Frage um Rat

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von dayza 08.06.10 - 20:54 Uhr

Hallo,

ich hatte im Mai eine MA mit AS in der 12 ssw (war die 1. SS) . Morgens war ich noch ss und abends nach einer Not-OP wg zu hohem Blutverlust nicht mehr. :-(
Je mehr Zeit vergeht, desto größer scheint die Angst zu werden, wieder ss zu werden und es nicht lange zu sein. Mal davon abgesehen, dass überall um mich herum ss Frauen auftauchen. Egal wo ich bin, die ganze Welt scheint ss zu sein. Selbst meine Kollegin, die im selben Alter ist wie ich, ist ss und auch noch genauso weit, wie ich jetzt wäre ... von ss Freundinnen ganz zu schweigen.
Es ist nicht so, dass ich es den anderen nicht gönne, aber es fällt mir schwer, mich mit meinem Schicksal abzufinden, wenn ich es doch immer wieder so schmerzlich vor Augen geführt bekomme. Naja egal...lässt sich ja nun mal leider nicht ändern.:-(

Nunja ... nächste Woche habe ich einen Termin beim FA und frage mich, ob es irgendwelche Tests gibt, nach welchen ich fragen sollte (Hormone, ...). Ich bin ja nun auch nicht mehr superjung und mache mir eben Gedanken. Habt ihr was machen lassen? Kann man sich vorbereiten auf eine neue SS? Was habt ihr gemacht?
Ich wäre so dankbar für Euren Rat.#blume


GLG Dayza mit #stern fest im #herzlich

Beitrag von fraeulein-pueh 08.06.10 - 23:13 Uhr

Ich hab nach meiner zweiten FG endlich den FA gewechselt und zunächst auf ner Hormonuntersuchung bestanden - wurde vorher noch nicht gemacht, weil angeblich nie der richtige Zeitpunkt war.

Dann kam raus, dass ich late-onset AGS hab, war dann bei ner Genetikerin und die schickte mich / uns zu nem Endokrinologen. Der nächste ENdokrinologe war in nem Kiwuze, dort hat man dann noch weitere Untersuchungen gemacht und noch ein paar andere Baustellen gefunden.

Heute denk ich mir, hätt der damalige FA auf mich "gehört", dann wären die Probleme früher bekannt gewesen und hätten behandelt werden können. Und dann hätte ich vllt. nicht das alles erleben müssen.

Beitrag von dayza 09.06.10 - 09:01 Uhr

Vielen Dank für deine Antwort. :-)
Es tut mir leid, was du durchmachen musstest. Es ist schrecklich, dass man doch so abhängig von den Ärzten ist. Wenn man gleich einen guten hat, dann ist ja alles in bester Ordnung, wenn aber nicht ... naja.
Ich werde beim FA mal nachfragen und auch auf eine Hormonuntersuchung bestehen. Vielleicht bringts ja was.