Armer kleiner Ray....

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von rays-mom 17.06.10 - 14:07 Uhr


Hallo ihr lieben,

hab letztes Jahr im Herbst schon mal über das Thema geschrieben.

Leider hat sich nicht viel geändert.

Eine Zeitlang schon. Aber jetzt ist es wieder heftig.

Es geht darum, dass ich nur noch genervt und gestresst bin.

Bin total unfair zu Ray. Schimpfe viel zu viel und vor allem zu laut. Bin mir dessen zwar bewusst, kann es leider nicht abstellen. Es passiert einfach.

Ray ist auch nicht gerade einfach, sehr charaterstark und gerade in einer sehr trotzigen Phase. Trotzdem sollte man doch stets lieb und geduldig mit seinem Kind umgehen. All das weiß ich aber die Umsetzung fällt mega schwer.

Mein Mann verspricht immer zu helfen, mir etwas Freiraum zu schaffen, klappt leider nicht. Muß ständig arbeiten. Sonst kann auch keiner helfen.

Hab eigentlich ein aufgewecktes fröhliches Kind. Merke aber mittlerweile, dass es Ray schon sehr weh tut, dass Mama oft so lieblos und genervt ist.

Ich liebe den kleinen, bin mächtig stolz auf Ray aber ich bin trotzdem einfach nur genervt.

Ray tut mir so leid. Oft habe ich den Gedanken, so was wie ich, hätte nie Mutter werden dürfen.

Mein Mann sagt, ich übertreibe, der kleine ist super und das wäre mein Verdienst.

Stimmt, Ray ist super, noch ist das der Fall aber wie lange noch, Ray merkt doch, dass Mama oft einfach nur scheisse drauf ist egal wie ich mich bemühe.

Geht es auch manchmal so? Was macht ihr da?

Beitrag von snoopygirl-2009 17.06.10 - 14:10 Uhr

Vielleicht solltest du mal zu einem Arzt gehen, zu einem Neurologen u.U.?

Beitrag von moppelmops2 17.06.10 - 14:13 Uhr

Hallo,
ja, die Kleinen können anstrengend sein und man ist auch nur Mensch. Mamas dürfen auch mal genervt sein - niemand ist perfekt. Wenn du aber das Gefühl hast, irgendetwas stimmt gar nicht, such dir doch Hilfe in einer Beratungseinrichtung.

Gruß, der Mops

Beitrag von mamavonyannick 17.06.10 - 14:14 Uhr

Hallo,

ja, auch mir gehts manchmal so. Der Unterschied aber zu dir: Ich bin nicht über so einen langen zeitraum genervt, sondern es handelt sich mal um ein paar Minuten/Stunden und dann ist auch wieder gut.
Nimms mir nicht übel: Aber dein Kind hat nichts von deinem Mitleid. Du musst was ändern, sondern sprechen wir in 9 Monaten wieder über das selbe.
Wie ist das denn? Gehst du arbeiten, um dir da einen Ausgleich zu verschaffen? Geht Ray in die Kita oder nehmen dir die Großeltern ihn ab? Was tust du für dich, um mal abzuschalten?
Wenn du niemanden hast, dann würde ich das Geld investieren und mir einen Babysitter organisieren, der mir regelmäßig das Kind abnimmt und mir so Freiraum verschafft, indem ich mich dann mal ausschließlich nur um mich kümmern kann.

Alles Gute, m.

Beitrag von rays-mom 17.06.10 - 14:26 Uhr


Das ist das Problem.

Mein Mann will nicht, dass ich arbeite.

Er meint, der kleine ist am besten bei seiner Mama aufgehoben. Fremdbetreuung kommt für ihn nicht in Frage. Erst mit 3, halbtags Kindergarten.

Ich nehme es Dir sicherlich nicht übel. Du hast doch recht, der kleine hat nichts von meinem mitleid. Ich muss was ändern.

Ich hab keinerlei Ausgleich. Abschalten, Fehlanzeige.

Geld für Babysitter haben wir keins. Es ist finanziell sehr knapp bei uns.

Beitrag von mamavonyannick 17.06.10 - 14:32 Uhr

Was willst du denn? Könntest du dir vorstellen, arbeiten zu gehen? Würde es dir dann besser gehen?

Beitrag von rays-mom 17.06.10 - 14:43 Uhr


Ich würde sehr gerne wieder arbeiten. Weil ich dann auch der Familie damit helfen könnte, dass Geld bräuchten wir.

Beitrag von mamavonyannick 17.06.10 - 14:53 Uhr

Dann werd aktiv! Hör dich um, wer gerade hilfe braucht. Bewirb dich, erkundige dich nach Betreuungsmöglichkeiten. Du musst erkennen, dass eine Beziehung nicht davon lebt, dass man immer nur Rücksicht auf den anderen nimmt, sondern es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.
Ich weiß nicht, wie willensstark du bist. Aber schau es dir von deinem Sohn ab, der weiß doch scheinbar, wie's geht;-)

Beitrag von rays-mom 17.06.10 - 15:05 Uhr


Danke!

Stimmt, der kleine weiß wie es geht aber von wem hat er das wohl. An ihm sehe ich oft, dass auch bei mir noch ein klein wenig Stärke da sein muß.

Ich war mal sehr willenstark, konnte ich mich gegen meinen Mann gut behaupten aber seitdem ich mein erstes Kind verloren habe und bei Ray war es auch sehr kritisch, da bin ich anders geworden. Ich habe es nie wieder geschafft wieder die Stärke von damal zu entwickeln.

Ich packe es an, meinen Sohn zu liebe.

Werde alles abklären lassen, vor allem, dass es mir auch gesundheitlich bald wieder besser geht. Das war ein guter Gedankengang von jemand der mir geantwortet hat.

Darauf bin ich komischerweise erst mal nicht gekommen.

Beitrag von mamavonyannick 17.06.10 - 15:19 Uhr

Ich wünsche dir alles Gute. Du schaffst das. Und lass dir kein schlechtes Gewissen einreden. Du tust das, damit es dir UND deinem Sohn besser geht.
Aber halte durch. Es wird bestimmt hefitgen Widerstand von deinem Mann geben, aber manchmal muss man Leute zu ihrem Glück zwingen.;-) Und wenn du dann irgendwann dein eigenes Geld verdienst und ihr euch davon auch mal einen schnuckeligen Urlaub leisten könnt, dann denkst du zurück und wirst merken, dass es die Mühe wert war. Und dein Mann wird es auch merken, da bin ich mir sicher#liebdrueck

Beitrag von rays-mom 17.06.10 - 15:23 Uhr



Danke! :-)

Beitrag von littlesam2007 17.06.10 - 14:35 Uhr

Hallo!

Mein Mann wollte auch nicht dass ich arbeite. Er meinte, das Geld bräuchten wir nicht und die Kiddies gehören zur Mama.

Aber das ist mein Leben und ich war ohne meine Arbeit auch total genervt und zwar zum Schluss jeden Tag.

Seit ich wieder arbeite geht es mir viel besser, ich bin ausgeglichener und gehe nicht mehr so schnell an die Decke. Mit meinen Jungs spiele ich jetzt intensiver als da, wo ich noch den ganzen Tag zu Hause war.

In der KiTa sind die zwei total happy und fühlen sich sichtlich wohl.

Ich habe zu meinem Mann gesagt, wenn er soviel Wert darauf legt, dass die Kinder nicht "fremdbetreut" werden, soll er ebenfalls auf Halbtags runter gehen und wir teilen uns das dann. Das wollte er na klar auch nicht.

Wo steht denn bitte geschrieben, dass ich als Mutter 24 Stunden / 7 Tage die Woche / das ganze Jahr nur für meine Kinder da sein muss. Ich bin doch auch noch jemand mit Bedürfnissen.

Wenn es bei Euch finanziell sowieso knapp ist, bietet sich dass mit eine Job für Dich doch gerade zu an. Es bleibt immer ein bißchen was hängen, auch wenn man KiTa / Tagesmutter zahlen muss. Du würdest also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Ihr hättet finanziell mehr Spielraum und Du wärst auch wieder glücklicher.

Liebe Grüße
littlesam

Beitrag von rays-mom 17.06.10 - 14:47 Uhr



Das will mein Mann leider nicht verstehen.

Hab gerade gestern mit ihm wieder darüber gesprochen. Der ist stur wie ein Esel.

Mit nichts, kann man ihn überzeugen.

Hab das auch schon so gmacht wie Du mit deinem Mann.

Er will es einfach nicht.

Beitrag von littlesam2007 17.06.10 - 15:11 Uhr

Was Du verstehen mußt, es geht hier nicht darum, was Dein Mann will. Es geht darum was DU willst. Es ist Dein Leben, nicht seins.

Wenn es nach meinem Mann ginge würde ich immer noch daheim hocken und mir würde es jeden Tag schlechter gehen. Ich habe mein Mann da auch nicht groß gefragt. Da es ja wie gesagt mein Leben ist.

Sicher muss man in einer Partnerschaft auch mal Kompromisse eingehen, aber dieser Bereich gehört meiner Meinung nach nicht dazu. Such Dir eine schöne KiTa, kümmere Dich um einen Job und lass Deinen Mann quatschen. Wir leben nicht mehr im Mittelalter, wo die Frau unter ihrem Arbeitsvertrag noch die Unterschrift vom Mann braucht.

Du wirst sehen es tut Dir gut und letztendlich dann auch Deinem Sohn. Denn der hat viel mehr von einer gut gelaunten "Halbtagsmama" als von einer dauernd genervten "Vollzeitmama".

Als Beispiel mein Sohn, totales Papakind als ich noch zu Hause war. Mittlerweile kommt tatsächlich auch mal ein:"Papa geh weg, dass macht jetzt Mama!".

Sei Stark und immer dran denken: Es geht nicht um Deinen Mann sondern um Dich. Und Dein Sohn ist ja auch schon über 2 Jahre. Dem gefällt es bestimmt auch im Kindergarten.

Liebe Grüße
littlesam

Beitrag von rays-mom 17.06.10 - 15:17 Uhr


Unter dem Arbeitsvertrag brauche ich seine Unterschrift sicher nicht.

Aber Tagesmutter hat er mir schon geschafft zu verderben.

Hatte eine für Sommer aber er ist zu ihr hin und meinte, dass kommt nicht in Frage und die Tagesmutter sagte zu mir, so macht sie das auf keinen Fall.

Krippenplatz habe ich keinen bekommen, ist sehr schwer hier einen zu bekommen. Leider!!!!

Beitrag von nana13 17.06.10 - 17:22 Uhr

Hallo,

Ich verstehe dich sehr gut ging mir eine zeit lang auch so.
bis ich wirklich verstanden habe das ich auch mal frau sein darf und muss und nicht "nur" mama.
ich wollte mein kind nicht zu jemandem geben, damit ich mal eine stunde für mich habe.
schliesslich wollte ich das kin, also muss auch ich zu ihm schauen.
so dachte ich, und manchmal auch heute noch.
auch hatte ich ein schlechtes gewissen, wen ich einen termin hatte wo ich lukas nicht gut mit nehmen konnte, oder die oma angeboten hatte ihn über nacht zu nehmen, damit wir wider einmal ohne kind sein konten.

es fehlt mir heute noch sehr schwer die kind einfach so abzugeben, aber es tut mir und den kinder sehr gut.
ich kan mich erholen und freue mich wier sehr auf die kiddis und habe wider ganz viel geduld.

ich würde eine arbeit suchen und einen betreungs ort für den Ray.
wen du alles hast stellst du deinen mann vor die wahl entweder schaut er zu dem kleinen oder er wird fremdbetreut, du gehst arbeiten.

da wäre ich egoistisch schliesslich geht es um das wohl von dir und deinem kind.
aber ich bin nicht in deiner situation und kan gut sagen was ich machen würde.

aber wen du nicht arbeiten kanst um abstand zugewinnen würde ich mir von ausen hilfe holen, in der schweiz gibt es die väter-mütterberatung, die ist in solchen situationen super, oder evt kan auch dein kinderarzt/ dein eigener hausarzt gute tipps geben.

wünsche dir alles gute
lg nana

Beitrag von rays-mom 17.06.10 - 21:16 Uhr




Mir geht es auch so, hab auch ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal fordere eine Stunde für mich zu haben. Zudem ich da auch auf ziemlch taube Ohren stoße und komisch angeschaut werde.

Mein Mann meint immer, ich soll froh sein, dass ich so viel Zeit mit Ray verbringen darf. Da komme ich mir irgendwie blöd vor als wäre ich undankbar.

Beitrag von fbl772 17.06.10 - 14:17 Uhr

Hey liebe Mama von Ray,

bemitleidest du deinen Sohn gerade oder dich selbst? Ich kenne deine Geschichte nicht, aber du klingst so, als bräuchtest du irgendwie professionelle Hilfe.

Natürlich haben alle Mamas Zeiten, wo wir schlecht drauf sind, aber so schlimm?

Was fehlt dir denn in deinem Leben?

LG
B

Beitrag von rays-mom 17.06.10 - 14:30 Uhr



Ich bemitleide meinen Sohn. Sicherlich nicht mich selbst.

Mag sein, dass ich professionelle Hilfe brauche. Hab ich auch schon mit meinem Mann besprochen, der sagt immer nur, dass ist Blödsinn.

Ich wäre eine gute Mutter.

Du fragst, was mir in meinem Leben fehlt.

Ein klein wenig Freiraum fehlt mir. Nicht immer perfekt funktionieren zu müssen.

Sagen zu dürfen, ich kann nicht mehr, brauche z.B einfach nur mal ein bisschen Schlaf, Ray schläft immer noch nicht durch, ohne belächelt zu werden

Beitrag von fbl772 17.06.10 - 15:43 Uhr

Das ist nicht negativ gemeint, wegen des Selbstmitleids. Ich bemitleide mich auch hin und wieder warum ich nicht abends einfach mal wieder was anderes tun kann, als Fernsehen und gleichzeitig kriege ich daraufhin ein schlechtes Gewissen, dass das mein Dicker bestimmt merkt, wenn ich mir wünsche ich hätte mal eine Stunde für mich!

Deshalb auch meine Frage was dir persönlich fehlt im Leben. Und du bist mittlerweile an einem Punkt angekommen, wo dir immer mehr fehlt. Das wird ein Berg, den du scheinbar nicht selbst abbauen kannst, da du sehr müde wirkst.

Kannst du nicht vielleicht mit deiner Mutter oder vielleicht hast du auch eine Schwester mal drüber reden? Männer sind häufig nicht wirklich hilfreich und es gibt viele, die wollen von so "Psychoquatsch" nichts hören ...

Ist dein Kleiner schon in der Krippe? Versuch das in die Wege zu leiten. Das gibt dir wieder Luft. Ich bin übrigens ziemlich unperfekt. Ich arbeite 90% und unser Haushalt sieht entsprechend aus, da ich die restliche Zeit zuhause eben nur meinem Dicken widme ... Mir hat der Wiedereinstieg extremst geholfen und mich auch erkennen lassen, dass ich auch gut schlafen kann, wenn die Spülmaschine noch nicht ausgeräumt ist und die Wollmäuse in der Ecke Fangen spielen ... :-)

Lass dich drücken ! Selbstmitleid ist nämlich auch wichtig, das zeigt dir nämlich, dass du dir selbst was wert bist ...

LG
B

Beitrag von rays-mom 17.06.10 - 16:22 Uhr



Danke für die lieben Worte!

Hab nichts negativ aufgefasst in deinem letzten Beitrag.

Kann leider mit keinem richtig darüber reden.

Familie und beste Freunde wohnen leider weit weg.

Haushalt ist auch so eine Sache. Hausfrau des Jahres werde ich sicherlich nicht. Mich ärgert dass sehr, dass es nicht so richtig klappt.

Beitrag von yuka 17.06.10 - 14:21 Uhr


Hallo, #liebdrueck

kannst Du Dir von jemand anderes Hilfe holen? Ich weiß jetzt nicht, ob Dein Kind schon in den Kindergarten geht...vielleicht kann eine andere Mutter den Kleinen mal mitabholen und ihn mit auf den Spielplatz nehmen, damit Du mal ne Stunde für Dich hast???

Oder: könnt ihr Euch ev. eine Putzfrau leisten? Ich will meine nicht mehr hergeben! Es entspannt mich dermaßen, dass ich mich nicht so sehr um den Haushalt kümmern muss...es ist das bestinvestierteste Geld überhaupt.

Oder geh wirklich erstmal zu Deinem Hausarzt und lass ein großen Blutbild machen mit Schilddrüsenwerten! Meine Schwester und ich haben beide eine Unterfunktion und ich merke es gleich an den "Ausrastern" meiner Schwester, wenn mit ihren Werten etwas nicht stimmt...dann steht man auch wie unter Strom. Zumindest abklären lassen würde ich es mal...

Oder ev eine Mutter-Kind-Kur? Sprich doch mal mit Deiner Krankenversicherung...

Drück Dir die Daumen, es wird bestimmt bald besser!

LG, Yuka mit Elli (knapp 15 Monate)

Beitrag von rays-mom 17.06.10 - 14:42 Uhr


Danke für deine liebe Antwort.

Das Problem könnte auch im gesundheitlichen Bereich liegen.

Hab oft Schmerzen, z.B Rücken, Kopf etc. Kreislauf ist auch immer wieder schlimm. War auch schon beim Arzt aber dass lasse ich zu schnell wieder schleifen, weil ich auch einfach keine Zeit dafür habe. Auf Ray kann keiner in der Zeit aufpassen.

Nimmt auch keiner Ernst, dass es mir gesundheitlich gar nicht gut geht. Meine Schwiegermutter meint immer, dass muß man weg stecken als Mutter.

Selbst als ich dann mal ins Krankenhaus mußte, war das für keinen Warnung genug.

Beitrag von yuka 17.06.10 - 15:02 Uhr



aaahhh, es gibt eine Schwiegermutter! Dann versuch sie doch auf Deine Seite zu ziehen, was das arbeiten anbelangt...wäre natürlich einfacher, wenn sie selbst damals auch arbeiten ging...aber ich vermute mal, dass sie auch Vollzeit-Mama war, sonst würde Dein Mann sich nicht so dagegen wehren, dass Du wieder arbeiten gehen möchtest. Aber ein Versuch ist es wert und der Kleine profitiert doch auch von einer Tagesmutter oder dem KiGa...vielleicht einfach nur halbtags, das wäre doch ein Kompromiss. Sag doch Deinem MAnn, dass Du sofort wieder zu HAuse bleibst, wenn Du merkst, dass es dem Kleinen nicht gut geht...

Zum Thema Artztermin: Geh wirklich hin! Gib den Kleinen Deiner Schwiegermutter und erkläre ihr, dass es wirklich sein muss. Immer diese doofen Sprüche...gerade WEIL man Mutter ist, muss man gesundheitlich topfit sein! Immer alles wegstecken endet damit, dass Du dann irgendwann aus den Latschen kippst...das kann sie doch nicht wollen! Immer wieder erstaunlich, dass gerade Schwiegermütter daruaf pochen, dass man das alles alleine schaffen soll...das erzählt mein Schwiegermonster auch immer...bla, bla, "ihr hätte ja auch niemand geholfen"...das ist doch schlimm genug, dann enthält man doch nicht seiner Schwiegertochter die Hilfe vor, oder? Ich versteh das immer nicht!

Und gerade, wenn Du noch nicht mal nachts durchschlafen kannst, brauchst Du doch irgendwo einen Punkt, wo Du wieder auftanken kannst...ruf doch wirklich gleich Deine Krankenkasse an und informiere Dich über die Mutter-Kind-Kuren...genau für solche Fälle wie Euch, sind die doch gemacht!

Ganz liebe Grüße,

Yuka



Beitrag von rays-mom 17.06.10 - 15:13 Uhr


meine Schwiegermutter hat mit 9 Monaten meinen Mann in die Krippe gesteckt und wieder gearbeitet.

Trotzdem oder gerade deswegen will mein Mann das nicht.

Sie hat ihn auch versucht zu überreden. Hat nicht geklappt.

Meine Schwiegermutter arbeitet noch Vollzeit und hat kaum bis gar keine Zeit. Deshalb kann ich ihr den kleinen leider nicht geben.

Meine Schwiegermutter ist eigentlich toll, versucht aber immer über den Dingen zu stehen, Gefühle zeigen, ungern. Das macht den Umgang mit ihr etwas schwierig aber sie geht klasse mit Ray um.

  • 1
  • 2