Abschied Teil 3

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von saw123 16.06.10 - 13:08 Uhr

Hallo,


habe gerade mit der TÄ telefoniert wegen der Blutergebnisse.
Soweit gib es nichts auffälliges was von großer Bedeutung wäre.
Sie meinte gerade noch das es durchaus sein kann das Suzi einen Hirntumor hat, dass kann man abre nich durch CTG erkennen. Das habe ich sofort abgelehnt.

Dann sagte sie,dass sie sich gestern abend noch Gedanken über Suzis Zustand gemacht hat und zu dem Punkt gekommen ist, dass sie den Hund gerne mit Medikamneten behandeln würde.
Gegen Demnz würde sie ihr "SELGIAN" geben..ob das etwas bringt sieht man nach 3-4 Wochen.
Gegen die Schmerzen würde sie ihr "METACOM "geben.

Ich habe ihr gesagt dass es nicht in meinem Interesse ist meinen Hund der 16!!! ist mit Medikamenten zu belustigen und ihr Leben so zu verlängern..
Man könnte ihr mit diesen medikamenten 1 Jahr schenken..lt TÄ.

Sie war total empört und meinte dass Sie meinen Hund definitiv nicht einschläfern wird weil es gegen das Tierschutzgesetz verstößt.
Sie ist der Meinung Suzi leidet nicht..ich bin die Einzige die unter der SItuation leidet aber nicht der Hund.

Ich habe sie denn gefragt ob sie es für artgerecht hält dass der Hund blind ist, nur noch im Korb sitzt und zittert und sogar einkackert...
Sie meinte der Hund merkt dass alles nicht mehr und deshalb leidert er nicht und so sieht sie keinen Grund das Tier einzuschläfern...


Was sagt ihr??

Beitrag von knuffel84 16.06.10 - 13:14 Uhr

Hallo,

habe deinen Beitrag gestern gelesen!
Ich würde den Tierarzt wechseln, denn nur DU kennst deinen Hund und weißt, wann er leidet und wann nicht!
Einen so alten Hund mit Schmerzmitteln voll zu pumpen... DAS verstößt meiner Meinung nach gegen das Tierschutzgesetz!

LG
Jasmin

Beitrag von windsbraut69 16.06.10 - 13:22 Uhr

"Einen so alten Hund mit Schmerzmitteln voll zu pumpen... DAS verstößt meiner Meinung nach gegen das Tierschutzgesetz! "

Inwiefern?

Gruß,

W

Beitrag von knuffel84 16.06.10 - 13:36 Uhr

na, ich denke halt, dass der Besitzer sein Tier immer am besten kennt und die TÄ immer nur eine Momentaufnahme vom Tier haben.

Schmerzmittel okay, aber doch nicht, um das Leben eines Tieres zu "verlängern" und es dann letzendlich z.B. an einem Leberschaden stirbt. "Heilen" kann man den Hund nicht mehr und ich finde 16 schon ein sehr stolzes Alter und bevor er "richtig" anfängt zu leiden, würde ich ihn erlösen!

Beitrag von windsbraut69 16.06.10 - 14:21 Uhr

Und wo ist das Problem, wenn der Hund noch ein schmerzfreies lebenswert(er)es Jahr hat und dann am Leberschaden stirbt als jetzt eingeschläfert wird?

Die Schmerzmittel verlängern das Leben nicht, sie KÖNNEN es lebenswert machen und erhalten. Darin sehe ich keinerlei Problem.

Beitrag von windsbraut69 16.06.10 - 13:21 Uhr

Ja, aber vielleicht wird sie wieder mobiler, wenn sie keine Schmerzen mehr hat durch das Metacam?

Allein unter der Erblindung leidet m. E. kaum ein Tier und ich wäre verdammt froh über eine solche Diagnose und Möglichkeit gewesen, als unsere beiden alten Hündinnen beide Weihnachten im Abstand von wenigen Tagen eingeschläfert werden mußten.

LG

Beitrag von dominiksmami 16.06.10 - 13:28 Uhr

Huhu,

ich sage das was dir gestern auch schon gesagt wurde...hole dir eine zweite Meinung von einem anderen Tierarzt.

Wenn der zum selben Schluss kommt, dann kannst du dir recht sicher sein das deine TA recht hat und dann stimmt es auch dass das Einschläfern gegen das Tierschutzgesetz verstoßen würde.

Verenn dich nicht zu sehr in eine Idee, lass es lieber gründlichs abklären.

Denn wenn sie keine Schmerzen mehr hat und eventuell die Demenz ( wenn diese denn existiert) behandelt wird, dann wird sie sicher auch nicht mehr nur im Korb sitzen.

Blindheit allein ist für die wenigsten Tiere ein wirkliches Leid.

lg

Andrea

Beitrag von caskara 16.06.10 - 13:30 Uhr

"Sie meinte der Hund merkt dass alles nicht mehr und deshalb leidert er nicht und so sieht sie keinen Grund das Tier einzuschläfern... "

Die Aussage finde ich mehr als bedenklich.
Wenn man sagt das Tier merkt schon nicht mehr dass es leidet, hört es sich für mich nach dahinvegetieren an. Und das würde ich bei meinen Tieren eindeutig nicht wollen.

Ich würde an deiner Stelle einen zweiten TA einbeziehen und mir seine Meinung dazu anhören.

LG Caskara

Beitrag von windsbraut69 16.06.10 - 14:22 Uhr

Alte Menschen merken oft auch nicht, dass sie dement sind und sich auffällig verhalten....
Ich denke, DAS war gemeint und nicht die behandelbaren (!) Schmerzen!

Beitrag von caskara 16.06.10 - 14:28 Uhr

Wenn es um die Demenz geht ist es ok.
Wenn es allerdings um das gesamte Krankheitsbild geht bleibe ich bei der Meinung, dass ich diese Aussage bedenklich finde.

Ich bin sicherlich niemand, der sein Tier vorschnell einschläfern würde, das würde ich nicht übers Herz bringen weil ich meine Katzen echt liebe. Aber man muss da echt abwägen ob man dem Tier noch hilft oder es nur ein Hinauszögern des Unvermeidbaren ist. Oder man gar mit den Medikamenten, die das Tier dann (dauerhaft) nehmen muss vielleicht andere Probleme hervorruft.

Beitrag von windsbraut69 16.06.10 - 14:45 Uhr

Ja, ich seh das anders und würde es bei mir selbst ähnlcih praktizieren.

Solange man mit Medikamenten das Leben halbwegs schmerzfrei gestalten kann, ist es mir egal, woran man dann letztlich stirbt.

So haben wir es bei unserem alten MAN auch gehandhabt, er hatte praktisch "alle Gelenke kaputt" und wir haben ihm ganz bewußt mittels Schmerzmitteln die letzte Zeit erleichtert und ihn eben dann einschläfern lassen, als das nicht mehr funktionierte.

M. E. hat er noch etwa ein schönes halbes Jahr gewonnen dadurch und ich sehe keinen Vorteil für ihn, wäre er ein halbes Jahr eher eingeschläfert worden..

LG

Beitrag von caskara 16.06.10 - 14:52 Uhr

Ist sicherlich richtig die Einstellung und ich würde es auch nicht anders handhaben.
Aber wenn ich lese, dass ihr Hund nur noch im Körbchen liegt, zittert und sich einkackert, glaube ich nicht, dass es für ihn noch angenehm ist. Diesen Aspekt sollte man meiner Meinung nach halt auch nicht außer Acht lassen.

Wenn es durch die Medikamente auch zu einem besseren Allgemeinwohl des Tieres führt ok, ansonsten definitiv nein. Das sehe ich, wie vorhin schon geschrieben, als dahinvegetieren.

LG Caskara

Beitrag von windsbraut69 16.06.10 - 16:05 Uhr

Ja, momentan zittert der Hund und ist unsauber....bekommt aber auch keine Medikamente!

Das Zittern kann durchaus ein Anzeichen für Schmerz sein und die Apathie ebenso....
Einen Versuch würde ich auf jeden Fall wagen. Einschläfern kann man immer noch, wenn das Metacam nicht anschlägt.

LG

Beitrag von sini60 16.06.10 - 13:37 Uhr

Ich würde sofort den Tierarzt wechseln. Ich bin auch der Meinung, dass dieser Zustand für kein Tier lebenswert ist und ich würde auch dafür sorgen, dass er einfach einschlafen kann.


LG
Sini

Beitrag von windsbraut69 16.06.10 - 14:23 Uhr

Solange die Schmerzen nicht behandelt werden, hast Du Recht.
Wo liegt aber das Problem bei medikamentös behandelten Schmerzen?

Tüddelig und gebrechlich werden WIR auch mal und uns schläfert niemand ein.

Gruß,

W

Beitrag von tykat 16.06.10 - 14:07 Uhr

Hallo,

ich würde Dir auch dringend raten, Dir eine 2.Meinung einzuholen!
Wenn der zweite TA auch der Meinung ist, man könne es medikamentös behandeln würde ich es wohl probieren.Wenn sich keine Besserung einstellt, kannst Du sie immer noch erlösen.

Ich denke auch, dass sie mit der Blindheit gut zurecht kommen wird.

Ich möchte aber nicht in Deiner Haut stecken.Es muß wirklich unsagbar schwer sein und ich habe jetzt schon Angst, wenn ich irgendwann so einen Entscheidung treffen muß.:-(

LG#liebdrueck

Beitrag von krokolady 16.06.10 - 16:53 Uhr

Hä?

TA sagt der Hund leidet nicht - will sie aber mit Schmerzmittel vollpumpen?

Also leidet sie sehr wohl!

Über nen kurzen Zeitraum Schmerzmittel geben ist ok - aber nicht über Monate hinweg.
Such Dir nen neuen TA....

Beitrag von windsbraut69 17.06.10 - 11:08 Uhr

Der Hund hat verschiedene Probleme, die nicht alle schmerzhaft sind.

Warum sollte er nicht über längere Zeit Schmerzmittel bekommen?

Beitrag von krokolady 17.06.10 - 11:20 Uhr

sie schrieb bei Abschied Teil 2
"Ich war heute NAchmittag beim Ta und habe meine Suzi untersuchen lassen, dabei kam raus dass sie Schmerzen an der Wirbelsäule hat, ihre Kniescheibe raus spring und das sie wirklich komplett blind ist"

Schmerzen an der Wirbelsäule kommen und gehen sicher nicht einfach so, und wenn beim laufen die Knieschreibe rausspringt ist es kein Wunder wenn der Hund nur noch im Korb liegt.

Find das kein so tolles Leben für das Tier

Beitrag von kersekind 16.06.10 - 16:57 Uhr

Hallo saw123,

ich habe deine andere Beiträge vorhin bereits gelesen. Ehrlich gesagt kann ich dich nicht verstehen! Ich selber habe bei meinen 15-jährigen Katzen gelitten bis zum Letzten. Aber ICH musste eine Entscheidung zum Wohle des Tieres treffen. Auch wenn ich mich zwei Wochen lang wie ein Mörder gefühlt habe, bereue ich es nicht. Denn ich habe den Tieren Leid und Schmerzen erspart.

Und Tiere können leider nicht sprechen und sagen, ob sie Schmerzen haben...

Ich wüsste, was ich an deiner Stelle tun würde.

Gruß, K

Beitrag von saw123 16.06.10 - 17:33 Uhr

Was gints nicht zu verstehen???

Ich brauche eben etwas länger für DIESE ENTSCHEIDUNG.

Beitrag von windsbraut69 17.06.10 - 11:07 Uhr

Das ist ja okay.
Dann solltest Du aber zumindest diese Phase mit Medikamenten für das Tier erträglicher gestalten!

Schmerzen, wegen denen ich ein Tier einschläfern ließe, würde ich keinem Tier auch nur einen Tag länger als nötig zumuten!

Beitrag von canadia.und.baby. 16.06.10 - 17:10 Uhr

Ohne es böse zu meinen aber warum erlöst du dein armes Tier nicht endlich??

Es ist doch nur noch ein reines dahin vegetieren!!

Beitrag von nadine1976 16.06.10 - 17:16 Uhr

Hi,

hatte dir ja gestern schon geschrieben, daß, wenn du dir bei der TÄ nicht sicher bist, mal eine zweite Meinung einholen solltest.

Habt Ihr keine Tierklinik in der Nähe?

Gruß Nadine

Beitrag von ella173 16.06.10 - 19:03 Uhr

hi

meine meinung wird jetzt bestimmt nicht so gut ankommen aber ich würde kämpfen.

also wenn ich meinem hund noch 1 jahr schenken kann und selbst ein arzt sagt das man nicht aufgeben sollte würde ich nie einschläfern.

das ist meine meinung und wenn ich dem hund noch 2 monate mit medis geben könnte würde ich es tun solange es nicht mit schmerzen verbunden ist.

meine meinung

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