Mein Kleiner, 22 Wochen alt, hat seit 6 Wochen nicht zugenommen

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von sabsie 11.06.10 - 23:02 Uhr

Hallo Zusammen,

es steht ja schon oben: wir waren heute bei KiA wegen Impfung. Weil mein Kleiner 16 Tage keinen Stuhlgang hatte (danach dann aber ordentlich - aber hallo) und immernoch Blähungen und Bauchweh, hat die Ärztin ihn gewogen.
Er wog bei der U4 am 29.4. 6410 g und heute 6400 g!

Ich stille noch voll und hatte immer das Gefühl, dass die Milch reicht. Er schreit nicht übermäßig viel, schläft nachts 12 Stunden mit einer Stillmahlzeit und macht auch sonst einen überwiegend zufriedenen Eindruck. Jetzt hat die KiA gemeint, ich solle zufüttern, weil ich offensichtlich zu wenig Milch hätte.
Kann es echt sein, dass er zu wenig bekommt, obwohl er selbst von der Brust weg geht nach 10 - 15 Minuten und auch auf der zweiten Seite danach nicht mehr viel möchte? Ich kann das gar nicht glauben irgendwie.

Gibts hier noch eine Erklärung dafür, warum ein Kind so lange nicht zunimmt, bitte auch hebgabi!! Oder soll/muss ich jetzt echt zufüttern? Eigentlich wollte ich doch weiter voll stillen. Aber ich möchte natürlich meinem Kleinen nicht schaden und werde dann wohl morgen mal ein Gläschen Brei öffnen.

Vielen Dank für beruhigende Antworten ;))

sabsie mit Marc 22 Wochen und Finn 5 Jahre

Beitrag von nicole7 11.06.10 - 23:07 Uhr

Bis der Brei euch wirklich kalorientechnisch hilft, dauert es. man fängt ja zB mit Karotte, Kürbis oder Pastinake pur an. Das hat quasi bald garkeine Kalorien. Selbst wenn dann Kartoffel dazu kommt, ist es noch weniger wie bei Milch, erst wenn er komplette Mahlzeiten isst (also zB Karotte/Kartoffel/Fleisch) hat das gut kal.

Ich würde jetzt nicht panisch mit dem Gläschen anfangen, sondern einfach mal 2 Wochen wie gewohnt weitermachen und dann Kontrollwiegen.

LG
Nicole

Beitrag von rmwib 11.06.10 - 23:09 Uhr

HUHU

mach Dir mal erstmal keinen Kopf. Ich würde das nicht überbewerten. Die Gewichtszunahme ist nachher nicht mehr so steil und stagniert teilweise auch, wenn er so lange schläft und sonst zufrieden wirkt, ist vermutlich alles ok ;-) ich würd das erstmal weiter beobachten, bevor Du direkt zufütterst, das klingt nicht so, als wäre das dringend notwendig und 6400 g ist doch schon was ;-)

GLG

Beitrag von noepfchen 12.06.10 - 08:41 Uhr

Hallo,

wenn es kalorisch was bringen sollte, dann müsstest du mit Milch zufüttern und nicht mit Brei.

Mein Kleiner hat sehr langsam zugenommen und mit meiner Stillberaterin haben wir dann den Windeltest gemacht. Irgendwo gibt es eine Tabelle, da kann man ablesen, wieviel Windelinhalt bei einem Baby in 24 Stunden mindestens ausgeschieden werden muss. Ich habe also von 24 Stunden das Windelgewicht gesammelt und mein Sohn hat wirklich zu wenig an der Brust bekommen. Leider kann ich dir nichts zu dem Gewicht sagen, das dein Kleiner erreichen müsste, denn meiner war bei dem Test zum einen älter und zum anderen deutlich leichter als deiner.

Ich würde jetzt auch nicht übereifrig das Gläschen öffnen, sondern bei einer Stillberaterin Hilfe suchen (meine Stillberaterin ist Krankenschwester in der Klinik, in der ich entbunden habe und leitet dort den Stilltreff, vielleicht gibt es so was auch bei euch).

Das wird schon alles! Vielleicht ist dein Kleiner auch nur grade so aktiv, dass nichts ansetzt oder bei einem der beiden Wiegvorgänge ist schlicht was falsch gelaufen, auch Kinderärzte können sich mal "verwiegen".

Noepfchen

Beitrag von karin3 12.06.10 - 10:27 Uhr

Hallo,

"Gibts hier noch eine Erklärung dafür, warum ein Kind so lange nicht zunimmt"
Ist er in den letzten Wochen vielleicht (sehr viel) mobiler geworden? Dann liegt es höchstwahrscheinlich daran.
Es kann dennoch sein, dass du zu wenig Milch hast, überprüfe einfach in 2 Wochen nochmal sein Gewicht. Danach kannst du immer noch überlegen, ob zu füttern für euch in Frage kommt.
Und wenn ja ob du Flasche oder Brei gibst. Eine Flasche zur immer gleichen Zeit ist NICHT der Anfang vom abstillen. Außerdem solange die Mütter gelassen da ran gehen, haben die wenigsten Kinder eine Saugverwirrung. Auch ist eine Milchflasche nicht immer einfacher als stillen für die Kinder. Meine Tochter zum Beispiel hat früher wenn sie sehr müde war die Flasche verweigert, war ihr zu anstrengend. Bei der Brust braucht sie nur einmal ordentlich ziehen und sie ist im Schlaraffenland (wo die Milch in Strömen fließt #rofl)

Gruß Karin

Beitrag von susasummer 12.06.10 - 13:10 Uhr

Ich würde auch eher Milch dazu geben und keinen Brei.
Oder du probierst Milchbrei als erstes und später Gemüse.
Mich wundert das auch,das du zuwenig Milch haben sollst.Die Kinder zeigen einem schon,wenn sie Hunger haben.
ich würde mir wohl mal eine Waage leihen und es eine Zeit lang testen,bevor ich was anderes gebe.
lg Julia

Beitrag von emilylucy05 12.06.10 - 20:24 Uhr

Hi!

Ich würde sagen das der KiA was gesagt hätte wenn er es für nicht normal halten würde. Meine Motte kam schon mit 3.870 gr auf die Welt und wiegt nun mit fast 22 wochen 5.900 gr. bei der letzten U vor 6 wochen wog sie 5.200 gr. Sie spuckt halt sehr viel aber die KiÄ meint es wär alles ok. Sie ist halt recht lang und dünn.

LG emilylucy