Mal wieder Beikostfrage (6.5 Monate alt)

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von mike-marie 16.06.10 - 18:12 Uhr

Ich muss euch mal wieder zur Rate ziehen. Da ich nach 5.5 Monaten abstillen musste wegen Medikamenten die unumgänglich waren sieht unser Essensplan zur Zeit so aus:

5Uhr 150ml 1er
8.45Uhr 220ml 1er
12Uhr 190h Menü
15Uhr 1/2 bis 1 Glas Obst
16.30Uhr 220ml 1er
19.45 250ml 1er
zwischendurch trinkt sie abgekochtes Wasser aus dem Becher was schon ganz gut klappt, ich denke das sie so 50-100ml am Tag.

soweit ist das ja alles ok oder? Meine Frage ist jetzt, soll ich irgendwie ne weitere Flasche ersetzen? Abends Brei geben (hatten wir vor ner weile versucht aber da wollte sie nicht, nochmal anbieten?) oder Nachmittags GOB? WIe verhält es sich da mit den Gluten? Jetzt schon ok oder später? Kann ich Schmelzflocken nehmen und die dann mit 1er und Obst machen oder lieber Instantbrei?
Ach ja noch ne andere Frage, ist es ok wenn man einmal am Tag Milchzucker ins Fläschchen gibt?

Danke und lieben Gruß

Beitrag von marjatta 16.06.10 - 20:12 Uhr

Bei Getreidebreien kannst Du Dich gerne von den Warnungen bezüglich Gluten verabschieden. Es wäre wichtig, alle Getreide in diesem Alter zu geben, damit sich die Verdauung daran gewöhnen kann. Dazu ist die Einführung der Beikost ja da.

Milchzucker, da sehe ich kein Problem. Die MuMi ist voll davon. Welchen Brei Du wann nimmst, hängt sicherlich auch von Deinem Kind ab.

In Schweden hat man durch die Vermeidung von Glutenhaltigem Getreide im ersten Lebensjahr die Zahl der Zöliakie erkrankten Kinder vervielfacht. Deshalb gilt diese Vermeidung als kontraproduktiv und wird nicht mehr empfohlen.

Generell darf Dein Kind alles probieren, außer Salz, Honig, scharfe Gewürze und Zimt. Das ist der neuste Stand aus einer Konferenz von Präventionsmedizinern der EU im September 2009.

Gruß
marjatta