vergrößerte Mandeln, oft krank

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von murckel2005 09.06.10 - 07:03 Uhr

Hallo,
mein Sohn, 5 Jahre alt, hat dieses Jahr schon 3 x Angina gehabt, mit jeweils Antibiotikagabe...das letzte Mal war vor knapp 3 Wochen und seit Sonntag hatte er jetzt wieder Fieber und klagte über Kopf- und Halsschmerzen. Ich bin dann mit ihm zu unserer Heilpraktikerin, weil ich nicht schon wieder Antibiotika geben wollte.
Sie sagt mir das er extrem vergößerte Mandeln habe und verschrieb mir pflanzliche Tablette um versuchen die Mandeln zu verkleinern...sie sagte das sie momentan nicht akut entzündet sind und wenn es klappt die Mandeln zu verkleinern wäre es prima...aber genau sagen kann sie es auch nicht.
Jetzt hat er zwar kein Fieber mehr, aber immer so ne leicht erhöhte Temperatur von 37,5 - 37,9 Grad.

Hat jemand von Euch Erfahrung mit homöopathischer Behandlung bei vergrößerten Mandeln? Oder müssen die Mandeln sowieso rausgenommen werden.

Habe am Donnerstag nen Termin mit ihm beim Kinderarzt und werde die ganze Sache nochmal vorbringen...mal sehen was der meint.

LG und danke für Eure Antworten:-D

Beitrag von tauchmaus01 09.06.10 - 08:35 Uhr

Vergrößerte Mandeln sind doch nicht weiter schlimm. Meine Tochter hat riesen Mandeln. Schon immer.

Der Kinderarzt meint das verwächst sich später, keine Panik.
Grund zur OP wäre es nur wenn sie ganz oft Mandelentzündungen hätte oder schnarcht mit Atemaussetzern.


Viele Kinder haben riesen Mandeln, das ist echt gar nicht so selten.

Mona

Beitrag von visilo 09.06.10 - 09:11 Uhr

Wir haben letztes Jahr die Mandeln verkleinern lassen. Bei Lukas waren sie auch stark vergrößert er hat nachts sehr laut geschnarcht und hatte Athemaussetzer auch war er dauernd krank. Diesen Winter waren wir endlich mal nicht alle ständig krank da er nicht mehr jeden Infekt angeschleppt hat. Auch kann er jetzt wieder problemlos schlucken, vorher hatte er da einige Probleme.

Ich würde die Mandeln verkleinern lassen, es kann aber passieren das sie wieder nachwachsen.

LG
visilo+Lukas (16.11.04)

Beitrag von murckel2005 09.06.10 - 09:17 Uhr

Das mit dem schnarchen ist schon viel besser geworden, seit ein paar Tagen....das hat wohl mit den Tonsiopret-Tabletten zu tun, die er dreimal täglich nimmt!?

Aber halt die ständigen Infekte und Halsentzündungen...naja, ich frage nochmal den Kinderarzt, bzw. suche den HNO auf, der ihm letztes Jahr die Polypen entfernt hat.

Danke für Eure Antworten!

Beitrag von diebina 09.06.10 - 09:27 Uhr

Nik wird jetzt im august 5 und hat sehr vergrößerte Mandeln. Er schnarcht, hat aber keine Atemaussetzer, keine Ausspracheprobleme, keine Schluckbeschwerden. Die Kinder-HNO-Ärztin meinte: keinerlei Grund irgenwas zu machen...

nun hat Nik aber seit Dezember alle 3-4 Wochen eine Infektion, die idR auch immer mit Antibiotika behandelt werden musste.

Nach RS mit unserer Hausärztin (die eine Entfernung der Mandeln und Polypen empfiehlt), gingen wir zu einem anderem HNO-Arzt, der auch für eine OP sprach. Nun sind wir also in der Kinderklinik Siegen in Behandlung, dort wurde erstmal Blut abgenommen, ein Abstrich gemacht und die Unterlagen des letzten Jahres gesichtet... bin gespannt, ob er nun operiert werden musss - vielleicht gibt es ja noch eine andere Lösung....
Mein Tipp: geht zum Facharzt, ich kenne niemanden, der durch homöopathische Behandlung einer notwendigen OP entgehen konnte.

LG
die bina

Beitrag von bichi1103 09.06.10 - 11:25 Uhr

Hallo mein Sohn jetzt 3 jahre,hat seitdem er 6 monate alt war alle 3 Monate und zum Schluß bis er 3 Wurde alle 4 Wochen Angina (Eitrig)gehabt die jedesmal mit Antibiotikum versorgt.

Die Ärztin meinte die Mandeln müssen raus,es geht nicht mehr.Und immer Antibiotikum ist nicht gut.
Wir sind dann zu 3 HNO Ärzten und alle waren der meinung sofort raus mit den Mandeln die sind riessen groß und kaputt.

Dann sind wir zu nem Spezialisten gefahren der guckte und sagte ich will erst was anderes ausprobieren,ob er jetzt noch eine Angina bekommt spielt keine Rolle mehr.dann hat er uns Tonsipret Tropfen gegeben die ich ihm 3 mal am Tag geben sollte.Das ganze ein halbes Jahr lang.
In diesem Halben Jahr hat er weder ne Angina oder sonst irgendwas gehabt.Wir sind dann ein halbes Jahr später wieder hin und siehe da,Mandeln wieder normal größe und in Ordnung.Er hat bis jetzt seit Oktober 09 nie wieder was gehabt und nimmt die Tropfen auch schon lange nicht mehr.

In manchen Fällen kommst du an einer Op nicht vorbei.
Ich bin froh das es bei uns so geklappt hat und bin dem Doc echt dankbar.

Lg.

Beitrag von babybaer4 09.06.10 - 12:57 Uhr

Hallo,

unser Kinderarzt meinte das vergrößerte Mandeln nicht schlimm sind da sie mit dem wachsen der Kinder sich irgenwann dem Hals anpassen.
Ebenso meinte er ,das Kinder bis zum 5j Lebensjahr ihren Höhepunkt mit Infekten haben ,danach soll es besser werden.
Mein Sohn hat auch vergrößte Mandeln und in einem Jahr hatte er 8 Mandelentzündungen.Bei ihm ist dadurch die Sprache beinträchtigt,er redet kloßig,aber wir warten noch was ab.

Lg Sabine