Kommunion - brauche Rat wg. Schwiegeroma und ihr Hund

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von luna1976 09.06.10 - 21:19 Uhr

Hallo,

zuerst muß ich sagen, daß ich meine Schwiegeroma sehr mag. Leider sehen wir sie nur einmal im Jahr, da sie weiter weg wohnt. Allerdings hat sie einen kleinen bissigen Hund der überhaupt keine Kinder mag. Jedesmal wenn wir sie treffen müssen wir uns im Park treffen. Bei ihr zu Hause ist ein Krampf, denn sobald meine Kids 5 + 8 sich bewegen fletscht er die Zähne. Bei der letzten Feier hat er meinem Kleinen in die Turnschuhe gebissen, danach mußte er an die Leine.

Jetzt haben wir nächtes Jahr Kommunion. Natürlich möchte ich auch meine Schwiegeroma einladen. Ohne Hund geht nicht, denn sie sagt immer, daß sie nicht dahin geht wo ihr Hund nicht willkommen ist. Auf der Feier habe ich aber auch 10 Kinder und 3 davon im Alter von 2 Jahren. Ich habe totale Angst, daß der Hund die Kids beißt. Ich kann doch auch nicht von den Gästen erwarten, daß sie die Kids ständig im Auge haben.

Ich will sie nicht ausladen, denn ich mag sie wirklich. Sie ist total nett - nur mit ihrem Hund hat sie eine kleine Macke.

Was würdet ihr tun?

Meistens sagt sie eh ab wegen dem Hund, war auch nicht zu unserer Hochzeit nicht da wegen dem Hund.

Sehe ich das zu eng? Möchte aber auch keinen Streit wegen so einer Sache.

Lieben Gruß Luna

Beitrag von bree81 09.06.10 - 21:29 Uhr

Hallo Luna!

Ich würde die S-Oma einladen, aber auch ansprechen, dass eben viele Kinder kommen und sie ja ihren Hund kenne.
Von daher würde ich ihr anbieten, dass sie zwar mit Hund kommen kann, dieser während der Feier aber in irgendeinem Zimmer bleiben müsse, damit nix passiert.

Wenn man das ordentlich und in einem vernünftigen Ton sagt, wird sie das wohl einsehen. Denn sie will bestimmt auch nicht, dass etwas passiert.
Außerdem freut sie sich bestimmt, wenn Du ihr sagst, dass es Dir sehr wichtig wäre, wenn sie kommt. Grade weil Ihr Euch nicht so oft seht.
D wird der Hund wohl "das Opfer bringen können", mal einen Tag im HAus zu bleiben und nur zum Pinkeln rauszudürfen. ;-)

LG,
Bree81

Beitrag von luna1976 09.06.10 - 21:55 Uhr

Hallo,

das geht leider nicht.

Hier Hund ist immer dabei und bleibt nie alleine.

Deshalb treffen wir uns meistens außerhalb ihrer Wohnung, denn obwohl wir sie nur einmal im Jahr sehen, kann sie ihren Hund nicht mal für eine Stunde ins Schlafzimmer sperren. Das ärgert mich echt manchmal.

Lieben Gruß LUna

Beitrag von litalia 09.06.10 - 23:13 Uhr

ich würde wegen dem hund nicht meine eigenen kinder und die anderen gefährden.

wenn der oma was an EUCH liegt dann kommt sie gefälligst ohne ihren hund. wenn sie nicht kommt dann wisst ihr welchen stellenwert ihr bei ihr habt und DAS würde ich ihr übel nehmen.

sie WEIß ja das ihr hund keine kinder mag und es wäre verantwortungslos wenn sie ihn mitbringt.

ladet sie ein, ohne hund, sie wird nicht kommen und ich wüsste was ich von solch einem menschen zu halten habe.

hundeliebe hin oder her aber das ist therapiebedürftig. ps: beim einmal im jahr treffen würde ich mich auch nicht im park abspeissen lassen.

Beitrag von luna1976 10.06.10 - 20:31 Uhr

Hi,

Du sprichst mir aus der Seele.

Ich nehme immer Rücksicht. Sie hatte immer nur ihren Mann und als der starb hat sie sich sofort den Hund angeschafft und behandelt ihn wie ihren Partner.

Mein Schwager wurde schon mal von ihm in die Nase geschnappt nur weil er seine Oma umarmen wollte.

Zu unserer Hocheit ist sie auch nicht gekommen, weil der Hund nicht so lange mit dem Auto fahren kann. Mein "Schwiegeronkel" wohnt bei ihr um die Ecke und hätte sie mitgenommen. Er ist nur 2 Tage geblieben. War schon sehr enttäuscht.

Doch alle sehen es ihr nach wegen dem Verlust ihres Mannes, der jetzt auch schon 14 Jahre her ist.

Klingt zwar jetzt böse, doch lange lebt der Hund nicht mehr und vielleicht regelt sich das Problem von alleine.

Sorry für das Blabla, aber ich bin ein absoluter Harmoniemensch und sowas macht mich echt fertig.

Lieben Gruß Luna

Beitrag von tarosti 10.06.10 - 20:52 Uhr

Hi Luna

Ich kann schon nachvollziehen, dass du es traurig findest, dass ihr diese Problem mit dem Hund habt.

Der Hund scheint ja so eine Art Therapie für sie zu sein. Und machmal gibt es Leute, die sind tatsächlich dermassen fixiert auf Tiere oder Menschen oder Vorstellungen, dass sie nichts davon abbringen kann.
Ich glaube jedoch, dass, falls der Hund sterben sollte, sie sich wahrscheinlich einen neuen anschaffen würde. Denn er scheint ja eine Art Ersatz für ihren verstorbenen Mann zu sein, sofern ich das richtig verstanden habe. Das ist traurig.

Ich wär da auch total im Clinch. Sie täte mir wohl auch leid, denn wer so eine Fixierung hat, der kapselt sich ja selber total ab und macht sich selber abhängig. Soziale Kontakte minimieren sich. Und das wiederum führt noch weiter in die Abhändigkeit vom Hund hinein.

Zum "Problem" dieses Kommunionsfestes: Ich würde auch freundlich mit ihr reden und ihr genau schildern, dass du es gefährlich findest, wenn der Hund auf so viele Kinder trifft und anscheinend so unberechenbar ist. Sieht sie weiterhin nicht ein, dass der Hund eine Gefahr bedeutet, dann würde ich mich schweren Herzens dazu entscheiden, sie nicht einzuladen. Den Hund in einen anderen Raum zu schliessen kommt ja anscheinend nicht in Frage. Aber genauso wenig kannst du die Kinder woanders einschliessen. Und die Kinder gingen mir, mit grosser Entschiedenheit, vor. So hart es tönt, aber eine Einladung käme für mich nicht in Frage, wenn sie den Hund mitbringt.

LG
Tarosti

Beitrag von bensu1 09.06.10 - 22:49 Uhr

hallo,

ich würde eine hundetransportbox empfehlen (für die zeit, wenn alle beisammen sitzen). der hund kann bei der oma sein, ist geschützt vor dem trubel, und - was natürlich noch wichtiger ist - die kinder sind vor seinen attacken sicher.

muss man der oma halt so verkaufen, dass der hund seine ruhe hat, niemand auf ihn draufsteigen kann etc. pp. ;-)

#winke
lg
karin

Beitrag von unilein 10.06.10 - 01:02 Uhr

Ich gehe auch in der Regel nirgendwohin, wo mein Hund nicht willkommen ist. Und auch mein Hund mag keine Kinder.

Wahrscheinlich hat der Hund einfach nur Angst, weil er keine Kinder kennt. Sorge doch dafür, dass die Oma einen Platz bekommt, wo der Hund geschützt liegen kann und keine Kinder rankommen. Die Oma freut sich bestimmt über so viel Entgegenkommen.

Auf dem letzten Familienfest saß mein Hund zB in einer Ecke des Raumes, die von beiden Seiten durch zwei Sitzplätze so abgeschirmt war, dass er quasi nicht rauskonnte. Und auf den beiden Sitzplätzen saß ich und mein Freund. Der Besuch hat mich noch für meinen gut erzogenen Hund gelobt, ohne zu wissen, dass besagter Hund sofort losgebellt hätte, wenn sich jemand seinem Platz genähert hätte ;-)

Und die Kinder sollten doch so weit erzogen sein, dass man ihnen begreiflich machen kann, einen Hund, der in einer Ecke liegt, in Ruhe zu lassen?

Beitrag von cyndi-09 10.06.10 - 09:19 Uhr

Hallo,

nein das siehst du nicht zu eng!
Ich würde auch nicht Kindern spielen verbieten, wegen einem Hund. Soll er doch daheim bleiben, ist ja kein kleines Kind und Gassi gehen kann bestimmt auch jemand andres mit dem.
Meine Schwiegermutter hat auch einen Hund, erstens darf der nicht ins Haus und schon gar nicht in die Nähe von dem Kleinen, wenn er weiterhin so sehr gut hört.

Wenn sie ihn mitbringt, also nur in den Garten, weiter darf er nicht, muss er an der Leine bleiben, da ich nicht bereit bin mein Patenkind und meine Nichte an den Tisch zu setzen.

Wenn ihr das nicht passt, muss sie halt leider zu Hause bleiben.....

LG

Beitrag von oma.2009 10.06.10 - 10:51 Uhr

Hallo Luna,

ich kann dich gu verstehen obwohl, ich habe auch so einen Hund. Er lebt allerdings erst seit 8 Wochen bei uns in der Familie, aber er zwickt auch. Wir sind grad dabei, diese Unart aus ihm rauszubekommen. Da es aber ein Tierheimhund ist und wir nicht wissen, was der Vorbesitzer mit ihm gemacht hat, haben wir uns auch eine Hundebox angeschafft. Wenn die Enkel kommen, darf er dabei sein, aber meistens in der Box. Dort hat er seine Ruhe und ist trotzdem am Geschehen dabei.
Allerdings geht bei mir die Tierliebe nicht so weit, dass mein Hund immer und überall mit muß. Er kann durchaus auch mal ein paar Stunden alleine bleiben.
Allerdings, wenn bei uns die Taufe in 6 Wochen stattfindet, werde ich ihn auch mitnehmen müssen. Dann wird auf alle Fälle die Box mitgenommen und es findet sich immer Jemand, der mal mit ihm ne Runde spazieren geht. Unser Nachbar, der sonst immer mit unserem alten Hund gegangen ist, hatte leider einen Herzinfarkt und ist zur Reha.

LG

Beitrag von alpenbaby711 10.06.10 - 20:05 Uhr

Also da würde ich sie schon einladen aber vorher ein Gespräch führen. Du akzeptierst ja ihre Meinung bezüglich des Hundes, aber wenn er bissig ist und mehrere Kinder da rumturnen würde ich das keinesfalls wollen das er nachher noch Kinder auf der Feier beißt. Der würde dann von mir nen Tritt kriegen und rausfliegen. Gut so dratisch musste es ihr ja nicht sagen.
Ela

Beitrag von pizza-hawaii 10.06.10 - 21:14 Uhr

Ich gehe auch nicht gerne irgendwo hin wo mein Hund nicht willkommen ist -aber, ich würde meinem Tier den Stress einer solchen Feier ersparen und ihn für die Zeit zum "Hundesitter" bringen!

Frag sie doch mal ob sie nicht Jemanden hat der mal auf den Hund aufpasst, denn so eine Feier ist für ein Tier Stress!

pizza

Beitrag von gh1954 11.06.10 - 08:49 Uhr

>>>Ohne Hund geht nicht, denn sie sagt immer, daß sie nicht dahin geht wo ihr Hund nicht willkommen ist.<<<

Dann soll sie eben wegbleiben.

Solange du dich mit ihr nur als Familie triffst, also mit deinen beiden Kindern, kannst du das überblicken, aber doch nicht auf einer Familienfeier mit 10 zum Teil kleinen Kindern.

Also entweder sie kommt ohne Hund, oder mit Hund an der kurzen Leine oder gar nicht.