Erlebnis beim Schwimmen

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von casssiopaia 17.06.10 - 18:20 Uhr

Hallo #blume,

ich war heute mit meiner Tochter beim (Baby-)Schwimmen und ich koche innerlich immer noch wegen einer anderen Mama.

Sie war mit ihren beiden Kindern im Wasser, ein 2jähriger Bub und ein 4jähriges Mädchen. "Hauptperson" war der Junge, das Mädchen durfte halt so mit ins Wasser. Eine Übung war mit Schwimmnudeln, das Mädchen bekam auch eine, musste sie aber nach der Übung wieder abgeben, was ihr nicht gefallen hat, sie hat geweint und ist zu ihrer Mama geschwommen.

Die Reaktion der Mutter hat mich dann schon gewundert, sie hat ihre Tochter angemotzt, dass sie aufhören soll zu weinen, hat sie an den Oberarmen gepackt und über den Beckenrand nach draußen gehoben (sie hätte ihr auch erklären können, warum sie die Nudel nicht mehr haben kann, hätte sie kurz trösten können und dann wär vermutlich alles gut gewesen).

Ein rüdes "Du bleibst jetzt draußen!" und das Geschrei des Mädchens war groß. Es ist natürlich direkt wieder zur Treppe, ins Wasser und zu seiner Mama. Die noch sauerer, das Mädchen wieder gepackt und nach draußen befördert, gleichzeitig hat sie ihr noch die Schwimmsteine aus dem Badeanzug getan.

Das Mädchen wieder zur Treppe und ins Wasser, sie wäre ohne die Steine fast untergegangen. Die Mutter hat das Mädchen wieder gepackt und nach draußen gehoben. Das gleiche Spiel wieder, nur dass dieses Mal das Mädel fast untergegangen wäre, weil die Mutter mit ihrem Sohn beschäftigt war. Eine andere Mutter hat eingegriffen.

Dann hat die Mutter dem Mädchen den Badeanzug ausgezogen und es wieder rüde an den Oberarmen nach draußen befördert. Dieses mal blieb das Mädchen am Treppenabsatz stehen, hat nach wie vor geschrieen und begonnen, sich am ganzen Oberkörper zu kratzen.

Ich wollte schon was sagen, als die Mutter gesagt hat: "Jetzt ist Schluß, wenn Du nicht gleich aufhörst, komm ich raus und dann weißt Du was passiert." Das Mädchen hat natürlich nicht aufgehört, die Mutter geht raus, packt das Mädchen, geht mit ihr unter die Dusche, ich höre nur einen Schlag auf nackter Haut und dass das Geschrei noch lauter wird...

Dann ist mir der Kragen geplatzt. Ich habe zur Mutter in ziemlich scharfem Ton gesagt, dass es kein Wunder ist, wenn ihre Tochter bei der Behandlung so weint und dass ich sie wegen Körperverletzung anzeigen werde, wenn ich noch einmal mitbekomme, dass sie ihr Kind schlägt.

Reaktion: "Körperverletzung? Ein Klaps auf den Po? Haha." Danach kam nichts mehr von ihr, ich war dann innerlich so auf 180, dass ich auch nichts mehr gesagt habe, bzw. sagen konnte. Aber ich glaube, sie war sehr erstaunt, dass ich meinen Mund aufgemacht habe.

Ich stell mir jetzt die ganze Zeit zwei Fragen: Hab ich überreagiert? Oder soll ich die Frau sofort anzeigen? Schließlich ist Gewalt gegen Kinder einfach nur das allerletzte. Mir hat auch echt gestunken, dass die anderen (eine Mutter, ein Vater, die Kursleiterin und eine Zuschauerin) zwar betroffen geschaut, aber ihren Mund nicht aufgemacht haben. Vor allem von der Kursleiterin hätte ich das erwartet.

Wie seht ihr das?

VG
Claudia #sonne

Beitrag von kleenerdrachen 17.06.10 - 18:27 Uhr

Da sie durch ihr Verhalten die Reaktion ihrer Tochter selbst provoziert hat, fände ich es gut, wenn du deiner Drohung Taten folgen lässt.

Dass die anderen Beteiligten nichts gesagt haben, kann ich nicht verstehen- außer bei der Kursleiterin...ich denke, wenn sie was sagt, dann geht betreffende Mutter zum Chef und beschwert sich, dann muss sie um ihren Job bangen. Ich weiß, dass es oft so läuft :-[ Auch wenn sie das mit ihrem Gewissen nur schwer vereinbaren kann.

LG

Beitrag von silsil 17.06.10 - 18:31 Uhr

Hallo Claudia,

kurzgesagt, ich bin froh, dass du den Mund aufgemacht hast und finde es sehr traurig, dass sonst niemand bereit dazu war.#pro

Ich hätte wahrscheinlich schon früher etwas gesagt. Ich kann da eh nicht die Klappe halten und hab mir da schon öfter einen Schiefer eingezogen. Anzeigen würde ich jetzt nicht. Sofern so etwas nicht nochmal vorkommt. Wobei das Kratzen des Mädels auch keine normale Reaktion ist.#kratz -- ich denke ich würde die restliche Kurszeit scharf beobachten.

Und je nachdem wie geladen ich gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich auch der Kursleiterin und den anderen einen gesalzenen Satz um die Ohren gehaut.

lg
Silvia

Beitrag von mausn89 17.06.10 - 18:32 Uhr

Du hast nicht überreagiert!
Ich finde es gut, dass nicht immer alle leute wegschauen!

so und als nächstes würde ich eine Anzeige machen, denn jedes Kind hat eim Recht auf eine gewaltfreie Erziehung!

Und das wird nicht das erste mal gewesen sein, so wie das Kind reagiert und agiert hat.

Tu dem Kind ein gefallen und geh zur Polizei und zum Jugendamt!

Beitrag von tauchmaus01 17.06.10 - 18:45 Uhr

Ich würde echt ne Anzeige machen. Das tut sicher manchen mal gut mitzubekommen dass ihr Verhalten absolut Hirnfrei ist und das arme Kind darunter leidet.

Leider ist ja bei vielen, auch bei Urbiamüttern, der Klaps auf den Po anscheinend normal und nicht so schlimm, das Kind kann sich aber nicht wehren.

Ich würde auch meinen Mund aufmachen #pro

Beitrag von tragemama 17.06.10 - 19:01 Uhr

Hallo Claudia,

also da hätte ich auch was gesagt. Und Du hast völlig recht, auch ein "Klaps auf den Po" ist Körperverletzung, warum sollte zwischen Eltern und Kindern etwas anderes gelten als zwischen allen anderen Beteiligten? Ich kann ja auch nicht auf die Straße gehen und meiner Schwiegermutter eine reinhauen (obwohl der Dran manchmal schier übermachtig wäre ;-)), wenn ich will.

Krass, ich weiß nicht, ich bin gespannt, ob die Dame sich beim nächsten Kurstag Dir gegenüber äußert.

Kopier ihr doch mal den § 223 StGB...

Andrea

Beitrag von mikolaus 17.06.10 - 19:55 Uhr

schlagen ist nicht okay, keine Frage! den Rest kann ich allerdings nicht beurteilen, dazu müsste ich die Vorgeschichte kennen.
Ich habe auch zwei Kinder und wenn eins der Kinder einen Termin hat, muss ich oft auch das zweite mitnehmen. Da gibt es dann Absprachen, dass sich das andere Kind anpassen muss, nicht im Mittelpunkt steht etc. Und wenn es trotzdem nicht hört, dass es dann Konsequenzen gibt. So etwas wie bei uns könnte ich mir natürlich auch bei dieser Familie vorstellen. Wie gesagt, ich kenne die Hintergründe ja nicht. Ein vierjähriges Mädchen sollte es verstehen, wenn man sagt, dass sie zwar mitmachen darf, aber dann auch die Sachen machen muss, die die anderen auch machen. Und wenn sie nicht hören will, muss sie am Rand warten. So lief es auch bei uns, wenn der Ältere mit beim "Babyschwimmen" war. Geschlagen wurde selbstverständlich nicht! Und hart angefasst auch nicht. Kann bei euch natürlich aber auch ganz anders gewesen sein.

Beitrag von misslila 17.06.10 - 20:09 Uhr

Hi claudia,

du hast definitiv nicht überreagiert!

Da ich selbst zu dem Thema meine Erfahrungen gemacht hab, bzw. mein Po, würde ich auf jeden fall eine Anzeige machen! Denn alles was recht ist, aber schlagen darf man ein Kind einfach nicht! und ein Klaps auf den Po ist für mich definitiv schon Körperverletzung.

Und alle die typischen Weggucker hab ich ja auch gefressen, denn Kinder können sich leider erst dann wehren, wenn sie erwachsen sind! Und das dauert ja doch eine ganze weile !

vlg
Miriam

Beitrag von goettin.der.jagd 17.06.10 - 20:20 Uhr

Huhu,

da bin ich ja schon auf 180, wenn ich das nur lese...:-[:-[:-[
Zumal ich mich frage, wenn die Mutter mit ihrem Kind so schon in der Öffentlichkeit umgeht, wie mag das dann zu Hause aussehen?

Ich würde auf jeden Fall auch Taten folgen lassen...bei sowas wird leider viel zu oft weggeschaut.

Oh man, bin jetzt richtig sauer.

Gut, das Du was gesagt hast...find ich klasse!!

Viele Grüße

Beitrag von petra24 17.06.10 - 20:42 Uhr

Allein beim Lesen der Geschichte kocht mir das Blut in den Adern :-[

Also eine 4 jährige ist auf jeden Fall alt genug um ihr zu erklären warum, weshalb, wieso ect.....

Und ganz ehrlich?? Die Reaktion mit dem Kratzen ist alles andre als normal, viele Kinder/Menschen verletzen sich selber um sich wieder zu spüren wenn sie keiner wahr nimmt ect.... Und der Reaktion der Mutter nach zu urteilen passiert dies wohl öfter!

Wer weiß warum die Mutter so lieblos und böse ist mit ihrer Tochter, aber normal ist das nicht und deine Reaktion war absolot okay.

Ich bin ja auch jemand der seine Schnauze nicht halten kann und ich hätte 100% auch was gesagt!!!

Lg und ich hätte beim nächsten Mal ein scharfes Auge auf sie

Beitrag von lamia1981 17.06.10 - 21:17 Uhr

Ich stimme dir generell zu nur zu dem kratzen wollt ich noch was sagen:

Mein Kleiner hat eine sehr empfindliche Haut und sobald er nach dem schwimmen die Badehose aus hat fängt er auch wie blöd an sich da zu kratzen. Vielleicht ist es bei dem Mädchen ähnlich.
Ich muss ihm dann auch immer wieder sagen nicht kratzen, er würde sich sonst nämlich echt blutig kratzen. Nach dem Duschen und eincremen ist der Juckreiz wieder weg.

Ich denke nicht, dass man direkt sowas da reininterpretieren sollte.

Beitrag von denny86 17.06.10 - 20:54 Uhr

Ich würde auch was machen, sei es Anzeige oder das JA informieren. Alleine wegen der Aussage "du weißt, was dann passiert!"
Das zeigt doch das es für sie "normal" ist das Kind zu schlagen.

Armes Mädchen...

Beitrag von zahnweh 17.06.10 - 21:41 Uhr

hi,

super dass du den Mund aufgemacht hast, hätte mich das echt nicht getraut!!!

wenn du dich traust (ich bin da zu feige), könnte ich mir das mit der anzeige schon vorstellen
- sie hat es dem mädchen ja noch angedroht!
- gesetzlich ist Gewalt gegen Kinder sogar verboten! (inzwischen).

So wie du die Situation beschreibst, war es auch kein "ausrutscher" oder eine mal genervte Mutter. Wo die Mutter selbst am meisten bereut.

Was mich schockiert ist, dass sie nicht mal im Ansatz versucht hat mit ihrem Kind zu reden und dann noch mit Ankündigung zugeschlagen hat. Das hat dann nichts mehr mit "Klaps" (wobei ich dieses Wort schon sehr umstritten halte) oder mit logischer Konsequenz zu tun.

Anzeige fände ich fast besser als JA. bei Anzeige: du warst ja dabei und hast gesehen und dann gehört was und wie es passiert ist.
Beim JA kommt es echt auf die Mitarbeiter an. Dort müsstest du meist erstmal nachweisen, dass es häufiger passiert... und wenn die Mutter beteuern würde, es wäre einmalig gewesen (auch wenn es danach gar nicht aussah - "du weißt was dann passiert" - klingt sehr nach Wiederholung.
Also beim JA kommt es sehr auf die Mitarbeiter an und auf was sie ihre Schwerpunkte legen.

In dem Fall war eine konkrete Tat. Nicht auf die Finger (das finde ich schon schlecht, würde da aber noch weniger sagen), sondern mit vor allen ausziehen und dann eine schlagen. Zumal du das ja auch gehört hast!

Beitrag von worker7 17.06.10 - 21:42 Uhr

liebe leute
ihr habt alle recht mit eurer meinung...
aber leider ist doch die realität eine ganz andere.....
wieso liest man sonst so oft schlagzeilen wie kind verhungert oder verdurstet oder erschlagen von den eigenen eltern- jugendamt war informiert......
richtig weil die sich nur um sachen kümmern die sie nix angehen. bzw wo fehlalarm ist da machen sie ne welle. aber da wo echte not ist wird nur hinterher mit den schultern gezuckt.........
armes deutschland....
ich hab hier auf dem spielplatz so ein fall von zwei schwestern.
eine ca 4 die andere ca 10 oder 12
die grosse haut zieht schupst drangsaliert die kleine nach strich und faden. beim letzten mal hat sie die kleine mit nem schuh richtig fest auf den kopf gehauen. da hab ich sie mir gepackt und bin mit ihr zu ihrer mutter hin.
einziger kommentar der mutter: ich red mit ihr......
hallo????????????ich hab schon gesagt das nächste mal würd ich auch das ja informieren. aber ich fürchte die machen nix da die grosse ja noch minderjährig ist. dann tun die das nur als schwesternstreit ab. aber verdammt von irgendjemand muss die grosse das verhallten doch haben. die denkt sich das alles doch nicht selber aus.............
find das alles so furchtbar dass man oft so hilflos ist. auch hier der fall von viele sehen es aber keiner tut was
lg sandra

Beitrag von kleine1102 17.06.10 - 23:28 Uhr

Hallo Sandra!

Ich weiss zwar nicht, woher Du Deine Infos hast, "wieso liest man sonst so oft schlagzeilen wie kind verhungert oder verdurstet oder erschlagen von den eigenen eltern- jugendamt war informiert......" (offensichtlich Klatsch-Presse oder "Mund-zu-Mund-Propaganda"), aber ich kann Dir aus Erfahrung sagen, dass JEDER gemeldete Fall von Kindeswohlgefährdung von den JÄ überprüft wird. Kindeswohlgefährdung hat sehr verschiedene Formen und "Ausmaße", es liegt im Ermessen der zuständigen ASD-Mitarbeiter, erforderliche Schritte und Maßnahmen einzuleiten und zu koordinieren. Sicher gibt es auch dort (wie in jedem beruflichen Bereich) so genannte "schwarze Schafe"- das ist besonders schlimm, weil es nicht um Kalkulationen, Rohstoffe o.ä. geht, sondern eben um KINDER #herzlich. Diese haben ein 100%iges Recht auf Schutz und körperliche und seelische Unversehrtheit- entsprechend extrem sind die Ansprüche an die Menschen, die dafür Sorge und Verantwortung zu tragen haben. Fehleinschätzungen können dabei fatale Folgen haben- diese bekommt man dann postwendend in den einschlägigen Medien präsentiert. Ich kann Dir garantieren, dass der Alltag in diesem Bereich anders aussieht. Ich habe im Rahmen meines Jobs (leider- oder Gott sei Dank) schon mehrere Kinder und Jugendliche fremdunterbringen lassen (müssen). Sowohl im Voraus geplant, als auch durch den ASD aus einer akuten Situation in Obhut nehmen lassen. Eine gute Kooperation der Träger der Jugendhilfe, sowie von Schulen, Kindergärten u.ä. mit dem JA ist dafür zu 100% erforderlich- daran scheitert es wohl im Zweifelsfall am ehesten. Je nach Einschätzung der Gefährdung (ja oder nein) bzw. dem Hilfe-Bedarf werden alternativ geeignete Maßnahmen installiert. Ein "kollektives" Wegschauen oder eine unangemessene Passivität erlebe ich in meiner Arbeit nicht (und meine Erfahrung bezieht sich auf die JÄ mehrerer Städte/Kreise).

Aber weisst Du, woran die Hilfe für betroffene Kinder und Jugendliche AUCH oft scheitert? An Menschen, die zuschauen, aber nicht handeln, die sich sagen/denken, "ach, die tun ja eh nichts!". Was das JA nicht weiss, kann es nicht bearbeiten- viele Kinder und Jugendliche brauchen GANZ DRINGEND erste Hilfe in Form von couragierten Mitmenschen, die nicht weg sehen oder aus "Aussichtslosigkeit" schweigen!

Auf einer solchen Einstellung kann man sich nämlich ganz prima "ausruhen". "Das nächste Mal würde ich...", "...aber die machen ja eh nichts...", etc. . Damit hilfst Du wirklich niemandem weiter, schade :-(!

Viele Grüße #stern,

Kathrin

@ TE: Klasse reagiert und völlig angemessen #pro! Ich würde es sehr begrüßen, wenn Du Deinen mutigen und richtigen Worten entsprechende Taten folgen lassen würdest! Ich habe selbst auch zwei Kinder- das ist noch LANGE kein Grund, diese in vermeintlich stressigen Situationen derart zu misshandeln :-[! Davon abgesehen zeigt sich leider im Rahmen meiner Arbeit oft, was solchen Kindern, die wie das kleine Mädchen im Schwimmbad bereits in der Öffentlichkeit dermaßen attackiert werden, zu Hause in den "eigenen" vier Wänden widerfährt...

...also bitte HANDELN! Das JA wird dann umgehend mit der Familie in Kontakt treten, die häusliche/familiäre Situation erfassen und bei Bedarf handeln. Meldet den Vorfall im Schwimmbad niemand, wird die Kleine mit 100%iger Sicherheit weiter misshandelt #schmoll.

Beitrag von worker7 18.06.10 - 10:20 Uhr

du hast post

Beitrag von teufelchendani 17.06.10 - 21:53 Uhr

oh wie schlimm. da wäre ich wohl schon früher geplatzt.

ich glaube steht sogar im grundgesetz, dass ein kinde ein recht auf gewaltfreie erziehnung hat. sowohl körperlich als auch seelisch.

ich würde sie anzeigen bei polizei und jugendamt. wer weiß wieviel die kleine noch bekommt.

grüße dani

Beitrag von meetic 17.06.10 - 22:21 Uhr

Bravo!!!!!!

Seit ich selber Mami bin, tut es mir selber noch mehr weh, wenn ich höre, wie Mamis mit Ihren Kindern umgehen. Ich finde das Anpöbeln noch schlimmer als einen Klapps. Wenn ich mir schon vorstellen muss, wie das Mädchen verzweifelt war und immer wieder von seinen Mutter abgewiesen wurde, kommen mir die Tränen.

Lg und schlaf trotzdem gut.
Evelyne.

Beitrag von casssiopaia 18.06.10 - 07:17 Uhr

Vielen Dank für eure Antworten!

Ich hab jetzt ne Nacht drüber geschlafen und mich dazu entschieden, erst mal keine Anzeige zu erstatten.

Ich kenne die Mutter und ihre beiden Kinder schon seit nem dreiviertel Jahr. Wir waren immer mal wieder im gleichen Schwimmkurs. Mir ist zwar bisher aufgefallen, dass zeitweise ein eher rüder Umgangston seitens der Mutter herrscht (wenn eins der Kinder in ihren Augen etwas "falsch" gemacht hatt), aber Gewalttätigkeiten oder auch nur der Ansatz dazu ist mir bisher nicht aufgefallen.

Ich werde nächste Woche sowohl das Gespräch mit der Kursleiterin suchen (dass ich es schwach finde, dass sie in eine solche Situation nicht eingreift), als auch mit der Mutter und ihr nochmal deutlich machen, dass ich derartiges Handeln nicht akzeptiere und ich sofort Anzeige erstatte, sollte ich soetwas nochmal beobachten.

Wenn ich Anzeige wegen "KV Mutter gegen Kind" erstatte, wird von der Polizei automatisch auch ein Bericht ans Jugendamt geschrieben.

VG
Claudia #sonne