Beispiel bei Stern-TV

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Forum: Politik & Philosophie

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Beitrag von jeremiaskilian 10.06.10 - 00:14 Uhr

Hi!

Wer es nicht mehr sehen kann soll weg klicken!
Ich kann es irgendwo auch nicht mehr sehen...

aber...

die Dame bei Stern-TV hat ein super Beispiel gebracht!

"Frau eines Arztes, nie gearbeitet, bekommt den Sockelbetrag von 300€!"

Und der Mann muss ja nicht unbedingt Arzt sein!

Ich meine, dass Elterngeld solle dann auch in so einem Falle NICHT gezahlt werden!

Schade, dass man heut zu Tage am besten wenn überhaupt nur noch ein Kind bekommen sollte, weil es finanziell immer enger wird! Aber noch schlimmer, dass wir oder unsere Kinder demnächst die zukünftigen Partnern wohl nur noch nach Finanzstatus aussuchen, anstatt nach Herz und Charakter!#contra

Schönen Abend noch!;-)

Beitrag von mani62726 10.06.10 - 00:38 Uhr

Ich habe in den letzten Tagen so viel zu diesem Thema gelesen, und viele Meinungen gehört.

Ob der Elterngeld-Wegfall gerechtfertigt ist oder nicht, das sei einmal dahingestellt.

Viel schlimmer finde ich es, dass die Kinder, egal aus welcher "Schicht", es sich nicht aussuchen können, in welche Familien sie geboren werden.

Der Staat sollte Kinder fördern, mit finanziellen Mittel und mit Bildung, vorallem wenn es die eigenen Eltern nicht können (aus welchen Gründen auch immer).

Ohne Kinder keine Zukunft.

Was macht denn jetzt eine Mutter, die von ihrem Mann verlassen wurde und die Schwangerschaft, Geburt und alles weitere allein durchstehen muss? Die fest mit dem Einkommen und der Unterstützung des Kindsvaters gerechnet hat?

Richtig: Sie gibt ihr Kind mit 8 Wochen zur ner Tagesmutter/Kita (von denen es massig gibt) und verdient so viel Geld, dass sie sich und ihr Kind allein durchbringen kann...

Macht bitte eure Augen auf und versetzt euch selbst mal in diese Lage.

So geht es vielen ALG2 Empfängern, die sich täglich den Ar*** aufreissen, und trotzdem nichts zu essen hätten, gäbe es diese Unterstützung nicht.

Aber alles zu pauschalisieren ist immer die angenehmere Lösung...

Beitrag von jeremiaskilian 10.06.10 - 00:49 Uhr

#pro So sehe ich es auch! Dieses "pauschalisieren" nervt!

An die Kinder denkt hier kaum einer!





Beitrag von jessy2509 11.06.10 - 09:44 Uhr

Bin da ganz Deiner Meinung. Kinder können es sich nicht aussuchen. Es gibt ganz klar genug Empfänger die ihre Prioritäten anders setzen und diese 300 euro die eigentlich für´s Kind gedacht sind sprichwörtlich versaufen oder in sich selbst stecken, dann wiederum gibt es die Mütter die du eben angesprochen hast die auf diese 300 euro mehr als angewiesen sind aufgrund einer trennung in der ss oder oder oder Nicht die Empfänger leiden dann darunter sondern die KINDER . Schwarze Schafe gibts überall aber es sind längst nicht alle so, ich kenne einige Hartz 4 Familien schon allein durch den Kindergarten und das sind Menschen wie Du und ich, ich mache da keine Unterschiede.

nur wie will man nur die schwarzen schafe rauspicken die das geld wirklich nur für sich selbst ausgeben anstatt für ihre kinder. Das ist schwer.


LG
Jessica

Beitrag von whitewitch 10.06.10 - 00:44 Uhr

Da muss ich dir bedingt recht geben. Ich finde das nur der EG bekommen sollte, der vorher auch gearbeitet hat.

Und ja ich gestehe ich habe mir meinen Mann schon ein wenig nach seinem Status ausgesucht. Ein arbeitsloser Mann wäre mir gar nicht erst ins Haus gekommen. #schein

Ich hoffe das meine Kinder mal genauso denken. Von nichts kommt nichts, so ist das nun mal im Leben.

Beitrag von jeremiaskilian 10.06.10 - 00:54 Uhr

Meine ich auch: Wenn dann wirklich nur die, die vorher auch gearbeitet haben!

Und natürlich würde auch ich mir nicht unbedingt einen arbeitslosen Mann suchen! Wie du sagst: Von nichts kommt nichts! Aber aus nichts kann auch immer noch was werden! Oder aus dem vielen kann plötzlich ganz wenig werden!

Für meine Kinder hoffe ich auch nur, dass sie was ordentliches lernen! Aber da fängt es wieder an!
Muss ich wieder Vollzeit arbeiten, bleibt auch wieder weniger Zeit für Erziehung, Hausaufgabenhilfe usw.

Beitrag von mani62726 10.06.10 - 01:02 Uhr

#kratz

"So sehe ich es auch! Dieses "pauschalisieren" nervt!

An die Kinder denkt hier kaum einer! "

Komisch...

"Meine ich auch: Wenn dann wirklich nur die, die vorher auch gearbeitet haben!"

Ohne Worte...

Vorallem sollte man sich mal überlegen, was ihr da für nen Stuss schreibt. IHR sollt eure Kinder (soweit ihr das könnt) auf deren Leben vorbereiten, sie unterstützen und führen.

Wenn ihr das richtig gemacht habt, werden sich eure Kinder später selbst ernähren können und brauchen dann keinen Partner der das übernimmt, oder sehe ich hier was falsch?

Warum sollte ein Mann, der arbeitslos ist, weniger wert sein als ein Angestellter? Weil man mit Geld Glück und Liebe kaufen kann???

Wer sich in einen Menschen ohne Job verliebt, der ist doch nicht doof oder weniger wert...

Leute gibt's... Kommt ihr zufällig aus Bayern und wählt die CSU/CDU?


Beitrag von whitewitch 10.06.10 - 09:32 Uhr

Wieder so eine Antwort, in der einfach mal eine These aufgestellt wird.

"Wenn ihr das richtig gemacht habt, werden sich eure Kinder später selbst ernähren können und brauchen dann keinen Partner der das übernimmt, oder sehe ich hier was falsch? "

Ich kann mich selbst ernähren und brauche meinen Mann nicht dazu!! Da hast du etwas falsch verstanden. Ich wollte damit nur ausdrücken, wenn ich selbst etwas habe und gebe dann erwarte ich das auch von meinem Partner. Mein hart verdientes Geld habe ich damals gut alleine durchgebracht mit meiner Tochter, warum einen arbeitslosen Mann unterstützen???

Für mich war es immer wichtig das man sich in einer Partnerschaft gleich ist.

Man möchte sich Träume erfüllen, eine Familie gründen. Das alles ist aber mit einem Arbeitslosen Partner an der Seite (aus meiner Sicht) nicht möglich.

Und wenn ich jemanden kennen lerne, dann kann mir der doch viel erzählen, von wegen er ist nur mal kurz arbeitslos. Dann verliebe ich mich vielleicht und sitze in der Spirale der Arbeitslosigkeit, deshalb habe ich das von vornherein ausgeschlossen.

Beitrag von fred_kotelett 10.06.10 - 09:39 Uhr

Hallo,

war ja klar das su von einigen auf grund deiner Aussage als geldgeil abgestempelt wirst.

Ich sehe das genau wie du, die Lebensentwürfe müssen einfach zueinander passen.
ich halte es auch für ziemlich ausgeschlossen, das ich mich in jemanden verliebt hätte, der aus der 3. Generation einer Sozilahilfedynastie stammt und vielleicht als kleines Goodie mit 24 schon 3 Kinder von 5 Vätern hat.

Viele Grüße

Beitrag von zwiebelchen1977 10.06.10 - 09:56 Uhr

Sorry, aber man muss sich auch den Partner aussuchen, der zu einem passt. Und wenn ich Ausbildung und Job habe und arbeite, suche ich mir bestimmt keinen, der es nciht tut. Denn den muss ich dan ernähren.

Beitrag von mani62726 10.06.10 - 10:02 Uhr

Hier spricht doch niemand von "suchen"...

Es sagt ja auch keiner, dass man vorm Arbeitsamt stehen und sich dort einen rauspicken soll. Es geht mir darum, was ihr macht, wenn ihr euch in jemanden verlieben würdet, und sich dann herausstellt, dass dieser jemand keine Arbeit hat. Wären eure Gefühle dann sofort wieder ausgeknipst?

Ich wollte damit einfach nur ausdrücken, dass man solche Dinge (meiner Meinung nach) nicht pauschalisieren kann.

LG

Beitrag von zwiebelchen1977 10.06.10 - 10:07 Uhr

Hallo

Ich würde keine Beziehung mit ihm eingehen. Und verlieben tut man sich nich sofort. MAn lernt sich erstmal kennen und da stellt sich sowas dann ja schnell raus

Bianca

Beitrag von dani.m. 10.06.10 - 10:09 Uhr

Wenn du Zeit brauchst, dich zu "verlieben", tust du mir echt leid! Bei mir hat es immer sofort gefunkt, die Beziehungen zu den Vollnieten waren dann aber eher kürzer #schein

Beitrag von zwiebelchen1977 10.06.10 - 10:12 Uhr

Hallo

Tja, dann bist du halt schnell. Normalerweise braucht man etwas Zeit. Aber was bei schnellem verlieben oft passiert, liest man dann ja im F&B Forum oder Trennung
Ich würde mich erstmal ein paar mal treffen und was unternehmen um sich kennenzulernen.

Bianca

Beitrag von dani.m. 10.06.10 - 10:17 Uhr

Ich geniesse (oder besser genoss) die erste Zeit der rosaroten Brille #verliebt, nahm mir dann die Zeit denjenigen kennen zu lernen und dann zu entscheiden, ob es was wird.
KEINER kann sagen, ob es klappt. Auch wenn ich denjenigen vorher schon ein halbes Jahr oder länger "getestet" habe. Jeder entwickelt sich weiter und Keiner weiß vorher, in welche Richtung es geht! Auch Leute mit guten Jobs können alkohol- oder drogenabhängig oder gewalttätig werden.

Beitrag von marion2 10.06.10 - 22:11 Uhr

http://de.wikipedia.org/wiki/Verliebtheit

Du tust mir leid.

Verlieben kann man nicht steuern, da du das nicht zu wissen scheinst, kannst du noch nie verliebt gewesen sein. Verlieben entscheidet man nicht.

Beitrag von whitewitch 10.06.10 - 10:10 Uhr

Da hast du in gewisser Weise recht, natürlich kann man das nicht 100% beeinflussen.

Als ich damals meinen Partner gesucht habe war ich lange im Internet unterwegs. Meine ersten Fragen waren, was machste so?? Wie sieht es beruflich aus??? Dann kam oft ich bin schon so und so lange arbeitslos. Natürlich habe ich dann gleich Abstand genommen und mich gar nicht erst in diesen Mann verliebt. Klar kannte ich auch Arbeitslose und wir haben Party gemacht oder sind mal nen Kaffee trinken gegangen, aber verliebt habe ich mich nie!!

Mein Gedanke war dann immer sehr schnell, dass ich am Ende für denjenigen Menschen mitarbeiten muss. Das sehe ich aber nicht ein, Punkt.

Beitrag von whitewitch 10.06.10 - 10:06 Uhr

Genau das habe ich gemeint!!!

Beitrag von silbermond65 10.06.10 - 07:20 Uhr

Und ja ich gestehe ich habe mir meinen Mann schon ein wenig nach seinem Status ausgesucht. Ein arbeitsloser Mann wäre mir gar nicht erst ins Haus gekommen.

Ich hoffe das meine Kinder mal genauso denken.


Ich hoffe mal ,daß MEINE Kinder so eine idiotische Einstellung NIE haben werden , sich stattdessen auf ihre eigenen Beine stellen um sich nie nur auf das Einkommen ihrer Partner zu verlassen.
Was ist ,wenn dein Mann arbeitslos wird und über längere Zeit nichts findet? Schießt du ihn dann in den Wind und suchst dir den nächsten Goldesel?

Beitrag von 1familie 10.06.10 - 07:24 Uhr

Ich denke, so wie du das beschreibst, hat sie das nicht gemeint, aber man kann ja alles mal eine Runde drehen, dann hört sich das natürlich schlecht an.

Beitrag von silbermond65 10.06.10 - 07:41 Uhr

Ich denke schon ,daß ich das genau richtig gelesen habe.

Beitrag von whitewitch 10.06.10 - 09:24 Uhr

Ja das ist es eben in diesem Forum, jeder ließt das was er möchte dazu gehört eben auch das Posting der Dame!!!

Beitrag von whitewitch 10.06.10 - 09:22 Uhr

Da hast du was falsch verstanden. Als ich meinen Mann kennen lernte, war ich alleinerziehend, in Vollzeit tätig und im Dreischichtsystem. Mich musste noch nie einer ernähren. Stehe seit meinem 18 Lebensjahr auf eigenen Beinen mit meinem eigenen Geld! Das was ich selbst biete, darf ich auch von meinem Gegenüber erwarten.
Auch heute könnte ich das selbst, wenn mein Mann nicht wäre. Das war immer wichtig für mich, da ich nicht in einer Abhängigkeit leben kann und möchte. Deshalb habe ich mir ja keinen arbeitslosen Mann gesucht, weil ich keine Lust habe von meinem Geld auch noch die Arbeitslosigkeit des anderen zu finanzieren.
Ausserdem kann man sich mit einem arbeitslosen Mann keine Träume (materiell gesehen) erfüllen. Und nein ich kann auch nicht vorher wissen ob dieser Mensch sich je nochmal Arbeit sucht.

Mein Mann wird nicht arbeitslos, da bin ich mir sicher.

Wenn er arbeitslos werden würde, würde ich ihn nicht verlassen. scheinbar kannst du nicht lesen, denn ich schrieb das ich als ich auf Partnersuche war, keinen arbeitslosen Mann genommen hätte. Wenn man viele Jahre zusammen ist, und der Partner wird arbeitslos ist das eine völlig andere Geschichte.

Beitrag von dani.m. 10.06.10 - 09:52 Uhr

So unterschreibe ich das auch! Für mich wäre es aber kein Problem wenn mein Mann mal kurz arbeitslos wäre, sich aber zumindest bemüht. Hatten die Situation schon 2 Mal, einmal nachdem mein Mann seine Lehre abgeschlossen hatte, einmal als ich den Großen bekam. Mein Mann hat sich aber immer wieder bemüht und jedes Mal was gefunden! Dabei ist er 2. Generation "Sozialhifedynastie" ;-) Betrifft in seiner Familie aber eher die Frauen! Die leben voll nach dem Versorger-Prinzip und das auch noch GERN #schock

Beitrag von whitewitch 10.06.10 - 10:12 Uhr

Ach es ist ja nicht so das wir keine Arbeitlosen in der Familie haben. Aber ich bin froh das ich anders bin und nicht nach diesem Schema lebe.