Frage zu Bromocriptin und leicht erhöhtem Prolaktinwert

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Beitrag von diepatin 17.06.10 - 21:12 Uhr

Hallo liebe Mit-Hibbler!
Ich habe da mal ein Anliegen und wollte Euch als Erfahrene mal fragen:
Ich hatte seit längerem Probleme mit dem ZK, vor allem der 2. ZH (sehr kurz und SB). Habe nun eine durch FÄ festgestellte GKS. Zyklus-Screening mit Hormonbestimmung erfolgte. Nehme fleißig utrogest. Soweit, so gut.
Nun sagt meine FÄ nach einem Termin in der letzten Woche und erneuter Blutabnahme, dass mein Prolaktinwert leicht erhöht sei und ich Bromocriptin (1/4 Tabl. tgl.) nehmen soll. Den Wert, den sie angab: 524. Umgerechnet in die konventionellen und vergleichbaren Werte wären das 24,7. Nun les ich in diversen Foren und auf vielerlei Netz-Seiten, dass ein Wert bis 25 normal sei. Günstiger weniger, aber noch normal.
Außerdem sollten diverse vorab-Tests gemacht werden (schlimmstenfals liegen Schilddrüsenunterfunktion oder sogar ein Prolaktinoms vor etc.).
Im günstigsten Fall kann eine Erhöhung durch (chronischen) Stress verursacht werden. Stress habe ich en masse (wer nicht?).
Nun bin ich aber völlig verunsichert. Soll ich die Tabletten nun wirklich nehmen?
Werde die Tage auch nochmal Rücksprache mit meiner FÄ halten. Das doofe ist nur, das Wochenende naht!
Weiß jemand Rat?????
schon mal im voraus!!
Hoffnungsvoll, diepatin

Beitrag von quelquechosepetit 17.06.10 - 22:33 Uhr

Hallo!

Bei mir sieht es genauso aus.. Mein Wert ist auch leicht erhöht (hab nur dummerweise nicht nachgehakt wie hoch genau)
und er hat mir das gleiche Medikament aufgeschrieben. Ich soll alle 2 Tage 1/2 Tablette nehmen.
Wann wurde bei Dir Blut abgenommen (erste oder zweiter ZH?)
Bei mir nämlich eine Woche nach ES und jetzt hab ich gelesen, dass der Wert da immer etwas höher sein kann..
Nur in der ersten Zyklushälfte ist er aussagekräftig. :-(
Ich habe gestern abend die erste Halbe genommen und in der Nacht bin ich wachgeworden und mir war etwas schlecht.

Finde es heftig, dass das ein Medikament ist, welches auch bei Parkinson-Kranken eingesetzt wird - ein Psychopharmaka praktisch..

Ich bin in einer Woche da, da frag ich nochmal nach.

LG Quelquechosepetit

Beitrag von diepatin 18.06.10 - 08:28 Uhr

Hallo!
Ja, das fand ich auch sehr heftig als ich all diese Infos im Netz las. Deswegen bin ich wohl auch so durcheinander.
Und von den Nebenwirkungen hab ich in diversen Foren gelesen. Und da vor allem halt die Übelkeit. Hoffe, dass sich das für Dich schnell in Wohlgefallen auflöst!
Was die Butuntersuchung anbetrifft: das war bei mir tatsächlich in der 1. ZH. Bei Dir könnt sich das jja evtl. noch wieder in die andere Richtung entwickeln. *daumendrück*
Als ich las, was durch den erhöhten/hohen Prolaktinwert alles sein kann (gestörter ZK, selten oder keine ES, Milchproduktion etc.) dachte ich nur, dass ich das nicht wirklich von mir behaupten kann.
Ein erneutes Gespräch mit der FÄ ist also unumgänglich. Tausende Fragen, die beantwortet werden müssen.
Ich bin jetzt zwar immer noch verwirrt, aber nicht mehr so aufgeregt über diese Neuigkeit.
Mal schauen wie sich jetzt alles weiterentwickelt, vor allem in Bezug auf den KiWu!
Dank Dir erstmal für Deine Antwort. Beruhigt schon, wenn es auch andere gibt (obwohl ich´s natürlich niemandem wünschen würde!).
LG diepatin