Border Collie, wie ich es sehe

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von myscene 15.06.10 - 23:43 Uhr


Ein Border Welpe ist auch nur ein Welpe - mit Knochen und Gelenken, die bei regelmäßigen, mehrstündigen Ausflügen deutlich überlastet werden. Ein Border zeigt eigentlich nie, dass er müde ist, oder zuviel hat - darauf müssen seine Menschen achten.

Natürlich muss man mit Border Collies arbeiten, aber nicht non-stop. Bringt den Border Collies Ruhe bei, schickt sie ins Körbchen. Im ersten Jahr, sagt eine Bekannte, die mit ihren 2 BCs täglich an ihren Schafen arbeitet, lernt der Hund sitz, platz und schau auch unter ablenkung, und vor allem, sich zu entspannen, Ruhe nach der Arbeit.

Mein Freund eine BC-Mix Hündin aus dem Tierschutz, die eine absolute Granate auf dem Agi-Platz ist, und leider auch eine dominante Zicke (wir arbeiten daran) und ich habe einen echten Club Border von knapp 6 Monaten.
Ich gehe morgens eine Stunde Abenteuerstrecke, rein ins Wasser, Stöcker holen, im Sand buddeln und Hasenköttel fressen ... Power pur.
Danach SCHLAFEN die Hunde drei oder vier Stunden.

Dann üben wir manchmal dog-tricking und gehen nachmittags 1/2 Stunde Pipi machen und Hundezeitung lesen.
Nachmittags sind hier oft Kinder auf dem Hof und die Hunde gucken manchmal, was die so machen. Wenn ein Kind Angst hat, müssen die Hunde rein in ihre Körbchen. SCHLAFEN.

Spät abends gehen wir nochmals eine mittellange Strecke 1/2 bis 3/4 Stunde ... aber wieder nur langsame Sachen.

3 bis 4 mal die Woche machen wir Agility und mit dem Kleinen auch noch Unterordnung (die Zicke hat ihre BH mit 16 Monaten bestanden).

Hunde, die zuviel zu früh gefordert werden, lernen hochzufahren. Hunde, die zur Ruhe angeleitet werden, lernen Ausgeglichenheit.

Beitrag von cloud07 16.06.10 - 00:46 Uhr

ICh muss mich dir anschließen, selbst habe ich zwar Terrier sehe aber im Hundesport genug negativ Beispiele. Leider oft von solchen Hundesportlern die eigentlich lange dabei sind, nen schnellen 2./3.Hund wollen und sich dann zum einen für eine eh etwas stressentfindliche rasse entscheiden die halt schnell überdrehen und dies zum Anderen auch noch fördern ihndem sie die Hunde völlig hoch puschen. Für klar, Probleme sind vorprogrammiert.

Schließe mich dir an das Hunde auch ruhen lernen müssen und eben abschalten lernen müssen!
Ganz klare Sache ist natürlich das man sich mit nem Hund wie einem Border Collie/ Kelpie/ Cattle Dog /Altdeutschen Hütehund und vielen mehr, sich einen überaus intelligenten Arbeitshund ins Haus holt, der entsprechend gefordert und gefördert werden muss/will, die Art und Weise WIe ist halt entscheident!

Genie und Warnsinn liegen leider sehr nah beieinander!

Beitrag von espejo 09.07.10 - 13:24 Uhr

hab einen Cattle Dog und denke mir manchmal, dass ich ein echtes Prachtexemplar habe, wenn ich manche höre, wieviel sie mit ihrem machen MÜSSEN, weil er das einfordert...

egal was für ne Rasse: du kannst Pech oder Glück haben, aber erziehen muss man sie alle!