grenzen testen - 16 monate

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von mamone007 12.06.10 - 12:36 Uhr

meine tochter (16 monate) testet grad extrem ihre grenzen und versucht mit einem unglaublichen dickschädel, ihren willen durchzusetzen.

sind eure auch so?
was macht ihr denn, wenn sowas passiert?

ich versuche geduldig zu sein, aber manchmal muss ich dann einfach schimpfen und sie "in die schranken weisen" sie muss ja wissen, dass es falsch ist!

lg sandra

Beitrag von woelkchen1 12.06.10 - 12:41 Uhr

Was genau ist falsch?

Das sie ihre Grenzen austestet und ihren eigenen Willen entdeckt???

Nein, daran ist gar nichts falsch, das ist sehr gesund und soll bitte auch so sein. Du solltest ihr gefühlvoll, verständnisvoll und konsequent den Rahmen bieten, in dem sie sich bewegen kann.

Du solltest für ihre Wut und für ihren Ärger Verständis aufbringen!

Beitrag von frozaen85 12.06.10 - 12:48 Uhr

Oohh ja, Lukas ist im Moment genauso.
Je mehr ich nein sage und je bestimmter meine Stimme wird desto lustiger ist es.
Wie man richtig reagiert weiß ich auch nicht wirklich. Ich nehme ihn dann aus der Situation raus und versuche ihn abzulenken was auch meistens gut gelingt.
Ich glaube da hilft im Moment nur konsequent sein und Durchhaltevermögen ;-)
LG

Beitrag von perserkater 12.06.10 - 16:02 Uhr

Hallo

Ich finde den Artikel von Urbia toll:
http://www.urbia.de/magazin/kleinkind/erziehung/wenn-kinder-trotzen

Und sonst hilft es allgemein viel über kindliche Entwicklung zu erfahren. "Babyjahre" kann ich dir da empfehlen oder "Smart Love".
Ich kann so ganz gelassen mit derlei Situationen umgehen. Und derlei Begriffe wie "Grenzen testen" oder "Dickschädel" passen nicht ins Bild eines kleinen Mitmenschen.

LG

Beitrag von kaddi4hsv 12.06.10 - 21:19 Uhr

Kinder trotzen auch nicht, sie treten in Verhandlung. Verständnis, Augenhöhe und das eigene Hinterfragen, ob sich ein "NEIN" auch lohnt, oder ob man es sagt, weil es bequemer ist. Hinzu kommt, dass man das Nein auch erklären sollte. Ich jedenfalls fühle mich sehr leicht genervt, wenn ich Mütter höre, die immer nur Nein, Nein, nein sagen. :-)