Schreien lassen?

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Beitrag von stef68 14.06.10 - 11:09 Uhr

Hallo zusammen,

unsere Kleine ist jetzt 5 Wochen alt und hat uns voll im Griff. Ich pendele zwischen stillen, wickeln, kuscheln und selbst Schlaf nachholen (wenn möglich) hin und her. Selbst kriege ich es kaum noch auf die Reihe etwas zu essen, zu duschen, geschweige denn im Haushalt etwas geregelt zu kriegen. Das Problem ist, dass die Kleine extrem anhänglich ist und sobald ich sie ablege, weint sie meist bitterlich und hört nicht wieder auf, bis ich sie wieder auf den Arm nehme. Auf diese Weise kriege ich selbst natürlich gar nichts geregelt. Schreien lassen möchte ich sie nicht. Habe es natürlich auch mal versucht, aber sie beruhigt sich nicht. Nun darf ich mir so tolle Ratschläge anhören wie: "Lass doch mal locker", "denk doch mal positiver" oder "Ihr verwöhnt die Kleine von vornherein, lasst sie mal schreien, irgendwann hört sie schon wieder auf...". Da könnte ich bei solchen Ratschlägen (die mehr Schläge sind, als Rat) echt platzen. Darf ich Euch mal fragen, was ihr von diesem Ratschlag, sie schreien zu lassen, bis sie von alleine aufhört, bei einem 5 Wochen alten Baby haltet? Spinne ich, wenn ich sage, ich lasse die Kleine nicht ewig da schreiend liegen, verwöhne ich sie dann gleich??

Danke für Eure Antworten!

LG
Stef

P.S.: Haben ansonsten echt schon so ziemlich alles versucht... Auch mit Tragehilfe klappt es nicht so wirklich gut. Oder mit einem Stofftier mit imitiertem Herzschlag, aber auch davon lässt sie sich nicht täuschen...

Beitrag von crazydolphin 14.06.10 - 11:11 Uhr

ha, das ist der berühmt 5 wochenschub. das geht vorbei, und nein schreien lassen würde ich nicht. das kleine braucht dich!!!

Beitrag von koerci 14.06.10 - 11:13 Uhr

Totaler Blödsinn!!
Dein Baby ist es doch sowieso schon gewöhnt, bei seiner Mama zu sein.
Es war gerade 9 Monate lang in deinem Bauch und wurde getragen...wieso sollte es also irgendwo alleine rumliegen wollen?

Nimm sie zu dir, wenn sie es möchte und lass die Hausarbeit einfach mal liegen!!

Es ist ganz normal, dass ein so kleines Wesen bei seiner Mama sein möchte!!

Genieße die Zeit!!
Meine Maus ist mitlerweile 11 Monate alt und möchte nur noch selten auf dem Arm kuscheln, weil sie lieber rumkrabbelt und in Action ist. Ich vermisse es manchmal total #schmoll

LG
koerCi

Beitrag von ayshe 14.06.10 - 11:14 Uhr

Schreien lassen, ist das Letzte!


Ein Text von Birgit Welter (Stillberaterin, LLL) mit Auszügen von Denise Both (Stillberaterin, IBCLC)

„Das Kind wird verwöhnt und verzogen.“
"Ja, das ist jetzt schon total verwöhnt"
"Ihr verzieht das Kind, nachher will es nur noch auf den Arm"
"So lernt das Kind ja nie alleine einzuschlafen, alleine zu spielen, sich mit sich selbst zu beschäftigen ..." "Wie soll das Kind denn seinen Rhythmus finden, wenn Du es ständig mit der herumziehst".
So und ähnlich lauten viele Aussagen wohlmeinender Freunde, Verwandte und auch wildfremder Menschen, von denen man auf der Straße angesprochen wird.
Was ist dran an dieser Theorie, dass das Baby durch die Zuwendung,
die es erhält verwöhnt und verzogen wird?
Bernadette Stäbler beschreibt in ihrem Buch "Mama" die Angst,
sein Kind nicht richtig zu erziehen:
"Und schon ist sie da, diese Angst, sein Kind zu verziehen.
Welche Ursachen hat sie? Denn, wer dieses unschuldige Baby anschaut,
fühlt sich sehr glücklich.
Niemand kann sich vorstellen, dass es eines Tages unerwünschte Handlungen vollbringen wird.
Wenn wir also von "verziehen" sprechen, haben wir ein älteres Kind vor Augen.
Das Kind im Trotzalter, das immer "nein" ruft, läßt seine Mutter denken:
"Was für einen Dickkopf habe ich mir großgezogen. Sicher habe ich es falsch gemacht!"
Ist es wirklich so wichtig, dass unsere Kinder vor der Zeit lernen, alleine zu schlafen, alleine zu sein und sich mit sich selbst zu beschäftigen?
Ist es notwendig, dass wir Erwachsenen unseren Lebensrhythmus ändern und an das Baby anpassen, damit sich das Kind gut entwickelt?
Auch hierzu möchte ich wieder aus dem Buch von Bernadette Stäbler zitieren:
"In vielen ursprünglich lebenden Kulturen, die wir "primitiv" nennen, wurden inzwischen Untersuchungen durchgeführt, deren Ergebnisse eine Umwälzung unserer Ansichten über die herkömmliche Kindererziehung mit sich brachten.
Ich möchte eine afrikanische Studie herausgreifen und vereinfacht darstellen:

Die erste Gruppe gebar ihre Babys zuhause und ließ diese keinen Moment allein.
Geborgen bei der Mutter, wurden sie nach Bedarf gestillt und mussten niemals schreien.
Bald ging die Mutter wieder auf das Feld, um die gewohnte Arbeit zu verrichten, das Neugeborene in ein Tragtuch geschlungen.
Die Kontrollgruppe bekam ihre Babys im Krankenhaus mit aller medizinischen Hilfe, einschließlich schmerzlindernden Medikamenten.
Gleich nach der Geburt wurden Mutter und Kind getrennt, um zu ruhen.
Die Babys bekamen Fläschchen und Schnuller, weil dies "das Moderne" war.
Daheim schliefen die Kinder in ihrem Bettchen, in ihrem eigens dafür hergerichtetem Zimmer.
Allein, ohne Körperkontakt. Alles ging recht zivilisiert zu, nämlich nach einem genauen Zeitplan, denn die Kinder sollten sich früh an ein geordnetes Leben gewöhnen und weder kleine Tyrannen noch nervös werden.
Ein Jahr später offenbarte sich das Unerwartete:
Die Kinder der ersten Gruppe waren in allem den anderen voraus: Sie waren intelligenter in ihren Verhaltensweisen und auch viel sozialer eingestellt, selbst die körperliche Entwicklung war besser, obwohl sie die ganze Zeit "festgebunden" waren.
Ähnliche Ergebnisse ergaben vielseitige Studien in den verschiedensten Kulturkreisen.
Wenn wir versuchen, dies mit einer natürlichen, einfühlsamen Intelligenz nachzuvollziehen, wissen wir, warum das Ergebnis so ausfallen musste.
Das Baby fühlt sich bei seiner Mutter geborgen.
Es muss seine Kräfte nicht für das Weinen verbrauchen.
Der mütterliche Körper gibt ihm Wärme.
Wenn das Baby sich an seine Mutter schmiegt, fühlt es ein wenig von dem Glück, das es neun Monate lang im Mutterleib haben durfte.
Es kennt von daher ja auch schon die Herztöne seiner Mutter, es kennt sogar schon ihre Stimme und nun sieht es endlich ihr Gesicht, ihre Augen und darf an der Brust trinken, wenn es möchte.
Das ist das Glück, die mütterliche Liebe, die Impulse gibt für die Intelligenz und das soziale Verhalten. Wenn das Baby sich an die Körperbewegungen der Mutter anpassen muss, während sie ihre alltägliche Arbeit verrichtet, übt es in wundervoller Weise seine Muskeln und den Gleichgewichtssinn." (Aus: Denise Both: "Tragen")

In einem amerikanischen Buch über die Entwicklung von Kindern (Aldrich: "Babys are Human Beeings"') habe ich einmal den wichtigen Satz gefunden
"Damit Kinder sich gut entwickeln können, sind liebevolle Fürsorge und ein beständiges, direktes Eingehen auf ihre Bedürfnisse so ausgesprochen wichtig".
Das steht zwar manchmal im Widerspruch zu unserem "modernen, westlichen" Lebensstil, aber es zahlt sich langfristig aus.

Es ist ein seit Jahrtausenden und in vielen Kulturen bewährtes "Mittel" ein Kind an der Brust zu beruhigen und zum Einschlafen zu bringen.
Das Saugen wirkt beruhigend und nicht umsonst wurden im Laufe der Zeit die verschiedensten Brustattrappen (z.B. Schnuller s.o.) erfunden.
Von der Natur ist es nicht vorgesehen, dass ein Baby oder Kleinkind allein ist und alleine einschläft. Nur passt dieses "natürliche" Verhalten des Kindes nicht in unsere derzeitige Zeitströmung und damit haben wir ein (von uns selbst produziertes) Problem:
Babys und Kleinkinder wissen nicht, was zur Zeit "Mode" ist und benehmen sich so, wie sie es seit Anbeginn der Menschheit getan haben und Eltern, die nicht in das "Schema der derzeitigen Mode" passen, werden verunsichert.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass niemand fragt
"Wann muss das Kind selbstständig atmen lernen" oder
"Wann muss das Kind frei laufen können"?
Beim ersteren geht jeder davon aus, dass dies eine Fähigkeit ist, die ein gesundes Kind selbstverständlich beherrscht und bei zweiten wird eine große Zeitspanne von vorneherein als normal angenommen.
Nur beim Schlafen, da wird dem Kind nicht die Kompetenz zugestanden, dass es auch diese Fähigkeit selbst und in dem für es passenden Tempo entwickeln wird.
Da wird immer wieder behauptet, dass die Eltern das Kind entsprechend "trainieren" müssen.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass bis jetzt noch jedes Kind aus dem Bett der Eltern ausgezogen ist und zwar lange vor der eigenen Hochzeitsnacht :) . Die Zweifler und all die, die meinen, dass sie es besser wissen, kannst Du ja mal fragen, ob sie gerne alleine schlafen und ob sie der Meinung sind, dass sie ihren Partner "verwöhnen" (im Sinne von "verziehen"), wenn sie gemeinsam in einem Bett, vielleicht sogar aneinandergekuschelt, schlafen.

Um Menschen bewusst zu manipulieren, muss ein gewisses logisches Denkvermögen und auch bereits eine vorausschauende Denkweise vorhanden sein. Über beides verfügt ein Baby oder Kleinkind noch nicht, denn es kennt noch keinen Zeitbegriff und es hat auch noch keine zielgerichteten Gedankenfolgen wie sie erforderlich sind, um den Eltern "auf der Nase herumzutanzen".

Es ist deshalb auch nicht möglich ein Baby zu "verwöhnen" im Sinne von "verziehen".
Ohnehin ist verwöhnen ja nichts Negatives.
Freuen wir uns nicht alle darüber, wenn uns jemand verwöhnt, will heißen etwas Gutes tut.
Verwöhnen ist nichts anderes als jemandem etwas Gutes tun, dafür zu sorgen, dass er sich wohl fühlt und das ist etwas Positives.

Largo, Buch „Kinderjahre“:
„Manche Erwachsene befürchten, ihr Kind zu verwöhnen, wenn sie auf seine Bedürfnisse allzu rasch eingehen.
Sie meinen, das Kind immer wieder hinhalten zu müssen, damit es nicht allzu verlangend oder gar aufsässig wird.
Das Gegenteil ist richtig.
Wenn man ein hungriges Kind vertröstet, wird sein Hunger nicht kleiner werden.
Nur wenn es Essen bekommt, hört es auf, nach Nahrung zu verlangen.
Genauso ist es auch mit den emotionalen Bedürfnissen.
Erst wenn das Verlangen nach Nähe und Aufmerksamkeit gesättigt ist, klingt es ab.
Kein Kind ist unersättlich in seinen Ansprüchen. Ein Kind verlangt nicht mehr Geborgenheit, als es braucht.

Dr. Posth
http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/beitrag.htm?id=833

Re: Darf man ein 6 Monate altes Baby mal schreien lassen?
Liebe Sabine, Ihre Sorge, daß der kleine Fratz Ihnen auf der Nase herum tanzt, ist ziemlich unbegründet. Ein Lernen im eigentlichen Sinne, d.h. geistige Vorwegnahme eines zu erreichen Ziels, Planung einer adäquaten Handlung aus dem faktischen ("expliziten") Gedächtnis heraus und Schlußfolgerung, Annahme und Ziel auf diese Weise in Übereinstimmung zu bringen, sind von einem kleinen Säugling aus verschiedenen Gründen nicht zu leisten. a) sein faktisches Gedächtnis ist noch unreif, nachweisbar dadurch, daß das diesbzl. Zentrum im Gehirn, der Hippocampus noch nicht optimal arbeitet. b) die für planendes Handeln zuständigen Hirnrindenabschnitte im Frontalhirn des Menschen sind größtenteils noch nicht an das assoziative System angeschlossen. Beweise dafür liefern uns die Positronenemissionstomographie (PET) und die funktionelle Magnetische Resonanztomographie (fMRT). Sorry für soviel Wissenschaftlichkeit, aber wenn ich mir schon die Mühe mache, ständig das ganze wissenschaftliche "Zeug" zu lesen, dann will ich es auch mal in die Welt hinaustragen. Solche Forschungsergebnisse werden übrigens in einigermaßen lesbaren Büchern von internationalen und deutschen Forschern niedergeschrieben.
Zurück zum Thema. Wenn der Säugling also die Zusammenhänge weder verstehen noch lernen kann, was passiert dann? Unglücklicherweise funktioniert sein emotionales Gedächtnis schon, und zwar vom ersten Tag an. Dazu gibt es ein anderes Gedächtniszentrum, die Amygdala oder Mandelkerne. (Das hat man erst in den letzten Jahren entdeckt). Die liegen übrigens ziemlich in der Nähe vom Hippocampus in beiden Schläfenlappen im Gehirn. Und darüber werden nun all die frühen Gefühle (zunächt eben ohne den faktischen Hintergrund) peu a peu abgespeichert. Das hat die Natur deswegen so eingerichtet, daß der Mensch vom ersten Tag an mittels seiner Gefühlshaftigkeit eine primäre Bindung zu seiner Bezugsperson aufbauen kann. Das Gefühl verursacht die Bindung! (Ich weiß nicht, ob J.Bowlby, der die Bindungstheorie aufgestellt hat, auch schon so weit gedacht hat).
Wenn nun der Säugling in dieser "Arbeit" immer wieder heftig erschüttert wird, wird er in seiner Entwicklung Schwierigkeiten bekommen. Mal Schreien, ist sicher kein allzu großes Problem, die Natur hat Sicherungsmaßnahmen und Toleranzspielräume eingebaut, die aber "auszunutzen", damit das ganze Eltern-Kind-Konzept besser in unsere anspruchsvolle, normative Zeit paßt, das halte ich für unstatthaft.
Ich glaube, dieser Schwenk war nötig, um hier einmal mit ein paar alten (pädagogischen) Zöpfen aufzuräumen. Oder? Vielen Dank für Ihre Geduld beim Lesen

http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=30095&forum=155
Liebe Conny, in der Tat ist es so, daß je älter der Säugling wird, desto genauer nimmt er die Vorgänge in seiner Umwelt wahr. Und er fängt sich an zu sorgen um seine Sicherheit und sein Wohlergehen. Dazu bedarf es zunächst keiner schlimmen Vorerfahrungen. Diese Sorgen und Ängste sind ihm angeboren und rühren aus den Urzeiten der Menschheit her, den Zeiten, in denen es für einen Säugling tatsächlich lebensgefährlich gewesen ist, nicht bei seiner ihn beschützenden Bezugsperson zu sein. Mit Zunahme der Selbstbewußtheit werden diese Trennungs- und Verlustängste immer intensiver, und die bis dahin entstandene Bindung wird nun auf ihre Stärke geprüft. Hat man seinen kleinen Säugling aber zum Einschlafen in der Zeit davor häufig schreien lassen (oft ja nur auf den gut gemeinten Rat Unkundiger hin), ist die Stärke der Bindung nicht in dem Maße gegeben und die Angst beim Säugling größer.
Die logische Schlußfolgerung, gerade jetzt, wenn aus Entwicklungsgründen ein Phase der Prüfung stattfindet, viel Geduld aufzubringen, länger am Bett sitzen bleiben, bis der Säugling wirklich fest eingeschlafen ist und in der Nacht prompt zur Verfügung zu stehen, wenn der Säugling anfängt zu schreien. Das geht eigentlich nur beim gemeinsamen Schlafen (s. gezielter Suchlauf). Die Sicherheit, die er jetzt zusätzlich erfährt, wird für ihn zu einer guten Gewohnheit und schafft Bindungsstärke für weitere Prüfungen. Viele Grüße

http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=26223&forum=155
Sie dürfen Ihre Tochter überhaupt nicht schreien lassen, weder im Stehen noch im Liegen. Denn Schreien bedeutet Streß, und Streß ist erwiesenermaßen ungesund für die Hirnentwicklung und seelische Konstitution. Überdies wird Mutter-Kind-Bindung gestört und das Urvertrauen schwindet. Ihre Tochter braucht ein liebevolles Einschlafritual (gezielter Suchlauf!) zur geeigneten Zeit, wenn sie müde wird. Derjenige von Mutter oder Vater, der das Einschlafritual übernimmt, bleibt solange bei seinem Kind bis es fest eingeschlafen ist. Das Konditionierungsprinzip mit fraktioniertem Schreienlassen ist ungesund für die kindliche Seele und muß aus psychologischen Gründen strikt abgelehnt werden (s. Ferber-Methode im allgemeinen Suchlauf). Viele Grüße

Beitrag von ephyriel 14.06.10 - 11:18 Uhr

Hallo Stef,
du kannst nicht mehr tun als für sie da sein. Lass sie nicht allein und schon gar nicht schreien!
Ein Baby in dem alter KANN man nicht vewöhnen! Man kann ihm nur zeigen:
-ich bin für dich da auch! Du bist nicht allein und musst keine Angst haben
oder
-wenn du jemanden brauchst ist keiner da... Wenn du Angst hast guck wie du damit zurecht kommst...??? (scheisse gell!)

Bei zweiterem bekommen Babys tatsächlich Angst, denn es ist ein Überlebensinstinkt zu weinen und auf Hilfe zu warten. Wenn die nicht kommt bekommen Babys tatsächlich "Todesangst". Das ist wohl noch aus der Urzeit wo es schlicht und ergreifend ums überleben ging...
Also ein Urinstinkt!

Lass diese "Ratschläge" einfach durchsausen (wozu hast du zwei Ohren) und mach was dein Gefühl dir sagt!
Das Du grad zu nix kommst ist normal und auch völlig ok! Das einzig wirklich wichtige ist dein Baby und das Du in den "Ruhezeiten" auch ein bissi Schlaf nach holen kannst.
Such doch mal einen Osteopathen auf.Vieleicht kann der Euch helfen?

An sonsten halte dich an DEINE GEFÜHLE! Keiner kennt und fühlt dein Baby so gut wie Du!

Alles Liebe und Kopf hoch! Das wird mit der Zeit auch wieder besser!

Ephyriel#winke

Beitrag von littlequeen 14.06.10 - 11:19 Uhr

ich denke so ein kleines würmchen kann man noch nicht verwöhnen, wenn sie weinen haben sie was und brauchen vielleicht einfach die mama. wir haben das am anfang bei unserer kleinen auch so gemacht und handhaben es eigentlich immer noch so, das wir unserem bauchgefühl vertrauen, wenn sie weint kommt sie auf dem arm.und jetzt mit 12 wochen ist es so dass wir von überall hören was für ein tolles ausgeglichenes kind wir haben. sie weiß einfach, wenn was ist mama und papa sind immer da. mach es so wie du dich wohl fühlst!

Beitrag von maikiki31 14.06.10 - 11:19 Uhr

Hey,

also.....

Deine Maus ist doch quasi noch neu....lass sie nicht allein.

Und so ein Schwachsinn. Man kann Babys u. Kinder nicht verwöhnen...vor allem Babys nich!

Ans Tragetuch müssen sich die Kleinen gewöhnen, versuche es immer wieder, meiner jammerte oft die ersten Minuten bis er einschlief.

Ich habe auf niemandem gehört und mein Kleinen IMMER rumgetragen und noch NIE (und er wird jetzt 3) schreien lassen...

Ausserdem habe ich geschalfen wenn er geschalfen hat!

Haushalt ist die ersten Monate echt egal!!!!


Hör auf dein Herz, dein Baby und deinen Verstand...bloss NIEEEE auf andere....

LG Maike 25 SSW

Beitrag von krtecek 14.06.10 - 11:20 Uhr

stef, mit Pucken lässt sich es aber echt meistens super regeln...

sorry, du kannst diesen Wahnsinn..nie weinen lassen..solange machen, bis du aufs Zahnfleisch gehst... und es kann dir durchaus passieren, dass du zum Punkt kommst: du hast alles versucht und trotzdem wird gemeckert..

Du musst bestimmte Sachen tun und duschen gehört eben mal dazu...

Auch wenn du hören willst...du bist vollkommen normal und andere sind bklöd...und hier werden sie die Mamis toll einigen, wie wichtg es ist das Kind nicht schreien zu lassen..

Wenn man langsam die Realität verlässt (und dies muss bei dir noch nicht der Fall sein), finde ich solche Beruhigungsversuche nicht in Ordnung..Es sind halt Momente, wo du dich auf den Kopf hinstellen kannst.. und du wirst dem Kind nicht gerecht..

Dies lernt man insbesondere erheblich später und je mehr man solche Situationen erlebt, desto lockerer wird man...

Wir haben damals alles versucht..und es war eben einm Schreikind...Ich war dann zum Teil so wütend, dass ich schon sagen würde... diese Ansapnnung merckt sich ein Kind..
Ich habe rechtzeitig die Notbremse gezogen und begriffen, dass ich normaler werden muss...und seitdem habe ich bestimmte Sachen wirklich in Ruhe gemacht..das Kind weinte manchmal dabei, manchmal auch nicht..ich war aber anders..

Das ganze erledigt sich dann in der 9.Woche..ich habe eine süße aufgewecke Maus...und mein zweiten Kind lasse ic mich diesmal nicht verrückt machen.

ich bitte aber immer zwischen Schreien und meckern zu unterschieden...Schreien würde ich mein Kind nie..

Ich glaube dir aber nciht, dass das Kind die ganze Zeit schreien würde oder ?

Beitrag von babyglueck09 14.06.10 - 11:23 Uhr

hi!

ich denke, dass das der berühmte 5 - 8 wochenschub ist.... kuschle viel mit ihr, leg sie zwischendurch immer wieder alleine hin! irgendwann ergibt sich das von selber!
verwöhnen kannst du so ein kleines baby überhaupt noch nicht! sie ist es jetzt sooo lange gewöhnt gewesen, dass sie IMMER mit dir verbunden war. die einen kinder können früher, die anderen etwas später erst mit weniger nähe umgehen. aber das ist ganz normal!
ich würde mein kind niemals schreien lassen! ein kind schreit ja nicht aus spass so rum. da ist immer etwas im busch!

lg

Beitrag von qrupa 14.06.10 - 11:27 Uhr

Hallo

deine Kleien hat euch nicht "im Griff", sondern verhällt sich einfach nach ihren Überlebensinstinkten. menschen gehören weder zu den Nesthockern noch zu den Nestflüchtern sondern zu den Traglingen. Sie wissen bei ihrere Geburt nichts von Stubenwagen, Wohnzimmer und warmer Kleidung. Sie sind immernoch auf überleben in der Wildnis programmiert. udn sie wissen genau, sie werden sterben, wenn Mama nicht die ganze Zeit bei ihnen ist um sie zu wärmen, zu füttern und vor Raubtieren zu beschützen. Daraus hat sich im laufe der Zeit entwickelt, dass Babys immer und überall hin getragen wurden udn sich dabei festgeklammert haben (die Greifreflexe zeigen das immernoch). Wenn dud ein Bbay ablegst, weiß es nicht, dass du in der Nähe bist und nicht im nächsten Moment ein Säbelzahntieger kommt um es zu fressen. Es weiß nur es muß verloren gegangen sein dun möglichst schnell wiedergefunden werden wenn es überleben will und darum ruft es nach dir.

Schaff dir ein Tragetuch oder eine gute! Trage an. Damit hast du dein Baby genau da wo es sein will und du hast trotzdem beide Hände frei.

Schreien lassen gehört für mich zu den Dingen die man einfach mit Huilflosen Weseb nicht macht, Kein baby wird geboren und denkt sich "hey super, denen kann ich das Leben zur Hölle machen". Babys weinen wenn sie ein Bedürfnis haben und wenn es "nur" das nach Körpernähe ist.
Die Angst sein Baby damit zu verwöhnen stammt aus einer Zeit, in der es wichtiger war, dass Mütter ihrer Kinder freudig für den Führer in den Krieg schicken als zu sehr an ihnen zu hängen. Du kannst ein Kind mit Süßigkeiten verwöhnen oder unmengen an Spielzeug aber niemals mit liebevoller Zuwendung.

LG
qrupa

Beitrag von haseundmaus 14.06.10 - 11:34 Uhr

Hallo!

Sie ist ja noch sehr klein. Ich kenne das auch noch, zu dem Zeitpunkt konnte ich Lisa auch nicht ablegen. Ich kam auch zu nichts. Aber das vergeht wieder! Sie braucht dich jetzt, schreien lassen ist natürlich nicht so der richtige Weg. Sie muss wissen, dass du für sie da bist, wenn sie irgenwo liegt und ewig schreit und niemand ist da, dann fühlt sie sich im Stich gelassen. Zwischen euch entsteht ja immer noch eine Bindung, so etwas wie schreien lassen finde ich in so einer wichtigen Zeit sehr schädlich.
Ich weiß, dass es anstrengend ist. Aber wie gesagt, es bleibt nicht so wie es jetzt ist. Sei für die Kleine da, sie muss jetzt erst in der Welt ankommen. Sobald sie weiß und verstanden hat, dass sie nicht allein ist, dass immer wer da ist, und sich um sie sorgt, dann wird sie sich auch ablegen lassen, weil sie ja nichts zu befürchten hat. Ich denke auch, dass sie momentan ihren ersten Schub durchmacht, das kommt ja noch dazu. Das ist für sie momentan alles nicht leicht.

Halte durch! Das geht vorbei!

Manja mit Lisa Marie #verliebt 8,5 Monate

Beitrag von maryjane85 14.06.10 - 11:40 Uhr

Klar ist es nicht schön, wenn man zu nix anderem mehr kommt.

Aber schreien lassen? Nee, würde ich nicht über das Herz bringen. Paar Min, wenn es sich nicht vermeiden lässt, ok, aber mit Absicht schreien lassen, weil das Baby "irgendwann aufhört", das ist grausam.

Mit 5 Wochen kann man kein Baby verwöhnen. Es schreit, weil es dich braucht, und du solltest ihm geben, was es braucht. Du lässt es ja auch nicht hungern, wenn es vor Hunger schreit, oder?

Mir hat man auch gesagt, ich würde es verwöhnen. Hab mich aber nicht beirren lassen. Tu du es auch nicht ;-)

Irgendwann kommt die Zeit, da kann dein Baby sich auch kurz allein beschäftigen, weil die Neugier für die Umgebung bzw für Spielzeug Überhand nimmt. Also halte durch - es ist nicht für immer so.

Viel Kraft wünsche ich dir.

LG

Beitrag von cherry-pie 14.06.10 - 13:09 Uhr

Zu schreien lassen kann ich Dir nur empfehlen, folgendes mal durchzulesen:

http://www.ferbern.de/

Beitrag von schwilis1 14.06.10 - 13:17 Uhr

schreien lass ist nicht gleich schreien lassen. zwerg muss öfters weinen wenn ich gerade auf dem klo bin... das ist auch ok, denn ich moechte ihn nicht ständig mitnehmen, zumal er jetzt so mobil ist, dass er überall hin kommt (und ne klosbürste in seinem mund moechte ich nicht sehen)
oder weil ich jetzt die letzen drei tage nochmal runter musste den kinderwagen zurück in keller packen (unsere nachbarn machen sonst gleich stunk)
das ist legitim meiner meinung nach, und auch kinder haben das recht sich zu beschweren und eine situation doof zu finden und es kundzutun.
aber schreien lassen, damit das kind "lernt" einzuschlafen... muss... meiner bescheidenen meinung nach... nicht sein.
probier ne andere bindeweise aus, oder pack dir das kind auf die hüfte oder oder oder... elias hat die ersten wochen seines lebens im tuch gewohnt und wurde nur runtergenommen zum stillen windeln wechseln oder wenn wir beide geschlafen haben (ja ich hab ihn in dem alter noch mit aufs klos genommen)
jetzt mit 7.5 monaten ist er ein fröhlicher kleiner kerl der sich auch gut mit sich beschäftigen kann. er macht aus unserer wohnung einfach ein kletterparcour :D und freut sich an sich selbst :D

Beitrag von stef68 14.06.10 - 15:38 Uhr

Vielen Dank für Eure Antworten! #herzlich

Beitrag von mama-marion 14.06.10 - 22:49 Uhr

Auf keinen Fall schreien lassen, sie braucht einfach deine Nähe.#verliebt Das gibt sich aber auch wieder. Am anfang geht es den meisten Mamas wie dir. ;-)

VG

Beitrag von seepferdchen80 08.07.10 - 14:56 Uhr

Hallo!
ich bin selber Erzieherin und kann dir nur sagen..lass bitte dein kind nicht schreien damit macht man viel Kaputt.Bei meiner Mus war es durch ein Kaiserschnitt so.Ich habe mir ein Tragesack gekauft die beste Erfindung die es gibt.Sie hat ihren Kontakt und du die Hände frei.Meine musste ich sogar im Sack auf Toilette nehmen kein Scherz.Glaube mir das vergeht und höre auf dein Bauchgefühl.Ich musste mir vieles anhören auch das mit den verwöhnen besonders durch die Tragerei...es hört auf ich habe auf Püppi gehört und auf meinen Bauch und es war gut so.