Zuckertest JA oder NEIN

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von azra1007 08.06.10 - 16:12 Uhr

Hello Mädels #winke

welche von Euch hat in der SS einen Zuckertest machen lassen?
Ist das denn soo wichtig? Und vor allem was wird da genau untersucht?!
Bin da etwas ahnungslos und im WWW find ich nix gescheites... #schock

Danke für Antworten und liebe Grüße

Beitrag von saubaer 08.06.10 - 16:20 Uhr

da wird geschaut ob du ss diabetes hast oder nicht.
wirlich notwendig war es bei mir nicht, da einer in meiner familie diabetes hat, aber ich habe es trotzdem gemacht, schaden tut es ja nicht.
und man hat dann gewissheit.
LG

Beitrag von honeygirly18 08.06.10 - 16:21 Uhr

Hallo,

ich habe ihn machen lassen und würde es auch jedem empfehlen. Da wird festgestellt ob du SS-Diabetes hast. Wenn man nämlich Diabetes in der SS hat kann das sehr gefährlich für das Kind sein, von daher würde ich es abklären lassen.

LG

Beitrag von puschel1285 08.06.10 - 16:21 Uhr

Hi du!

Also ich habe es mal mit angegeben das ich es haben möchte.
War mir auch nicht sicher ob es denn notwendig ist, aber ich hab
mir dann gedacht, es getestet zu haben kann nie schaden.
Liebe Grüße

Melly

Beitrag von ines_24 08.06.10 - 16:22 Uhr

hi,

also ich habs bei meinen beiden ss machen lassen allerdings werde ich es diesmal nicht machen, mein schwiegervater hat ein blutzucker messgerät und da werd ich ab und an mal messen....irgendwie gings mir nachdem getränk nicht so gut und man muss ja nüchtern kommen, dann den saft trinken und nach einer stunde wird dann blut abgenommen manche bleiben dann noch ne stunde und dann wird wieder blut abegnommen....tja und ob das so gut is, ich glaubs mittlerweile nicht mehr.....

was sagt dein gefühl?

liebe grüße ines

Beitrag von deenchen 08.06.10 - 16:25 Uhr

Dieser Test sollte in der Schwangerschaft endlich zur Standartvorsorge gehören. Denn natürlich ist wichtig. Eine unerkannte SS-Diabetes kann für das Kind böse Folgen haben.
Und wenn man nicht zur Risiokgruppe gehört ist das noch lange keine Sicherheit es nicht zu haben...

Ich kann dir nur sehr nahe legen den Test machen zu lassen, auch wenn man den (leider) privat zahlen muss.

Wenn du noch Fragen hast, gerne :-)

Beitrag von azra1007 08.06.10 - 16:31 Uhr


Hoppla! Dann werd ich doch dabei bleiben und den Test lieber machen lassen. #zitter
Mich hat das heute mein FA gefragt und ich meinte dann nur so
"ja klar" aber hab mich dann hinterher doch gefragt ob das wohl sooo notwendig ist.
Aber das mit dem warten ist ja schon doof, vor allem 1 ganze Std.?
Was mach ich denn so lang in der Praxis #kratz

Naja, ich danke euch für die Infos ;-)

Beitrag von eowyn77 08.06.10 - 16:31 Uhr

Hi,

ich kann Dir nur empfehhlen, den Test zu machen.
Unentdeckter SSdiabetes kann zum Teil schwerwiegende Folgen für das Baby haben. Das Geburtsgewicht kann sehr hoch sein. Dann können unter Umständen die Organe wohl nicht richtig mitwachsen. Des weiteren bekommt Dein Baby den Zucker, den Du zuviel hast. Es produziert auch schon selbst Insulin, um diesen abzubauen. Wenn es dann auf die Welt kommt, und wie die letzten Monate Insulin produziert (weil es das ja so gewohnt ist), kann es zu Unterzuckerungen kommen. Usw.
Deswegen finde ich es sehr sinnvoll, das zu testen, weil man damit gegensteuern kann.
Der Test funktioniert so: Du musst morgens nüchtern zum Arzt kommen und trinkst dann eine Zuckerlösung. Vorher wird Dein Zucker gemessen, dann nach einer Stunde nochmal und ggf. nochmal eine Stunde später. Je nachdem, wie Deine Werte sind, wird dann weitergemacht. Bei mir wurde SSdiabetesdiagnostiziert (schon sehr früh, glaube war die 18. SSW) und ich habe eine Schulung bekommen, wie ich mich richtig ernähren soll/muss und bisher bekomme ich die Werte auch ohne spritzen gut in den Griff.

Hoffe, ich konnte Dir helfen.

LG, Eowyn

Beitrag von schneggge 08.06.10 - 16:31 Uhr

Ich habe den Test heute erst machen lassen,obwohl keiner in meiner Familie Diabetes hat und ich auch nicht zur " Risikogruppe" gehöre,mein Bauchbewohner war bisher auch immer in der " Norm".

Ergebnis : Der 2. Wert ist leider viel zu hoch, der 3. war wieder ok.
Ich muß morgen zum Diabetologen #zitter

Ganz ehrlich, ich hätte nie gedacht,dass ich damit Probleme haben könnte !!

Fazit : ich würde an deiner Stelle die Leistung in Anspruch nehmen, auch wenn du das Gefühl hast,das alles in Ordnung ist.

Ich habe bei meiner Krankenkasse angerufen ( Techniker ) und die erstattten mir 19,50 Euro....auch bei nicht " positiven" Ergebnis.

Lg Nina 28 ssw

Beitrag von sternchen.4 08.06.10 - 17:05 Uhr

Was spricht dagegen?
Ich habe ihn gemacht. Da kannst du nichts falsch machen, du hast dann nur Gewissheit #pro

Beitrag von beccy75 08.06.10 - 18:13 Uhr

Hallo,

mein Doc hat ihn bei der letzten SS gemacht obwohl ich eigentlich nicht "vorbelastet" bin. Gekostet hat er mich nix, is aber von Arzt zu Arzt unterschiedlich.
Und ich war froh dass er es gemacht hat da ich SS Diabetes hatte.
Durch komplette Nahrungsumstellung ist mein Süßer dann gesund und normalgewichtig zur Welt gekommen.
Mein Doc ist übrigens auch der Meinung es sollte zum Standart gehören, deshalb macht er ihn umsonst.

lg beccy

Beitrag von becca04 08.06.10 - 19:06 Uhr

Oh mein Lieblingsthema (...):

Ich wurde in allen drei Schwangerschaften zu mindestens (!!!) einem Zuckerbelastungstest (dem "großen") "verdonnert", da meine Kinder immer überdurchschnittlich groß waren.

Bei mir war aber nie etwas auffällig, ganz im Gegenteil: ich hatte immer Super-Ergebnisse.

Meine Frauenärztin sagte übrigens, sie halte den Test aus "forensischen Gründen" für notwendig: "damit nachher niemand etwas sagen kann".

Gemeint hat sie wohl, dass - falls sich nachträglich bei mir eine SS-Diabetes mit einer Schädigung des Kindes herausstellen sollte, könnte sie für das Versäumnis, den Test durchzuführen, belangt werden.

Da bei uns in der Familie jedoch keine Diabetes vorliegt, habe ich für mich beschlossen, dass ich - im unwahrscheinlichen Fall einer 4. SS (...) - KEINEN Test mehr machen lasse.

Im Grunde trifft man selbst als Patientin die Entscheidung. Grundsätzlich kann man bestimmte Dinge aber tun, um eine Diabetes zu vermeiden: Vollwertige Ernährung und viel Bewegung.

LG,
B.