schulwechsel 3. schuljahr ...........

Archiv des urbia-Forums Kids & Schule.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von bipi168 16.06.10 - 22:27 Uhr

hallo,
ich schreib jetzt einfach mal hier, da nichts in der suchfunktion gefunden habe.
unsere tochter geht jetzt das 2. jahr auf die waldorfschule, bis vor 6 monaten war alles tutti aber nun haben wir gemerkt das es so nicht hinhaut.

sie ist sehr umgänglich, ist sehr beliebt, sehr kreativ, musikalisch und sportlich.
sie ist im sportverein, sie geht reiten, schwimmkurs und is immer irgendwo beschäftigt ( ein loblied auf mein tolles kind *lach* ;-) ).
nun hat sie im ersten jahr noch so wissbegierig am unterricht teilgenommen, im zweiten jahr aber eigentlich so gut wie gar nicht mehr.
sie hat das nötigste gemacht aber mir und meinen mann war das eindeutig zu wenig, aller waldorf eben.
egal, nun haben wir entschieden das sie zum 28.6. ( 4 wochen vor den sommerferien) in eine normale grundschule wechselt.
sie wird ganz regulär in die dritte klasse gehen und momentan sind wir fleissig am üben.
mathe macht sie wahnsinnig gerne da is sie vorraus aber deutsch ist ein GRAUS.
heftführung ist furchtbar, vokabeln ect. klappt sehr sehr gut, lesen macht sie zwar aber sie rattert das einfach runter.
sagt mal wie ist die heftführung bei euren 8 jährigen so?
also das schriftbild is eben nicht 100%, es is meiner meinung nach weit davon entfernt.
es wird eh schon alles jetzt schwer für sie der wechsel und ich möchte sie natürlich jetzt nicht noch damit belasten aber sie muss sich jetzt umstellen ob sie will oder nicht.
freut sich jetzt aber auch schon etwas und hat für sie auch nur vorteile.
mal davon abgesehen das ich mir im monat 1200km fahrweg + einen patzen schulgebühr spare #augen.
liebe grüße bianca

Beitrag von xerane1982 16.06.10 - 22:51 Uhr

Hallo Bianca,

ich slebst habe noch keine Schulkinder ( dauert Gott sei Dank noch 2 jahre bis zur Einschulung), arbeite aber als Familienhilfe und bekomme somit oft Grundschulkinder in die Betreuung. Die Heftführung und das Schriftbild sind bei den meisten ein totales Chaos. Ich denke das ist ganz normal. War in dem Alter auch nciht besser. Das erledigte sich aber irgendwann von selbst. Meine Ma ist immer dran geblieben und irgendwann habe ich das dann übernommen. Also nur Mut. Das wird schon werden.

Lieber Gruß Cerstin

Beitrag von bipi168 16.06.10 - 23:03 Uhr

hallo,
danke für deine antwort!!!!
das beruhigt mich ein wenig, ich weiß ja leider nicht wie das so läuft an der grundschule.
ich weiß das in der waldorfschule nicht wirklich darauf geachtet wurde.
liebe grüße und danke bianca

Beitrag von barbarelle 17.06.10 - 09:02 Uhr

Hallo Bianca,

was die Heftführung angeht, habe ich ein vorbildliches Kind. Frag aber bitte nicht, wie wir das hinbekommen haben ... ist einfach so. Dafür hat sie in anderen Dingen ihre Mankos. Bei deiner ist es Deutsch, bei meiner ist es Mathe.

Bei einem Grossteil ihrer Klassenkameraden sieht es in Sachen Heftführung nicht anders aus, als bei deinem Kind.

Was ich beobachte ist, dass die wenigsten Kinder in der 2ten in Beiden Hauptfächern (Deutsch/Mathe) gleich gut sind. Ein Fach ist immer wesentlich besser als das andere.

Ich würde sagen, bei euch ist alles "normal". Wenn sie vom Stoff her nicht zu viel aufholen muss, würde ich mir an deiner Stelle nicht zu viele Gedanken machen. Drann bleiben an ihren kleinere und grösseren Mankos - und gut.

Grüße
Barbarelle

Beitrag von lisabet 17.06.10 - 11:29 Uhr

Mein Sohn kommt jetzt in die vierte Klasse. Seit der ersten Klasse verzweifelt die Lehrerin an seiner Schrift (der Junge kann ja nur Arzt werden;-)).
Mein Mann (kein Arzt#schmoll) hat auch eine furchtbare Schrift. Dann wird er es wohl von ihm haben (meine Logik#kratz).
Ich habe es aufgegeben. Das wird in diesem Leben wohl nichts mehr mit der Sonntagsschönschrift. Die kleinen a´s sehen aus wie o´s und die kleinenr´s wie n´s und umgekehrt. Das l ist so klein wie ein e, dafür das kleine i so groß wie ein t.
Du bist nicht allein;-).

LG Lisa

Beitrag von bipi168 17.06.10 - 12:03 Uhr

*loooooooooooool* danke du hats mich grade aufgemuntert ;-).
bei uns ist es auch nicht weit von e zu l und ganz toll auch das u und n/m ;-).
was sagt denn der/die/das lehrer dazu?
lg bianca

Beitrag von lisabet 17.06.10 - 12:23 Uhr

Das (:-D) Frau Lehrerin ist völlig verzweifelt! Ich kann sie schon ein wenig verstehen. Hin und wieder wird ihm beim Diktat dann auch mal ein Fehler angestrichen der vielleicht gar keiner war. Da muss Sohnemann aber durch, denn er leidet ja nicht an einer schweren Ich-kann-nicht schöner-schreiben-Krankheit, sonder ist einfach nur stinkend faul.
Tauschen möchte ich mit ihr nicht denn in seiner Klasse leiden etwa 1/3 der Kinder an dieser hochansteckenden "Krankheit"#schock!

LG Lisa

Beitrag von lisabet 17.06.10 - 11:34 Uhr

Ach ich vergaß....Heftführung!

Das Lineal ist ausschließlich dafür da um kleine Papierkügelchen seinem Nachbarn zuzuflitschen! Gerne lassen wir auch mal zwei, drei Seiten ungeschrieben und Eselsohren sind auch willkommen.

LG (leidgeprüfte) Lisa#winke

Beitrag von ja-frager 17.06.10 - 11:44 Uhr

manche brauchen eben freiheiten, um zu gedeihen, andere klare regeln und forderungen.
ich denke, eure grundsätzliche entscheidung ist gut in diesem fall.

unsere noten:
heftführung ich: 1, mein kind(8): 4
schrift ich: 4, mein kind: 1 oder 4, je nachdem wie sie lust hat. dummerweise achtet die lehrerin da nicht so drauf, aber ich lass sie hausaufgaben nochmal abschreiben, wenn sie schliert.
ähnlich in mathe und anderen fächern.

was sauberkeit des rucksacks, ordnung etc. angeht, das erzähl ich lieber nicht, aber ich war früher genauso schlimm. außenstehende nehmens mit humor, für mich ist es zeitweise nervraubend und enttäuschend, weil es die noten drückt, das miteinander erschwert und nie etwas mal einfach so klappt, wie es gedacht war.

es geht also auch viel schlimmer ;-)

Beitrag von bipi168 17.06.10 - 12:06 Uhr

also sind 8 jährige anscheinend so??!!!!!
;-)

das ranzenproblem kenne ich auch aber ich war früher nicht so und deshalb denk ich immer " da stimmt was nicht" ;-).

lg bianca

Beitrag von cashmere0815 17.06.10 - 13:34 Uhr

Hallo,

ich mußte lachen, als ich Deinen Text gelesen habe. Wir sind in der gleichen Situation. Unsere Tochter geht zur Zeit in die 4. Klasse einer Waldorfschule und nach den Sommerferien geht sie auf eine Realschule.
Wir haben uns auch zu dem Schritt entschlossen, weil der Unterricht unter aller Kanone ist. Ständig wird rumgerannt und alles mögliche, nur nicht gelernt. Unsere Tochter war irgendwann auch der Meinung, daß sie den Eindruck hat, sie würde dort nicht besonders viel lernen. Ja, und dann haben wir kurzen Prozess gemacht und sie auf eine Realschule angemeldet. Wir sind begeistert, da wir auch (wie ihr) jede Menge Zeit und Geld für Fahrweg+Spritkosten ... mal abgesehen von der Schulgebühr sparen.
Andererseits haben wir auch etwas Bammel, daß sie in der ersten Zeit den Übergang nicht gut schafft. Von kaum lernen und keinerlei Regeln einhalten zu ernstzunehmenden Unterricht und sich an Regeln halten, ist schon eine Umstellung. Wir machen ihr das auch schmackhaft, aber sie freut sich schon von alleine drauf. Sie kann es kaum abwarten und ist froh, wenn sie dort weg ist. #huepf
Vielleicht wächst sie ganz von allein rein. Wir hoffen das zumindest. Wir werden in den Sommerferien auch noch etwas üben, damit ihr der Übergang nicht ganz so schwer fällt, aber wir lassen es einfach mal auf uns zu kommen. Ich glaube, daß sie sich vielleicht nicht besonders viel Mühe gibt mit der Schrift, da es ja eh egal ist, oder? Unsere Tochter hat auch den Schlendrian drin, weil sie gemerkt hat, daß wenn sie sich keine Mühe gibt, es auch nicht schlimm ist. Es sagt ja keiner was in der Waldorfschule. Und vielleicht nimmt sie es als Ansporn wenn sie die anderen Kinder in der neuen Schule sieht.

Beitrag von bipi168 17.06.10 - 20:00 Uhr

hallo,
ja genau das ist das problem.
wie gesagt im ersten jahr war sie noch voll dabei aber sie hat gemerkt das sie sich nicht zuviel anstrengen muss und das gefällt ihr so ganz gut.
beim üben macht sie es zuhause alles sehr gut und dennoch habe ich etwas angst das sie nun überfordert sein wird.

ich denk net jedes kind passt auf die schule und mein jedenfalls nicht wie wir gemerkt haben.
ist schon ein lustiger zufall wobei ihr ja noch 2 jahre länger auf waldorf wart wie wir ;-).

lg bianca

Beitrag von cashmere0815 17.06.10 - 20:19 Uhr

Nein, sie war nur ein Jahr auf der Schule. Die ersten drei Jahre war sie auf einer normalen Regelschule und ab der 4. Klasse hat sie dann gewechselt. Anfangs war es auch gut. Aber so seit 3 Monaten ist der Wurm drin und sie hat auch nicht mehr so die Lust und lernt nichts mehr.
Wobei ich trotzdem denke, daß Waldorfpädagogik schon gut ist. Ich stehe trotzdem noch hinter dem Konzept. Aber die Schule ist meiner Meinung nach katastrophal und vor allem sie nehmen jedes Kind an. Die Klassenlehrerin kann sich nicht gut durchsetzen und die Kinder tanzen ihr auf der Nase rum. Das ist klassenbedingt. Es ist probeweise 14 Tage lang schonmal eine andere Lehrerin in der Klasse gewesen und der Unterricht hat super funktioniert, sagt meine Tochter.
So im Umkreis von 30 km bekommst du keinen freien Schulplatz auf einer Waldorfschule, aber bei unserer ja. Jetzt weiß ich ja warum! #schrei
Na, unsere beiden Mädels werden das wohl schaffen! #pro

Beitrag von bipi168 17.06.10 - 20:22 Uhr

kann ich dir in allen nur zustimmen, ich denk einfach man muss auch 100% dahinter stehen das war aber bei uns leider nicht der fall.

ich finde die schule an und für sich sehr gut, bestimmte sachen muss ich nicht verstehen ;-) und meiner tochter hats sehr gut gefallen.
ja ich denke schon sie wuppen das :-p

sie MÜSSEN ja auch