Da sucht man Hilfe und dann das

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mini-sumsum 13.06.10 - 19:34 Uhr

Hallo zusammen,

ich leide wahrscheinlich an einer Depression / Schwangerschaftsdepression; diagnostiziert von meinem Hausarzt.

Symptome: Müdigkeit, keine Lust auf gar nichts, Schlafstörungen, Panikattacken, etc.

Er gab mir eine Überweisung zu einem Neurologen / Psychotherapeuten und schrieb mich erstmal für 3 Wochen krank.

Die größten Probleme / Ängste rühren von meinem Job her, daher die Krankschreibung.

Also war ich im Freitag bei dem Neurologen. Ich kam rein, erzählte ihm von meinen Problemen. Und seine Antwort: Und was wollen sie jetzt hier? Ich kann ihnen ja gar nichts verschreiben. Normalerweise würde ich Ihnen Opipramol 200mg verschreiben, aber das geht ja aufgrund der SS nicht. Ja, da kann ich Ihnen nur eine Psychotherapie emfehlen, aber auch da kommen sie auf Wartelisten und bekommen frühestens in 6 Monaten einen Platz.

Aber sie können ja nochmal mit ihrem Hausarzt und/ oder Frauenarzt sprechen, vielleicht bekommen sie da ein BV. Ich wünsch Ihnen ein schönes Wochenende. Tschüs. Und dann kam der beste Satz: Wenn noch was ist, kommen sie einfach nochmal wieder...

Oh mann, da sucht man Hilfe, und dann das. Naja, hab morgen früh erstmal einen Termin bei meinem Hausarzt, werde ihm berichten und dann mal weitersehen.

LG
mini-sumsum

Beitrag von krtecek 13.06.10 - 19:38 Uhr

du, der Arzt hat aber leider recht...ich müsste eher über den hausarzt denk Kopf schütteln..

ich habe aufgrund meiner vorherigen Schwangerschaftstrauma am Mitwoch einen Termin erstmal bei einem Psychiater und auch da erwarte ich mal, dass er ähnlich reagieren wird und er mich zumindest an einen Psychotherapeuten vermittelt.

Das mit den Wartelisten stimmt...aber wenn man die Dringlichkeit erkennt, bekommst du (wenn man sich einsetzt) die Hilfe sofort..

Ich habe Schweineglück, dass sich meine Hausärztin für mich eingesetzt hat und mir halt die Kontakte vermittelt hat.

LG Krtecek

Beitrag von didina14 13.06.10 - 19:46 Uhr

Ich kenn dass,könnt Bücher schreiben....:-[

Ich kann Dir aber was homöopatisches empfehlen,und zwar Dysto-loges.
Kann man ohne Bedenken in der SS nehmen,und macht schön ausgeglichen!!

Alles,alles Gute#winke

Beitrag von supikee 13.06.10 - 19:52 Uhr

Fluoxetin kann man auch während der SS nehmen, im mittleren Drittel, und niedrigdosiert.

LG

Verena

Beitrag von julk 13.06.10 - 20:23 Uhr

Das ist Blödsinn. Wie würden sonst Menschen überleben, die schon vor der Schwangerschaft schwer daran erkrankt waren. Ich habe solch einen Fall in der Familie und eine Freundin ist ebenfalls betroffen. Bei letzterer mussten die Medis gar nicht umgestellt werden, weil vieles vereinbar ist, bei der anderen, die wirklich jehrelang in stationären Therapien war und heftigste Medikamente nimmt, wurde umgestellt und reduziert. Es ist aber tatsächlich so, dass sich nicht jeder Neurologe damit auskennt, aber vielleicht gibt es in Deiner Nähe eine Uniklinik oder ähnliches, wo Du Dich beraten lssen kannst. Das einzige was sein kann, ist dass bei sehr heftigen Medikamenten eine Entbindung in einer Klinik mit Säuglingsintensiv empfohlen wird und Du evtl. ein oder zwei Tage länger bleiben musst, damit geschaut wird, wie Dein Kind den "Entzug" übersteht. Aber, wie gesagt, das gilt für ganz extreme Fälle, vermutlich nicht für das was Du nehmen musst. Es kann auch sein, dass man wenn man solche heftigen Antidepressiva nimmt, nicht stillen darf, aber auch das betrifft nicht alle Antidepressiva. Beratung zu allen Medikamenten bekommst Du übrigens auch bei Embryotox in Berlin. Die Nummer kannst Du googeln und als Schwangere einfach dort anrufen. Lass Dich nicht kleinkriegen!
Liebe Grüße JUlk

Beitrag von hopsdrops 13.06.10 - 20:23 Uhr

hallo!

also erstmal: ich würde im traum nicht daran denken, in der schwangerschaft medikamente gegen depressionen zu nehmen! sehen wirs mal so, würde bei deinem auto die ölleuchte leuchten, würdest du ja auch erwarten, dass jemand mal genau nachsieht und nicht die ölleuchte ausbaut #klatsch

daher ist der versuch mit dem therapeuten schon die richtige richtung, auch wenn ich leider zustimmen muss, dass die wartelisten unmenschlich lang sind #schmoll

ich kann dir auch nur anraten, dass du das mit deinem fa besprichst. vielleicht sieht er eine möglichkeit, dir wirklich ein bv auszusprechen, so dass du dich entspannen kannst und den stress los wirst. was ist denn so schlimmes auf deiner arbeit, dass du solche probleme deswegen kriegst?

hast du keine anderen möglichkeiten evtl. etwas stress abzubauen? vielleicht auf der arbeit die stressigen dinge abgeben oder autogenes training vielleicht? evtl. tut es ja auch schon ein tag mit einer freundin zum quatschen?

liebe grüße (und nimm bitte, bitte keine pillen, das ist weder gut für dich, noch gut fürs baby)
hopsdrops

Beitrag von sbassalik 13.06.10 - 22:42 Uhr

sowas kann nur jemand schreiben der KEINE Ahnung von Depressionen hat.
Schreib doch einfach nix wenn du nicht weißt was du schreibst.

#kratz

Beitrag von krtecek 14.06.10 - 03:11 Uhr

Muss mich meiner vorrednerrin nur anshcließen...Weißt du wie jemand mit Derpessionen enden kann...er bringt sich um...das ist auch eine von vielen Möglichkeiten, wie man mit Depressionen enden kann..

Es existieren Medikamente, die dem Körper das geben ,was ihm fehlt...es ist nur zu klären, ob dadruch ein Kind beschädigt werden könnte oder nicht...

gib bitte solchen Rat nie wieder, wenn du dich mit Depressionen icht auskennst..stell dir vor dein Rat hat Fogeln...und dann einen menschen auf dem Gewissen...du wirst es nciht erfahren..

Beitrag von blueskorpi 13.06.10 - 20:40 Uhr

Nabend

Hatte ähnliche Probleme und vom Neurologen ne Liste mitbekommen die ich abtelefonieren sollte. Hab ich gemacht und bin als Schwangere innerhalb 2 Wochen bei ner Therapeutin als Notfallpatientin rein gekommen.

Geht also wenn Du es dringend machst. Lass Dich nicht abwimmeln und versuch weiter Hilfe zu bekommen.

Ich drück Dir die Daumen

LG
Inka