Hat jemand ein ungewolltes Kind behalten und es dann bereut ???

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von schmusimaus81 15.06.10 - 09:57 Uhr

Hallo,

ich habe gestern einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen gehalten. Das Kind war weder geplant, noch gewollt (siehe Bericht weiter unten). Ich bin immer noch ganz durcheinander, habe so viele Fragen.

Man liest hier im Forum entweder, dass Mütter ihre Kinder abgetrieben haben und (die meisten von Ihnen) diesen Schritt später bereut haben. Oder man liest von Müttern, die sich trotz aller Not für das Kind entschieden haben und im Nachhinein glücklich mit dieser Entscheidung sind.

Gibt es dagegen auch Mütter, die - z.B. aus Angst eine Abtreibung nicht verkraften zu können - ihr Kind behalten haben und es im Nachhinein bereut haben? Wenn ja, aus welchen Gründen habt ihr das bereut?

Viele viele Fragen... und immer noch wünschte ich mir, es wäre NIE so weit gekommen ungewollt schwanger zu werden. Ich habe übermorgen einen Termin beim FA. Meinem Mann habe ich Bescheid gesagt. Er würde sogar mitkommen, wenn er frei kriegt.

LG

Beitrag von bensmama 15.06.10 - 10:11 Uhr

Hallo,

mir geht es heute auch noch nicht wirklich viel besser als gestern... kann dich und deine vielen Fragen sehr gut verstehen.

ABER ich denke, wenn man sich doch FÜR das Kind entscheidet, es dann auch nicht bereut... sofern man eine intakte Familie hat. Ich habe auch große Angst, aber ich denke, wo zwei Kinder sind, hat auch noch ein Drittes Platz.

Mein Mann hat noch drei Geschwister und ich finde die Familienfeiern von seiner Seite aus immer ganz toll, weil so viel Leben dabei ist. Ich hingegen habe eine jüngere Schwester, die noch keine Kinder hat. Und meine Eltern haben auch keine Geschwister... unsere Feiern sind immer etwas trostlos #augen

Ok... vom Thema abgekommen...

Bin gespannt, ob es jemanden gibt, der diese Entscheidung tatsächlich bereut hat... kann ich mir aber nicht vorstellen...

LG

Beitrag von mimi1410 15.06.10 - 10:13 Uhr

Hi,

wir haben auch ein ungeplantes Kind - Nr 4! Mir ging es ähnlich wie dir - noch keine Regel, NR 3 vollgestillt (grad mal 9 Monate alt) und dann - BUUUHM. Der Schock. Und ehrlich - ich hab mir auch einen Abgang gewünscht, über alles mögliche nachgedacht, allerdings war mir schnell klar, dass ich eine Abtreibung nicht machen lassen könnte... Passt zwar nicht auf deine Frage - aber von dem Momant an, wo ich das das kleine Herzerl am US schlagen sehen hab, wars geschehen - für nichts auf der Welt möcht ich unseren Sonnenschein hergeben, auch wenn es manchmal anstrengend ist (aber ich schaff es auch vormittags zu urbia :-) ). Lass es sitzen, verdau erst einmal und dann schöpf neuen Mut! Ich wünsch dir gute Gedanken und eine sichere Entscheidung.
LG MImi

Beitrag von schmusimaus81 15.06.10 - 10:48 Uhr

Danke. Auf so eine Antwort hatte ich eigentlich auch gehofft. Auch wenn mich etwas Gegenteiliges auch mal interessieren würde.

Ich glaube schon, dass wirklich JEDER, der ungewollt schwanger wird, solche Gedanken hat. Du machst mir momentan etwas Hoffnung, dass ich hinterher wahrscheinlich auch GENAU SO darüber denken werde. Momentan kann ich mir das nur überhaupt nicht vorstellen.

Ich denke, dass wir es finanziell auf die Reihe kriegen würden. Da gehts anderen Leuten finanziell schlechter. Wir können uns zwar auch nicht immer das leisten, was wir gern hätten. In den Urlaub fahren ist dieses Jahr seit 6 Jahren (damals noch ohne Kinder) mal wieder geplant bzw. gebucht. Es gibt ja die erste Zeit auch wieder Elterngeld und außerdem Kindergeld. Vom Platz her würde es auch reichen. Es hätte dann halt nicht mehr jedes Kind ein eigenes Zimmer. Platz ist Auto ist auch. Es liegt tatsächlich nur daran, dass ich mir es mit 3 Kindern nicht vorstellen kann. Obwohl meine Nachbarin auch dieses Jahr das 3. Kind bekommen hat (die Großen sind 10 und 6) und schon gesagt hat, das war wahrscheinlich nicht das letzte. Ein Haus weiter gibts 4 Kinder. 3 gewollte mit je 4 Jahren Unterschied und ein ungeplantes direkt nach dem 3. Kind. Das ist der Sonnenschein der Familie und die Eltern bekommen alles trotz eigener Firma, großem Haus und ohne Großeltern auf die Reihe. Das bewundere ich jedes Mal. Andererseits hatte ich letztens das Thema mit einer Mama aus dem Kindergarten, die auch 3 Kinder hat. Die großen Mädels sind 18 und 14 und der Sohn 6 Jahre. Sie hat gesagt, wenn sie gewusst hätte, wie anstrengend DAS ist, hätte sie kein 3. Kind gewollt. Sie wäre abends so fertig. Ihr Sohn ist auch ein ziemlich Aufgeweckter. Wie meine Große. Die beiden spielen sehr gern und sehr gut zusammen.

Wenn ich gerade meine Kleine beim Spielen beobachte, das ist so herrlich. Ich empfinde Glück hoch 10, wie sie sich so schön beschäftigen kann und alles erkundet. Das mit dem allein beschäftigen klappt zwar nicht immer, aber wenn, dann ist sie schon gut eine halbe Stunde bis Stunde damit beschäftigt. Ich genieße das total. Das alles würde mir entgehen, wenn ich mich wieder auf ein Baby konzentrieren müsste.

Okay, ich komme wieder total von der Frage ab. Mich interessieren ja die Antworten, ob jemand die Entscheidung bereut hat, sein Kind zu behalten.

Bin noch total durch den Wind. Sorry...

Beitrag von insto76 15.06.10 - 12:55 Uhr



ich bin auch ungeplant schwanger mit Nr4 ! Für mich war es ein riesen Schock und mein erster Gedanke war,ich laß es weg machen.Ich war bei dem Gespräch und da wurde mir bewußt,daß eine Abtreibung für mich nicht in Frage kommt.Mein Mann freut sich von Anfang an auf das kleine,auch wenn´s eine harte Zeit werden wird.
Ich habe im Utraschall das kleine gesehen und trotzdem kann ich mir momentan noch gar nicht vorstellen,daß wir bald 4 Kinder haben werden.
Ich hatte auch diese Gedanken,es wäre besser,wenn es mit ner FG enden würde.Aber jetzt denke ich,wäre ich doch sehr traurig darüber.Ich habe vor unserem 3.Wunschkind leider auch die Erfahrung von FG machen müssen.
Wir schaffen das schon ! Irgendewie !;-)

Beitrag von charlotte24435 15.06.10 - 13:23 Uhr

Vielleicht binn ich etwas altmodisch, aber das kann man in meinem Alter wohl sein.
Wir hatten damals nicht solche Verhütungdmittel wie Ihr heute, eigentlich war nur mein letztes Kind ein Wunschkind. Als sie da waren und ich sie das erste mal im Arm hatte, hätte ich mit keinem König tauschen wollen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Mütter gibt, die dann sagen: "Hätte ich es blos weggemacht".
Freu Dich auf Dein Baby und hab eine schöne SS
Gruß charlotte

Beitrag von nora1976 15.06.10 - 21:36 Uhr

ich habe 3 kinder die unfälle waren eins mit 15jahren und eins mit 17jahren und ich BEREUE NICHTSSSSSSSSSSSSSSSSS und würde es auch niemals ! ich habe 2 mal abgetriebn weil das baby schwer krank gewesen wäre und ich breue es trotz das ich wusste das das baby schwer krank gewesen wäre!wünsche dir viel glück

Beitrag von king.with.deckchair 15.06.10 - 22:38 Uhr

Ich denke nicht, dass "die meisten" Frauen einen Abbruch später bereuen. Viele sind im Gegenteil eher erleichtert, wenn auch eine Weile durchaus eine leise Trauer mitschwingt. Ich denke nur, "die meisten" haben keinen Mut, sich die Erleichterung einzugestehen, diese Erleicherung auch offen auszusprechen.

Genauso wie viele "ungewollte" Mütter weder sich noch anderen eingestehen möchten, dass sie ihre Entscheidung für das Kind manchmal am liebsten rückgängig gemacht hätten. Nicht weil sie das Kind, welches nun da ist, nicht liebten, sondern weil es einfach dann doch Situationen gibt, die einem über den Kopf wachsen. Ungewollt und ungeplant kommt eben oft zur "Unzeit", in Situationen, in denen man mit sich noch zuviel zu tun hätte, sich um den Job/die Ausbildung kümmern müsste, die Partnerschaft am Ende ist oder nie eine war und und und. Und dann kann es sehr wohl Momente geben, in denen man die Entscheidung für das Kind bereut.

Ich kenne beides: Die Entscheidung für mein erstes Kind und Momente voller Verzweiflung, in denen ich - allein und überfordert - dachte "Hätteste doch bloß...!" Dann hatte ich ein schlechtes Gewissen und habe mich zusammen gerissen. Mein Kind ist heute 19 und ich bin heilfroh, dass ich eben nicht...

Schwangerschaft Nummer zwei entstand aus einer fürchterlichen, gewalttätigen Beziehung, die eigentllich schon vorbei wr. Und weil ich den Mann hasste, hasste ich das in meinem Bauch. Weil ich außerdem die Überforderung kannte, war meine Entscheidung klar: Abbruch. Und ich war absolut erleichtert und habe diesen Schritt noch keine Sekunde lang bereut.

Egal, wie du entscheidest, versuch, moralinsaures Gerede von außen nicht an dich ranzulassen. Du musst mit der Entscheidung klar kommen und egal wie du entscheidest, so sind Gefühle der Erleichterung, aber auch der Trauer oder auch des Bereuens "Hätte ich doch das Kind besser nicht bekommen." völlig OK. Solange du sie dir eingestehst und versuchst sie zu ver- und an dir zu arbeiten, damit diese Gefühle nicht den Rest Deines Lebens vergällen.

Gruß
Ch.

Beitrag von herzenssache 16.06.10 - 08:37 Uhr

Ich lese hier schon seit längerer Zeit mit.

Aber ganz selten habe ich einen so guten Beitrag gelesen!#pro

Du bringst es genau auf den Punkt!

Beitrag von king.with.deckchair 16.06.10 - 18:23 Uhr

#danke

Beitrag von Ja ich.. 16.06.10 - 09:06 Uhr

Hallo zusammen

Ja ich bereue es mein Kind bekommen zu haben.

Ich wurde mit 18 Jahren Schwanger habe mich für das Kind entschieden.
Ich wusste aber das es vieleicht nicht von meinem Freund ist da ich einmal mit einem anderen Mann geschlafen habe. Ich hatte mich danach total geeckelt vor mir selbst. Als der Kleine da war habe ich einen Test machen lassen. Es kam natürlich raus das der einmalige der Vater ist.
Ich hatte eine schöne SS und auch die Geburt war Super für das erste Kind.
Auch die ersten 3 Jahre liefen toll. Er war ein Totaler Mutti Junge und hing total an mir.
Dann kamen langsam die Probleme. Er hat ADS und ist ein sehr schwiriges Kind. Wie sein Erzeuger.Er ist immer total aufgehdret und Hibbelig.Er redet meine Güte er redet den ganzen Tag. Ich habe solche mühe mit ihm. Je älter er wird desto mer gleicht er seinem Erzeuger.
Er erinnert mich sehr stark an ihn auch di ganze Art.
Mein Freund ist nun mein Mann seit 2 Jahren und der Kleine denkt er sei sein Vater mein Mann ist bei mir geblieben als rauskam das er nicht der Vater ist.
Für Ihn ist er wie sein leibliches Kind.

Wir haben vor bald zwei Jahren ein Mädel bekommen.
Ein leibliches Kind von uns beiden. Ich liebe sie abgöttisch ich weis nicht weshalb. Etwa weil es unser beider Kind ist keine Ahnung.

Nun ich versuche mit unserem Sohn klar zu kommen aber es ist schwirig.
Ich denke er spürt das ich Ihm nicht diese Muttergefühle entgegen bringe die er haben möchte.

Gruss




Beitrag von susa3 16.06.10 - 11:43 Uhr

Bin froh, das ich DICH nicht kenne!

Mir ist schlecht....

Beitrag von frieda05 17.06.10 - 15:15 Uhr

#bitte #putz hier rein
GzG
Irmi

Beitrag von susa3 17.06.10 - 15:36 Uhr

#danke :-(

Das arme Kind...Das sie das noch so gefühllos und bewußt hier reinschreibt, Gänsehaut!

Beitrag von solalamami 16.06.10 - 12:39 Uhr

Puh..Ich muss erst mal überlegen was ich schreibe damit ich sachlich bleibe.
Weißt du was du deinem Kind damit antust?
Kinder sind so sensibele Geschöpfe,natürlich merkt er dass du seine Schwester lieber hast bzw ihn anscheinend gar nicht liebst.
Macht mal zusammen eine Therapie!!
Kein wunder dass er ADS hat,hätte ich auch wenn man mich so behandeln würde!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Sorry,hier fehlt einfach nur der Kotz-Urbini.

Beitrag von nicole9981 16.06.10 - 14:32 Uhr

Wenn ich Du wäre würde ich mir Hilfe holen. Es gibt viele Familienberatungsstellen oder auf lange Sicht auch eine Therpie für Dich. Den Hass den Du auf den Vater des Jungen hast gehört zum Vater. Der Junge hat nichts damit zu tun. Er kann nichts dafür. Bringe die Gefühle dahin wo sie hingehören: zum Kindsvater.

LG Nicole

Beitrag von herzenssache 16.06.10 - 14:35 Uhr

Puh, ich bekomme gerade wirklich Gänsehaut und weißt Du warum?

Mein Mutter war und ist genauso: Meine Schwester der absolute Liebling und ich konnte tun was ich wollte, es war nie recht. Ich habe einige erfolglose Gespräche mit ihr geführt, sie streitet es ab, will es nicht hören. Meine Schwester kann sich Mutters Handlungsweise zwar auch nicht erklären, stimmt mir aber zu, dass es so ist.
Ich leide bis heute darunter, weil ich nicht weiß was ich falsch gemacht habe und wohl noch mache. Was an mir nicht richtig ist! Bin im Umgang mit meinen Mitmenschen sehr unsicher und versuche es immer allen Recht zu machen. Selbstvertrauen? Fehlanzeige. Verstehst Du was ich meine?

Mutterliebe kann man nicht erzwingen. Mutterliebe kann auch nicht vorgetäuscht werden. Das an Alle, die meinen hier von "krank" sprechen zu müssen.

Liebe "Ja ich", ich kann Dir nur empfehlen Dir bei einem Psychologen Rat einzuholen. Du musst ehrlich zu Dir sein, kannst Du mit Deinem Mann wenigstens ehrlich darüber reden? Ich denke auch, dass das ADS Deines Sohnes mit durch Dein Verhalten begründet ist.

Und wenn gar nichts hilft oder die Abneigung vielleicht sogar noch grösser wird, denke vielleicht an eine Pflegefamilie. Ich weiß, es ist fast nicht möglich dies den Verwandten und Bekannten zu erklären. Aber Dein Sohn hat ein Recht geliebt zu werden.

Beitrag von Ja ich... 16.06.10 - 19:41 Uhr

Hallo

Ich habe nicht geschrieben das ich mein Kind hasse.
Ich habe mühe mit meinem Kind.

Das ADS Problem ist nicht einfach so ein Problem ich habe es von mehreren Ärzten besprochen und abklären lassen. Er hat dies Vererbt bekommen und wer nicht mit so einem Hibbeligen Kind zusammen lebt der kann es sich auch nicht vorstellen. Das viele nun sagen ja das kommt von den schwierigen Verhältnis klar. Wenn mann Natürlich Bilderbuch Kinder hat die nie etwas sagen und Engelchen sind kann man schon mit den Finger auf andere Zeigen. Aber bei wie vielen Familie läuft es hinter der Tür nicht Optimal ab. Gegen aussen die Wohl verzogensten Kinder.

Mein Kind bekommt Aufmerksamkeit wir Basteln zusammen malen etwas oder machen Spiele zu Tisch ich stecke mein Kind nicht irgend wo hin den ganzen Tag und lasse es alleine.

Meine Tochter wird nicht bevorzugt sie muss die gleichen Regeln einhalten wie mein Sohn. Das Gefühl ist ein anderes als bei meinem Sohn.

Mein Sohn weg geben in eine Fremde Familie niemals. Das ist mein Kind und bleibt bei mir. Er versteht sich sehr gut mit seiner Schwester war von Anfang an dabei beim Arzt hat die kleine in Bauch gefuehlt wenn sie getreten hat. Die beiden sind ein gutes Team.


Mein Sohn ist die ersten beiden Jahre von meiner Mutter aufgezogen worden da ich meine Lehre fertig gemacht habe und danach weiter gearbeitet haben.
Ich habe Koch gelernt meine Arbeitszeiten waren nicht gerade die besten. Morgens war ich weg als er aufstand Mittags war er am schlafen und Abends wenn ich zurück kam war er schon im Bett um 10 Uhr.

Er bekam von meiner Mutter beigebracht wenn was kaputt geht dann kaufen wir halt was neues. Kostet ja nichts. Er bekam das ganze Zimmer voll Spielzeug. Heute habe ich total mühe im bei zu bringen das es nicht einfach so teuere Spielsachen gibt wie bei meiner Mutter. Das auch gut dazu geschaut wird und es nicht kaputt gemacht wird.
Es macht mich Wütend wenn er wieder was kaputt macht und dann zu mir sagt ja dann Kauf mir doch was neues.
Das ist nur ein kleines Stück von allem.

Ich möchte damit nur sagen es kann keiner vorstellen wie es ist wenn man nicht Engelchen von Kinder hat.

Gruss von
Ja ich....



Beitrag von frieda05 17.06.10 - 15:29 Uhr

Hut ab zu soviel Ehrlichkeit.

Genau das war nämlich hier die Frage. Nun erfrecht sich jemand wahrheitsgetreu zu antworten und wird von unseren Moralisten gesteinigt. Willkommen bei den Urbiamüttern.

Nicht jeder scheint hier verstanden zu haben, was Du sagen wolltest. Hier meine Interpretation:

Du liebst Dein Kinddem. Nichts desto Trotz kannst Du den durchaus menschlichen Zug nicht von Dir weisen, den ungeliebten Kindesvater für Fehlverhalten des Sohnes verantwortlich zu machen, indem Du es der DNA anlastest. Für andere Unzulänglichkeiten, werden die ersten 2 Jahre bei Oma heranzitiert, weil dort mehr ver- als er-zogen wurde.

Nun denn. Rational betrachtet weißt Du natürlich, daß dies super Ausreden und nebenbei bemerkt völliger Schwachsinn ist. Aber dessen ungeachtet, wirst Du in Krisensituationen gerne wieder so reagieren.

Bedenke allerdings, daß die anderen Gene von Dir stammen und nicht gesagt ist, wer genau was beígesteuert hat. Möglicherweise kommt auch die eine oder andere Macke von Dir und/oder durch Deine Er-/Verziehung?

Ich habe übrigens auch schon mal bereut meine Wunschkinder bekommen zu haben... #rofl, als meine kinderlose Schwester mir neulich bei Sonnenschein eröffnete, daß sie mit ihrem Buch gemütlich in den Deckchair ziehen würde, während meine supersüßen Nervnasen an ihrer gebeutelten Mutter herumzerrten weil sie "dies und das und jenes" wollten... - tja - shit happens...!

GzG
Irmi

Beitrag von sunflower5 17.06.10 - 23:29 Uhr

Gefühle kann man nicht erzwingen.

Aber ihr solltet wirklich eine Familientherapie machen,sonst wird dein Sohni noch auffälliger und unglücklicher.
Ich glaube nicht, dass du das wirklich möchtest.

Oder du musst zu seinem Wohl einen cut machen und ihn einer liebevollen Pflegefamilie aufwachsen lassen.
Denn er hat doch auch verdient, geliebt zu werden.

Schön ist, dass dein Mann ihn angenommen hat, alle Achtung.

Bitte lass es nicht so lala weiterlaufen, sonst wirst du spätestens in der Pubertät große Probleme mit ihm haben.
Und auch die Beziehung zu seiner Halbschwester wird darunter leiden.
Und er kann gar nichts dafür, es liegt an dir, eine Therapie (Familient.) anzugehen.

Alles Gute dafür.

Beitrag von mamika777 16.06.10 - 11:13 Uhr

du wirst es nicht bereuen!
meine 3. ss war ungegewollt, von einem mann der mich nur schlecht behandelt hat.
und ich habe nicht abgetrieben, und manchmal wenn ich meinen sohn so ansehen, bin ich so froh das er da ist, er ist ein sonnenschein ohne gleichen, so lebensfroh und dankbar für alles.
ich wünsche dir viel glück bei deiner entscheidung.
lg mamika

Beitrag von ganz anders 16.06.10 - 13:02 Uhr

Nun, dann falle ich vermutlich komplett aus dem Rahmen.

ungeplant und ungewollt schwanger und abgetrieben - NIE bereut mehrere Jahre später wieder ungeplant und ungewollt schwanger und das Kind behalten und NIE bereut :-D

Wenn man die Entscheidung gut überlegt, für und wieder abwägt, nichts auf solche banalen Äusserungen wie "du schaffst das schon" gibt, der wird auch jederzeit hinter seiner Entscheidung stehen und nichts bereuen.



Beitrag von susa3 16.06.10 - 13:33 Uhr

Du bist krank, einfach nur krank und herzlos!



Beitrag von king.with.deckchair 16.06.10 - 18:21 Uhr

Aber sonst geht's noch?!

Beitrag von susa3 18.06.10 - 11:24 Uhr

Sorry, sorry hab gelesen:

Nochmal schwanger und es nicht behalten....#hicks

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