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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von babyboom2011 13.06.10 - 21:48 Uhr

Hey Mädels!
Habe vor wenigen Tagen schon malgepostet, weil ich mir tierisch den Kopf zerbreche, wann ich meinem Vorgesetzten von meiner SS erzählen soll.
Eigentlich würdeich es erst erzählen, wenn die 12 magischen Wochen überstanden wären, wäre ich bloß nicht Lehrerin!
Jetzt ist es so, dass kurz vor Schuljahrerende alles für das nächste Schuljahr geplant ist und somit steht. Demnach würde ich meine Klasse behalten.
Falls alles mit der SS gut verläuft, ginge das natürlich nicht, da ich mich allerspätestens vor Weihnachten verabschieden würde und es einfach der Klasse und dem/der Nachfolger/in gegenüber fairer wäre, die Klasse mit Beginn des neuen Schuljahres zu übernehmen.
Jetzt haben wir morgen im Kollegium die letzte Besprechung zur Planung des neuen Schuljahres und ich weiß einfach nicht, wie ich mich verhalten soll!? Wenn ich nichts sage und noch abwarte und alles gut verläuft, können die Kollegen im Nachhinein ja ausrechnen, dass ich zum Zeitpunkt der Besprechung von der SS gewusst haben muss.
Und wenn ich es jetzt schon sage (nur dem Schulleiter erstmal) und es doch nicht wie gewünscht verläuft (die SS), sind alle informiert bzw. können es sich zumindest denken, weil ich jadoch nicht die Klasse behalten habe.
Hinzu kommt noch, dass der nächste Termin erst am Do ist und sich erst dann herausstellt, ob das Herzchen schlägt...!
Ich werde noch wahnsinnig!!!
Bitte helft mir bei dieser schwierigen Entscheidung!!!
Habe sonst -außer meinen Liebsten- keinen, mit dem ich so konkret darüber sprechen kann (zumindest jetzt in der FrühSS)...
Danke Euch schon mal!

Beitrag von knusperflocke99 13.06.10 - 21:53 Uhr

Ist echt nicht einfach...
Hat beides Vor- und Nachteile.

Ich glaube ich würde es noch nicht sagen und würde einfach auf der Verständnis der Kollegen hoffen, dass du damit noch gewartet hast.
Denn wenn du es einem erzählst werden es zwangsläufig alle wissen und ich hätte keine Lust im Falle das es nicht klappt es allen erzählen zu müssen.

Beitrag von bibuba1977 13.06.10 - 21:55 Uhr

Hi,

das ist echt schwierig... Aber ganz ehrlich, ich wuerde es nicht sagen, solange das Herzchen nicht schlagen zu sehen war.
Dann muss halt nach deinem Termin eine neue Besprechung stattfinden.

LG
Barbara

Beitrag von erdbeerkussmund 13.06.10 - 21:55 Uhr

ich würde auch erst abwarten, bis alles sicher ist und alles in Ordnung ist. Ich denke auch, dass Deine Kollegen auch Verständnis haben, wenn sie so genau zurückrechnen würden, dass du so früh noch nichts erzählt hast.

Beitrag von baerchine 13.06.10 - 21:56 Uhr

Hallo babyboom,

ich würde die Entscheidung nicht von Deinen Kollegen und Deinem Chef abhängig machen, sondern nur von Dir selbst!!!

Stehe gerade vor der gleichen Entscheidung (8.SSW) und habe entschieden bis zur 12 Woche zu warten. Denn auf Mitleid der Kollegen habe ich gar keine Lust.

Wünsche Dir alles Gute

Bärchine

Beitrag von lolia1 13.06.10 - 21:57 Uhr

Hallo,

also wenn du erst am Do nen Termin hast und sich da erst zeigt ob das Herzchen schlägt würde ich noch nichts sagen.

Ich bin sonst dafür es so bald wie möglich zu sagen, aber halt erst dann wenn vom Fa eine intakte Ss festgestellt wurde.

Ist echt ne blöde Situation, ich kann dir nachempfinden, bei mir war er auch ein blöder Zeitpunkt aber es ist alles gut gelaufen Ss mäßig und auch Jobmäßig.

LG Petra

Beitrag von ninikuh 13.06.10 - 21:59 Uhr

du bist ja nicht in einem beruf wo du es sofort sagen musst, ich würde warten denke ich, einerseits wäre es fair wenn du es ihnen sagst aber du bist ja nicht verpflichtet es zu sagen

Beitrag von gengel 13.06.10 - 22:00 Uhr

Meiner Meinung nach solltest Du abwarten, bis die Schwangerschaft sicherer ist. Fairness hin oder her aber so wie ich das von Kolleginnen meines Manes (Lehrer) und von meiner Nachbarin (Lehrerin) mitbekommen habe, war es immer von Nachteil es erzählt zu haben. Meine Nachbarin hatte leider Pech und die Schwangerschaft war nicht stabil, sie hat das Kind verloren und durfte sich erst wochenlang das Mitleid der Kollegen antun und jetzt die ständige Fragerei nach dem nächsten Anlauf. Ihre mit dem Direktor geplante Beförderung kann sie sich erstmal abschminken, die geplante Stelle hat jemand anders bekommen (entgegen der vorherigen Absprache). Bei den Kolleginnen meines Mannes war es teilweise so, dass sie keine Elternzeit nehmen wollten (finanzielle Gründe oder Alleinerziehend) und ihnen die Bildungsgänge bzw. Stunden weggenommen wurden in denen sie schon sattelfest waren bzw. wo sie sich am meisten wohlgefühlt hatten. Begründung "man wisse ja nicht wie oft sie wegen des Kindes ausfallen würden, dann wäre es besser, wenn sie nebenfächer unterrichten bzw. jeweils nur 2-3 stunden in den Klassen unterichten würden. Da kam Begeisterung auf.

Beitrag von babyboom2011 13.06.10 - 22:05 Uhr

Oh, danke liebe Mädels!
Jetzt geht es mir schon viel besser und ich habe irgendwie jetzt schon nicht mehr so ein schlechtes Gewissen, wenn ich es erstmal nicht erzähle...
Euch allen noch einen schönen Abend und weiterhin eine beschwerdefreie #schwanger

Beitrag von mandine 13.06.10 - 23:10 Uhr

Ich wusste zu deinem Zeitpunkt noch nicht einmal, dass ich schwanger bin. Also hätte ich es auch keinem erzählen können. Mal abgesehen davon würde ich das sowieso nicht sofort jedem auf die Nase binden wollen, erstmal abwarten, wie und was sich entwickelt.

Wegen deinem Job würde ich den frühesten, persönlich vertretbarsten Moment wählen (bei mir genau dann, wenn ich es auch meiner Familie erzähle), und dann bekannt geben. Dann ist immer noch Zeit, den Stundenplan usw. umzustellen (wenn nicht, dann hat dein Kollegium selbst Pech gehabt).

Kati #ei