Bin ich zu konservativ???

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von knuellermueller 14.06.10 - 22:11 Uhr

Hallo,

ist denn meine Einstellung sooooo falsch, dass ich nicht mit einem 3 jährigen und einer 4 Monat alten Tochter zum Public Viewing gehen will, weil ich der Meinung bin, dass Baby und Kleinkinder abens um 8 Uhr in ihrem eigenen Bett líegen sollten?

Kenne Mamas die das machen und werde immer "belächelt" wenn ich nicht dabei bin.

Wie seht Ihr das?

Kerstin mit Jonas, 3 Jahre alt und Amelie 17.01.2010

Beitrag von nina610 14.06.10 - 22:14 Uhr

Auf gar keinen Fall bist du zu "konservativ" , ich würde dich da eher als verantwortungsvoll beschreiben!!!!
Also echt.. ich finde kleine Kinder haben da nichts zu suchen...
Ich würde meine Tochter ( bald 6 ) da auch nicht mit hinnehmen.... Die Kids haben um die Uhrzeit im Bett zu sein....
Ganz ehrlich, würde ich dann lieber als "spießig" etc gelten, dafür hab ich aber ausgeschlafenen Kinder am nächsten Morgen....


Liebe Grüße

Nina + Emy (fast 6 ) und felicia 36.SSW

Beitrag von mamavonyannick 14.06.10 - 22:20 Uhr

nun, ausgeschlafen hat ja nicht unbedingt etwas mit der Uhrzeit zu tun, zu der man ins Bett kommt, sondern eher mit der Anzahl der Stunden, die man schläft, oder?
Wie unten bereits geschrieben, stehen wir am Wochenende selten vor 9 Uhr auf, weil wir eben alle solange schlafen. Aber da ist sicher jedes Kind anders. Der Sohn von meiner freundin wird immer Punkt 6 Uhr wach, egal, wann er abends zu Bett geht.

Beitrag von schullek 14.06.10 - 22:15 Uhr

gegenfrage: wie denkst du über mütter oder familien, die es anders handhaben?

mein sohn war nie ein kind, dass zu einer bestimmten uhrzeit müde war udn ins bett gebracht werden konnte. das hatte nachteile, so eben, dass er eben auch abends länger auf war. aber auch den großen vorteil, dass wir rel. unabhängig waren und ihn eben auch abends mal wo mit hin nehmen konnten bzw. können. und sehr oft wurden wir eher negativ ungläubig angeschaut deswegen.

wenn ein zweites kind irgendwann anders ist, dann richten wir usn eben danach. das nenn ich aufs kind einstellen und nicht konservativ oder lässig oder was auch immer.

lg

Beitrag von mamavonyannick 14.06.10 - 22:17 Uhr

Hallo,

ich würde mit Yannick da auch nicht hin gehen, es wäre ihm zu laut. Er weint, wenn es ihm zu laut wird.
Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass Kinder immer um eine bestimmte Zeit ins Bett gehören, zumindest nicht meiner.;-) Am Wochenende geht Yannick nie vor 9 Uhr ins Bett. Und wenn wir am Sonntag in den Urlaub fahren, dann wird er dort auch lange aufbleiben dürfen. Dafür schläft er auch am nächsten Tag bis 9/10 Uhr.
Allerdings mach ich das von unseren tagesplänen ab. Wenn wir wochentags zeitiger aufstehen müssen, dann muss er auch am Vorabend zeitiger ins Bett.

vg, m.

Beitrag von jessi273 14.06.10 - 22:18 Uhr

hey,

meine sind 3 jahre und der kleine ist 11 monate. gestern haben wir zu hause geschaut. henri durfte bis halb elf mitschauen, pekka it zur halbzeit ins bett gegangen. wäre es draußen warm gewesen, hätten wir uns draußen hingesetzt. dem kleinen ist es noch egal, wo er schläft (dann eben im wagen) und der große hält locker durch. heute war alles wie immer, beide haben keinen schaden bekommen. es sind ja auch ausnahmen.
wenn du aber keine lust darauf hast, dann laß es;-) von einer mama, die die ganze zeit nur genervt und hektisch auf die uhr schaut haben die zwei ja auch nix von.

*lg*

Beitrag von perserkater 14.06.10 - 22:19 Uhr

Hallo

Beim Baby ja, das ist konservativ pur. Ich habe meine Babys überall mit hin genommen und wenn sie müde wurden haben sie in der Tragehilfe geschlafen. Da konnte es laut sein wie es wollte, Hauptsache ich war da. Ich muss nie pünktlich zu Hause sein weil Junior seine fixe Schlafenszeit hat und nuuuur im Gitterbett schläft. Das habe ich erst gar nicht angefangen sie an so was zu gewöhnen.

Beim Kiga-Kind kommt es drauf an. Manche haben dann ihre feste Zeit wo sie wirklich ins Bett wollen. Aber mein Sohn z.B. kann bei aufregenden Ereignissen gerne auch mal bis 10 Uhr wach sein ohne Probleme. Und wenn am nächsten Tag kein Kindergarten ist dann ist es doch ok.

LG

Beitrag von sina236 14.06.10 - 22:37 Uhr

wir haben es so gehalten wie ihr, weil wir hier in münchen weder grosseltern noch verwandteh haben. das hätte für uns seit 5 jahren bedeutet, dass wir nie hätten weg gekonnt, wenn unsere maus nur im bett geschlafen hätte. deswegen musste sie überall eben mit (wo es noch angemessen war) und so hatten wir 2006 tolle momente beim public viewing, da war sie 8 monate. jetzt mach ichs davon abhängig , was am nächsten tag ist. wenn kiga, dann ganz klar nein, denn sie kommt schon so schlecht raus, auch wenn sie püntklicht um acht schläft. wenn WE ist, dann immer gern. oft sind viele kinder dort, sie spielen und tanzen dann oder spielen fussball. ich finde, wenn man die location kennt, es nicht sooooooo wahnsinnig laut ist (vuvuzela #schock) und am nächsten tag frei, so what???

als baby hat sie dann eh im wagen geschlafen, dh ich bin irgendwann los getigert durch den englischen garten und hab sie eingeschaukelt. udn dann zurück, fussball schauen. war nie ein problem. es hängt immer davon ab, wie entspannt man damit umgeht. wenn man schon vorher panisch und unentspannt ist, weil das kind ja vielleicht nicht schlafen könnte, dann sollte man allen beteiligten zu liebe lieber daheim bleiben. das ist ja auch jedem sein gutes recht. ich fiinde, jede familie muss da ihren rhythmus finden. wir haben ihn gefunden und sind froh damit.

sina

Beitrag von xerane1982 14.06.10 - 22:35 Uhr

Hallo Kerstin,

vielen Dank für deinen Beitrag. Nein, du bist nicht zu konservativ. Du bist verantwortungsvoll. Allein der Krach macht doch die Kinder schon kirre.

Finde es toll, dass du NICHT gehst. Deine Kinder hören dafür sehr viel länger gut, schlafen abend ruhig ein und müssen nachts nicht eine Meute schreiender Fußballjogis verarbeiten.

Daran denk einfach mal, wenn du von anderen belächelt wirst. Deine Kinder werden es dir danken.

Und wünsche den anderen einfach ein " angenehme " Nacht. Nur für dein Selbstgefühl.

Liebe Grüße Cerstin

Beitrag von perserkater 14.06.10 - 22:42 Uhr

Danke Mama für diesen Beitrag.

#rofl

(ich hoffe ich lache nicht zu laut und bereite Albträume)

Beitrag von diana.rudnik 14.06.10 - 22:37 Uhr

ne bist du nicht.

im übrigen haben wir public viewing auf unserem balkon (lange kabel sei dank).:-p

sohnemann geht normal in bett und wir auf balkon.

schönen abend

diana

Beitrag von krokolady 14.06.10 - 22:44 Uhr

hab ja 5 Kids - und niemals hats sowas gegeben.........sei es Feiern, Veranstaltungen oder sonstiges.

Die festen Schlafenszeiten waren mir "heilig", ebenso die Rituale vorher.
Vielleicht hab ich deswgen auch nie Probs gehabt was das Schlafen der Kids anbelangt.....noch nie hat eins geweint wenns ins Bett ging, oder ist wieder aufgestanden oder so.

Wenn echt mal irgendwas anlag wo ich wusste das wir nicht pünktlich zur Schlafenszeit zu Hause sind gings mal ne halbe Stunde später zum Mittagsschlaf ins Bett, und Abends halt mal etwas später ins Bett.
aber allerhöchstens eine Stunde über der regulären Zeit.

Aber das kam höchstens 1 - 2 mal im Jahr vor. Ansonsten lagen die Kids als sie klein waren immer zwischen 19 und 20 Uhr im Bett - je nach alter halt.

Beitrag von janimausi 14.06.10 - 22:51 Uhr

Also Baby ansich muss nich um einer bestimmten Zeit im Bett sein, bei meinem wäre das ohne hin nicht möglich gewesen, aber dei dem großen geb ich dir Recht.
Und vor allem ist das viel zu laut und somit auch beim Baby richtig.
Die kleinen hören noch viel, viel feiner als wir und kennen solchen Lärm (unter normalen Bedingungen) gar nicht.
Ich war einmal bei so was und da standen dann auch die Eltern mit ihren Würmern, die Kids voll am (Entschuldigung für den Begriff, aber was anderes trifts einfahc nicht) abkacken und die Eltern am Jubeln und gucken und den Kids hats nich gefallen, einige waren bei dem Lärm nur am heulen usw.
Ich finde es ziemlich verantwortungslos so kleine kids da mit hin zu nehmen, aber letzendlich muss das jeder für sich entscheiden.

Beitrag von widowwadman 14.06.10 - 23:25 Uhr

So ein Public Viewing ist ja nun nicht jeden Tag. Ich find's schon schade, wenn man nie ne Ausnahme macht.

Beitrag von binnurich 15.06.10 - 07:33 Uhr

jeder wie er denkt, da jeder sein Kind und dessen Bedürfnisse am besten einschätzen kann.

Beitrag von mel130180 15.06.10 - 07:44 Uhr

Hi Kerstin,

du bist nicht zu konservativ. Ich verstehe die Einstellung einiger Mütter hier nicht. Was die Schlafenszeiten der Kinder angeht, dass muss echt jeder für sich entscheiden. Aber so eine Veranstaltung IST zu laut für Kinder. Ich möchte meinem Kind so früh noch keinen Hörsturz verpassen. Das ist nicht überempfindlich, sondern Fakt. Ich nehme meine 3jährige Tochter auch nicht mit auf ein Konzert. Zu laut, Reizüberflutung und generell denke ich, dass Kinder auf solchen Veranstaltungen schlicht und ergreifend nichts zu suchen haben.

Es kann mir keiner erzählen, dass ein Kleinkind Spaß dran hat, Stunden zwischen einer Horde gröhlender Erwachsener zu stehen und maximal bis zu ihren Oberschenkeln sehen zu können.

Wenn ich höre "Ich nehme meinen Säugling in Tragehilfe überall hin mit", da rollen sich meine Fußnägel auf. Alternativmutter sein wollen, aber wenig Verstand im Hirn. Denkt denn keiner an das Gehör dieser kleinen Würmer. Das gleicht auch Mamas Nähe nicht aus.

Echt jetzt...

Gruß
Mel

Beitrag von 17876 15.06.10 - 08:24 Uhr

#pro

Beitrag von kathrincat 15.06.10 - 08:42 Uhr

ich würde auch lächeln, unsere musste von anfang an überall mit hin, ob essen gehen, partys,....
wir haben keine eltern die aufpassen können hier und auf ein leben will ich auch nciht verzichten, sowas nennt man ausnahmen, macht man ja nicht jeden tag und an solchen tagen ist unser kind auch mal 2 uhr im bett.

Beitrag von krokolady 15.06.10 - 08:55 Uhr

Wenn man sich für ein Kind entscheidet ist einem aber doch klar das man sein Leben etwas umstellen muss.

Wenn ihr keine Eltern habt die mal des Kind nehmen sucht euch halt nen Babysitter.
Aber nen Kind überall mit hinzerren, so das kein wirklicher Rythmus gefunden werden kann ist für den Körper auch nicht grade gut.......und schon gar nicht bis 2 Uhr morgens.

Da denkt natürlich jeder anders drüber - aber sorry.......für mich ist es verantwortungslos und egoistisch.

Beitrag von kathrincat 15.06.10 - 09:19 Uhr

unsere hat einen super rythmus von anfang an, auch wenn es immer mal ausnahmen gibt.
klar verändert sich das leben, aber man muss es ja auch nicht übertreiben und 18 uhr nach hause fahren, über solche eltern wir bei allen mit kindern im freundeskreis sich lustig gemacht, weil die kleinen auch mal ausnahmen haben können.

du gehtst also auch jeden tag um die gleiche zeit ins bett, weil es für deinen ryt. nicht gut ist, na wenn du meinst.

Beitrag von krokolady 15.06.10 - 09:42 Uhr

nunja........vielleicht hast Du ja mehr Ahnung als die ganzen Verhaltensforscher und Ärzte.......
Ich dachte eigentlich es hat so ziemlich Hand und Fuss was da seit Jahren hinweg erforscht wurde.........nämlich das es wichtig ist für Kinder ihren festen Tages- und Nachtrythmus zu haben, das sie Rituale brauchen und klare Strukturen.

Und wenn du Dich über Eltern lustig machst denen ihre Kinder wichtiger sind als irgendwelche Feiern - dann hättest Dir anstatt nem Kind lieber ne Katze zulegen sollen.

Aber es ist ja bekannt das manche zum Mutter sein geboren sind - und Andere halt nicht.

Beitrag von ayshe 15.06.10 - 09:47 Uhr

Darf ich mal etwas dazu sagen?

Kinder sind so verschieden.
Ich habe eine Zeit versucht, diesen ganzen Ritualkram zu machen, erfolglos.
Dann meinte eine Pädagogin zu mir, ich hätte eben kein Ritualkind.
Dann habe ich das gelassen und die Kleine war zufrieden, da konnte es jeden anders laufen, fand sie gut.


Also ich meine nur, es gibt echt Kinder, die kann man abends sonstwohin mitnehmen, die machen alles problemlos mit und sind bei ewig gleichen Ritualen und Abläufen nur am Motzen.

Beitrag von krokolady 15.06.10 - 09:54 Uhr

Aha, und wenn sie 9 oder so ist....morgens um 8 in der Schule sein muss...........dann ist es absolut ok wenn sie bis morgens um 2 unterwegs ist?

Oder wenn sie bis in die Puppen liest oder Fernseh schaut......weil ja feste Zeiten Blödsinn sind......das ist alles ok für Dich?

Also meine Kinder wären alle nicht mit nur 4 bis 5 Stunden Schlaf die Nacht ausgekommen.........

Es kam zwar mal vor das sie Abends noch irgendwie vom Tag her aufgedreht waren, aber dann durfte halt noch ne Geschichte gehört werden oder so........aber geruht wurde trotzdem, weils halt wichtig ist das der Körper ausreichend "abschalten" kann

Beitrag von mamavonyannick 15.06.10 - 10:18 Uhr

Wo liest du das denn raus? Die Userin hat geschrieben, dass ihr Kind schon mal bis um 2 wach war. Wo steht, dass sie das immer macht und vor allem auch dann, wenn das Kind am nächsten Tag in die Schule müsste (wobei ihr Kind noch zu klein für Schule ist)?
Mein Sohn geht am WE erst gegen 22 Uhr ins Bett. Dafür schläft er am anderen Morgen bis 9/10 Uhr. Er ist dann so ausgeschlafen, dass der Mittagsschlaf wegfällt.
Ich finde sehr schade, dass du die andere Meinung nicht akzeptieren kannst. Sie betrifft dich nicht und dennoch wirst du beleidigend.

Hier hast du mal einen Link. http://eltern.t-online.de/schlafforschung-feste-bettgehzeiten-machen-kinder-schlauer/id_41961176/index

Der bestätigt deine Aussage, dass Kinder eine gewisse Regelmäßigkeit brauchen. Allerding sagt er auch ganz klar, dass der Schlafbedarf bei Kindern individuell ist und auch Ausnahmen völlig legitim. Und ich denke, dass die Userin ihr Kind nicht jeden Tag "zwingen" wird, bis 2 Uhr aufzubleiben.

vg, m.

Beitrag von krokolady 15.06.10 - 10:26 Uhr

Also - sie schrieb:

"ich würde auch lächeln, unsere musste von anfang an überall mit hin, ob essen gehen, partys,....
wir haben keine eltern die aufpassen können hier und auf ein leben will ich auch nciht verzichten, sowas nennt man ausnahmen, macht man ja nicht jeden tag und an solchen tagen ist unser kind auch mal 2 uhr im bett."

Das hört sich für mich nach einer Mutter an die trotz Kind nicht auf Partys und Feiern verzichten möchte, und ihr Kind immer und überall mit hinnimmt, auch wenns bis morgens 2 Uhr dauert.


Ne Ausnahme wäre für mich z.B. Opas Geburtstag wo man dann halt bis 21 Uhr mal bleibt mit nem kleinen Kind.
Aber sicher keine fette Party die bis morgens um 2 geht.

Und das hat sicher nichts mit akzeptieren von Meinungen anderer zu tun.
Oder sollte ich auch akzeptieren wenn nen Kind immer eine geklatscht bekommt wenns z.B. gekleckert hat - nur weil die Mutter selbst das ok findet?

Und ausserdem....wenn ich akzeptieren soll das andere Mütter ihre Kinder überall bis in die Puppen mit hinschleppen - warum akzeptiert dann keiner meine Meinung wenn ich sage das ich das für verantwortungslos dem Kind gegenüber halte?