Polypen OP

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von lunes 08.06.10 - 22:14 Uhr

Hallo
Ich war heute mit meinem 2 Jaerigen Sohn beim HNO Doc wegen verdacht auf zu grosse Polypen....
ieses wurde auch bestaetigt.
Dazu hat er festgestellt, dass sein rechtes Ohr vernarbt ist, d.h. er hatte mal ne Mittelohrentzuendung (?????) haben wir nie mitbekommen was aber laut Doc gut moeglich sei.
Nun ja das ist aber auch nicht weiter schlimm.
Auch hat er hinterm Trommelfell Fluessigkeit gesehen...

Ende vom Lied...

Er muss Operiert werden...

Jeweils re und li soll ein schnitt ins Trommelfellgemacht werden und die Fluessigkeit soll ausgeaugt werden, anschliessend sollen die Polyen entfernt werden.

Werden die nicht normalerweise durch die Nase entfernt??

Auch soll das Ambulant gemacht werden...

Oh man!! Mir grauts jetzt schon davor.
Mein armer kleiner!!!

Wer war mit seinen Kids schon im Kh und hat Polypen entfernen lassen und mag mir erzaehlen wie das so ablaeuft....

Danke duer Antworten.

Lg Annika

Beitrag von tara-india 08.06.10 - 22:34 Uhr

Hallo Annika

mein Großer hatte das gleiche wie dein Sohn. Durch vergrößerte Polypen wasseransammlung hinter den Trommelfell. Wir haben das aber nicht ambulant machen lassen weil ich einfach zuviel Angst hatte und es unsere erste Narkose war. Den der Arzt klärte uns dann auf wenn etwas sei Nachblutungen oder so müssten wir ins KH fahren. Also haben wir uns entschieden es gleich stationär machen zu lassen.

Wir mein Sohn und ich wurden am Vortag aufgenommen wo einige Untersuchungen stattfinden. Am nächsten morgen dann hat er einen Beruhigungssaft bekommen und er wurde ganz benommen. Dann wurde er zum Op geschoben wir durften bis zur Tür mitlaufen. Danach kam er in den Aufwachraum (unser Großer hatte die Narkose nicht so recht vertragen und brauchte etwas länger zum aufwachen) aber ein Junge nebenan war so ziemlich schnell wieder fit. Die Kinder haben über Halsschmerzen geklagt hinterher aber das war schon alles.

Wie gesagt da unser Großer die Narkose nicht so schnell weggesteckt hat war ich froh mich nicht für eine ambulante OP entschieden zu haben.
Die Kinder stecken das aber ganz schnell weg.

Wünsche euch alles Gute

Beitrag von antonie24 08.06.10 - 22:37 Uhr

Hallo Annika!

Meine Große hat das schon hinter sich. Sie war damals 3 Jahre alt und hatte auch Flüssigkeit hinter dem Trommelfell und Polypen. Wurde auch ambulant gemacht. Erst bekamen wir unser Zimmer und Bett, dann dauerte es etwas und Kathrin bekam so einen Beruhigungssaft von der Krankenschwester. Nach ein paar Minuten wurde sie in den OP geschoben (ich durfte leider nur bis zur Türe wo´s in den OP reingeht mit) und als sie nach so, keine Ahnung, einer halben Stunde vielleicht, wieder rauskam, schlief sie noch. Beim Aufwachen hat sie dann geweint, weil es schon etwas wehtat, aber es ging. So nach 2 Stunden durften wir dann wieder nach Hause. Noch einmal nachkontrollieren und das wars dann auch. Ist nicht so schlimm, aber natürlich unangenehm.

Bei meiner Tochter hat´s übrigens gut geholfen, obwohl sie im Moment fast wieder genauso schnarcht wie vor der OP (ich denke, da ist was nachgewachsen), aber die vielen Mittelohrentzündungen sind weg.

Alles Gute!

lg
Antonie

Beitrag von mariem 09.06.10 - 06:31 Uhr

Hallo Annika,
meine Tochter war 2 1/2 Jahre als bei Ihr die Polyphen entfernt wurden. Und ich muss ehrlich sagen alles halb so wild. Morgens in KH rin Bett bekommen beruhigungs saft. Ab in OP 20 min später hab ich meine schlafende tochter bekommen. Sie ist unter leisen protest aufgewacht aber so ca. 45 min danach hat das eis schon wieder ganz gut geschmeckt das es zur medizinischen kühlung von der schwester gab.morgens um 8 in KH mittags um 12 uhr wieder nach hause.
Der schnitt in Trommelfell ist ratsam meine hat dabei auch gleich noch röhrchen eingestzt bekommen die sind ca nach 6 monaten beim toben von alleine rausgefallen. Die Polypen werden ducrch den mund bei so kleinen zwergen entfernt. Es ist wirklich alles halb so schlimm und schmerzen sind wirklich minimal mit zäpfchen geht das alles schon.

LG Mariem

Beitrag von frozaen85 09.06.10 - 08:14 Uhr

Hallo,
bei meinem wurde das mit 15 Monaten gemacht. War alles halb so wild.
Wir kamen ins KH dort wurde er dann umgezogen und bekam den Beruhigungssaft. Wir sind dann alle zusammen in den OP und Lukas bekam die Narkosemaske auf. Als er dann weg war, bin ich aus dem OP gegangen und der Arzt legte los. Danach kam er in den Aufwachraum und war direkt wieder wach. Den Tag lang war er schon noch benommen und hat viel geschlafen. Aber am nächsten Tag war alles beim alten.
Die Polypen sitzen übrigens nicht in der Nase sondern im Rachen zwischen Hals und Nase. Deshalb werden sie durch den Mund entfernt.
Nimm am besten für nach der Narkose eine Banane oder so mit. Meiner hatte ziemlich hunger und Durst.
Bevor die Kinder bzw. alle Menschen aus dem OP geschoben werden, werden alle wach gemacht. Solange keiner wach ist kommen sie auch nicht aus dem OP in den Aufwachraum. Die meisten Menschen können sich danach nur nicht mehr daran erinnern weil sie noch so benommen sind. Und wenn die Kinder danach noch länger schlafen, ist es sogar besser, weil sie nimmer so benommen sind wenn sie aufwachen.
Wird schon werden :-)
Ich war übrigens froh, das wir nach 2 Stunden wieder nach Hause durften. Das war für Lukas einfach besser. Er hatte da mehr ruhe.
LG
Sandra

Beitrag von samcat 09.06.10 - 11:18 Uhr

Hallo, unsere Große sollte operiert werden. dann kam der Ärztestreik und jetzt wurde nochmal untersucht und eine OP ist nicht mehr nötig:-)
LG

Beitrag von yuka 09.06.10 - 12:51 Uhr


Hallo Annika,

mein Neffe musste bereits 2x operiert werden, vom Ablauf war alles wie bei den Berichten der anderen Mütter weiter oben, nur muss ich dazu sagen, dass mein Neffe die erste Narkose überhaupt nicht gut vertragen und auch sehr starke Nachblutungen hatte. Der Arzt sagte nachher, dass das durchaus passieren kann. Es wurde auch ambulant gemacht und sie war nicht auf sowas vorbereitet. Sie ging alleine mit ihm zur OP und musste dann unsere Mutter anrufen, damit sie auch helfen konnte ihn wieder zuberuhigen. Sie konnte ihn kaum noch festhalten, war völlig ausser Rand und Band, und meine Schwester sah aus als ob sie aus dem Schlachthaus kommt...so stark hat es gebluten aus Nase, Ohr und Mund. Ich will Dir damit keine Angst machen und die zweite OP verlief auch ganz problemlos, aber ich will Dir nur sagen, dass Du ev noch eine Begleitperson mitnehmen solltest, wenn es geht und Dir vielleicht auch nicht die schicksten Klamotten anziehen solltest....meine Schwester sagte auch, dass wenn man ihr VORHER gesagt hätte, dass es eben auch so kommen KANN, dann hätte man sich mental einfach anders darauf vorbereiten können...

Ich drück Euch die Daumen, dass alles ganz glatt läuft!!!

LG Yuka mit Elli

Beitrag von lunes 09.06.10 - 13:04 Uhr

Danke fuer eure Berichte...da habe ich zumindest schon mal ne vorahnung wie der tag (18.August ist es soweit) aussehen wird...

Ich hoffe natuerlich er bekommt keine Nebenwirkungen auf Narkose oder starke Nachblutungen aber da muessen wir dann auch durch...

Mein Mann wird mich an diesen tag begleiten und/oder ggf. meine Schwiegermutter wenn mein mann kein Urlaub fuer den Tag bekommt.

Danke noch mal.
Lg Annika