Gelbkörperschwäche

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von manumarcbiglove 08.06.10 - 19:46 Uhr

....wer kann mir das näher erklären und hat sowas? Gibts medis? Beeinflusst das den ES?
lg manu#sonne

Beitrag von futzemann2003 08.06.10 - 19:50 Uhr

ich habs, gott sei dank, nicht... das heißt, deine 2. zyklushälft ist verkürzt... alles länger als 11 tage nach es ist normal, kürzer könnte(!) auf eine schwäche hinweisen...
es beeinflusst den ES nicht, sonder die einnistung... das befruchtete ei kann sich dann nicht einnisten...
muss, glaub ich,mit hormone behandelt werden...

ich hoffe, ich konnte mit meinem halob-wissen ein bisschen helfen

glg steffie

Beitrag von luk84 08.06.10 - 19:54 Uhr

hi es kann auch sein, dass durch eine eizellreifungs-störung eine gelbkörperschwäche vorliegt, da nach dem ES daraus der gelpkörper wächst.genau weiß ich das auch nciht. ist aber mit hormonen behandelbar.

lg

Beitrag von sophiechen2004 08.06.10 - 20:20 Uhr

Guten Abend,

hab mal geschaut und folgendes gefunden:

Die Gelbkörperschwäche zählt zu einer der Ursachen für den unerfüllten Kinderwunsch. Durch hormonelle Behandlung kann der Mangel an Gelbkörperhormonen behandelt werden.

Zu einer der häufigsten medizinischen Ursachen für ungewollte Kinderlosigkeit, ist die sogenannte Gelbkörperschwäche zu zählen. Auch wenn es sich genau genommen um keine eigenständige Krankheit handelt, gibt es doch eine wissenschaftliche Bezeichnung, nämlich Lutealinsuffizienz. Dieser Begriff beschreibt die mangelnde Bildung von Gelbkörpern nach einem Eisprung.

Das Gelbkörperhormon wird nach dem Eisprung im Follikel gebildet und ist von wichtiger Bedeutung für die Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf das Einnisten der befruchteten Eizelle. Sind die Bedingungen aufgrund einer Lutealinsuffizienz schlecht, kann sich das Ei nur schwer einnisten oder der Embryo wird zu früh wieder abgestoßen.

Im Gegensatz zu anderen Ursachen für Kinderlosigkeit, ist die Gelbkörperschwäche wie bereits erwähnt, keine eigenständige Erkrankung, sondern nur eine Ursache mangelnder Follikelreifung da aus eben jenen Eibläschen nach dem Eisprung der Gelbkörper entsteht

Symptome

Zu den Symptomen, die bei einer Gelbkörperschwäche am häufigsten zu beobachten sind, zählen unter anderem eine deutliche Verkürzung der zweiten Zyklushälfte. Die Zeit vom Eisprung bis zum Eintreten der Periode, die im Normalfall etwa vierzehn Tage dauert, reduziert sich bei einer Gelbkörperschwäche auf weniger als zwölf Tage. Zudem können in der zweiten Zyklushälfte vermehrt Schmierblutungen auftreten. Da sich der Embryo im ungünstigen Klima der Gebärmutter nur schlecht halten kann, ist die Rate an Fehlgeburten bei einer Gelbkörperschwäche zudem höher.

Therapie

Mit einem Bluttest kann der behandelnde Frauenarzt feststellen, wie hoch der Gelbkörperspiegel in der zweiten Zyklushälfte tatsächlich ist. Liegt dieser mehrfach unter dem Normwert, kann versucht werden, die Follikelreifung zu unterstützen. Das geschieht in der Regel durch die Gabe von Hormonen. Am weitesten verbreitet ist die direkte Gabe von Gelbkörperhormonen (Progesteron) nach dem Eisprung. Medikamente, die Gelbkörperhormone enthalten sind unter anderem Utrogest, Crinone und Duphaston.

Da der Gelbkörper nicht nur das Gelbkörperhormon, sondern auch Östrogen produziert, verschreiben einige Ärzte konsequenterweise Kombinationspräparate aus beiden Hormonen, wie zum Beispiel Gynodian depot.

Durch die Gabe von Medikamenten kann schlussendlich nicht nur die Entwicklung der Eiblässchen unterstützt, sondern auch die Funktion der Gebärmutterschleimhaut verbessert und damit die Wahrscheinlichkeit einer intakten Schwangerschaft unterstützt werden.

Unklar ist hingegen bis jetzt, wie lange diese Hormone während der Schwangerschaft noch weiter eingenommen werden sollten. Manche Frauen fürchten, dass es nach einem positiven Schwangerschaftstest durch das Absetzen der Medikamente zu einem erneuten Progesteronmangel und damit zu einer Fehlgeburt kommt. Ein Teil der Frauenärzte verschreibt die Medikamente daher bis zur 12. Schwangerschaftswoche. Unterschiedliche Studien zeigen inzwischen jedoch auf, dass es in statistischer Hinsicht keinen signifikanten Unterschied bei den Zahlen der intakten Schwangerschaften mit oder ohne weitere Progesterongabe gibt.

Hoffe, ich konnte Dir helfen!

Liebe Grüße

Beitrag von manumarcbiglove 08.06.10 - 20:29 Uhr

vielen #herzlichDank an euch!! Das hilft mir sehr.....lg manu#sonne