Assistentin der Geschäftsführung

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von bea20 15.06.10 - 18:23 Uhr

Hallo,

was braucht man für den o.g. Job für eine Ausbildung? Studium? Wie ist das Gehalt in etwa? Die Stelle ist in einem Klinikum (nicht für mich)...

lg bea

Beitrag von mama2kinder 15.06.10 - 18:35 Uhr

Ich kenne solche Stellen nur mit einer Assistentenausbildung oder einem Studium.
Aber steht das nicht in der Stellenbeschreibung?
Ansonsten würde ich mal den Verantwortlichen anrufen und mich erkundigen.

lg

Beitrag von cjuma 15.06.10 - 18:55 Uhr

In meiner Firma brauchst du dazu eine Ausbildung als Fremdsprachensekretärin (oder ähnlich, die Berufsbezeichnungen wechseln ja alle Nase lang), musst mindestens 3 Fremdsprachen in Wort und Schrift perfekt beherrschen und am besten noch ein paar Semester BWL o.ä. studiert haben.
Das nutzt dir jetzt vermutlich wenig, im Klinikum hat man vermutlich weniger mit internationalen Handelsbeziehungen zu tun ;)
Aber eine fundierte Ausbildung plus Weiterbildung plus Berufserfahrung würde ich da schon voraussetzen.

Beitrag von manavgat 15.06.10 - 19:53 Uhr

Das hängt davon ab, was für eine Arbeitsplatzbeschreibung es gibt.

Assistentin der Geschäftsführung ist genauso ein Gummibegriff wie Manager.


Es gibt welche die sitzen nur dekorativ rum und hauchen mehrsprachig in den Telefonhörer: der Chef ist nicht da und ruft zurück.


Andere machen die komplette Arbeit während der Chef Golf spielen geht.


Dazwischen ist alles möglich. So auch finanziell. Fängt bei 18.000 Euro an und geht bis 70.000 Euro hoch.

Klinik ist auch kein Kriterium. Es gibt ja auch Privatkliniken, die zahlen sicher mehr.

Gruß

Manavgat

Beitrag von 4mone 15.06.10 - 21:05 Uhr

Hallo,

ich arbeite als Assistentin auf Geschäftsleitungsebene.

Es ist wirklich ein dehnbarer Begriff, da Du einerseits eher die Sekretärin mimst oder auch Deinem Chef wirklich zuarbeitest und Aufgaben im operativen / strategischen Tagesgeschäfts zu bewältigen hast.

Ich habe Bankkauffrau gelernt, war dann einige Zeit im Eventbereich selbstständig und war in der Schweiz dann Teamassistentin und habe mich dort zur stellvertretenden Direktionsassistenz entwickeln können. (Es gibt natürlich auch richtige Assistentinnen Schulen, bzw. IHK Lehrgänge zur Direktionsassistentin usw.) In meinem nächsten Job war ich Privatsekretärin, habe dann wieder in Deutschland als Teamassistenz angefangen und bin innerhalb meiner Probezeit noch zur Assistenz des Technischen Direktors befördert worden :-)

Es kommt also immer auf die Aufgaben an, die Dich da erwarten. Vom Gehalt her kann man auch keine verlässlichen Aussagen treffen - aber in so einer Position würde ich keinesfalls unter 30000 Euro anfangen!

LG Simone

Beitrag von raena 16.06.10 - 13:46 Uhr

Ist eine Gummibezeichnung!

War auch über 5 Jahre lang eine, nannte sich aber Referentin der Geschäftsführung. Der Geschäftsführer hatte auch noch eine Sekretärin, die die ganzen Sekretariatsaufgaben gemacht hat (Termine, Reisebuchung, Organisation, Schriftverkehr, etc)
Mein Aufgabenbereich, war die inhaltliche Vorbereitung von seinen Reden, Präsentationen etc, die Erarbeitung von Konzepten und Entscheidungsvorlagen für alle möglichen Ideen die er so hatte. Erarbeitung von Aufbau- und Ablauforganisationen und auch ihm mal die Meinung zu sagen wenn er sich vergalloppiert hat (war ausdrücklich von ihm gewünscht ;-)).
Ich habe eine techniche Ausbildung und eine lange Erfahung in dem Geschäftsbereich. Notwendig war ausgepägte Kommunikationsfähigkeit, stategisches Denken, Analysefähigkeit, Kreativität, Prozessverständnis, Durchsetzungsfähigkeit.
Jahresgehalt bei 40 Std/Woche (Minimum) ~ 80.000 Euro

LG
Tanja