Peinliche Frage - Wie laut wart Ihr bei der Entbindung?

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von nataliesmama 20.06.10 - 10:11 Uhr

Hey,
ich darf es bald zum ersten Mal selbst erfahren, bin jetzt in der 36.SSW.
Dennoch möchte ich vorher schon wissen, was mich wirklich erwartet.
Meine beste Freundin hat letztes Jahr entbunden, sie weicht aber immer auf meine direkte Frage aus, weil es Ihr anscheinend peinlich ist.
Sie meint nur, daß keine Frau es schafft ohne irgendwelche Laute zu entbinden und sie möchte mir keine Angst machen.
Könnt Ihr mir sagen, wie laut eine Geburt tatsächlich werden kann?
Ich möchte halt auch nicht soo schreien, aber ich habe schon gehört, daß manche während der Geburt doch laut brüllen.
Wie laut wart Ihr bei der Entbindung und habt Ihr lange geschrien oder nur zum Ende in den Presswehen oder als das Baby kam?
Bitte ehrlich antworten, sind es die Schmerzen, weswegen man schreit oder ist es in den Presswehen auch die Kraft mit der man Pressen muß, also so Art Kraftschreie.
Bekommt man unter der Geburt mit, wenn im anderen Kreißsaal geschrien wird, oder wird man auch selbst von den anderen gehört, wenn es voll zur Sache geht und man alles gibt - vom Schreien her.
Lg


Beitrag von checkerbunnysbk 20.06.10 - 10:22 Uhr

ich habe bei keinen kind geschriehen.
lediglich nur zu mein mann gesagt,halte mich bitte vom nächsten kind ab;-)

beim pressen hab ich mit gebrummt,weil es schwer ging...

aber die frau neben mir im kreisaal schrieh was das zeug hält...
der eine so und der andre so...

wenn man gut mit den wehen klar kommt,was ich auch rst beim dritten kind konnte,geht es ganz gut..und glub mir,es ist vergessen#verliebt

Beitrag von semra1977 20.06.10 - 13:34 Uhr

Kaum vorstellbar, dass Du nicht geschrien hast-RESPEKT!! :-)

Aber man soll schreien, soll sogar gut sein und Kraft geben beim Pressen...

LG

Beitrag von willow19 20.06.10 - 10:25 Uhr

Ich hab beim 1. Kind gebrüllt wie Sau, als sie mir die Saugglocke einführten, weil ich dabei total gerissen bin, trotz Schnitts. Beim 2. Kind war ich relativ ruhig und beim 3. Kind hab ich wirklich nur noch geschrieen und gebrüllt. Ich hatte keine Wehenpause mehr, die Wehenhemmer schlugen nicht an und die Herztöne vom Kind waren so gut wie weg, man hörte nur noch ab und an ein Pochen. Ich schrie nach einem KS und hab mich aufgeführt wie die Axt im Walde, weil ich Angst hatte, mein Baby überlebt es nicht.
Und soll ich Dir was sagen? Mir war es absolut scheißegal, wie laut ich war! Ebenso wars mir wurscht, ob ich nun bei der Geburt ein großes Geschäft mit mache. Glaub mir, Du hast ganz andere Gedanken, bzw. vielleicht gar keine Gedanken mehr.

Mach Dich wegen so etwas nicht verrückt. Mach das, was Dir gut tut und fertig. Ich hoffe, ich hab Dir jetzt nicht noch mehr Angst gemacht, durch meine Erfahrungen, aber Du musst wissen, ich bin immer ein Einzelfall mit komischen Komplikationen.

Alles Liebe und natürlich alles Gute für die Geburt!

Beitrag von paankape 20.06.10 - 11:12 Uhr

Ich muss sagen unter den Wehen konnte ich nicht unbedingt schreien, das hats nur noch schlimmer gemacht. Beim pressen allerdings hat mich bestimmt das ganze Viertel gehört - allerdings war es für mich so leichter zu pressen und eher auszuhalten!

Zwar wird hier oft geraten man soll beim pressen nicht schreien um die Kraft zu sammeln, allerdings ging es bei mir so besser.

Und wenn ich meine das ist besser so - dann schrei ich eben #cool

Und ja, man hört die anderen Frauen - ist ja nur ne normale Tür dazwischen.


Es gibt Frauen die sind sehr ruhig, andere sehr laut. Dafür haben es manche Frauen aber auch leichter als andere und wiederrum andere heftigere Wehen, also kann man es nicht verallgemeinern.

Solange du klar im Kopf bleibt und auf die Hebi hörst ist das auch egal!

Beitrag von kleiner-gruener-hase 20.06.10 - 11:20 Uhr

Bei der ersten Geburt habe ich so geschrien dass ich danach noch 3 Tage heiser war. Und nein, das waren definitiv keine Kraftschreie, sondern Schmerzensschreie. Diese Geburt war alles, nur nicht schön.

Beim 2. Kind habe ich nur gestöhnt, geflucht und ab und zu ein bisschen gejammert.

Mich hat es so gar nicht interessiert was in den anderen Kreißsälen passiert ist. dafür war ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt.

Beitrag von marion0689 20.06.10 - 11:31 Uhr

Hey.

Nee, gebrüllt hab ich nicht.
Eher lauft gejammert.

Als die Wehen dann beinahe unerträglich waren ( in der Übergangsphase ) habe ich während den Wehen gestöhnt. Also eher so ein hmmmmmmmmmmmmmmm.

Und bei den Presswehen wars dann eher so ein
"auauauaaaaaaaaaa"

Der schlimmste Moment war für mich, als der Kopf fast drausse war.
Das war ein Gefühl, als würde gleich alles komplett reißen und alles aus mir rauskommen.

Aber gebrüllt hab ich nicht, nö...

Das ist aber bei jedem bzw jeder anders.

Aus den anderen Kreissäälen hab ich nur wenig mitbekommen.
Erst als der Kleine dann da war und ich ein wenig ausruhen konnte, habe ich ein "aiaiaiiiiiiiii" aus dem Nachbarkreissaal gehört. Da wars dann aber auch in paar Minuten so weit und man hat das Baby schreien hörn.

Ich wünsche dir alles alles Gute!!

Liebe Grüße!

Beitrag von nisivogel2604 20.06.10 - 11:38 Uhr

Ich hab bei beiden spontanen Geburten geschrien was das Zeug hält. Tat mir einfach gut.

LG

Beitrag von laboe 20.06.10 - 11:40 Uhr

Hallo!
Also erstmal ist das eine individuelle Sache. So, wie jemand schon umkippt, der sich nur in den Finger schneidet, kann das ein anderer ganz gut ab.;-)

Ich habe während der Eröffnungswehen eigentlich "nur " gestöhnt. Bei den Presswehen habe ich dann etwas lauter gestöhnt und als sie mich dann geschnitten haben, habe ich die Hebi angebrüllt. Leider hatte sie die Wehe verpasst und ich habe es bei vollem Bewusstsein mitbekommen.:-[

Also alles in allem sollte man versuchen, die Kräfte, die man hat, möglichst sinnvoll einzusetzen. Also fürs Pressen letztlich. Wenn man da zu viel Luft und Laute rausströmen lässt, hat man nicht die Power, sein Kind rauszuschieben. Das hab ich erst nach 3-4 versemmelten Presswehen gemerkt. Als ich dann die Luft nicht mehr rausgelassen habe, ging es effektiver und ich merkte richtig, wie das Baby rausrutschte.:-D

Laboe (31.SSW)

Beitrag von rmwib 20.06.10 - 11:50 Uhr

Ich hab nicht geschrien aber die im Raum nebenan, wie abgestochen. Die ganze Zeit. Ich war insgesamt 4 Stunden im Kreissaal, die war schon am Brüllen als ich kam und ich dachte die ganze Zeit "Oh Gott, wann kommt das denn wo das so krass wird #zitter"--- ich hatte mein Baby nachher schon und die hat immernoch gebrüllt.
Ich glaub da gibt es keine pauschale Antwort drauf, einer braucht das, einer nicht, einer nur zum Schluss, ein anderer die ganze Zeit... ;-) lass es auf Dich zukommen und mach, was Dir gut tut.

Beitrag von monab1978 20.06.10 - 11:55 Uhr

Mein grosser Sohn hat mich keinen Pieps gekostet. Die PDA sass gut und die Geburt war entspannt, schön, ruhig und konzemntriert. Er war auch nur 2800 gramm schwer und 47 cm lang, KU 33,5...

Mein kleiner Sohn war knapp 4 kilo, 56 cm und 36 KU... die geburt dauerte nur 1,5 Stunden und für die PDA war es zu spät. (Mein Mann hat es auch nicht mehr geschafft in den Kreisssaal) Ich hab geatmet wie eine Dampflock, gestöhnt, laut, aber richtig geschrien nur als er ganz am Ende feststeckte....

Andere hab ich nicht gehört, dazu hatte ich gar keinen Nerv, Mich hat man bestimmt gehört, war mir aber total egal und auch heute finde ich nichts verwerfliches dran.

Die erste geburt war für mich eher passiv. Auf die zweite bin ich sehr sehr stolz. Es war mehr aus eigener Kraft und ich war viel mehr Herr der Lage. Aber beide Geburten waren insgesamt wunder wunderschön und haben mir zwei wunderbare Söhne beschert. Und das zählt!

Mona

Beitrag von hausimausi5 20.06.10 - 12:26 Uhr

Hey,

erstmal mach dir mal keine Kopf ob du laut bist oder net #liebdrueck die Hebammen sind viel gewohnt und haben starke Nerven soweas auszuhalten und dafür muss sich niemand schämen.

Das wird dann bei der Geburt dann auch egal sein, denn wenn dir etwas gut tut oder du dich dabei besser fühlst dann wird es dich in dem Moment einen Sch*** interessieren was die Hebamme oder sonst jemand denkt.

Ich selbst habe 15 Stunden in den Wehen gelegen. Bis zu den Presswehen habe ich ziemlich geweint und gejammert... aber ich denke das wird fast jeder so gehen, muss dazu sagen ich hatte KEINE PDA!

Bei den Presswehen, ich kann dir nicht mehr sagen wie lange das war, habe ich geschriehen wie am Spieß und es war mir auch egal, weil ich einfach meinem Schmerz Luft machen musste und es hat sich auch niemand drüber beschwert :-) jediglich mein Freund erzählte mir hinterher das er in dem Moment echt Angst bekommen habe :-)

Insgesamt ist eine Geburt wunderschön und ein einmaliges Erlebnis, auch wenns sehr schmerzhaft ist und wenn du hinterher dein kleines Baby im Arm hälst dann weißt du wofür du gelitten, gekämoft, gepresst, Schmerzen ausgehalten und vielleicht geschriehen hast und das macht alles wieder gut :-)

Kopf hoch du schaffst das schon!!! #herzlich

Beitrag von maryjane85 20.06.10 - 12:26 Uhr

Mit der 1. Presswehe hab ich angefangen zu schreien. War mir hinterher etwas unangenehm, denn ich hab wirklich seeeehr laut geschrieen. Hätte ich selbst nicht gedacht. Mein Mann hat mich immer ganz schockiert angeschaut....
Aber während den Wehen bzw. während der Geburt musste das einfach sein, ich musste den Schmerz quasi "rausbrüllen".
Die Hebamme hat mich an den richtigen Stellen immer wieder ermahnt, nicht zu schreien, ich sollte meine Kraft auf das Pressen konzentrieren. Es ist ganz wichtig, dass die Hebamme dir sagt, was du tun sollst und du das dann auch befolgst.

Beitrag von queequeg 20.06.10 - 12:41 Uhr

Hallo also ich habe auch immer gesagt daß ich mal niiieeee so schreien will bei einer Geburt.
Nun ja, leider ging es in dem Moment doch nicht anders. Mußte dem Schmerz einfach Luft machen und das ging irgendwie nur mit Schreien. Mein Partner mußte fast heulen weil er dachte ich leide so arg und er kann nix tun.

Ich hab wirklich nur wegen den Schmerzen geschrien.
Aber was solls, in dem Moment war es mir dann wurscht und die Hebamme hat mir immer nur gut zugeredet. War also auch nicht peinlich oder so.

Lg

Beitrag von tykat 20.06.10 - 14:18 Uhr

Hallo,

entgegen meiner guten Vorsätze mich gut zu benehmen, habe ich geschrien wie am Spieß.War am nächsten Tag heiser und hatte Halsschmerzen.
Ich habe bei jeder Wehe geschrien.Anfangs noch relativ leise und dann immer lauter.Mir hat das einfach geholfen, Veratmen hat bei mir nix gebracht.
Den absoluetn Urschrei habe ich dann abgelassen, als ich geschnitten wurde, weil die Glocke zum Einsatz kommen mußte.Da hat mich wohl die ganze Stadt gehört.
Es war mir auch total egal, was andere von mir denken.Ich wollte die Situation nur so erträglich wie möglich für mich machen.Obwohl dieses Schreien auch keine bewußte Sache ist.Das kommt von allein, oder halt auch nicht;-)

LG und eine schöne Geburt!

Beitrag von anom83 20.06.10 - 14:28 Uhr

Hallo,

also ich habe während der Eröffnungsphase und der Übergangsphase auch nicht geschrien. Ich habe etwas rumgetönt (ohhhh, uhhhh) aber das war nicht laut sondern mehr zur Entspannung.

Geschrien hab ich wärend der letzten 3 Presswehen, weil sich da die Ärztin auf meinen Bauch geschmissen hat und ich keine PDA hatte. Das war gemein. Aber es war wirklich nur bei den letzten 3 Wehen und im Nachhinein auch nicht wirklich schlimm. Es war ja schnell wieder vorbei.

LG Mona

Beitrag von lebelauter 20.06.10 - 15:14 Uhr

wir hatten eine Hausgeburt. unsere nachbarn (wir wohnen im Dachgeschoss eines Aktbaus) haben nix mitbekommen :-)

Beitrag von diana1101 20.06.10 - 15:17 Uhr

Ich war nicht laut.. habe nur etwas gestöhnt. War so froh als ich endlich pressen durfte.

Meine Pressphase hat auch nur 10min gedauert. Dann war Johanna auch schon da.

LG Diana

Beitrag von zaubersonne 20.06.10 - 15:55 Uhr

Ich habe nicht geschrien, aber extrem laut gestöhnt. Einfach weil die Schmerzen echt heftig waren.
Es war mir aber in dem Moment scheißegal!!

Die beiden anderen Frauen in den Nebenzimmern waren aber auch nicht leiser. Die eine hat sogar nach ihrer Mama geschrien.

Alles Liebe!

Beitrag von dascha81 20.06.10 - 18:00 Uhr

Ich hab richtig gebrüllt#cool ist ja klar wenn man einem mit ner Brechstange das Becken brechen will;-)

Beitrag von strahleface 20.06.10 - 19:21 Uhr

Hey,

ich weiß nicht ob ich laut war und geschrien habe. Es ist mir auch egal. Ich habe mich voll und ganz auf mein Baby konzentriert und habe selbst die Hebamme und den Arzt nicht mitbekommen - nur meinen Mann der mit mir gesprochen hat ;-)
Ich war wie in Trance und daher habe ich auch aus den anderen Kreißsälen nichts gehört.
Laß Dich einfach drauf ein, Du wirst nichts machen, was die Hebammen oder Ärzte nicht schon gesehen hätten.

LG Strahleface #verliebt

Beitrag von berry26 20.06.10 - 20:18 Uhr

Hi,

also bei meinem Sohn habe ich wenig geschrien, eher gejammert.

Beim zweiten Kind nun habe ich während der Wehen einfach lautstark die Wehen veratmet, weil es mir geholfen hat. Bei den Presswehen dann, habe ich anfangs sehr geschrien, bei den letzten beiden Presswehen allerdings nur noch gepresst was das Zeug hält. Mich hat das ganze Krankenhaus gehört und leider auch mein Sohn der eher zufällig mit seinem Papa genau in diesem Moment mich im Kreissaal besuchen wollte.#schock Da ich eingeleitet werden sollte, hat auch keiner damit gerechnet das es sooo schnell wirklich zur Sache geht. Sie haben in diesem Moment im Eingangsbereich der Klinik gewartet, welcher unter dem Kreissaal ist.

Wie sich jemand bei der Entbindung verhält ist denke ich sehr typabhängig und auch abhängig von der Geburt an sich. Obwohl ich eigentlich nicht sehr schmerzempfindlich bin, empfand ich beide Geburten als fast unerträglich. Das liegt aber vor allem daran das es bei mir beide Male sehr sehr schnell ging (1. Geburt 1h ab erster Wehe und 2. Geburt 1,5 Stunden ab Blasensprung).


LG

Judith

Beitrag von pregnafix 20.06.10 - 21:10 Uhr

Meine Tochter lag in Beckenendlage, deshalb war für den 31. Mai ein Kaiserschnitt geplant.
Sie machte sich dann aber von selbst am 25. Mai auf den Weg.
Ich hatte heftigste Wehen. Nach 2 Stunden echt fiesen Wehen kam ich im Krankenhaus an, mir platzte die Fruchtblase noch vor dem Fahrstuhl (war grad auf dem Weg zum Kreissaal). Dann wurde ich im Kreissaal erstmal untersucht und mein Muttermund war bereits 6cm geöffnet #schock Also die Wehen waren wohl schon SEHR heftig (sagte mir später auch noch die Hebamme).
Richtige Presswehen hab ich nicht mehr erlebt, da ich kurz vorher in den OP geschoben wurde für den Kaiserschnitt...

Aber ich kann dir sagen: Ich war unter den Wehen nicht leise. Geschrien hab ich nicht, aber doch ziemlich laut gestöhnt, geächzt, gejammert und einfach sehr seltsame Laute von mir gegeben. Wie laut das wirklich war, weiß ich nicht, aber ich hab die Schmerzen kaum ausgehalten.

Doch letztendlich war mir das in dem Moment scheißegal... Ich hab nicht gedacht, dass mir das tatsächlich alles so egal sein wird. Ich hab in meinen megakurzen Wehenpausen gekotzt wie ne Irre, das Fruchtwasser lief bei jeder Bewegung schwallartig aus mir heraus und ums Bett war ne fette Fütze. Ich musste mich ausziehen, dieses komische OP-Hemd anziehen, bekam ATS-Strümpfe an, einen Katheter gelegt etc pp... wenn ich da vorher drüber nachgedacht hätte, wär mir all das zusammen totaaaal peinlich gewesen. Aber in dem Moment denkst du echt an nichts, mal abgesehen von dem Schmerz...

Beitrag von jindabyne 20.06.10 - 22:02 Uhr

Ich hab nicht geschrien, sondern getönt. Also ausgeatmet auf einen bestimmten Buchstaben. Das hat mir super geholfen! Bei meiner Großen war es der Buchstabe "A", bei der Kleinen der Buchstabe "F". Gelernt hatte ich das Tönen im Geburtsvorbereitungskurs. Nur die Buchstaben, die ergaben sich von alleine... ;-)

Gebrüllt habe ich beim ersten Kind, als ich gerissen bin (DR III°, Scheiden- und Labienrisse...), und beim zweiten Kind, weil der Kopf schon kam und ich ganz alleine auf dem Klo saß, irgendwie aber doch gerne eine Hebamme bei mir haben wollte... #schein

Lg Steffi

Beitrag von ladyna79 21.06.10 - 01:07 Uhr

Hi Du,

ich hab richtiggehend gebruellt. Aber ausschliesslich waehrend der Presswehen, was die letzte halbe Stunde war. Und das war eine Mischung aus Bruellen wegen Schmerzen und aus Verzweiflung, weil ich dachte, ich schaff das nie.. Ich war verdammt laut. Mein Freund meinte, es hat ihm Angst gemacht, er hat mich noch niiieeee so schreien gehoert. #schein

Wenn ich sonst was anstrengendes mache, oder mir was wehtut, bin ich eigentlich nicht der Mensch, der laut wird..aber die Geburt war da doch anders. Ich dachte, ich pack das ganz souveraen #schein

Ich hab nix aus anderen Kreisssaelen gehoert..war nur auf mich konzentriert. Und ob ich zu hoeren war.. vielleicht auf dem Flur..keine Ahnung. War mir aber auch wirklich total egal in dem Moment.. Da denkt man einfach nicht drueber nach.

Es ist einfach wie eine Naturgewalt, die Dich ueberrollt und da macht man sich ueber solche Nebensaechlichkeiten waehrenddessen keine Gedanken mehr. Du wirst automatisch so damit umgehen, wie Du es in dem Moment brauchst.

Alles Gute fuer die Geburt! #herzlich

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