Horrornacht! Wie kann ich Ihm das abgewöhnen?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von babydollbell 16.06.10 - 08:32 Uhr

Hallo!

constantin ist schon immer ein schlechter schläfer, wird öfter mal wach nachts.

Neuerdings hat er sich angewöhnt, nach mir zu Rufen, einen Kuss zu wollen und dann schläft er weiter. Selten, das mal eine Nacht Ruhe ist.

Bekommt er den Kuss nicht, fängt das gebrülle an und ich höre dann nurnoch *schmatzschmatzschmatzschmatzschmatz* Solange bis er dann doch einen bekommt.

Klar, ich küsse ihn gerne #verliebt aber ich habe keine Lust, 20mal die Nacht aufzustehen #gaehn

Wie kann ich Ihm das wieder abgewöhnen?

LG Nadine

Beitrag von sabine7676 16.06.10 - 08:39 Uhr

das ist ne gute frage....bei uns ist es der schnulli oder das kuscheltier. sie liegt einfach da, schreit und wartet. einmal umdrehen und dann hätte sich das von alleine erldedigt, bin ja mal gespannt welche antworten kommen, aber ich denke da gibts fast nichts das man machen kann.....:-(

Beitrag von mansojo 16.06.10 - 08:51 Uhr

hallo,

ein bißchen zum schmunzeln ist es schon

das mit dem kuscheltier find ich nich verkehrt

als ich mit meinem sohn zur mutter-kind-kur fuhr,hat mein mann ihm ein kuscheltier geschenkt
das kuscheltier symbolisierte den papa der wurde abends abgeschmatzt,gekuschelt und der papa war nicht mehr ganz soweit weg


vielleicht hilft es ja bei euch
nachts ist ein kuscheltier für die küsse da
tags wenn es hell ist wieder die mama

liebe grüße manja

Beitrag von sabine7676 16.06.10 - 08:54 Uhr

ja so ist es ja, aber sie mag es wohl nicht selber suchen, wenns nicht gerade vor ihr liegt ;-)

Beitrag von anlie 16.06.10 - 08:57 Uhr

Och mann, ist das süüüüüüüüüüßßßßß! "schmatzschmatzschmatz"

Aber das Dich das nachts stört, versteh ich wohl (aber süß ist das trotzdem;-))

Tja, wat kannste da machen? Irgendwie ahnst Du wohl auch, dass als einzige Möglichkeit bliebe, ein bis zwei Nächte Deinen Kleinen meckern zu lassen, bis er merkt, dass Mama nachts nicht aufsteht, um zu knutschen?#schwitz

Ich bin auch kein Freund von solchen Maßnahmen, glaub mir. Und schon gar nicht, wenn die Kleinen Streicheleinheiten wollen. Aber er muss eben verstehen, dass es nachts kein Geknutsche gibt.

Mir würde noch einfallen, mit ihm zusammen ein neues Kuscheltier einzukaufen, diesem einen Namen zu geben und dann zu erklären, dass dieses Kuscheltier jetzt auch nachts bei ihm bleibt. Du könntest das dann ja vor dem Zubettgehen abknutschen und sagst ihm, immer wenn er nachts einen Schmatz von Mama haben möchte, bekommt er es ab heute von diesem Kuschi. Weil Mama schlafen muss, um am nächsten Tag wieder spielen zu können. Oder so ähnlich#kratz

Mit solchen "Geschichtchen" bin ich bei unserer Maus bisher eigentlich immer ganz gut gefahren.

Viel Glück#blume
die anlie

Beitrag von babydollbell 16.06.10 - 10:07 Uhr

Hallo!

Wenn er nur meckern würde, dann würde ich Ihn ja lassen, aber wenn ich nicht komme, bleibt er die ganze Nacht wach und irgendwann hat er sich so reingesteigert, das er richtig anfängt zu brüllen und dann kann es auch ganz schnell vorkommen, das er wor lauter wut und zorn erbricht.

Er hat ein Kuscheltier, das hat er auch immer im Arm. Das werde ich aber mal versuchen, obwohl ich mir sicherlich ziemlich dämlich dabei vorkomme, ein kuscheltier abzuknutschen #schock

Beitrag von wort75 16.06.10 - 08:57 Uhr

viele kinder lassen sich was einfallen, um sich nachts davon zu überzeugen, dass mama oder papa da sind. da ist ein kuss noch ein schönes pfand. meist ists der schnulli, trinken, teddy... ich denke, abgewöhnen kann man das nur mit viel nerven. da brauchts wohl nicht mehr nerven, halt ein, zweimal nachts aufzustehen. die phasen halten nciht ewig an, weisst du. bei uns haben wir das auch ganz doll gehabt und ich habe mich als die kleine kam damit abgefunden,nochmals drei, vier jahre nicht durchzuschlafen. heute gehts problemlos - sie ist noch keine zwei...

und irgendwann kommt die phase, wo sie gegen morgen zu dir ins bett kriechen wollen... es sind nur phasen. und sie werden so schnell gross, unsere zwerge.

20x ist zu viel - aber ein, zweimal ist bis zur vorschule schon noch normal.

viele frauen hier diskutieren, ob die flasche nachts noch sein muss oder ob man sie abgewöhnen kann. dabei ist das thema meist, dass die kinder einfach einmal in der nacht noch eine bestätigung wollen, dass jemand da ist. ich finde das legitim. ob flasche oder kuss - man will ja nicht so alleine sein. bei uns hats übrigens sehr geholfen, dass wir die kinder wieder im gleichen zimmer schlafen lassen. nach zwei wochen schliefen sie beide wieder durch. sie wachen wohl auch mal auf, hören dann das geschwister atmen, wissen dass sie nicht alleine sind und schlafen weiter. wer will schon alleine im dunkeln liegen?

Beitrag von babydollbell 16.06.10 - 10:10 Uhr

Ich verwehre Ihm den Kuss garnicht und finde es ja auch süss, wenns 1-3 mal die Nacht wäre, völlig okay, aber diese Nacht war wieder besonders schlimm. alle halbe stunde konnte ich aufstehen, mama schmatz hier und küsschen da..

Beitrag von nightwitch 16.06.10 - 09:00 Uhr

Hallo,

ich würde - schon alleine aus Bequemlichkeit - mein Kind in dem Fall bei mir schlafen lassen ;-)

Son Kuss ist schneller gegeben, wenn das Kind neben einem liegt ;-)

Leandra schläft auch oft bei uns, wenn sie es möchte, dennoch haben wir noch nie großartige Probleme gehabt, dass sie dann auch in ihrem Bett wieder einschläft.

Vorgestern wollte sie z.B. bei uns im Bett schlafen, gestern hat sie sich für ihr Bett entschieden und ist erst gegen 5:30 Uhr rüber gekommen, weil ihre Windel durch war ;-) Sonst hätte sie vermutlich bis zum aufstehen in ihrem Bett geschlafen.


Also mein Tipp: Abends ins eigene Bett legen, wenn er nachts wach wird rüber holen ;-)
Vielleicht klappt es, vielleicht klappt es nicht - aber immerhin hat man es dann ausprobiert.

Viel Glück und Gruß
Sandra

Beitrag von sabine7676 16.06.10 - 09:10 Uhr

mal ne frage....hält sich denn euere kleine ein wenig still? schläft unsere bei uns im bett hab ich mal die füße im gesicht mal den kopf aufm kopf, sie schläft so unruhig, daß ich kein auge zu krieg ;-)

Beitrag von anlie 16.06.10 - 09:15 Uhr

Genau das hab ich mich auch grad gefragt.

Wenn unsere Maus bei uns im Bett schläft (was ich im Grunde sehr genieße) gehören die 1,40m x 2 m irgendwann ganz ihr#rofl

Beitrag von nightwitch 16.06.10 - 09:43 Uhr

Hallo,

wir haben ein 2x2 m - Bett und ich muss sagen, es gibt Nächte, da reichen die einfach nicht ;-)

Dann liegen Papa und ich auf 1x2 Meter und Leandra hat dann die Seite von Papa ganz für sich #rofl

Aber im Großen und Ganzen liegt sie still, bzw dreht sich nicht viel ;-)

Anders in ihrem Bett (1x2m), dort liegt sie oftmals auch am Fussende, wenn sie mich morgens ruft ;-)
Was allerdings auch nicht so ohne ist, denn sie hat schon ein halbhohes Bett (ca 1,20 m hoch) und am Fussende ist die Treppe #schwitz, die ist zwar durch eine Tür geschützt, aber dann doch eher von unten (damit Kathleen - 14 Mon - nicht alleine aufs Bett kann.

Gruß
Sandra

Beitrag von babydollbell 16.06.10 - 10:13 Uhr

Hallo Sandra!

Kind bei mir im Bett? Nein, niemals! Das ist eine meiner Prioritäten, die ich durchsetze! Das Ehebett ist für Mama und Papa und nicht für die Kinder. Sie haben ein schönes Zimmer, ein eigenes Bett usw. Klar, zum Kuscheln morgens kann er sehr gerne zu uns kommen, und das tun wir auch oft, aber zum Schlafen? Ne, das will ich nicht! Irgendwo möchte ich trotz Kinder noch ein wenig Privatsphäre haben.

LG Nadine

Beitrag von nightwitch 16.06.10 - 11:06 Uhr

Nun, dann musst du wohl entweder weiter nachts durch die Gegend laufen oder dein Kind weinen lassen, weil es die Nähe/Bestätigung von seiner Mutter nicht bekommt.

Ich weiss nicht, warum man seine "Prioriäten" über das Wohlergehen seines Kindes stellt.

Dein Kind möchte Nachts deine Nähe spüren und verlangt danach. Du willst sie ihm nicht (mehr) geben. Für mich ehrlich gesagt völlig unverständlich.
Klar, es können immer mal Phasen im Leben eins Kindes auftreten, die man als Eltern nicht unterstützen sollte, aber ich glaube kaum, dass dein Kind nachts absichtlich wach wird und sich denkt "so, scheuchen wir mal Mama aus dem Bett, hab ja nichts anderes zu tun".

Schläfst du gerne alleine? Auch wenn du dein schönes Schlafzimmer hast?
Also ich geniesse es, mit meinem Partner und meinen Kindern zusammen im Bett zu liegen und zu kuscheln, egal ob Abends, morgens oder in der Nacht zum Schlafen.


Gruß
Sandra

Beitrag von babydollbell 16.06.10 - 11:34 Uhr

Hallo!

Er kann die nähe gern bekommen, aber nicht 20 mal oder mehr in der Nacht. Er ist, war und wird immer ein Mamakind bleiben, das ist ja auch nicht schlimm!

Bei Ihm wird es aber zur gewohnheit, denn es ist teilweise so, das ich grad drin war, mich wieder hingelegt habe und dann direkt wieder gerufen wird. DAS hat nichts mit nähe zu tun!

Wir hatten das MONATELANG das er teilweise bis zu 35-40mal die Nacht wach wurde. Waren sogar im SPZ damit, weil ich einfach nur noch am Ende war. Er stellte sich herraus, das es was mit meiner Schwangerschaft zu tun hatte.

Jeder hat seine Ansichten, so habe ich meine, das ich nicht die Kinder in meinem Bett haben will. Wer das tut, okay, ich nicht! Deswegen liebe ich meine Kinder nicht weniger wie Du, wenn DU sie bei dir im Bett schlafen lässt.

LG Nadine

Beitrag von josili0208 16.06.10 - 12:15 Uhr

Mein Sohn macht das auch, manchmal mehr manchmal weniger. Wenn er eifersüchtig auf seine Schwestern ist oder Veränderungen anstehen, eher mehr. Mich nervt das auch wahnsinnig #schwitz
#liebdrueck solidarische Grüsse, jo

Beitrag von woelkchen1 16.06.10 - 12:41 Uhr

Dann steh alle 30 Minuten auf, und küsse dein Kind!

Beitrag von maylu28 16.06.10 - 21:04 Uhr

Ich muss da jetzt auch mal zustimmen.

Denn ich bin der gleichen Meinung wie Du Nadine. Ich finde das ist das Ehebett für Mama und Papa. Man hat eh schon so wenig voneinander, gerade als Mann und Frau.

Klar bei uns gibt es auch ausnahmen, wenn unser Sohn krank ist oder unruhig, oder morgens. Gar keine Frage.

Er weiss halt genau, wie er bekommt was er will. Und solange Du das tust was er will, hat er damit Erfolg und er macht weiter.
Klar kann es sein, dass ein bis zwei Nächte mal der Horror sind, aber dann wird es wahrscheinlich besser.
Ich würde mich einfach abwechseln. Klar soll er nicht das Gefühl bekommen das er alleine ist, aber man kann ihm in diesem Alter schon zeigen, dass wir Eltern die Regeln machen und nicht er.
Ich würde immer zu ihm reingehen, ihn kurz streichen und klar sagen:" Es ist Nacht/Abend, da schlafen wir.Mama und Papa sind hier, aber wir schlafen jetzt"
Wahrscheinlich wirst Du ein paar Trotzattacken ertragen müssen, versuche sie mit Verständnis entgegen zu bringen: Ich weiss, dass Dich das wütend macht, aber wir schlafen jetzt.

Wir sind was diese Sachen angeht schon recht konsequent, aber dennoch sind wir liebevoll und verständnisvoll.

LG Maylu

Beitrag von nirhtakka123 16.06.10 - 09:16 Uhr

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es den kleinen einfach darum geht sich zu vergewissern, dass wir auch nachts noch da sind.

Bei uns hilft ein ganz lang gezogenes "Schchchchchchch..." Also uns ist dabei auch schon mal schwindelig geworden, aber das hilft inzwischen ganz gut.

Wir haben nachts die Kinderzimmer- und Schlafzimmertür auf und wenn er ruft dann mache ich "Schchchchchchch...", nur wenn ich zu tief geschlafen habe und er schon aus seinem Bett raus ist, muss ich aufstehen und ihn zurückbringen.

Bei uns im Bett darf er nur ausnahmsweise schlafen, weil er einfach zu aktiv ist und ich dann keinen erholsamen Schlaf mehr habe. Wenn er morgens aufwacht, dann kommt er immer zu uns ins Bett gekrabbelt und dann ist es auch o.k., wenn er da nochmal kurz einschläft. Meistens wird dann aber kurz gekuschelt oder gespielt und dann müssen wir mit aufstehen :-D

lg nirhtakka

Beitrag von alexandra0276 16.06.10 - 09:47 Uhr

Hallo,

ha ha, das kenne ich gut. Bei uns ist es das Trinken. In guten Nächten nur 2 x, das geht dann noch. In schlechten Nächten kann das auch viel mehr werden. Das geht so weit, dass meine Tochter nachts schon fast mehr trinkt als tagsüber. Ich sollte auch stark sein und nicht unbedingt immer aufstehen.
Ach ja, die lieben Kleinen wissen wie sie es anstellen müssen ;-).

LG
Alex

Beitrag von marjatta 16.06.10 - 13:03 Uhr

Abgewöhnen kannst du so ein Verhalten nur begrenzt.

Ich habe das Buch 'Babyjahre' von Remo Largo und andere medizinische Infobroschüren gelesen. Darin wird beschrieben, dass bis zum 3.Lebensjahr die Kleinen eben Nachts noch aufwachen und die Anwesenheit der Eltern überprüfen, da sie - aus evolutionsbiologischer Sicht - früher damit ihr Überleben/ihren Schutz sichergestellt haben. Das Anklopfen bei den Eltern in der Nacht kann bis zum Beginn der Pubertät anhalten, wobei es dann aber nicht mehr so häufig auftritt, sondern eher sporadisch oder in Stresssituationen.

Für mich war diese Erkenntnis - und die Erfahrung meines Bruders mit mittlerweile 3 Kindern - der Grund für die Entscheidung, mein Kind erst mit 3 Jahren im eigenen Zimmer schlafen zu lassen. Er schläft im 'angedockten' Kinderbett bei mir und so muss ich weder aufstehen, noch vollständig aufwachen, um ihm die Bestätigung zu geben. Er hört meinen/unseren Atem und ist dadurch beruhigter. Mal mit Ausnahmen von Phasen wie Zahnen, Krankheit etc. abgesehen.

Vielleicht ist das eine Lösung für euch. Denn 20 Mal pro Nacht macht bei mir den Eindruck, dass da noch eine gewaltige Portion an Unsicherheit vorhanden ist.

Gruß
marjatta