Welcher Hund?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von maus189 15.06.10 - 13:51 Uhr

Hallo

Wir spielen mit dem Gedanken uns einen Hund zu holen. #hund

Nun hab ich aber gar keine Ahnung was für einen.

Hoffe hier auf ein paar Tips.

Der Hund sollte Kinderlieb, kleinbleiben, nicht soviel haaren und nicht so extrem teuer sein.

Hat jemand einen guten Tip für uns?

Lg Maus

Beitrag von lahme-ente 15.06.10 - 14:00 Uhr

Pudel, die haaren nicht und sind ganz freundliche Tiere.

Wir haben nen Pudel-Westi-Mix. Bis auf dem Westi ist er ein ganz toller Hund.#verliebt

Beitrag von sternenzauber24 15.06.10 - 14:07 Uhr

Mischling vom Tierschutz?!

Beitrag von bensu1 15.06.10 - 15:18 Uhr

jawoll!

Beitrag von dominiksmami 15.06.10 - 15:20 Uhr

hmm aber auch da kann man nach bevorzugten "zusammenstellungen" Ausschau halten.

ich würde mir, trotz aller Erfahrung z.B. keinen Bordermix zutrauen.

Und meinen gedackelten Terrier würde ich auch keinem Anfänger empfehlen wollen und der ist auch ein Mix aus dem Tierschutz.

Also bleibt die Frage der eventuell passenden Rassen doch irgendwie bestehen.

lg

Andrea

Beitrag von sternenzauber24 15.06.10 - 19:34 Uhr

Ja das ist wahr, leider hat die TE ja jetzt nicht unbedingt viel geschrieben, was so passen könnte. Müßte man im Tierschutz anfragen ob es einen Anfängerhund ohne Macken gäbe, gibt da wirklich Unterschiede!

Beitrag von jeanny0409 15.06.10 - 16:58 Uhr

Für einen Anfänger??????????????????????????

Keine glohreiche Idee.

Hunde aus dem Tierschutz gehören in erfahrene Hände.

Beitrag von pizza-hawaii 15.06.10 - 17:07 Uhr

Das kommt wohl drauf an wo der Hund her kommt, das kann man doch nicht pauschalisieren!

Beitrag von jeanny0409 15.06.10 - 23:33 Uhr

Und woher willst du wissen woher die Hunde wirklich kommen, was sie schon erlebt haben?

Das kann dir keine Karteikarte am Zwinger sagen und auch kein Pfleger der den Hund 2 mal am Tag füttert.

Beitrag von pizza-hawaii 16.06.10 - 08:49 Uhr

Es gibt z.B. auch Welpen im Tierschutz -die sind im Tierheim oder der Pflegestelle zur Welt gekommen.

Beitrag von sternenzauber24 16.06.10 - 11:08 Uhr

Es gibt auch Hunde aus Pflegestellen, da kann das sehr genau eingeschätzt werden. Außerdem sind Jahrelang eingesessene Hunde auch gut zu beurteilen. Erzähl bitte nicht solch Käse, ich hatte schon viele Tierschutzfälle die genau detailiert waren!

Beitrag von dominiksmami 15.06.10 - 19:26 Uhr

aha...und warum gehören alle Hunde aus dem Tierschutz in erfahrene Hände?

Beitrag von sternenzauber24 15.06.10 - 19:33 Uhr

Diese Meinung teile ich nicht! Auch da sitzen Anfängerhunde!!!

Beitrag von liki 15.06.10 - 19:42 Uhr

wir haben einen Hund aus dem Tierschutz geholt. Als Anfänger.

Etwas besseres hätten wir nicht machen können - der Hund war im Wesentlichen bereits erzogen, ist absolut liebenswert und einfach der beste Hund, den es gibt #herzlich

Wir haben im Tierheim aber auch ganz ehrlich gesagt, wer wir sind, was wir an Zeit investieren können, wie unsere Situation ist und dass wir Anfänger sind.

D.h... ICH habe dieses Gespräch geführt, während mein Freund und mein Sohn hinten an den Käfigen waren. Die Chefin des Tierheims sagte dann "da gibt es einen Hund, der genau zu ihnen passt - ich führe Sie gleich mal hin" Dort angekommen, saß mein Freund schon genau vor dem Käfig genau jenes Hundes und sagte, noch bevor die Chefin was sagen konnte "ich glaub, ich hab mich in einen Hund verliebt!" #huepf

besser hätte es nicht laufen können!

Im Tierschutz sitzen außerdem oft Hunde, die schon etwas älter sind und wo die Besitzer gestorben/umgezogen sind... man muss ja als Anfänger keinen Hund aus schlechter Haltung nehmen, der sein Leben lang mißhandelt wurde.
Allerdings steht und fällt das Ganze mit einem sehr guten und ehrlichen Tierheim.

LG; liki

Beitrag von julianstantchen 15.06.10 - 14:12 Uhr

Hallo!

Habt ihr Hundeerfahrung, ich denke nicht, oder?

Also "nicht so extrem teuer", da fallen die meisten Hunde von Züchtern aus, denn die haben ihren berechtigten Preis, ansonsten hätte ich euch zu einem Cavalier King Charles Spaniel geraten, einem Boston Terrier, einem Cocker Spaniel oder einem Pudel geraten.

Aber in dem Fall müsstet ihr euch einfach mal im Tierschutz umsehen.

LG

Beitrag von icywater 15.06.10 - 14:28 Uhr

hm...da fallen mir einige rassen ein...aber jeder rassehund von einem guten züchter kostet geld...das mag dem einen teuer erscheinen...ich finde es sinnvoll, da ich viel zu oft erlebt habe wie hoch die tierarztkosten bei tierheimtieren und internethunden oder hunden von märkten im ausland sein können...

nun mal die rassen, die ich dir vielleicht empfehlen würde

zwergpudel
chinese crested dog
yorkshire terrier

alle drei rassen haben kein richtiges fell, dass sie wechseln sondern eher haare wie ein mensch, die ebend wachsen und wachsen und von denen sie einige ab und zu verlieren...also nicht viel mehr haaren als du und ich...
alle drei rassen sind klein und bei guter sozialisierung kinderlieb...
aber auch alle drei rassen haben auch ihre eigenheiten und verschiedene bedürfnisse...

pudel gelten allgemein als familienhunde, sind meist wasserliebend und relativ gelehrig...brauchen aber ein wenig aufwand bzw. geld für die fellpflege

die chinesen sind kleine clowns immer in action sehr sportlich und eher eigenwillig...die powder puffs brauchen auch ordentliche fellpflege...die nackten noch viel mehr ;) (lass dich nicht von den vorurteilen abschrecken)
für mich sind das super familienhunde mit denen immer was los ist, die super verschmust sind und einfach die besten...

yorkies...sind ziemlich wachsam...benötigen auch konsequenz in der erziehung...sind aber auch super anhänglich...wie bei den vorhergehenden rassen ist auch hier die fellpflege nicht ganz ohne aufwand...

alle kleinhunde neigen zur patellaluxation...die yorkies und chinesen benötigen eine ordentliche zahnpflege sonst kommt es schnell zu zahnstein und damit verlust der zähne...


abschleißend kann ich eigentlich nur empfehlen mal eine hundeausstellung zu besuchen...sich da die verschiedensten kleinhunderassen anzuschauen...sich mit züchtern zu unterhalten...und eventuell den ein oder anderen züchte einfach mal zu besuchen um die gewünschte rasse mal in deren revier ungezwungen zu erleben...

LG ES

Beitrag von dominiksmami 15.06.10 - 14:33 Uhr

Hallo,

das ist auf Grund dieser wenigen Informationen leide rnicht zu sagen.

Das einzige das stimmt ist das die meisten Pudel nicht so sehr Haaren, dafür sind sie in der Anschaffung ( wenn man keinen aus dem Tierheim nimmt) aber sehr, sehr teuer.


Mal sehen was mir spontan so einfällt was für eure Entscheidung relevant sein könnte:

- wie ist euere Wohnsituation

- wie groß sind die Kinder

- was soll mit dem Hund gemacht werden

- wieviel Zeit möchtet ihr in den Hund investieren

- wenn schon die Anschaffung nicht teuer sein soll, habt ihr dann aber doch genug Rücklagen für Impfungen, Entwurmungen ( oder KOtproben), Ungezieferprophylaxe, Medikamente, Operationen, Hundeschule und so weiter und so fort, da kommen schnell ein paar tausend Euro zusammen wenn mal was passiert.

- Seit ihr eher sportlich oder eher gemütlich

wenn ihr euch Rasseportraits durchlest und nach solchen Stichpunkten durchsucht und abhakt, dann wird relativ schnell eine engere Auswahl getroffen sein und dann würde ich mir zu den in Frage kommenden Rassen gute Züchter raussuchen und mir die einzelnen Hunde ansehen, vergleichen, Züchter befragen etc. bis feststeht welche Rasse genau ihr möchtet.

Hier im Internet, wird da keiner etwas genaues zu sagen können, weil wir euch, eure Situation, eure Erfahrung und eure Wünsche gar nicht abschätzen können.


hmm so spontan ist es das erstmal, zumindest fällt mir grad nicht mehr ein.

lg

Andrea

Beitrag von maus189 15.06.10 - 16:07 Uhr

Der Hund soll ein Familienhund sein.

Also ein bisschen geld ausgeben will ich schon.
Aber mehr als 1.000€ halt nicht.

Geld für Steuern, Tierarzt usw ist schon da.

Zur Wohnsituation wir haben eine Erdgeschoß Wohnung mit eigenem Garten.
Meine Kinder sind 2 und 4 Jahre alt.
Ich gehe 2 Tag die Woche Arbeiten. Aber mein Mann ist an diesen Tagen dann früh zuhause. Eventl kann ich den Hund auch mit zur Arbeit nehmen.

Hunde erfahrung ein bisschen. Ich hatte als Kind einen Pflegehund den ich mehrere Wochen im Jahr bei mir Zuhause hatte. Und ich bin jeden Tag mit dem Cocker meiner Nachbarn spazieren gegangen.
Und dann hatte ich nocht dieverse Hunde von Freunden in Urlaubspflege.

Beitrag von pizza-hawaii 15.06.10 - 17:12 Uhr

Es gibt keine Familienhunde, man kann fast jeden Hund zum "Familienhund" machen!

Süss, nicht mehr als 1000 € -wenn die Leute hier sonst schreiben es sollte nicht so teuer werden, dann wollen sie den Hund am liebsten geschenkt ;-)

Seid Ihr eher aktiv oder couchliebhaber? Wie wollt Ihr den Hund auslasten? Nur Gassi und Tricks oder auch Hundesport/Arbeit?

pizza

Beitrag von ylenja 15.06.10 - 18:51 Uhr

Hallo,

wir haben seit gut zwei Wochen einen Cavalier King Charles Spaniel.
Für uns ist es genau der richtige Hund.
Ein Cocker hätte mir auch gut gefallen, der wird aber etwas größer als der Cavalier und ist angeblich auch eigensinniger.
Für den Preis, den Du in einer Antwort genannt hast, bekommst Du auch einen.
Lies Dir einfach mal das Rassenpotrait durch.

LG

Ylenja

Beitrag von maus189 15.06.10 - 20:43 Uhr

Danke für eure Lieben Antworten.

Wir haben uns nun leider erstmal gegen den Hund entschieden.

1. Wir wollen doch warten bis die Kinder älter sind.
2. Wir wollen warten bis wir ein Haus haben.
3. Ich kann den Hund nicht mit zur Arbeit nehmen. Und 2 Tage allein sein soll er auch nicht.

Lg Maus

Beitrag von esoterikelli 15.06.10 - 21:03 Uhr

Hallo,

nun laßt Euch mal nicht so eine Angst machen.
Geht gemeinsam, also alle Familienmitglieder entweder ins Tierheim oder macht einen Termin bei einem vorgestellten Hund aus dem Internet.
Viele können jetzt sagen, man die sind doch alle gestört. Ja das trifft aber nur zum Teil zu.
Ich hatte nun schon einige Hunde und einer kam aus dem Tierheim und den jetzigen habe ich aus dem Internet.
Das sind alles arme Tiere und sind dankbar für Liebe und Zuwendung.

Zu einem Mischling kann ich nur raten, denn die sind anpassungsfähig.

Wenn Du kleine Kinder hast, nehme sie mit, um zu sehen, wie reagiert der Hund auf das Kind und wie reagiert das Kind auf den Hund.

meine Kinder sind auch mit einem Hund groß geworden und nun haben sie sich auch einen Hund angeschafft.

Lg..........Esoterikelli

Beitrag von saubaer 15.06.10 - 23:00 Uhr

hmm warum warten bis die kinder größer sind?
ich kann dir da natürlich nicht zwischenreden, aber ich finde das richtig toll wenn ich sehe, wie mein sohn (und bald auch ein 2. kind) mit dem hund aufwachsen.
dann lernen die kinder direkt von anfang an wie man mit hunden umgeht.
das ist aber eure sache ;-)

Beitrag von anja0511 16.06.10 - 13:24 Uhr

Hallo

Das ist mal gerade wieder so ein thema, was ich liebe.

Wenn man nach manchen antworten hier geht, dann muss man sich mehr überlegen ob man sich einen Hund anschafft, als Kinder zu kriegen.

Also vorab, ich habe seit ca 18 Jahren hund(e)

Als ich den ersten gekauft hatte, hatten wir weder garten, noch Kinder, aber schon ein grosses haus, mit grosser Terrase.
Beide haben wir gearbeitet. Der Hund ( Deutscher schäferhund) war ein super tier. Super erzogen, wachhund, und Familienhund, ist nie in einer hundeschule gewesen, aber konnte diverse "kunststücke" und hatte ein geheim wort, (welches wir durch zufall entdeckt haben" mit den er den angreifer markiert hat ( in den arm "gebissen" und festgehalten... also nicht beissen, aber man konnte auch den arm nicht lösen)
Ich wusste von meiner schwangerschaft, an der reaktion des Hundes. Meine tochter habe ich aus den KKH heimgebracht, den Hund gezeigt, gesagt "teddy, das ist Nathalie, auf die musst du aufpassen" und ab da war er das baby-phone für meine tochter, Sie war konstant mit den Hund zusammen. Es gibt viele Fotos, wo beide auf den boden sitzen, und Nathalie mit den Hund von einen Teller gegessen haben.
Natürlich wurde der Hund von anfang an daran gewohnt das man in sein Futter greifen kann, wenn er am essen ist, und er nicht schnappt, usw...

nach ein paar Jahren haben wir noch eine cocker spaniel bekommen, welche von den Schäferhund als "eigenes Baby" akzeptiert wurde, beide haben zusammen geschlafen etc. Danach kam mein sohn, der natürilch auch mit den Schaferhund gross geworden ist ( bis 1.1/21 Jahre) leider musste dann der super hund eingeschläftert werden,. :-(

Nach ca 1 Jahr, fing mein sohn an zu fragen, wann denn sein Hund aus den Himmel zurück kommt ? Ich konnte es nicht glauben...

Nun haben wir einen neuen Hund, teoretisch war es ein Belgischer schäferhund, aber nun ist er 2 1/2 monate alt, und wir tippen eher auf Schwarzen Schäferhund... ( oder mix von beiden)
Als ich vor ca 6 wochen hier nach Rat gefragt habe, war ich erstmal ziemlich verunsichert, und habe mit richtig gedanken gemacht ( muss sehr ausgelastet werden, sehr nervös etc..) oje......

Klaro, der hund ist erst 2 1/2 Monate alt, und muss noch VIEL lernen, aber er ist sehr Kinderlieb, sehr lernfähig, (kann schon sitz, und pfötchen, ist stubenrein, und läuft an der Leine)

Was will ich mit den langen schreiben sagen ???? Ganz einfach, das man sich auch verückt machen kann, was "hundehaltung " betrifft.
Das wichtige, ist viel liebe, zuneigung, erziehung, und gutes Futter sowie natürlich entwumen, Tierarzt, versicherung etc... Klaro sind es auch "extra kosten" aber man wird entlohnt, und es ist nicht so tragisch, wie es sich am anfang anhört.

Ach so, ich habe die erfahrung gemacht, das "grosse" hunde ruhiger sind als "kleine kläffer" Aber jeder Hund hat einen eigenen charakter, sogar in der selben rasse, kommt auf die erziehung / haltung an.

LG, und viel spass, wenn Ihr irgendwann mal den "grossen Schritt" geht...
anja

Beitrag von frau2808 15.06.10 - 21:37 Uhr

www.arme-pfoten.de
Dort wirst du bestimmt den richtigen Hund finden!

LG Alexandra

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