du das ganze schon produktiv nutzen willst (gerade auf Vorschläge wie man die Kinder fördern kann) dann denke ich schon hört sich das doch schon nicht mehr so an, wie Du jetzt hier schreibst. Das man eben erstmal abwarten muß, was bei allem rauskommt usw. Aber ist nur, was ich eben denke und mag ja auch falsch sein, nur für meinen Teil kommt es eben so rüber.
Wenn es kurz und bündig willst, dann google...

Also nix für ungut... ;-)

Lg, Sandra

Beitrag von brilliantblue 11.06.10 - 01:18 Uhr

Hi!

Da irrst Du Dich tatsächlich. Wo habe ich bitte behauptet, dass ich MEIN Kind springen lassen möchte, weil es hochbegabt ist???
Ich habe grundsätzlich angemerkt, dass ich es ALLGEMEIN besser finde, irgendein anonymes hochbegabtes Kind früher einschulen zu lassen, anstatt es später aus dem Klassenverband zu reißen.
Wo habe ich bitte behauptet, dass mein Kind hochbegabt ist? Ein 2jähriger ist ja wohl weit davon entfernt, dass man das feststellen könnte.
Ich habe sowieso meinen Beitrag völlig allgemein formuliert und jetzt werden mir solche Sachen in den Mund gelegt, nur um die Diskussion anzuheizen. Da frage ich mich echt, warum hier einige so frustiert sind, dass sie solch angriffslustige Kommentare schreiben. Naja, das wird schon seine Gründe haben...

Beitrag von sandy_1 11.06.10 - 09:42 Uhr

Hallo,

also nein Du bist hier diejenige, die eben nur hören will, was Dir paßt.. Und doch hast Du das gesagt.
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=6&tid=2667279&pid=16900897

Genauso, wie Du geschrieben hast das Dein Kind eben schon sehr viel kann und das Du Dir ja Gedanken machst wie das so weitergeht...

Es werden Dir keine Sachen in den Mund gelegt, aber denke Du weißt selber nicht mehr was Du schon alles geschrieben hast. Ich habe es nicht nötig irgendwelche Diskussionen anzuheizen ;-) lies mal Deine Sachen durch dann fällt Dir vielleicht auf, das Du das gesagt hast was Du jetzt versuchst als allgemein hinzustellen...

Nein und ich bin nicht frustriert oder sonst was und angriffslustige Kommentare sind das noch lange nicht. Wo bitte?? Ich meine, wenn ich schreibe das man google lieber fragen sollte, wenn einem hier lange Antworten gegen den Strich gehen.. Ja, das stimmt doch, wo ist das angriffslustig ?#kratz
Wer Fragen stellt, möchte ja auch Antworten oder nicht??
Aber wenn man nicht ertragen kann, das nicht alle das sagen was man gerne hören möchte, dann sollte man sich eben an anderen Stellen schlau machen.

Dennoch denke ich mir, gerade darauf wie Du eben reagierst, das es doch reichlich überzogen ist sich bei einem 2jährigen Kind jetzt schon solche Gedanken zu machen. Vor allem wenn Vorschläge kommen wie man das Kind fördern kann oder das die ganze Annahme später erstmal abgeklärt werden muß usw... Alleine wie Du da reagierst, läßt von weitem schon leicht darauf schließen wie Du bist... Und weißt was? Ich hoffe solche Mütter wie Dich, treffe ich persönlich nicht. Denn ohne Dich anzugreifen, aber so wie Du Dich hier gibst und antwortest, das sind eben die Mütter die meinen Ihr Kind ist das Beste usw. Wahrscheinlich bist Du diejenige die es später mal ganz alleine schafft sein Kind auszugrenzen. ;-)
Aber naja, wie Du schreibst, wird schon alles seine Gründe haben, das gleich gilt für Dich.

Nun und jetzt atme mal tief durch und komme wieder runter..

Lg, Sandra

Beitrag von brilliantblue 12.06.10 - 02:14 Uhr

Hi!
Man muss schon alles lesen und auch so, wie es dasteht:

Zitat:

Sagt mal, ist es eigentlich möglich, ein Kind einzuschulen, das grade erst 5 geworden ist?....

Warum sollte man das tun???
Gruß
GR

Damit es später nicht eine Klasse überspringen muss (weil hochbegabt). Dann lieber ein Jahr früher einschulen, oder?


Das bezog sich ja wohl deutlich auf „ein Kind“. Ich habe nicht etwa geschrieben: „ Hallo, ich möchte mein Kind am liebsten dieses Jahr schon einschulen, weil es so toll und hochbegabt ist.“
Ups... das kannst Du ja jetzt auch am besten gleich zitieren. :-)

Dass mein Kind schon viel auf einem bestimmten Teilgebiet kann und ich mir darüber den ein oder anderen Gedanken mache, ist ja wohl nur natürlich. Über alles, was von der Norm abweicht, in welcher Form auch immer, sollte man sich ja wohl Gedanken machen dürfen. Ich erzähle normaler Weise sowieso niemanden, was der Kleine schon kann. In der Krabbelkruppe weiss es zum Beispiel nur eine Mutter, die es zufällig einmal selbst gesehen habt. Ich wollte bewußt nicht, dass der Verdacht aufkommt, ich würde überall rumlaufen und erzählen, wie toll mein Kind ist (was Du mir ja auch schon gleich wieder in den Mund gelegt hast) oder dass ich den Kleinen zwinge, diese Dinge zu lernen. Auch das tue ich in keiner Weise.
Ich dachte, hier im Forum könnte man mal unvoreingenommen darüber sprechen. Allerdings ist der Neid einiger Leute wohl so groß, dass sie sowas nicht ertragen können. Also sollte man es wohl auch besser hier im Foum verschweigen. Schade...

Aber erst zu sagen, von Dir kämen keine angriffslustigen Kommentare und sich dann einen ganzen Absatz darüber auszulassen, warum man mit mir lieber nicht gesellschaftlich verkehren sollte, ist ja wohl ein ziemlicher Widerspruch in sich. :-) Nach diesem Absatz frage ich mich, wer hier mal tief durchatmen sollte.

LG

Beitrag von sandy_1 12.06.10 - 17:47 Uhr

Hallo,

also ja wird so sein, wie Du annimmst. Der Neid ist einfach zu groß #rofl

Die ganze Zeit war ich nicht angriffslustig, nur in meiner letzten Antwort.. Stimmt #pro schön das Dir der Unterschied von angriffslustig und eben nicht aufgefallen ist... ;-)
Warum?? Weil ich mir das dann echt nicht verkneifen konnte, da Du mir das ja schon vorgehalten hast, wo es noch gar nicht so war.. Ja klar, sind alle einfach nur neidisch.

Dennoch finde ich es schon überrtrieben sich so große Gedanken mit 2 Jahren zu machen. Wie gesagt, es läuft noch viel Wasser den Bach hinunter...
Und auch ich kenne genauso Leute, die meinen sie müssen Ihre Kinder vergleichen und was Ihre Kinder alles können usw. Damit setzen sie andere unnötig unter Druck und das fängt schon in diesem Alter an. Auch wenn Du sagst, das machst Du nicht. ;-)
Alles was von der Norm abweicht ... #zitter Toll... Wo fängt denn bei Dir die Norm an und ab wann weicht sie denn so stark ab, das man sich da schon solche enormen Gedanken drum machen muß.

Ich würde sagen, erstmal abwarten, wie sich das alles eben weiter entwickelt und dem Kind einfach mal Zeit geben...

In diesem Sinne, ich bin nur neidisch das meine Jungs das in dem Alter noch nicht konnten #zitter Kann das einfach nicht ertragen... #rofl
Ich möchte Dir mal eines sagen.. Auch wenn meine Jungs normal sind und vor allem der Große viele gesundheitlichen Probleme hatte, bin ich wahrscheinlich stolzer als manche andere Mutter darauf wie er sich entwickelt hat.. Warum?? Weil eben ich mich über alles gefreut habe was er dann letztendlich konnte. Auch wenn er vieles hat erlernen müssen, was für andere selbstverständlich war.
Leider habe ich es jahrelang so erlebt, das es allerdings diese Mütter sind. Deren Kinder eben alles schon sehr früh gemacht haben usw. und auch teilweise überdurchschnittlich früh... Diese Mütter waren es, die dann aus allen Wolken geflogen sind, weil Ihr Kind dann später mal nicht bei den ersten dabei war.. Wenn ein Kind länger gebraucht hat, Rad fahren zu lernen.. Da dachten diese Mütter gleich, ohje da stimmt was nicht.. Konnte das Kind ihrer Meinung nach nicht gut genug malen.. Ohje da stimmt was nicht... usw... also ich würde eben mit vielen Sachen einfach warten wie es sich entwickelt. Denn kein Kind ist überall gleich gut, es hat nunmal seine Stärken sowie auch Schwächen und das ist ganz normal.. Das Kind schon sehr früh nur auf seine Stärken zu reduzieren würde ich nicht....

Aber am ende muß es jeder selber wissen, wie man das alles handhabt..

Lg, Sandra

Beitrag von brilliantblue 13.06.10 - 00:48 Uhr

Hi!

Erstmal muss ich klar stellen, dass mein Sohn bei weitem nicht "alles" besonders früh kann und macht. Sprachlich ist er zum Beispiel eher zurück und wie ich ihn einschätze, wird es sich für´s Fahrradfahren auch eher spät interessieren. Ich denke absolut nicht, dass er hochbegabt ist, denn dann wäre er vielleicht wirklich auf allen Gebieten total voraus. Er hat lediglich die Fähigkeit Buchstaben und Zahlen (bis 100) zu lesen und kann sich wenn er will auch ziemlich gut und lange konzentrieren. Ich kann mir im Moment gar nicht vorstellen, ihn noch über 4 Jahre hinzuhalten (was echt eine lange Zeit für ein Kind ist) bis er lesen und rechnen "darf", damit er sich dann nicht in der Schule langweilt. Auch wenn Schule mehr ist als nur rechnen und schreiben, wird am Anfang sicherlich schon ziemlich viel Zeit darauf verwendet.

Natürlich kann es immer an anderen Dingen scheitern, z.B. dass ein Kind noch nicht reif genug ist für die Schule etc. Aber falls alle Kriterien stimmen (was sicherlich nicht sooo oft vorkommt), finde ich schon, dass man ein Kind ruhig früher einschulen könnte. Aber auch ich finde es nur im Extremfall wünschenswert, damit nicht das allgemeine Leistungsniveau noch mehr absinkt (als es sowieso schon in Deutschland der Fall ist), wenn plötzlich nur noch 5jährige in der ersten Klasse sitzen und sich dann am Ende die 7jährigen anpassen müssen.

Zu dem Vergleichen kann ich nur sagen, dass heutzutage doch so ziemlich jede Mutter vom ersten Tag an ihr Kind mit Gleichaltrigen vergleicht. Wie oft wird man schließlich schon im ersten Jahr gefragt "Krabbelt es schon?" "Läuft es schon?" "Hat es schon Zähne?" "Spricht es schon?"etc.
Höchstens wenn ein Kind wirklich extrem zurück ist, wird man irgendwann in Ruhe gelassen, weil es für die anderen dann außer Konkurrenz ist.

Und total stolz ist ja wohl auch jede normale Mutter auf ihr Kind, sei es nun, weil es etwas sehr früh kann oder auch, weil es endlich nach langen Mühen etwas kann. Wenn das Kind etwas neues kann, also sich entwickelt, ist es doch immer sehr schön mitanzusehen.

Übrigens, was anderes als einfach mal abwarten und sehen, wie sich das Kind entwickelt, kann man ja sowieso nicht bei einem 2jährigen.

Ok, ich hoffe, die Antwort war heute nett genug. Ich habe mich auf jeden Fall bemüht. :-)

LG

Beitrag von sandy_1 13.06.10 - 11:52 Uhr

Hallo,

ja denke auch mehr wie abwarten und das alles in Blick behalten kannst Du nicht.. Wie gesagt, sind ja noch paar Jahre hin bis zur Schule...

Ich kann eben nur sagen, das ich einige Kinder kenne die viele Sachen sehr sehr früh gemacht haben... Ok vielleicht mit 2Jahren nicht so extrem wie bei Euch... aber gerade im sprachlichen usw. habe ich schon Kinder sprechen hören. Wo ich selber gedacht habe.. Hammer...
Diese Kinder sind heute dennoch nicht weiter in allem wie eben mein Sohn. Obwohl es für meinen Sohn verlgeichsweise schwerer war, manche Sachen zu erlernen die eben für andere selbstverständlich war.
Obwohl ich mir oft anhören konnte.. Was der läuft noch nicht?? Was der spricht noch nicht? Das ganze Programm eben... Diese Mütter die damals noch gemeint haben wie toll und früh Ihre Kinder alles machen und eben andere Kinder wären nicht "normal".. Diese Mütter sind dann aus allen Wolken geflogen, wenn Ihr Kind eben mal mit manchen Sachen nicht immer vorne dabei war... Da wurde dann gleich rumgejammert und gesagt, da stimmt was nicht usw... Gerade eine gute Freundin (deren Tochter ist 1Monat jünger wie meiner) war da ganz schlimm. Als dann mal Ihre Tochter nicht eine der ersten war, das konnte sie gar nicht verstehen... Habe Ihr dann gesagt, das sie absolut übertreibt und sie sich daran freuen soll, was Ihre Tochter denn schon alles kann und nicht drauf rumreiten was sie eben jetzt mal nicht gleich so gut kann.. Auch wollte sie Ihre Tochter früher einschulen und es wurde Ihr von allen Seiten abgeraten... Obwohl sie gerade im sprachlichen Bereich sehr weit war, genauso konnte sie schon lesen und bißchen rechnen.
Heute ist sie in der 1.Klasse, genauso wie mein Sohn und würde sagen es klappt bei Ihrer Tochter so gut wie bei meinem Sohn auch... Sprich, es hat sich alles mit der Zeit angeglichen.

Daher würde ich immer sagen, warte ab wie sich Dein Sohn weiterhin entwickelt.
Klar ist lesen/schreiben/rechnen in der 1.klasse wichtig aber es ist eben nicht alles...

Achja und meist wird leider auch von den Kindern die recht groß sind, auch recht viel verlangt. Weil man automatisch annimmt das das Kind eben älter ist und viele Sachen können muß.. Ist manchmal nicht immer so vorteilhaft, wenn ein Kind aus der "reihe" schießt.
Mein Großer ist 7,5 Jahre und eben in der ersten Klasse. Er ist mit ca.140cm einer der größten in seiner Klasse... #rofl Aber es ist halt so wie´s eben ist.

Dennoch auch wenn wir mit vielem nicht einig sind.. Wünsche ich Euch alles gute und wenn Dein Kleiner wirklich in manchen Bereichen "überdurchschnittlich" ist, die richtigen Entscheidungen.. Wobei vieles nicht immer leicht sein wird... Aber wenn es Dich beruhigt, auch wir hatten viele Entscheidungen zu treffen (zwar andere ;-)) aber würden alles wieder so machen wie wir eben gemacht haben...

Lg, Sandra

Beitrag von 1234ich 09.06.10 - 12:45 Uhr

wenn dein Kind erst 2 ist, wie willst du dann jetzt schon wissen das es Hochbegabt ist bzw das es mit 5 Jahren soweit ist das es zur Schule kann?Über sowas macht man sich doch bei einem 2 Jährigen Kind doch überhaupt keine Gedanken. kann das echt nicht verstehen.

lg

Claudia