Auto zurückgeben? Es ist dauernd kaputt

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Beitrag von tierras 15.06.10 - 11:44 Uhr

Hallo,
wir haben uns im Dezember 09 ein Auto gekauft und finanziert (kleine Anzahlung, Rest finanziert). Wir haben es im Dezember gekauft und dann wars direkt 3 Wochen in der Werkstatt. Seitdem war es schon 4mal in der Werkstatt, neu eingebaute Teile waren wieder kaputt etc
Ehrlich gesagt möchte ich das Auto nicht mehr, es ist nicht zuverlässig, springt manchmal garnicht an, dauernd kommen neue Fehlermeldungen
Jetzt war ich heute (weil Auto wieder mal in die Werkstatt musste....) im Autohaus und habe gesagt, dass ich das Auto so nicht mehr haben möchte, weils so unzuverlässig ist.
Mein Autohändler meinte, wenn wir das Auto umtauschen, müsste er ein baugleiches Auto haben, gleicher Kilometerstand, gleiches Baujahr etc, und das wäre unwahrscheinlich.
Also müsste man den alten Vertrag auslösen und eine neue Finanzierung starten.
Aber dann müssen wir eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen.
Zudem wirds in der Schufa vermerkt.

Gibts da keine andere Wege?

Wir kaufen ein Auto und es ist dauernd kaputt und wir haben jetzt noch den finanziellen Schaden, das finde ich unfair.

Kommt jetzt nicht mit Sprüchen wie "Man macht auch keine Finanzierung" blablabla, wir brauchen ein Auto (Ja, wir brauchen es!) und haben nicht mal eben ein paar Tausend Euro über.
Wäre im Prinzip auch kein Problem, die Raten können wir uns leisten, die Versicherung auch, alles wäre sauper - wenn das Auto nicht dauernd in der Werkstatt wäre.

Übrigens: Bezahlen brauchte ich bislang nicht, ist ja Garantie..... aber es nervt und es ist unzuverläsig :-(

Beitrag von risala 15.06.10 - 12:25 Uhr

Hi,

vielleicht hilft die dies hier:

http://www.automobilkanzlei.de/wandlung-kfz

Gruß
Kim

Beitrag von spinelli 15.06.10 - 12:39 Uhr

Was für ein Auto ist es denn?

Habt ihr schon mal dran gedacht die Werkstatt zu wechseln? Fehlerhafter Einbau kann nämlich auch dazu führen das Teile sehr schnell kaputt gehen.

Beitrag von tierras 15.06.10 - 12:43 Uhr

Es ist ein Renault und die meisten Fehler hängen mit der Elektronik zusammen. Wir sind immer bei der Werkstatt, haben dort insgesamt mit unserer Familie 2 Neuwagen und 2 Gebrauchte gekauft, es war immer alles ok.
Übrigens gilt das als erheblicher Mangel, wenn immer wieder in der Elektronik Fehlermeldungen auftauchen.
Ist nur die Frage, wie das mit der Finanzierung ist.

Beitrag von vwpassat 15.06.10 - 12:49 Uhr

Das es ein Renault ist, hast Du ja bereits geschrieben, welches Modell, wie alt, wieviel km, wie teuer?

Beitrag von tierras 15.06.10 - 12:56 Uhr

Renault Scenic, 2004 oder 2005, hab meinen Schein grad nicht da im Kopf weiß ichs nicht.
Diesel
1,9 DTI
102.000 km
8400 €

War direkt nach dem Kauf 3 Wochen in der Werkstatt und seitdem mehrmals

Dauernd Fehlermeldungen, springt nicht an, Kofferraumdeckel geht nicht mehr hoch, Klimaanlage zum 3. mal kaputt trotz Neuteile etc

Das lustige ist: Inzwischen kenne ich 3 Leute (!!!!!!!) bei denen es ziemlich genauso war, eine hat es sogar auch im Dezember gekauft, auch ein Scenic aus dem Baujahr, war das denn so eine Pannenserie?????
Wir hatten noch nie soviel Pech mit einem Renault

Beitrag von nightwitch 15.06.10 - 16:00 Uhr

Hallo,

für mein Dafürhalten (bin kein Profi): Auto verkaufen (andersweitig), Finanzierung auslösen und dann auf die Suche nach einem anderen Wagen machen.

Gruß
Sandra

Beitrag von cyberchen 15.06.10 - 16:06 Uhr

Klar, ist ärgerlich, wenn das Auto dauernd kaputt geht.

Aber was erwartet man von einem Auto, dass bereits 102.000 km auf dem Buckel hat? Gerade bei dieser Kilometerleistung fangen die Reparaturen erst an. Das ist völlig normal.

Ich hatte vor einigen Jahren das gleiche Problem (VW Beetle, allerdings nur knapp 30.000 km beim Kauf). Das Auto war ein echtes Montagsauto, dauernd kaputt. Ein Rücktritt vom Vertrag war auch mit anwaltlicher Hilfe nicht möglich. Dieser wäre nur möglich gewesen, wenn das Autohaus Mängel bewusst verschwiegen hat. Was man aber erst mal beweisen muss.

Ich hab den Wagen dann verkauft und mir einen VW Polo geholt - super, nie was dran, also nur zu empfehlen.

Mein Rat: Verkauft das Auto und zahlt die Finanzierung zurück (inkl. Vorfälligkeitszahlung, die ist Vertragsgegenstand, da kommt ihr nicht drum rum) und kauft Euch ein Auto, dass etwas weniger km gelaufen hat.

LG

Beitrag von tierras 15.06.10 - 17:01 Uhr

.... super Idee .... nur haben wir auch jetzt keine paar Tausend Euros.....

Beitrag von cyberchen 16.06.10 - 10:31 Uhr

Sorry, aber wenn ich kein Geld habe für ein neues Auto, dann kann ich mir auch keins kaufen, oder?

Die Reparaturen an Eurem jetzigen Wagen kosten doch auch ne Menge Geld.

Dann müsst Ihr eben 1 bis 2 Jahre ein alte Kiste fahren und spart nebenher etwas Kohle an.

Beitrag von vwpassat 15.06.10 - 18:05 Uhr

Ihr habt halt einfach das falsche Auto gekauft. Mehr will ich zum Modell/Typ nicht sagen......

Eine Wandlung wird sehr schwierig, das würde sicherlich einen länger andauernden, kostspieligen Rechtsstreit bedeuten - Ausgang ungewiss.

Ihr habt m.E. nur folgende Möglichkeiten:

1. Euch damit zu arrangieren und nebenbei feste für das nächste Auto sparen. Dann vorher gewissenhaft zu recherchieren, was das Wunschobjekt so für Macken hat.......

Bis jetzt hat der Spass Euch ja nix gekostet und viell. schafft es die Werkstatt bis zum Ende der GW-Frist, das Ding in Ordnung zu bringen.

2. Anderes Fahrzeug suchen, den Scenic in Zahlung geben. Neues Auto mit Ablöse des Alten finanzieren.

Variante 2 würde sicher einen relativ hohen verlust bedeuten, im Zusammenhang mit der Finanzierung nicht unbedingt toll.