Stromschwankungen? Probleme in Mietwohnung...

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von bonneamie 11.06.10 - 23:09 Uhr

Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren, was ihr zu folgendem Sachverhalt denkt:

Wir wohnen in einer Mietswohnung, die wir aber noch Ende diesen Montats kündigen werden, um im September ins im Moment im Bau befindliche Eigenheim zu ziehen.

Seit ein paar Tagen haben wir (aus meiner laienhaften Sicht) scheinbar Stromschwankungen oder Ähnliches: unsere Lampe in der Küche flackert 2x kurz auf und geht dann aus. Alle anderen Geräte in der Küche laufen aber trotzdem problemlos.

Gleiches Spiel im Bad: die Lampe (einzige Lichtquelle) flackert auch, aber unregelmäßig, aber Disco beim Duschen in einem Bad ohne Tageslicht muss nicht sein.

Meinem Mann sind mittlerweile in kurzer Zeit mehrere FEstplatten seines Computers kaputt gegangen - durchgebrannt.

Auf Nachfrage bei unserem Energieversorger vermeldete dieser - angeblich keine Stromschwankungen. Unsere Hausratversicherung hat uns aus Kulanz einen Minibetrag überwiesen (ohne Anerkennung einer Rechtspflicht).

Aber Festplatten sind teuer und mein Mann ist schon aus beruflicher Sicht auf seinen REchner angewiesen.

Heute ist uns dann ein Ventilator kaputt gegangen - es kann alles Zufall sein...

Uns brennen in schöner Regelmäßigkeit die Glühbirnen im Wohnzimmer durch. Auch Zufall? Wir haben von billigen bis teuren Markenprodukten alles durch - sie halten alle nicht lange...

Die Wohnung hier ist an sich sanierungsbedürftig. Vermutlich ist seit dem Bau des Hauses in den 50er-60er-Jahren nichts wieder gemacht worden (Fenster sind undicht, Bad eine Katastrophe (die Liste ließe sich beliebig verlängern...)).

Lange Rede kurzer Sinn: kann ich meinem Vermieter sagen, er soll sich darum kümmern? Oder heißt es einfach "Pech gehabt und seht zu, dass ihr schnell umzieht"? Oder was kann ich noch machen?

Unser Vermieter ist sowieso ein Kandidat, der sich gerne über alles Mögliche beschwert, aber seinen Worten nur schwerlich Tagen folgen lässt...

Ich zähne gedanklich die Tage bis zum Umzug, aber mir ist das mit den Leitungen suspekt, nicht, dass wir hier irgendwann noch einen Kabelbrand oder Ähnliches haben - grade im Hinblick darauf, dass wir einen 9 Monate alten Sohn haben...

VLG

Beitrag von wemauchimmer 11.06.10 - 23:20 Uhr

Na klar kannst Du Deinem Vermieter sagen, er soll sich darum kümmern. Es muß jetzt ja mal ein Fachmann (Elektriker) sich die Sache anschauen. Und den muß der Vermieter beauftragen.
Du hast natürlich Anspruch auf eine funktionierene Elektrik, auch wenn Du bald ausziehst, genauso wie der Vermieter Anspruch auf die Mietzahlung hat.
Dein Mann könnte sich übrigens von solchen Problemen unabhängig machen, wenn er mit einem Laptop arbeitet. Dann gehts sogar bei Stromausfall noch weiter.
LG

Beitrag von bonneamie 11.06.10 - 23:48 Uhr

Danke für deine schnelle Antwort!

Unser Laptop ist immer mehr im Einsatz, um eben unabhängig zu sein von den Stromschwankungen.

Mein Mann hat diverse Versuche unternommen einige für uns wichtige Daten/Erinnerungen/Fotos zu sichern, leider nicht immer mit Erfolg. 2 Platten sind nunmehr zwecks Datensicherung eingeschickt worden, ein teurer Spaß...

Die Miete zahlen wir selbstverständlich pünktlich, ich werde unseren Vermieter Montag ansprechen, in der Hoffnung, dass er reagiert und mich nicht wieder probiert zu "beschwichtigen"...

VLG


Beitrag von devadder 12.06.10 - 18:06 Uhr

Ich halte es für einen Zufall. Mann müßte wissen, welche Lampen in Küche und Bad montiert sind, in diesen Räumen entsteht extrem hohe Luftfeuchtigkeit, da kann eine Fassung eher korrodieren und es kommt zu Kontaktproblemen. Bei der anderen Lampe wäre die auch Frage, welche ist es, kann die Wärme der Birne nach oben weg, oder eher nicht, dann hält auch die Birne nicht lange. Nach oben offene Lampen wären hier sinnvoller.
Zum PC-Problem kann ich nur sagen, dass die Betriebsspannungen des PC´s in einem Schaltnetzteil erzeugt werden, wenn hier die Eingangsspannung schwankt, mach das am Ausgang nichts aus, so dass nur bei extremer Überspannung das Netzteil und auch am ehesten das Motherboard kaputt ging. Übrigens gibt es für PC´s extra eine USV, da ist am Ausgang selbst die Netztspannung konstant. Bei mirt gingen auch letztens mehrere Dinge kaputt. Erstens waren sie alle gleich alt, zweitens unterschiedlich stark benutzt, so dass sich alles über einen längeren Zeitraum zog aber trotzdem Zufall war

Beitrag von alpenbaby711 12.06.10 - 19:39 Uhr

Zwar ging mir vor 3 Jahren oder 3.5 Mal ein Rechner kaputt wegen offensichtlich nicht ordentlicher Leitungen, aber das mit dem Flackern und ein paar anderen Sachen kenn ich auch. Ich würde sagen eure Leitungen sind schlichtweg scheiße!
Tja nur das müsste man erstmal nachweisen oder dazu kommen zu beweisen das daher Schäden kommen. Welche Pflichten in dem Fall der Vermieter hätte weiß ich leider nicht.
Ela