Stillprobleme-Hilfe!!

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von triamama 12.06.10 - 17:23 Uhr

Hallo!

Hannah ist nun zwei Monate alt und wirklich unproblematisch war das stillen noch nie bei uns, da sie sehr unter Blähungen leidet und daher auch beim stillen viel brüllt. Nun hat sie die letzte Woche durch das heiße Wetter total verquer getrunken und ich quelle jetzt über vor Milch, die sie aber nicht abnimmt. Z.Zt. trinkt sie mal wieder nur eine Seite. Jetzt habe ich aber rechts einen harten Milchgang, den sie nicht austrinkt, dazu müßte ich sie in der Fußballerposition anlegen und das mag sie gar nicht. Soll ich die Brust jetzt nach dem Stillen der anderen Seite leerpumpen oder drei h warten bis Hannah sie beim nächsten Mal trinkt? Bin mir ziemlich unsicher, will aber keinen weiteren Milchstau riskieren, den hatte ich schon auf der anderen Seite und da fing es genauso an.
Was meint ihr?

#danke

triamama
mit Hannah *11.04.2010, Ruben *10.03.2004 und Aaron *24.06.2006

Beitrag von duvute 12.06.10 - 19:30 Uhr

Beginnt dein Baby während der ersten Minuten nach dem Anlegen unruhig zu sein – noch bevor der Milchspendereflex einsetzt -, kann dies ein Zeichen für eine Saugverwirrung, schlechte Stillhaltung oder falsches Anlegen, Flach- oder Hohlwarzen, einen verzögerten oder gehemmten Milchspendereflex.
Blähungen bei Stillkinder gibt´s ehe selten. Ist aber nix ungewöhnliches, aber natürlich auch sehr anstrengend.
Es gibt in der Apotheke Kümmelzäpfchen (Carvum Carvi), die kannst du auch bei einer solchen Attacke geben, meistens hilft es.
Hast du selber einmal über deine Ernährung nachgedacht.
Kinder reagieren manchmal auf Kuhmilchprodukte, versuch doch daran etwas zu reduzieren.
Aber es gibt auch leider Fälle, wo man objektiv keinen Grund findet und wenig hilft. Massage, Wärme, Tragen kann einmal helfen, aber es muß nicht.
Versuch immer ganz ruhig zu bleiben und während des Stillens zu entspannen. Die innere Unruhe überträgt sich auf’s Baby.
In deinem Fall würde ich die rechte Brust entleeren um einen Milchstau vorzubeugen.

Beitrag von a.m.b.e.r 13.06.10 - 02:54 Uhr

"Blähungen bei Stillkinder gibt´s ehe selten."

Alle Mütter, deren Kinder an 3-Monats-Koliken leiden und sich vor Blähungen nur so winden, werden sich jetzt fühlen, als hätte man ihnen einen Eimer mit eiskaltem Wasser über den Kopf gekippt und sie zusätzlich noch geohrfeigt.

Ich habe bisher noch kein (Still-)Kind kennengelernt, das keine Blähungen hatte. Kann das definitiv nicht bestätigen.

Sorry fürs Off-Topic.

Beitrag von duvute 13.06.10 - 11:40 Uhr

3-Monats-Koliken - impliziert eine Störung des Magen-Darm-Traktes als Ursache exzessiven Schreiens, weil ihr Verdauungssystem nicht richtig ausgereift ist.
Als Blähungen wird eine übermäßige Ansammlung von Gas im Verdauungstrakt, meist Dickdarm oder Magen, selten in der freien Bauchhöhle bezeichnet.
Blähungen treten hauptsächlich nach Fütterungsfehler auf.

Duvute
Stillberaterin