Dubiöser Käufer...

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von aeni 15.06.10 - 16:10 Uhr

Hallo,

wir wollen ein Haus verkaufen und haben in mehreren Zeitungen inseriert, nun hat vorhin ein Mann angerufen und gemeit, er kauft öfter immobilen auf, aber er zahlt immer nur einen Teil "vornerum" und den Rest zahlt er "hintenrum"...also am Notar/Finanzamt vorbei...damit er steuern spart...

Wir werden darauf auf keinen Fall eingehen, aber was würde passieren wenn?

Also sagen wir eine Immobilie kostet 500000€...400000€ werden im Kaufvertrag beim Notar festgehalten...100000€ werden "schwarz" hintenrum gezahlt...für den Käufer kein probelm...er hat halt 100000€ weniger auf einem Konto...vllt hat er sich ja ein Auto gekauft...
Aber für den Verkäufer? Man kann ja dann nichtmal eben 100000€ mehr auf m Konto haben...da wird ja jeder aufmerksam...aber wer hat schon 100000€ daheim rumliegen?
Was passiert im Fall der Fälle? Also falls das Finanzamt das doch mitbekommt?

Kann mir nicht vorstellen, dass sowas funktionieren kann...

Lg

Beitrag von muggles 15.06.10 - 16:36 Uhr

Der Notar (der ja daran interessiert ist, moeglichst eine hohe Gebuehr zu berechnen), wuerde schon stutzig werden, wenn die Kaufpreis deutlich unter dem Verkehrswert liegt.

Das Finanzamt wuerde Euch hoechstwahrscheinlich mit einer Nachforderung auf die Pelle ruecken. Eventuell droht eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung.

Lohnt sich nicht.

Entweder hat der Mensch das Geld oder eben nicht.

Claudia

Beitrag von kathi.net 15.06.10 - 16:43 Uhr

So kann man auch den Preis niedrig halten. Schließlich hat man ja nix in der Hand, dass da noch 100000 € fehlen, wenn der Käufer doch nicht zahlt. Bei Immobiliengeschäften gibt es nicht umsonst Formvorschriften ;-)

Von dem Ärger mit dem Finanzamt fang ich gar nicht erst an #gruebel

LG Kathi

Beitrag von sternschnuppe215 15.06.10 - 16:56 Uhr

das is üblich

dem Verkäufer kann es doch egal sein - Hauptsache er bekommt das Geld. Jedoch sollte er die separate Zahlung vertraglich fixieren!!

Was hat das Finanzamt mit dem Verkäufer zu tun? Es richtet die Grunderwerbsteuer nach den Angaben im Kaufvertrag...

Beitrag von aeni 16.06.10 - 07:28 Uhr

Guten morgen...

Das mit dem seperaten Vertrag hat er sogar vorgeschlagen...nur dacht ich mir eben, dass der dann eh nicht gültig wär...weil ich dachte das wär verboten...

Beitrag von sternschnuppe215 15.06.10 - 16:58 Uhr

andere Immob.verkäufer verkaufen Objekte zu höheren Kosten und vereinbaren mit den Käufern eine Rückzahlung aus dem Kaufpreis

= Kapitalbeschaffung für Käufer (z.B. für Nebenkosten, Eigenkapital) ect.

... ja gibts alles


;-)

Beitrag von grafzahl 15.06.10 - 18:35 Uhr

Der Kaufvertrag wäre nichtig.

Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Beitrag von wasteline 15.06.10 - 22:10 Uhr

Funktionieren kann alles, muss aber nicht. Frag mal die, die sich auf so ein Geschäft eingelassen haben und heute immer auf ihr Geld warten.