Würdet Ihr ihn mit zwei jahren in den Kiga bringen ?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von christinapuchinger 12.06.10 - 20:06 Uhr

Ich hätte die Möglichkeit Jonas mit zwei Jahren als ab November in den Kiga zu schicken . Er würde dann auch in meine Wunschgruppe kommen. Jetzt überlege ich die ganze Zeit ob ich es tun soll oder nicht .
Ich bin nicht berufstätig. Vielleicht ist er mit zwei noch zu jung ? Wie habt ihr es gemacht , oder macht ihr es jetzt dann ?
Bitte mal um rat, weil ich echt nicht weiß ob es es machen soll. Muß mich bis Juli entschieden haben.

gruß Christina

ps. Mein 4 Jähriger geth in den gleichen Kiga , nur andere gruppe

Beitrag von claudiab80 12.06.10 - 20:12 Uhr

Hallo Christina #winke

also ich war eigentlich immer eine von denen, die gesagt haben: "nie unter 3 Jahren"

Luisa ist im Februar 2 geworden und bereits im Januar habe ich gemerkt, dass es ihr irgendwie langweilig wird.
Klar versuche ich mich immer so gut und so viel es geht, mit ihr zu beschäftigen, aber ununterbrochen geht das nicht.
Habe ja noch einen Haushalt einen Garten und ein 7 Wochen altes Baby.

Ich habe sie dann ab April für drei Vormittage in den Kindergarten getan.
Sie geht sehr gern, sie fühlt sich wohl, sie ist ausgeglichener und es tut ihr gut.
Ab Februar nächsten Jahres, wenn sie dann drei ist, wird sie jeden Tag bis 15 Uhr gehen.

Ich bin auch nicht berufstätig. Ein schlechtes Gewissen habe ich dabei nicht - warum auch. Solange es meiner Maus gut tut....

LG, Claudia mit Luisa 2,3 und Johanna 7 Wochen

Beitrag von bottroperin1987 12.06.10 - 21:33 Uhr

Hallo

meine maus ist kurz bevor sie 1 jahr geworden ist in die kita gekommen..

ich habe gesehen wie gern sie unter kindern ist also hab ich sie in die kita gebracht damit ich ne neue ausbildung beginnen konnte...

und ich bereue nichts..!! ich war immer der meinung ein kind gehört 3 jahre zur mutter nun bin ganz anderer meinung..

so viel wie sie dort lernt, vor allem sind dort auch kinder mit behinderungen und somit lernt sie von klein auf damit umzugehen

ich würde es immer wieder so machen..

lg Sandra

Beitrag von kleenerdrachen 12.06.10 - 20:12 Uhr

Klar, und wenn es nur für vier Stunden ist, aber da hat er die Chance mit gleichaltrigen Kindern zu spielen, lernt soziale Kompetenzen und es wäre nicht so hauruckartig, wenn du doch wieder arbeiten gehst.

Beitrag von helly1 12.06.10 - 20:13 Uhr

Hallo Christina,

meine Kleine wird mit 3 Jahren in den Kiga kommen. Und meiner Meinung nach reichen 4 Jahren Kiga absolut aus (sie wird fast 7 sein, wenn sie in die Schule kommt, sie ist kurz nach dem Stichtag geboren). Die ersten Jahre gehört dein Kind dir, die Zeit kommt nie zurück. Und wenn du nicht musst, würde ich es auch nicht tun. Dann eher so ein "Vor-Kiga", nur 2 Vormittage in der Woche oder so. In meinem Bekanntenkreis gehen alle Kinder seit (spätestens) sie 2 sind in den Kiga und sie sind nicht wirklich ausgeglichen, sondern sehr müde, anstrengend etc. Meine freut sich zwar schon tierisch auf den Kiga, aber das ist ja auch ok. Dauert bei uns ja nimmer sooo lang ;-)

Aber letztlich musst du bzw. deine Familie das allein entscheiden.

LG helly

Beitrag von nana141080 12.06.10 - 20:25 Uhr

Jepp, seh ich auch so!
Besonders wenn man zu Hause ist. #kratz

Mein Großer geht von 13-16.45 Uhr in den Kiga. Ab August zusammen mit seinem Bruder von 8-12 Uhr. 4std. reichen völlig aus um sich auszutoben und Kontakte zu knüpfen. Warum länger wenn ich eh zu Haus bin bzw. vormittags arbeite? Versteh ich immer nicht.

VG Nana

PS: wenn man WILL kann man seinem Kind jeden Tag tolle Möglichkeiten geben sich auszuprobieren, Gleichaltrige treffen und mit Mama zu lernen.;-)

Beitrag von gingerbun 13.06.10 - 14:05 Uhr

"Die ersten Jahre gehört dein Kind dir, die Zeit kommt nie zurück."
Hallo, ich finde diese Aussage etwas zu einseitig. Es geht schliesslich nicht nur um Mama sondern auch darum was für das Kind gut ist. Ich lese hier desöfteren Beiträge die widerspiegeln dass es dem Kind einfach langweilig zuhause ist. Ich bin der Meinung, es täte vielen Kindern ein regelmässiger Aufenthalt unter anderen Kindern besser als nur zuhause mit Mama und das eben schon unter 3 Jahren.
Gruß, Britta

Beitrag von zaubertroll1972 12.06.10 - 20:27 Uhr

Hallo,

ich sehe keinen Bedarf ihn in den Kiga zu schicken zumal Du nicht berufstätig bist.
LG Z.

Beitrag von helen2007 12.06.10 - 20:29 Uhr

wenn du Zeit hast , würd ich ihn noch bei dir lassen,
weil du bekommst dann die ganzen Entwicklungen mit,


mh ansonsten ,,,, muesst ihr es selber wissen ,
gruss helen

Beitrag von schlumpfine2304 12.06.10 - 20:37 Uhr

hi
also mein großer ist mit 11 monaten in kindergarten gegangen, meine kleine mit 6 monaten. und mittlerweile gehe ich auch wieder arbeiten (püppi ist jetzt 9 monate alt). teilzeit. und was soll ich sagen. es tut uns allen gut.
lg a.

Beitrag von steinwind 12.06.10 - 20:38 Uhr

Mein Sohn ist mit knapp 2 Jahren in die Krippe gekommen und es hat ihm sehr gut getan. Du schreibst jetzt vone einer Kiga Gruppe - wie alt sind denn dort die Kinder und wieviele Kinder sind es? Wenn es einer Krippengruppe ist und dort maximal 15 Kinder betreut würden, dann würde ich es an deiner Stelle tun. Bei einer Gruppe mit Kindern von 2-6 Jahren und mit 25 Kidnern würde ich eher darauf verzichten.
Außerdem kommt es natürlich darauf an, was du für ein Typ bist. Genießt du die Zeit mit deinem Kind oder freust du dich darauf endlich mal wieder etwas ohne Kind zu unternemen?
LG Steinwind

Beitrag von saskia33 12.06.10 - 20:45 Uhr

Probier es aus,warum nicht !
Mein Sohn kommt am 1.08.in die Krippe und er ist da er 21 Monat alt ;-)

Ich bin gespannt ob es klappt oder ich in dann doch erst mit3 in den KiGa gebe #schwitz

lg

Beitrag von steffi-frank 12.06.10 - 21:02 Uhr

Hallo,

Hannes ist damals mit 22 Monaten in die U3 Gruppe gekommen, klappt bis heute einwandtfrei.

Allerdings bin ich auch berufstätig und hätte es auf keinen Fall gemacht, wenn ich zu Hause hätte bleiben können. Bei uns bekommen allerdings auch nur die Kinder einen U3- Platz die auch berufstätig sind, also die Eltern natürlich ;-)

viele Grüße
Steffi mit Hannes 18.10.07

Beitrag von perserkater 12.06.10 - 21:10 Uhr

Hallo

Wie heisst es so schön? Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind groß zuziehen. :-)

Was spräche denn dagegen? Wenn du zu Hause bist dann reicht ja Vormittags ein paar Stunden.

Ich habe kaum Kontakt zu Familien mit Kindern, ergo würde ich mein Kind auch nicht bis 4 bei mir zu Hause lassen. Auch sind die Angebote für Kleinkinder wenig bis gar nicht vorhanden. Und bevor ich mein Kind langweile schick ich es in den Kiga wo ihm Möglichkeiten geboten werden die ich so nie hätte.

Mein Sohn kam mit 2 3/4 J. in den Kiga, da wurde es wirklich langsam Zeit und meine Tochter wird mit 2,2 J. in den Kindergarten kommen. Ich werde dann aber auch wieder arbeiten gehen.:-)

LG

Beitrag von agrokate 12.06.10 - 22:06 Uhr

Abend Christina,

also ich wäre da sehr egoistisch und würde, wenn ich es beruflich könnte,
ihn mit 2 Jahren noch nicht in den Kindergarten geben.
Genieße diese Zeit, in der Du noch der absolute Star für Deinen Kleinen
bist#verliebt-sie werden so schnell selbständig!
Gegen einen z.B. Spielkreis 1-2 in der Woche, in der er auch Kontakt zu Gleichaltrigen pflegt, spricht ja nichts;-)!

Ich habe gerade wieder in einem Buch von Jesper Juul "Nein aus Liebe" gelesen und da stand auch ein Satz, der mich in meiner Auffassung bestätigt hat, daß Kira Noelle bis sie mit 2 3/4 Jahren in den Kiga kommt, von meiner Mum betreut wird und ich danach erst arbeitstechnisch aufstocke;-)!
Ein kurzer Auszug:
"Pädagogen sind im Allgemeinen sehr tüchtige und kompetente Leute, doch sind sie aus beruflichen Gründen mit den Kindern zusammen und befinden sich per se in der Rolle derjenigen, die einen gewissen Service leisten.
Das beraubt die Kinder der Möglichkeit den Umgang mit "echten" Menschen...-denn in Institutionen werden die persönlichen Grenzen und Bedürfnisse des Betreuungspersonals weitgehend durch Vereinbarungen und Regeln ersetzt!....."

Ich finde, wenn Du nicht arbeiten mußt, was ja viele andere Mütter leider müssen (oder auch wollen) , dann warte noch 1 Jahr!

GLG,agrokate!

Beitrag von widowwadman 12.06.10 - 23:03 Uhr

Ich finde Muetter, die aus reinem Egoismus ihrem Kind keine Bindung zu anderen Menschen goennen echt krank.

Und Jesper Juuls Geschreibsel ist Bloedsinn. Ich sehe jeden Tag beim Abholen und Hinbringen, wie liebevoll sich die Betreuer um meine Tochter kuemmern (Sie geht ganztags seit sie 9 Monate alt war, und das mit Vergnuegen).

Man tut seinem Kind nichts gutes wenn man es sich bewusst an den Rockzipfel haengt, nur ums eigene Selbstwertgefuehl zu staerken.

Beitrag von agrokate 12.06.10 - 23:10 Uhr

Gegenfrage:Hättest Du Dein Kind auch mit 9 Monaten ganztags in die Kita gegeben, wenn Du daheim geblieben wärst#kratz#kratz???

GLG,agrokate!

Beitrag von widowwadman 12.06.10 - 23:25 Uhr

Ich waer prinzipiell nicht daheimgeblieben.

Aber wenn/falls ich wieder schwanger werde, werde ich meiner Tochter waehrend der Elternzeit mit Nr 2 versuchen weiterhin zumindest einen oder 2 Tage Kindergartenbesuch zu ermoeglichen.

Beitrag von agrokate 12.06.10 - 23:30 Uhr

Meine Antwort galt der Threaderöffnerin und die ist nun mal zu Hause;-)!
Jeder der arbeiten muß oder will, würde ich diesen Rat nicht geben.

GLG,agrokate!

Beitrag von susanne... 12.06.10 - 23:13 Uhr

Ja das sehe ich ähnlich. Das wäre sicherlich auch nicht gut für die Entwicklung des Kindes (wobei ich das der Userin oben NICHT unterstelle).
Aber wie ich weiter unten schon geschrieben habe: Jedes Kind ist anders. Manche können schon früher rein, andere brauchen länger. Ist doch wie mit allen anderen Sachen bez. Kinderentwicklung auch. Manche laufen recht früh - andere brauchen noch was. Die einen können schon sprechen - andere eben noch nicht.

Beitrag von gingerbun 13.06.10 - 14:13 Uhr

Hallo,
vielleicht etwas krass geschrieben aber irgendwie sehe ich das auch so :-). Ich denke ehrlich auch dass es viele Mütter gibt die ihr Kind einfach nicht loslassen wollen. Schade fürs Kind. Ich finde es eigentlich auch egal ob mal arbeitet oder nicht, es ist einfach toll für ein Kind regelmässig mit anderen Kindern zusammen zu sein. Auch finde ich es schade, dass es in unserem Land immer noch so ein grosses Thema ist. Ich las hier sogar schon von Verwahranstalten für Kinder. Lächerlich.. Es ist ja auch nicht so dass mein Kind rund im die Uhr im Kindergarten ist. Von der Entwicklung bekomme ich jede Menge mit. Wir sind und bleiben die Eltern und erziehen. Daran ändert sich ja nichts nur weil einige Stunden am Tag Erzieher um mein Kind herum sind.
Meine Erfahrung hat mir auch gezeigt, dass Kinder die in der Betreuung sind irgendwie sozialisierter sind als die, die zuhause sind.
Britta

Beitrag von shorty23 12.06.10 - 22:15 Uhr

Hallo Christina,

wie lange wäre er denn im KiGa, also pro Tag? Ich finde, wenn du die Möglichkeit hast, dass er nur ein paar Stündchen am Tag da ist, vielleicht auch nur 3-4x die Woche würde ich es machen, dann wäre es so wie eine Art Spielgruppe, vielleicht morgens 3 Stunden oder so. Ich denke, das würde ihm dann auch reichen. Wenn es aber ungeschickt ist, da du ja dann 3x zum KiGa müsstest oder die Erzieherinnen das nicht wollen würde ich es lassen!

Wenn ich nicht berufstätig wäre, würde meine Tochter (im Aug. 2) nicht in die Krippe gehen, sondern in eine Spielgruppe 2-3x die Woche für 2-3 Stunden. Ich finde es schon wichtig, dass sie gleichaltrige Kinder um sich hat, aber sooo wichtig ist das nun auch nicht. Ich wüsste auch gar nicht, was ich dann mit meiner ganzen Zeit machen sollte und würde mich irgendwie schlecht fühlen, dass mein Kind betreut wird, während ich nichts zu tun habe ...

LG

Beitrag von susanne... 12.06.10 - 23:00 Uhr

Hallo.
Ich möchte jetzt auch mal meinen Senf dazu geben! :-)

Unser Sohn kommt auch schon mit knapp zwei Jahren in den Kiga. Aber ich habe zum Glück die Möglichkeit, dass ich die ersten Wochen noch mit ihm da bleiben kann und wir die "Abnabelung" sehr langsam u schrittweise angehen.

Grds. möchte ich aber dazu sagen, dass man auf diese Frage wohl kaum eine Pauschalantwort geben kann. Es kommt jawohl ausschließlich auf den Charakter des Kindes an. Es ist vollkommen unsinnig das in schwarz oder weiss einzuteilen. Manche Kinder sind eben schon früher für diesen Schritt bereit als andere.

Nur du allein (oder bzw. ihr als Partner) seid in der Lage u auch dazu berechtigt dies zu entscheiden. Keine andere Mutter kann DEIN Kind diesbezüglich beurteilen. Und wenn ihr meint, dass es eurem Kind gut tut u er Spaß daran haben könnte, dann lass dich nicht durch andere Kommentare u Meinungen verunsichern.

Ich bin mir z.B. auch ziemlich sicher, dass der Kiga meinem Sohn gefällt. Er liebt es in Kontakt mit anderen Kindern zu treten u er ist immer auf Entdeckungsreise. Ich habe auch den Eindruck, dass er sich in seinem gewohnten Umfeld langsam langweilt...

Und sollte ich mich doch so irren und es funktioniert überhaupt nicht, dann nehm ich ihn eben wieder raus und warte mal noch ab. Gegen seinen Willen würde ich ihn dann doch nicht da lassen.

Also. Versuch es einfach. Hör auf dein Herz. #pro

LG Susanne

Beitrag von lulu2003 12.06.10 - 23:38 Uhr

Hallo Christina,

ja, ich würde es machen. Ich habe auch zwei Jungs und hätten den Erstgeborenen niemals mit 2 Jahren in den Kindergarten gegeben. Aber die Zweiten wachsen einfach anders mit auf. Luis (21 Monate) zieht morgens auch schon die Jacke aus und holt sich ein Sitzkissen für den Morgenkreis wenn wir den großen Bruder hinbringen. Mittags beim Abholen klettert er auf die Rutsche und läßt sich von den Großen auf dem Dreirad hin und her kutschieren.;-)

Leider gibt es dieses Jahr für die 2-jährigen keine freien Plätze. Also wird er wohl doch erst mit 3 Jahren in den Kindergarten kommen. Schade, denn ich denke ihm hätte es gut getan.

Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von qayw 12.06.10 - 23:46 Uhr

Hallo,

Merle geht in den Firmenhort seit sie 1 Jahr alt ist und hat davon sehr profitiert.
Sie hat ein sehr gutes Sozialverhalten für ihr Alter, lernt da viel, und kann sich auch mit Fingerfarben und ähnlichem austoben (wozu ich zu Hause nicht wirklich Lust habe).
Allerdings hat der Firmenhort einen deutlich besseren Personalschlüssel als die meisten Kindergärten.

Ich würde es machen. Du mußt ja nicht gleich so viele Stunden nehmen.

Außerdem muß ich sagen, daß ich arbeiten gehen nicht so anstrengend finde, wie die Tage mit den Kindern zu Hause. #schwitz
Von daher kann ich auch verstehen, daß Vollzeit-Mütter mal eine Auszeit haben möchten.

LG
Heike

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