wird mein hund später eifersüchtig?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sunnyday82 12.06.10 - 08:08 Uhr

guten morgen zusammen#tasse#winke

wer hat erfahrungen mit hunden? ich habe ein cocker spaniel, sie schläft schon seit welpenalter im bett an meinen füßen.
ist auch kinderlieb usw...
aber wie wird es wohl sein, wenn das baby da sein wird?
bei meinen bekannten, wenn sie mit baby zu besuchen kommen, ist meine hündin ganz neugierig und will ständig zu den kleinen-schnuppern usw.
tut aber nichts!!

ich habe überlegt, später wenn das baby da ist, das baby neben meinem bett in seinem bettchen oder stubenwagen zu legen und nicht mit ins bett zu nehmen.
wird das wohl gehen? da kommt der hund ja nicht dran oder?
wer hat erfahrungen?
oder soll ich die erste zeit lieber mit im kinderzimmer schlafen- mir da ein bett hinstellen?

denn den hund kann ich das nicht mehr abgewöhnen am fußende zu schlafen. sie krazt sonst nachts ohne ende an der tür..
wer hat erfahrungen???
danke im vorraus#winke

Beitrag von hardcorezicke 12.06.10 - 08:17 Uhr

huhu

ich habe auch nen hund.. wichtig ist...das du den hund nicht vernachlässigst.. und deinem hund trotzdem viele streicheleinheiten gibst.. und ihn immer begrüsst wenn du in die tür kommst... mit dem beistellbett musst du versuchen.. vieleicht bleibt er ja am fussende..

lg

Beitrag von nico13.8.03 12.06.10 - 08:34 Uhr

HUHU

Wir bekommen unser 2.Kind,beim 1 Kind war unsere Hündin 2Jahre sie is auch sehr Kinderlieb als ich ich mit Baby nach Hause gekommen bin hab ich sie gleich schnuppern lassen das hat ihr vollkommen ausgereicht.
Jeder Hund is da anders-meine Hündin störte es nie wen ich mit Baby gekuschelt habe-wir haben die ersten Wochen als Baby da war ausgiebige Spaziergänge gemacht-so werden wir es jetzt auch Handhaben.
Nun ist meine Hündin dann schon fast 9Jahre alt-bin gespannt wie sie das wegsteckt da sie doch ein sehr ruhiger Hund ist.
Wichtig is nicht vernachlässigen-nie das Baby unbeaufsichtig lassen.
Unser Baby wird im Babybett bei uns im Zimmer schlafen.
Hündin hat ihren eigenen Schlafplatz.

LG niki+ben inside(36+4ssw)

Beitrag von suzi_wong 12.06.10 - 08:36 Uhr

Hallo du,

also meiner Meinung nach darfst du etwas ganz sicher ned tun, den Hund vom Baby wegschupsen, vernhalten usw.

Nach der Geburt wenn du nach hause kommt und dein Hund das erste Mal dein Baby sieht, lass ihn am Baby schnüffeln und dann lobst du ihn gaaaaanz fest. Quietsch ganz arg: FEIN! und schieb ihm nach und nach ein kleines Leckerlie zu. So weis er, das Ding da ist was Gutes. Wenn ich mich lieb verhalte, mag das meine "Mutti"

Wenn dein Hund am Fußende mitschlafen darf ist das ok, dennoch sollte das Baby bei dir im Stubenwagen im Zimmer schlafen. Da geht dein Hund ned rein. Und auch wenn das Baby mal bei euch im bett schläft, dann runde untenrum ein Stillkissen als Grenze um das Baby rum. Dann weis dei Hund, bis hier her und nicht weiter. Wenn er dann versucht sich auf Babies Platz zu legen dann verneinen, auf seinen gewohnten Platz bringen und ganz arg : FEIN! fiepsen und ein Leckerlie geben! Steck dir immer mal ein paar Leckerlies auch für den Altag in die Hosentaschen.

Wann immer er auf das Baby zugeht, auch im Krabbelalter, schnüffelt und sich lieb verhält, immer FEIN! und Leckerlie geben. Dann bist du auf der sicheren Seite.

Aber mal ehrlich, im Babyzimmer schlafen fände ich übertrieben :-)

Alles Gute

Melanie mit Sahra*2006 #verliebt und #ei Babyboy inside 39.SSW #verliebt
http://suziwong.jimdo.com/ #blume ET-14

Beitrag von bensu1 12.06.10 - 09:21 Uhr

hallo,

meine hündin (leider gestorben vor 1 jahr) war 10 jahre, als mein sohn geboren wurde. sie kam zu mir, als sie 6 wochen alt war, also viel zu früh...

ich würde probieren, deinem hund jetzt schon das im-bett-liegen abzugewöhnen. ein plätzchen neben deinem bett (wo du mit der hand an ihn reichst) wäre super.

glaub mir, es wird viele gelegenheiten geben, wo du dein baby bei dir im bett liegen haben wirst (blähungen, schmusezeiten etc.). der hund wird dann sicherlich eifensüchtig sein.
wenn der hund im bett bleibt, bewegt er sich in ranghöhe mit dem baby. so kinderlieb er jetzt noch ist, bis jetzt hat ihm niemand seine ranghöhe streitig gemacht!
also, hund raus aus dem bett, so schwer es dir jetzt auch fallen mag. es erspart dir dann möglicherweise viele stressfaktoren!

lg und alles gute mit baby und hund #winke

karin

Beitrag von bensu1 12.06.10 - 09:24 Uhr

ach, noch was:
wenn dein baby geboren ist und du noch im kh liegst, gib deinem mann eine volle windel mit, die er auf das plätzchen des hundes legen soll. der hund kann sich so an den geruch des neuen familienmitgliedes gewöhnen.

Beitrag von hanna21lars 12.06.10 - 09:56 Uhr

Also meine hündin hatte ihren platz auch im schlafzimmer aber ich habe sie vor ca 2 wochen rausquatiert in den flur. Lieber jetzt wie später, weil sonst denkt sie ich mache das wegen dem kleinen.
Ich bestimme ja, wo der hund zu schlafen hat. Und das solltest du auch.
Ich würde dem hund einen festen schlafplatz zuweisen ausserhalb des schlafbereiches von deinem baby.
Lieber früher wie später.
Wenn sie doch eifersüchtig wird (du kannst nie reinschauen in den hund) dann kann es doch passieren das sie nachts doch mal nach dem baby schnappen tut. ausserdem ist es für den hund auch nicht sdchön wenn das baby nachts schreien tut und ständig wach wird. wenn sie an türen kratzt dann übe es mit ihr. du musst halt dann mal konsequent sein und auch mal schimpfen mit ihr. wenn du das durchziehen willst dann mache es lieber jetzt schon , damit sie es wie gesagt nicht mit dem kind verbindet.
ein hund sollte es verkraften ohne herrchen/frauchen zu schlafen.

ansonsten tu sie wenigstens aus dem bett verbannen.

lg hanna mit #baby boy inside 30ssw

Beitrag von suzi_wong 12.06.10 - 10:02 Uhr

Auf keinen Fall würde ich jetzt anfangen den Hund auszuquartieren! Geschweige denn ihm seinen Platz mit einer aufdringlich stinkenden Windel besetzen um ihn daran zu gewöhnen.

Meiner Meinung nach ist das aufdrängen und verstoßen, denn ein Hund muss nur kurz am Baby riechen um zu wissen das es zur Familie gehört, denn das Baby riecht ja auch nach zu hause (Kleidung, Frauchen)

Und wenn man einen Hund schon immer als Familienhund gehandhabt hat, dann sollte sich das durch ein baby auch nicht ändern. Wenn man ihn in seinem Rang verstößt ist das ganz schön bitter. Wenn man ihn aber lässt wo er eben ist, und das Baby als normales zukommen behandelt, sieht der Hund das Baby nicht als Konkurenz.

Also wie gesagt, ausquartieren, auch bevor das Baby kommt finde ich blöd und irgendwie auch gemein. :-) Aber Familien neigen generell dazu den Tieren das Zurückstecken beizubringen wenn sich Nachwuchs ankündigt.
Oft nicht böse gemeint aber unangebracht :-)

Beitrag von bensu1 12.06.10 - 10:36 Uhr

hallo,

meine hunde waren immer familienhunde. das problem bei den meisten hundebesitzern ist jedoch die vermenschlichung der haustiere.

fakt ist, dass ein hund seinen schlafplatz ausserhalb des familienbettes haben sollte.

"Geschweige denn ihm seinen Platz mit einer aufdringlich stinkenden Windel besetzen um ihn daran zu gewöhnen"
das ist normales rudelverhalten. woran riecht ein hund am anderen? richtig, am hintern.

"Wenn man ihn in seinem Rang verstößt ist das ganz schön bitter. Wenn man ihn aber lässt wo er eben ist, und das Baby als normales zukommen behandelt, sieht der Hund das Baby nicht als Konkurenz."
wenn man ihn in der rangfolge belässt, sieht er das baby womöglich als rangniedriger an, weil es ja nach ihm in die familie gekommen ist.

man soll hunde als tiere behandeln, nicht wie menschen, das ist viel menschlicher ;-)

lg
karin

Beitrag von suzi_wong 12.06.10 - 11:18 Uhr

Richtig, wenn man es von Anfang an so gehandhabt hätte. Ein Hund geghört nicht ins Bett, aber das jetzt zu ändern weil ein baby kommt ist nicht gut. Dann hätte er von Anfang an nicht rein dürfen sollen, aber zu spät...

Und das mit der Hindel, Hunde richen sich, das stimmt auch, aber das in der freien Natur wo man den gruch dann auch wieder los wird. So "müsste man" ihn halt kurz an der Windel schnuppern lassen und gut ist es. Aber die Windel auf seinen Platz zu legen ist wie wenn der Hund den er schnuppert seinen gewohnten Platz besetzt. und das machen Hunde in der Natur auch nicht. Kurz schnuppern, erkennen und gut ist. Aber auf SEINEN Platz legen, das geht gar nicht! Du würdest auch kein Kopfkissen von einem Fremden in DEINEM Bett unter DEINEM Gesicht dulden.

Außerdem erkennt der Hund später daran der das Baby nicht Rangniedriger ist als er, denn er wird nicht im Hochstuhl am Tisch bei der Familie sitzen, ständig rungetragen usw. Das Baby ist generell immer höher gehalten als der Hund, und daran erkennt er auch die Rangordnung.

Das mit der Windel ist audringlich uns absolut nicht richtig :-)

Übrigens darf unser Hund auch nicht bei uns im bett schlafen, aber morgens darf er sich mal dazu kuscheln und eine halbe Stunde mit dösen. Er soll ja auch wissen das er ned nur ein tier ist, sondern zu uns gehört.
Dennoch würde er nicht versuchen einen höheren Rang zu bekommen, man muss das immer wieder mal unterbinden. Aber etwas angewöhntes ( auch wenns nicht richtig war) wegen einem baby abzuschaffen, obwohl es so ja nichts störendes ist (zwicken z.B. wäre was anderes), finde ich nicht gut:-)

in diesem Sinne :-)

LG melanie

Beitrag von bensu1 12.06.10 - 11:44 Uhr

ja okay, die windel auf den platz legen, ist vielleicht etwas übertrieben. dein argument mit dem kissen hat gewirkt. #rofl

andererseits ist die te ja erst in der 9.ssw. somit genur zeit, den hund aus dem bett zu verweisen ;-)

Beitrag von suzi_wong 12.06.10 - 11:22 Uhr

Übrigens richen sich Hunde an den Afterdrüsen, da die da Duftstoffe absondern, nicht am Kot des Hundes. Also müsste der Hund an den Afterdrüsen des babies richen, und nicht an seiner ...naja...Kacke :-)

Beitrag von antonia2010 12.06.10 - 10:15 Uhr

huhu
habe zwar kein hund aber ein kater und uns gings genauso was machen wir dann??
er ist gewöhnt mit im bett zuschlafen nun sind wir umgezogen und gewöhnen ihm dass grad ab überhaupt ins schlafzimmer zugehen,die erste zeit ist anstrengend aber man weiss ja für was man es tut und bis jetzt siehts ganz gut aus.

Beitrag von castorc 12.06.10 - 10:30 Uhr

Unsere Hunde haben wir von Anfang an beteiligt. Wir sind wenige Stunden nach der geburt mit KiWa im KRankenhauspark spazieren gegangen. Die Hunde konnten dort super toben, hatten viel Spaß und haben sich direkt mal an den KiWa gewöhnt. Am 3. Tag habe ich meinen Sohn dann aus dem kiWa auf den Arm genommen und habe mich auf eine Bank gesetzt. Die Hunde waren ertaunt, was das war und schnupperten (aber sie kamen auf uns zu, habe das Baby nicht hingehalten. Die Hunde mussten es selber wollen).
Sie haben super tolle leckerlies bekommen, weil sie sich toll verhalten haben, ahben sich nach dem Schnuppern hingelegt, ich habe noch mehr Leckerlies verteilt und mein Mann hat sie gestreichelt.
Danach war alles andere kein Problem. Der Maxi Cosi war bekannt, weil er schon länger im Auto lag. Und der Geruch des Babys war auch nicht mehr neu als wir nach Hause gefahren sind.
Also haben wir einfach alles mit positiven Erlebnissen durchgezogen.
Und wenn ich sehe, wie das Verhältnis Hund --> Kind heute ist. Wahnsinn. Einfach toll. Also können wir nicht so viel falsch gemacht haben.

Aber eines darf man trotzdem niemals vergessen. Hunde bleiben Hunde und ich habe sie niemals mit dem Baby alleine gelassen. Musste ich mal weg, dann kam mein Sohn in die Wiege, ins Bett oder in den Laufstall.

Beitrag von saubaer 12.06.10 - 11:24 Uhr

ich würde den hund nicht aufs bett und auch nicht auf die couch lassen.
wir machen das so, wegen der rangordnung.
natürlich müssen dann mehrere schlafplätze (körbchen) verteilt werden, aber so klappt das ganz gut.
nur wichtig ist BEVOR das baby kommt schon vom bett verbannen, sonst wird eifersucht entstehen..
LG