1. Geburt KS, 2. normal?! Erfahrungsberichte...

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von 2501sammy 17.06.10 - 21:43 Uhr

Hallo miteinander!

Ich hab jetzt noch knapp 7 Wochen bis zum Et.
Mein erstes Kind kam nach Einleitung wegen Gestose nach 12 Stunden wegen Geburtsstillstand per KS zur Welt.
Nun würde bis jetzt nichts im Weg stehen, dass ich nicht normal entbinden könnte.
Mein Baby liegt SL, und meine Ärztin meinte, es habe sich der Kopf schön ins Becken gedreht... alles super. Also grünes Licht...
Jetzt würd mich mal interessieren, wer von euch beim 2. auch normal entbunden hat nach einem KS und wie die Geburt so war?!

Würde mich über ein paar Erfahrungen freuen!

Lg, Karin + Jonathan (20Monate) + #ei 34.SSW

Beitrag von sabienchen22 17.06.10 - 22:25 Uhr

HI!

Ich hab meine Tochter nach 12 Stunden Wehen wegen schlechter Herztöne leider per KS zur Welt gebracht #heul #schmoll

Meinen Sohn durfte ich 2 Jahre und 7 Monate später dann zum Glück #klee normal entbinden und es war einfach GENIAL! Die Geburt dauerte nur 6 1/2 Stunden, bis 3 Stunden vor der Geburt war ich noch beim Heurigen, im Kreissaal war ich vielleicht insgesamt eine gute Stunde, dazwischen waren wir spazieren. Zum Schluss waren dann plötzlich die Herztöne wieder schlecht, aber überrschenderweise war der MuMu schon 9 cm offen und die Hebamme bereitete die Geburt vor. Es wurde dann mit der Saugglocke nachgeholfen (+Dammschnitt) wegen den Herztönen.
Aber trotzdem war es eine super super super tolle Erfahrung die ich niiiiiieeee wieder missen möchte und SOFORT wiederholen würde!!! #ole

Bei weiteren Fragen, meld dich einfach #winke

Alles Liebe,
Sabine & Kids

Beitrag von annetteingo 17.06.10 - 22:45 Uhr

Hallo Karin,
ich hab nach der sekundären Sectio bei meinem ersten Sohn im August 2005 noch 2 weitere Kinder spontan bekommen.
Ich kann dir wirklich nur empfehlen, es zu versuchen. Nach dem KS ging es mir nicht sehr gut, ich konnte mich nicht bewegen, durfte sogar einen Tag länger nicht aufstehen, weil ich einen Katheter gelegt und so einen schlimmen Scheidenriss hatte, weswegen es ja zum KS kam, dass ich es beim 2. auf alle Fälle spontan schaffen wollte. Und es war die beste Entscheidung. Die Geburt ging sehr schnell voran, meine Tochter wollte unbedingt raus. Ich hätte Bäume ausreissen können nach der Geburt. Ich bin gleich aufgestanden und war wirklich fit. Bei meinem 2. Sohn ging es denn auch wieder schnell, allerdings war ich danach nicht so fit, denn es war mitten in der Nacht#gaehn ;-)
Ich wünsche dir viel Glück für die Geburt!!!! Ich würd mich jederzeit immer wieder so entscheiden.

LG Annette + Jeremy (05.08.05), Zoe (22.12.07) + Jesse (22.12.08)

Beitrag von himmelweit 18.06.10 - 08:21 Uhr

Ich hatte 2007 einen KS und habe jetzt 2010 spontan entbunden. Es war eine wunderschöne Geburt. Am Tag zuvor hatte ich im KH das Geburtstplanungsgespräch und in der Nacht gegen 4 Uhr setzten die Wehen ein. Die wurden dann sehr schnell stärker und schmerzhafter und um halb zehn kam unser Spatz zur Welt. Die Hebamme und nach der Geburt auch die Säuglingsschwestern haben sich sehr an meine Wünsche gehalten, wodurch die Geburt ein richtig tolles Erlebnis wurde. Ich bin sehr froh, dass es die Möglichkeit des KS gibt, aber freiwillig würde ich mich nie unters Messer legen lassen. Nach dem KS konnte ich mich erst nach ca. 2 Wochen wieder einigermaßen normal bewegen, nach der spontanen geburt war ich nach ein paar Stunden wieder topfit, konnte mich um unser Baby alleine kümmern, was beim KS die ersten Tage nicht ging. Auch das Gefühl, das Baby nach "getaner Arbeit" auf dem Bauch liegen zu haben ist wirklich einzigartig und viel schöner als es nach dem KS kurz vors Gesicht gehalten zu bekommen. Jedenfalls für mich war es so. Auch mein Mann konnte mich mehr unterstützen und für ihn war es natürlich auch um einiges aufregender als der KS. Er hat mich emotional durch die Wehenzeit getragen, später bei der Austreibungsphase ganz begeistert das Köpfchen durchkommen sehen und als es geschafft war, die Nabelschnur durchtrennt (in einer Hand die Kamera, in der anderen die Schere;-) ). Ich empfehle dir, es spontan zu versuchen, da alles bei dir für eine spontane Geburt spricht.
Alles Gute dir!

Beitrag von minnie85 18.06.10 - 10:18 Uhr

Hallo,

ich habe nach dem KS bei meinem Sohn meine Tochter spontan geboren.
Für mich war es eine wunderbare Erfahrung! Ich hatte mich gut vorbereitet, da ich wirklich unbedingt spontan gebären wollte...hatte eine Beleghebamme, was ich nur ganz allerwärmstens empfehlen kann, sie wusste genau, was ich mag, was nicht etc.

Vom Abgang des Schleimpfropfes und den ersten, leichten Wehen (alle 15 min. eine Miniwehe) bis zur Geburt dauerte es ca. 12 Stunden, also normal für das "erste" Kind. Die Wehen waren gut auszuhalten und angenehmer als der KS-Schmerz, da man zwischendurch Pause hat und sich dann super fühlt.

Ich war auch in der Badewanne, bin aber auch viel rumgelaufen, hab den Ball genutzt...bloß nicht zuviel liegen, möglichst viel aufrecht! Ich fand es toll, so selbstbestimmt zu sein. Beim KS machen andere die Arbeit, du liegst nur da und bis ausgeliefert...das Gefühl kam hier nicht einmal, im Gegenteil.

Ich brauchte dann letztendlich nicht mal eine PDA.

Ich wünsche dir, das alles gut klappt - die Vorauassetungen klingen ja gut.

Beitrag von lizaida 18.06.10 - 13:40 Uhr

Hallöchen,

ich habe meine ersten Tochter 2006 per KS wegen BEL bekommen. Keine so schöne Erfahrung. Deshalb wollte ich unbedingt spontan entbinden.

Hab mich mit meiner Hebi dann recht kurzfristig für eine Hausgeburt entschieden und das ist das beste, was mir je passiert ist. Die Entbindung war wunderschön, und von den ersten wirklich schmerzhaften Wehen bis zur Entbindung ca. 3 Stunden.

Meine Hebamme hat gesagt: Bei den Frauen, die beim 1. Mal einen KS hatten, geht es meist ganz gut schnell beim 2., weil sie ihre Kinder unbedingt normal entbinden wollen. Bei mir hat es gestimmt.

#huepf

Jederzeit wieder spontan und KS nur, wenn das Leben von mir oder dem Baby, falls wir noch eins bekommen, auf dem Spiel steht...

LG und alles Gute
Lizaida

Beitrag von tragemama 18.06.10 - 16:11 Uhr

Meine Große war eine Sectio wg. erfolgloser Einletiung wegen Gestose. Die Kleine kam 25 Monate später, während der SS wurde mehrfach die Narbe vermessen und ich habe mich umfassend informiert und eine vaginale Entbindung geplant. Bei 37+2 hatte ich leichtes Ziehen im Narbenbereich und hab das in der Klinik abchecken lassen. Eine Stunde später war Christina per Sectio da. Das Gewebe um meine Narbe war so dünn, dass man ihr Gesicht durch die Gebärmutterwand hätte fotografieren können (mein Mann und mein Gyn haben das so erzählt). Nochmal gutgegangen.

Andrea

Beitrag von minnie85 18.06.10 - 19:22 Uhr

Da sieht man, was meine Hebi mir gesagt hat: WENN eine Ruptur droht, spürt die Mutter das instinktiv, wird unruhig und oft richtig Angst. Eine Ruptur kommt selten überraschend.
Schön, dass du so ein gutes Körpergefühl hast und es alles gut ging!

Beitrag von sharlely 18.06.10 - 18:30 Uhr

Drück dir die Daumen das es klappt!#klee

Bei uns war auch eine spontan Geburt geplant. Hatte im Juni 09 ne Sektio wegen Präeklampsie. Ein Jahr später sollte unsere kleine Louisa spontan zur Welt kommen. Hat auch alles gepasst. Total schöne, regelmäßige Wehen, die Narbe war noch im KH bei fast 2 cm dicke. Als die Wehen alle zwei Minuten kamen, war alles so ausgedünnt, das ich Wehenhemmer bekam. Hat nur alles nichts mehr genutzt, weil die Narbe bzw. der Uterus gerissen ist. :-( Das ging alles so unheimlich schnell, hätte nicht damit gerechnet.
Hatte dann letzten Endes ne Not Sectio.#schmoll
Aber ich würds jederzeit wieder probieren. Du hast noch sieben Wochen vor dir, es kann also sein das die Narbe noch ausdünnt. Würd dir raten, dich vorsorglich mit nem KS auseinander zu setzen, nicht das du nachher enttäuscht bist. Und noch ein Rat: Wenn die Wehen einsetzen und du spürst ein Ziehen in der Narbe, sei es auch noch so klein, dann fahr gleich ins KH bzw. wenn du schon im KH bist, sag einem Arzt bescheid. Ich hab dieses Ziehen nicht ernst genommen und damit ziemlich viel riskiert!

Wünsch dir alles gute und das alles klappt!:-)

LG S.

Beitrag von sabienchen22 18.06.10 - 22:10 Uhr

Hi!

also jetzt muss ich mal fragen: wird bei euch die KS-Narbe immer gemessen, oder nur auf Anfrage der Frau?!?

Bei mir wurde in der zweiten SS weder die Narbe vermessen noch davon geredet! Der FA hat nie irgendwas wegen der Narbe gesagt!
Auch während der Geburt hat keiner ein Sterbenswörtchen über die Narbe gesprochen #kratz

Ist diese genaue Narbenkontrolle nur in Deutschland standard??

Würd mich mal interessieren #gruebel

Lg, Sabine

Beitrag von sharlely 19.06.10 - 19:34 Uhr

Nee regelmäßig vermessen wurde die Narbe nicht. Ganz am Anfang hab ich meinen FA gebeten mal nachzusehen, wie dick das ganze ist. Nur zum Schluss hin, als ich so vor mich hin "geweht" habe, wurde regelmäßig per US die Dicke der Narbe gemessen. Hatte schon Wochen vorher Wehen und habe durch meine Gerinnungsstörung eh eine schlechte Wundheilung, wenn dann noch Belastung, durch Wehen, dazu kommt ist das nicht so optimal.

Naja im KH wurde dann nachgemessen, weil das CTG schlecht wurde und ich plötzlich im Narbenbereich totale Schmerzen hatte (die ich aber erst ignoriert habe, dacht das sei normal #klatsch). Der Arzt hat dann per US geschaut was genau die Schmerzen verursacht und dann eben die Narbe gemessen.
Aber mein FA war schon immer sehr vorsichtig und hat mich immer nach Schmerzen in der Narbe gefragt.
Kommt vll. auch immer auf den FA, das KH und die Vorgeschichte drauf an.

LG S.