Kniearthroskopie...ab wann 100% beweglich?

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Beitrag von heike230284 14.06.10 - 08:25 Uhr

Hallo zusammen,

ich hatte am Dienstag letzte Woche, also vor 6 Tagen eine Kniearthroskopie wobei ein Fettkörper der sich zwischen Ober -und Unterschenkelknochen gelegt hat entfernt.
Bänder sind i.O. nur die Kniescheibe läuft nicht richtig so dass wenn die Schmerzen nicht besser werden evtl. noch eine Bänderkürzung durchgeführt werden muss/soll.

Ich darf von Anfang an das Knie voll belasten so dass ich auch am Tag nach der OP die Gehhilfe ins Eck gestellt habe und ohne laufe.

Laufen geht auch ganz gut..nur ist das Knie noch etwas geschwollen und ab und zu hab ich auch noch Schmerzen oberhalb der Kniescheibe.

Nun kann ich das Knie voll strecken aber nur bis 90° beugen. Und das macht mir etwas ANgst.
Wenn ich versuche weiter zu beugen dann ist da wie ein Widerstand und es spannt wahnsinnig. Ist das normal??

Geh nachher zur Krankengymnastik wo ich auch nochmal nachfrage...habe irgendwie Angst das ich das Knie nie mehr richtig anwinkeln kann.

Wie sind da eure Erfahrungen??

Liebe Grüße

Heike

P.S.: Normal müsste ich nächste Woche Mittwoch wieder arbeiten gehen (4 Stunden stehen)...meint ihr das kann ich mir dann schon zumuten auch wenn das Knie so so schmerzt und geschwollen ist??

Beitrag von tauchmaus01 14.06.10 - 08:41 Uhr

Hallo,

ich kann Dir da nicht helfen, aber habe auch evtl. bald eine solche OP vor mir, je nachdem was die MRT Bilder von heute früh sagen.

Wie wurde es bei Dir denn festgestellt das da was mit den Fettkörpern nicht simmt? Bei meinem MRT von vor einem Jahr konnte man nichts sehen....

Und wie war die OP`? VOllnarkose? Hattest Du eine Drainage?

Ich bin echt hin und hergerissen was ich mach wenn die Bilder von heute wieder so nichtssagend sind.
Dann bleibt nur noch die A. um reinzuschauen....

Mona

Beitrag von heike230284 14.06.10 - 10:58 Uhr

Hallo Mona,

die Bilder des MRT bei mir waren auch nicht eindeutig....3 Ärzte haben da nichts auffälliges gesehen und einer sah dann das da etwas zwischen den Knochen liegt was nicht hin gehört.

Ein vierter Arzt meinte nur, ne Arthroskopie würde kein Ergebnis bringen, er würde mir zu einer Kortison-Spritzen-Therapie raten. Was ich aber ablehnte, da ich wissen wollte was denn nun mit meinem Knie ist.

Die OP an sich war kein großes Ding, glaub die waren auch nur 45 min oder so am Werk.
Die A. wurde unter Vollnarkose gemacht, man kann es aber auch mit ner spinalen Betäubung machen lassen, doch das wollte ich nicht da ich damit schon schlechte Erfahrungen gemacht habe beim Kaiserschnitt (5-6 mal zustechen bis sie saß).

Ich hatte auch 24h lang eine Drainage. Vor dieser hatte ich auch die meiste Angst doch es war halb so wild. Klar sieht es nicht schön aus wenn man da so ein Fläschchen mit sich rum tragen muss. Aber es geht.
Das ziehen habe ich gar nicht gemerkt, da war das Pflaster drum rum entfernen viel schlimmer. ;-) War nur eine Nacht stationär. Nun bin ich eben zwei Wochen krankgeschrieben.

Also um Gewissheit zu haben wenn du Schmerzen hast, würde ich es schon machen lassen.

Bei Krankengymnastik meinte die Physio auch, das da noch zu viel Flüssigkeit im Knie ist. Hat erst mal mit Lymphdrainage begonnen.
Auch das ich es noch nicht anwinkeln kann, sei normal...eben aufgrund des Ergusses im Knie. SIe meinte auch, ich solle nach ihrer Meinung mit Gehhilfen laufen, einfach um das Knie zu entlasten und schnellere Heilungschance zu geben.
Jetzt mal schauen wie es weiter geht....doch ich glaub noch nicht das ich nächste Woche schon arbeiten gehen kann.

LG
Heike

Beitrag von bastima 14.06.10 - 09:23 Uhr

Hallo Heike!

Hatte auch vor ein paar Wochen ne ASK, die Probleme kenn ich auch, obwohl ich deutlich weiter als 90Grad komme. Das ist, als ob sich ein Tennisball im Gelenk aufbläst... (Bei mir wars Außenmeniskusteilresektion und Plica-Spaltung) Unterschätz es nicht, von außen sieht man nur die kleinen Stiche, aber im Knie ist ja richtig was gemacht worden!

Mein Physiotherapeut sagte am Anfang, das sei noch Erguß im Gelenk und es sei normal. Mittlerweile wirds auch besser... oder anders...
Jedenfalls sagt er jetzt, durch die lange Schonung seien die Muskeln vom Oberschenkel verkürzt, und das leuchtet mir ein. Dehne tüchtig nach Anweisung und es wird besser.
Bin nach 6 Wochen immer noch bei passiven Übungen, er massiert viel und so, fange jetzt erst mit Aufbau an, ging vorher noch nicht.

Habe auch extrem stehenden Beruf und war 3 Wochen krankgeschrieben, hatte danach Urlaub und jetzt GSD geplantes frei noch bis Ende Juni, es wird sich erst am ersten Arbeitstag zeigen, obs wirklich gut ist, zuhause komm ich sehr gut klar, nur knieen und in die Hocke gehen geht absolut überhaupt nicht, ätzend.
Mein Doc hat in der dritten Woche gesagt, er schreibt mich notfalls auch länger krank, lieber eine Woche länger AU als das ganze nächste Jahr mit Problemen rumhühnern.

Ich wünsche dir, daß es bald besser wird und mach nicht zuviel, das wird schon, Geduld, Geduld...

LG
D.