Kostenerstattung ICSI durch KK - Teil 2

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Beitrag von sassi31 15.06.10 - 12:58 Uhr

Hallo zusammen,

wir haben die ICSI in Österreich durchführen lassen und danach Probleme mit der KK gehabt, weil sie uns nicht 50% der Kosten erstattet haben, sondern nur knapp 38%. Hier nochmal der Link zur Diskussion:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=50&tid=2658155

Wir haben inzwischen ein Schreiben der KKH erhalten, dass datiert ist auf den 21.12.2009. (Schön, dass das nach nur 5 Monaten auch mal bei uns eintrifft :-[.) In diesem Schreiben steht, dass wir bei den Erstattungsanträgen eine Bearbeitungsgebühr von 12% (jedoch höchstens 60 Euro) selber zahlen müssen (höherer Aufwand wegen Behandlung im Ausland). Das kann ich auch einsehen. Nur die Sachbearbeiter der KKH sind dennoch der Meinung, dass sie korrekt ausgezahlt haben. Sie wollten das aber noch abklären und mich dann am 07.06.2010 dazu wieder anrufen. Dieser Anruf ist, wie schon viele zugesicherte Anrufe vorher, nicht erfolgt. Wir haben bis zum 11.06.2010 gewartet und dann hat sich mein Mann direkt bei der Niederlassungsleitung der KKH beschwert. Die Dame dort war fassungslos, dass wir erst so lange auf die Bearbeitung des Erstattungsantrages warten mussten und dann die zugesagten Rückrufe nicht erfolgten. Außerdem sagte sie, es folgt eine weitere Erstattung in Höhe von 354 Euro, entsprechend den Zusagen. Entschuldigt hat sie sich auch.

Also hatten wir doch Recht, dass der Auszahlungsbetrag nicht korrekt ist. Stellt sich mir nur die Frage, warum die Sachbearbeiter ihre eigenen Zusagen nicht korrekt umsetzen können #kratz.
Und hoffentlich gibt es beim nächsten Versuch nicht wieder so ein Theater.

Gruß
Sassi

Beitrag von redsea 15.06.10 - 13:34 Uhr

Hallo,

in welcher Klinik in Österreich hat die Behandlung stattgefunden?

Uns steht die Auseinandersetzung mit der KK erst bevor bzw. sind wir mitten drinn, bei uns ist es noch ein wenig komplizierter.

Ich bin in Österreich versichert, mein Mann aber in Deutschland privat.

Da bei uns beiden nicht klar gesagt werden kann, wer der "Verursacher" ist, streiten sich die beiden Versicherungen wer zahlen muss :-[

LG

Beitrag von sassi31 16.06.10 - 11:23 Uhr

Hallo,

wir sind in Wels bei Dr. Loimer in Behandlung.

Da ich familienversichert bin über meinen Mann, war das bei uns mit der KK einfach.

Wenn du der "Verursacher" bist, zahlt die Behandlungen dann der Fond, den es in Österreich gibt?

LG
Sassi

Beitrag von redsea 17.06.10 - 09:31 Uhr

Hallo,

bei uns ist nicht klar wer der "Verursacher" ist.

Bei mir ist ausser einen verschlossenen EL alles in Ordnung, sprich ich müsste auch so schwanger werden. Bin ich auch schon mal und einmal mittels IUI.

Das SG meines Mannes schwankt und ist ein wenig eingeschränkt, es hat aber auch schon zweimal auf natürlichen Wege geklappt.

Auch wenn ich über den Fonds versichert bin, muss die Versicherung meines Mannes trotzdem "ihren" Teil bezahlen, sonst zahlt der Fonds bei mir nicht. Die Frage ist jetzt, ob die Versicherung (Allianz) meines Mannes zahlt... wenn nicht, zahlt auch der Fond nicht.

LG