Periduralanästhesie Erfahrungen

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von mirdir 11.06.10 - 20:39 Uhr

Hallo

Meine 1. Geburt war absoluten Horror. Ich bekam Opiate gegen die Schmerzen während der Geburt und litt nach der Geburt an sehr starken Kopfschmerzen. Ich war nach der Geburt dermassen erschöpft, dass ich es für mich zur Qual wurde, mich um das Kind zu kümmern. Ich bekomme im Herbst wieder ein Kind. Ich frage mich nun, ob ich eine Peridulralanästehsie machen lassen soll, um mich während der Geburt etwas zu schonen, damit ich nacher mehr Kraft habe. Jedoch habe ich gehört, dass es durch eine PDA auch Kopfschmerzen geben kann und dasss will ich auf keinem Fall mehr durchmachen. Hat jemand Erfahrung mit PDA ?

Liebe Grüsse

Nicole

Beitrag von lalal 11.06.10 - 20:48 Uhr

Hallo,

bei meiner 1. Entbindung hatte ich eine#zitter damals durchaus sinnvoll für mich gewesen aber ich habe bei den weiteren keinerlei Schmerzmittel genommen bzw. benötigt.

Ich hatte diese Furchtbaren Kopfschmerzen nach der PDA, es war schlimm.

Das 2. Kind kommt aber für gewöhnlich leichter zur Welt, bei mir war es zumindest so. Ich hatte während der Eröffnungphase nicht so starke Schmerzen und konnte die Wehen super aushalten.

Die Nebenwirkungen treten ja auch nicht bei jedem auf, lass es dir als Option für den Fall das du wiklich nicht mehr kannst.


lg

Beitrag von -nawi- 11.06.10 - 21:34 Uhr

HUHU

ich hatte bei der Geburt von meinem Sohn auch eine PDA.

Und hatte überhaupt keine Nebenwirkungen. Auch kein Kopfweh hinterher und ich bin dafür eigentlich sehr anfällig. Leider unter Migräne...

Also, ich war sehr froh über die PDA und würde mich wenn erforderlich immer wieder dafür entscheiden. Natürlich würde ich es immer erst mal ohne probieren.

LG und alles Gute
-nawi-

Beitrag von eresa 11.06.10 - 22:00 Uhr

Ich hatte auch eine PDA und keinerlei Nebenwirkungen.
Aber, dass es häufig zu Kopfschmerzen kommt, haben sie mir auch gesagt.

eresa

Beitrag von jeremiaskilian 11.06.10 - 22:37 Uhr

Hallo!

Also, meine erste Geburt war seeehr lang! 26Std, davon 20 echt heftig. Habe alles ohne PDA geschafft! Frage mich immer noch wie. Ich denke ich war einfach zu schwach um mich überhaupt noch gegen irgendwas zu wehren, noch zu reden oder nach Schmerzmitteln zu fragen.

Bei der 2. kamen die Wehen ganz plötzlich und sehr stark ohne Pause! Habe direkt nach ner PDA geschrien und sofort bekommen. Bei mir war sie viel zu hoch dosiert. Konnte mich ab den Schultern runter nicht mehr bewegen. Aber egal, die Schmerzen waren weg. Nach 2 Std. kam die Hebi und meinte der Kopf wäre schon draußen... #kratz Hab ich nicht gemerkt!! Noch einmal irgendwo hingedrückt und da war er schon! Es war super und ich konnte mich richtig über ihn freuen, bei Ersten kam das erst etwas später. Da war ich nur froh, dass die Schmerzen weg waren.

Leider hatte ich nach der PDA Kopfschmerzen! Die konnte ich nur ertragen wenn ich lag. Im Stehen gings gar nicht! Habe Schmerztabeltten bekommen. Die halfen aber nicht! Durch die Schmerzen hab ich mich so verkrampft, dass mir richtig der Nacken wehtat.
War gar nicht schön, vor allem wenn Besuch kam. Hatte mich so drauf gefreut, war aber froh wenn er wieder weg war und ich einfach nur liegen konnte.
Mir wurde dann am 3. Tag Blut abgenommen und dieses in den Stich der PDA gespritzt! Da waren die Schmerzen plötzlich weg!

Na, nun versuche ich es dann doch beim Dritten wieder ohne!

Ich denke man sollte spontan entscheiden. Wer weiß ob ich nicht auch wieder aufgebe!

Schöner und entspannter war aber auf jeden Fall die 2. Geburt!

Wünsche dir alles Gute!!;-)
LG Nadine

Beitrag von trixie04 11.06.10 - 23:06 Uhr

Außer einem rießigem blauen Fleck hatte ich gar nix!
Ich war so froh, als ich endlich ohne schmerzen war und endlich mal entspannen konnte!
Ich würd mich sofort wieder für ne PDA entscheiden!

Dir alles gute!

Beitrag von favola82 12.06.10 - 10:06 Uhr

Hallo,

habe meine Tochter vor 3 Wochen entbunden. Eigentlich wollte ich keine
PDA, wurde aber von der Hebi und meinem Mann dazu überredet. Im Nachhinein bin ich froh drüber. Ich hatte absolut gar keine Nebenwirkungen. Auch als die PDA gesetzt wurde, hab ich nix davon gemerkt. Würde es jederzeit wieder machen!!!

GLG
Favola, mit Nelenja im Arm

Beitrag von lebelauter 12.06.10 - 11:10 Uhr

wieso versuchst du es nicht einfach ohne schmerzmittel? dann gibts auch keine nebenwirkungen...

die zweiten kinder sind die schnellsten und man kann ne menge tun, um den teufelskreislauf angst-verspannung-schmerz zu durchbrechen...

ich habe zwei kinder ohne jedes schmerzmittel geboren, hatte keine nebenwirkungen und konnte mich von anfang an gut um meine babies kümmern.

pda verlängert übrigens die geburt und erhöht das Risisko, dass es doch zum kaiserschnitt kommt

Beitrag von nimafe 12.06.10 - 22:03 Uhr

Hallo!

Ja, genau so war es bei mir. 24 Stunden nach Blasensprung Kaiserschnitt. Ich denke auch, das es ohne vielleicht anders gekommen wäre. Da ich mich 8 Stunden nicht mehr bewegen konnte und das ist ja nicht gerade gut bei einer Geburt....War sicher zu hoch dosiert.

Gruß nimafe

Beitrag von petitange 12.06.10 - 11:55 Uhr

Also ich habe drei Mal mit PDA entbunden, ist hier in Frankreich ganz üblich. Deshalb können die Anästhesisten das auch gut und sie war immer richtig dosiert (habe die Wehen noch gespürt, aber ohne Schmerzen und nach zwei bis drei Stunden konnte ich wieder aufstehen). Ich habe mir immer eingzredet, ich müsste es ohne versuchen, aber wozu unnötig leiden? Ich hatte nie Kopfschmerzen danach aber es stimmt, dass die Wehen nach Setzen der PDA für ca eine Stunde weniger geworden sind, so dass die Geburt etwas verzögert wurde. Länger, als 5-6 Stunden hat es insgesamt aber nie gedauert. Bei meiner letzten Geburt musste das Baby vor der Geburt in der Gebärmutter gedreht werden, da es mit der Stirn voraus drückte und er Kopf deshalb nicht durchgepasst hätte. Da war ich sehr froh, eine PDA zu haben und auch, als die Hebamme nach der Geburt in der Gebärmutter nach Resten der Plazenta gekramt hat...
Ich kann also eine PDA empfehlen, allerdings lohnt es sich, so bis 5 cm ohne auszuhalten, da die Geburt dann schneller geht! Viel Glück!

Beitrag von anibelle 12.06.10 - 14:36 Uhr

Ich hatte letztes Jahr bei der Geburt meines Sohnes eine PDA.
Eigentlich wollte ich die Geburt ohne Schmerzmittel überstehen, aber als ich dann vor Erschöpfung weggekippt bin (MuMu 3cm, 28 Stunden Wehen) musste ich an den Wehentropf und bekam eine PDA.
Obwohl ich eigentlich bis zu letzt keine wollte, war es eine sehr gute Entscheidung. Ich war schmerzlos, konnte trotzdem noch rumlaufen und am Ende wurde die PDA nicht mehr nachdosiert, sodass ich die Austreibungsphase komplett wieder alles gespürt hab und gut mitdrücken konnte. Es war supertoll und ich würde es wirklich immer wieder machen!

Kopfschmerzen oder sowas hatte ich garnicht. War alles super.

Beitrag von minnie85 12.06.10 - 19:34 Uhr

Also ich wollte eigentlich unbedingt eine PDA, kam aber ohne gut zurecht...probier aus, was dir gut tut, ich bin zB total viel und schnell rumge"rannt" in den Wehen, mal auf den Ball gesetzt, wieder losgelaufen, gebadet...ich hätte aber, wenn ich es nicht geschafft hätte oder es sehr lange gedauert hätte, definitiv ne PDA genommen. Die NW sind zwar sicher auch da, aber besser als ein KS ist es allemal!

Aber das zweite Kind kommt ohnehin leicht und schnell...also warte ab, lass es auf dich zukommen!

Beitrag von plaume81 12.06.10 - 20:06 Uhr

Hallo,

ich wollte eine PDA - nach 3 mal Stechen hat die Ärztin aufgegeben, ich konnte den Rücken nicht so rund machen, wie es verlangt wurde, sie konnte deshalb nicht wirklich richitg stechen. Ich hatte einen Tag nach der Geburt FÜRCHTERLICHTE KOPFSCHMERZEN die ca. 5 Tage ganz schlimm waren und weitere 5 Tage ertärglich, dann wars weg.
Bei einer Weiteren Geburt mache ich es mit Sicherheit ohne PDA Versuch. da die Schmerzen während der Geburt echt erträglicher waren als die von der PDA. Zumal es mir direkt nach der Geburt blendend ging!

LG

Beitrag von bianca1988 12.06.10 - 21:26 Uhr

Ich hatte eine PDA, der einzige Nachteil ist das man keine Presswehen hat und man selbst das Kind irgendwie drücken muss.
Mein Pech war auch nochdas die Entbindung am Abend stattfand und der PDA-Arzt schon Feierabend hatte und ich die Schläuche bis zum Nachmittag 13.00Uhr drinnen hatte. Vormittags kam er nicht keine Ahnung warum, habe tausendmal gebettelt das er kommen soll, die Ärzte haben auch 2 mal dort angerufen.

Beitrag von montpellier2002 14.06.10 - 20:24 Uhr

ich hatte eine PDA und die hat NULL gewirkt. die hebamme war ganz erstaunt, weil sich nichts besserte für mich. also nochmal PDA neusetzen lassen, fühlte sich an, als würde ich verbrennen. und wieder NULL wirkung.

fazit: für diese geburt werde ich auf PDA verzichten.