Hiiilfe! Ohrenentzündungen am laufenden Band....

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von 4mausi 20.06.10 - 11:09 Uhr

Hilfe,

Leute ich bin fix und fertig.

Mal von vorne:

Seit diesem Jahr geht der Kleine in den Kiga, und seitdem haben wir ständige Ohrenprobleme.

Im Feb. die erste Mittelohrentzündung, im Frühjahr eine beginnende Entzündung und gerade kommen wir erneut vom Notarzt wieder eine Mittelohrentzündung :-[

Alles begleitet von Antibiotika, Nasenspray und Schmerzmittel,
Flüssigkeit im Ohr, schlechtes Hören.

Bitte, wer hat das ohne OP in den Griff bekommen?
Was habt ihr gemacht oder genommen?

Ich will eine OP strengstens umgehen, was auch von allen empfohlen wird.

Heute hab ich durch den Notarzt zum ersten Mal gehört, daß man eine Nachbehandlung (z.B. Wärme) machen soll, sonst kommt das alle drei Wochen wieder...#heul

Ich hoffe auf viele Antworten #danke, und ich werde sicher, sorry, nicht die Zeit haben alle zu beantworten...

Beitrag von 4mausi 20.06.10 - 11:15 Uhr

Ach noch was, wir haben einen Flugurlaub gebucht für die Sommerferien, und das soll wohl auch nicht so gut sein...?..#heul Das soll oder kann wieder eine neue Entzündung hervorrufen?
Was würdet ihr an Medikamenten speziell für die Ohren mit nehmen, wenn ihr in so einem "Ohrenfall" fliegen würdet?

Beitrag von sally87 20.06.10 - 11:18 Uhr

Hallo,
mein Neffe leidet seit Monaten an einer chronischen Mittelohrentzündung.Es vergeht keine Woche ohne hohes Fieber.Er hat schon unzählige male ein Antibiotikum bekommen.Zudem hört er extrem schlecht (durch ein Hörtest bestätigt).Er wird morgen endlich operiert,denn das ist kein Zustand mehr.Er bekommt die Polypen entfernt und er bekommt Paukenröhrchen.Anders kann man ihm sonst nicht mehr helfen.

Lg
sally87

Beitrag von liesschen_1980 20.06.10 - 12:20 Uhr

Hallo,
unser Grosser hat auch letztes jahr (im März 09 alleine 3 MOE's) ständig probleme gehabt.
Besonders gut geholfen haben im Otovowentropfen und Belladonne + Ferrum phosphoricim Globuli im Wechsel.
Im Juli 09 wurde er operiert (Polypen + Paukenröhrchen) und jetzt im Frühjahr hatten er leider doch wieder eine MOE :( und letzte Woche beim HNO-Arzt wurde festgestellt, dass in dem einem Ohr das Röhrchen noch festsitzt, im anderen wurde es entfernt (saß wohl nur noch auf 'halb 8') - und leider hat er schon wieder Wasseransammlungen im Ohr. Ich vermute von der letzten MOE.
Wir müssen jetzt wieder in 6 Wochen zum Hörtest und werden vielleicht
um eine zweite OP nicht herumkommen.
Letztes Jahr war keine Verbesserung des Hörvermögens innerhalb von 1/2 jahr festzustellen und hätten wir nicht operieren lassen, hätte unser Grosser wahrscheinlich auch noch mehr Probleme mit dem Sprechen bekommen.
Unser Grosser konnte nach der OP viel deulticher und besser Sprechen und ist auch viel selbstbewusster geworden, weil er viel mehr/besser wahrnimmt.
ich denke, das schlechte Hören hat ihn sehr behindert (der HNO sagte, wir sollten uns mal mit den flachen Händen die Ohren zuhalten und dann hätten wir einen Eindruck von seinem eingeschränkten Hörvermögen).
Die OP an sich war auch nicht so schlimm, das Schlimmste war, dass ihn die Narkose aggressiv gemacht hat (was angeblich nur bei ganz wenigen Kindern passiert). Wäre ich nicht hochschwanger gewesen, hätte ich ihn da vermutlich aber auch besser 'in den Griff bekommen', bzw. beruhigen können.

Warum bist Du absolut gegen eine OP?
Wenn es das einzige ist, was Besserung verspricht, dann werden wir das leider auch ein zweites Mal machen müssen.
Begeistert bin ich davon sicher auch nicht, allerdings wüsste ich nicht, wie man sonst Herr der Lage wird.

Unser HNO ist übrigens keiner, der gern und schnell operiert und einen guten Ruf hat, daher vertraue ich seiner Einschätzung.

LG Anne

Beitrag von kaira78 20.06.10 - 12:55 Uhr

mein grosser hatte das auch immer wieder gehabt und kamen leider mit einer op nicht rum. hat auch paukenröhrchen bekommen und jetzt ist alles supi.
meine kleine maus hat auch innerhalb von 2 monaten 4 mittelohrentzündungen gehabt. waren mit ihr beim hno arzt. soll jetzt 4 wochen kortisonspray leichte dosierung bekommen. dann wird geschaut ob sich die polyphen verkleinert haben ansonsten kommt sie auch eine op. ich finde wenn garnichts geht sollte man den eingriff machen da sich auch die sprachentwicklung verzögert bzw auch das hörvermögen.
ich drück euch die daumen das alles sich zum guten wendet.
ich weiss was das für schmerzen sind. als kind musste ich immer mit rotlicht 10 min mein ohr wärmen hat meistens geholfen.

lg kaira

Beitrag von nana141080 20.06.10 - 13:51 Uhr

Hi,

ganz wichtig ist das sie nach JEDER AB Gabe Symbioflor 1 bekommt damit der Darm gestärkt wird. AB macht den Darm anfällig und somit das Immunsystem schwach.

OTOVOWEN sofort geben wenn du den leisesten Verdacht eines Schnupfen oder Ohrenschmerzen hast.Stündlich 8 Tropfen in bissl Saft im Meßbecherchen#aha Sofort abschwellende Nasentropfen im Wechsel mit Euphorbium geben.

Mit einer Rotlichtlampe mehrmals am Tag die Ohren bestrahlen. Zwiebelwickel sehr oft machen wenn es akut wird. Mit all diesen Anwendungen kommst du zu 90% um AB herum und es wird besser werden WENN nichts organisches vorliegt.

LG nana

Beitrag von evaundpaul 20.06.10 - 14:25 Uhr

Hallo,
uns geht es ähnlich. Paul hat auch beidseitig einen Paukenerguss. (Und nach der Polypen-OP wurde es nicht besser, wir hatten seither dieses Jahr schon 3 x MOE). Wir fliegen Morgen und vor einer Woche wurde der Erguss festgestellt. Lt. HNO nicht so schlimm, es kann das Trommelfell beim Landeanflug platzen aber ohne MOE ist das nicht so schlimm, da keine Entzündung vorliegt. Nach dem Urlaub sollen wir nochmal kommen., aber das nur am Rande.
Warst Du schon mal bei einem HNO? Oder nur keim KiA?
Vielleicht habt Ihr auch einen Erguss, daher kommen schon mal gehäufte MOEs. Er hat viel bessere/genauere Untersuchungsmethoden.
Ich nehme Nasentropefen mit und druckausgleichende Ohrenstöpsel, ausserdem welche, die die Kids im Wasser tragen. Fiebermittel ist es klar. AB nehmen wir sowieso schon, da der Kleine seit Freitag Scharlach hat. Vielleicht kann Dir Euer KiA vorsorglich ein AB mitgeben? Und spät. nach dem Urlaub zum HNO.
Viel Glück, Eva

Beitrag von miss.cj 20.06.10 - 14:45 Uhr

Hallo,

nimm das bitte nicht auf die leichte Schulter und stimme einer OP zu, wenn es ständig wieder kommt. Wir hatten das letztes Jahr durch; Ben kam im Februar in die Kita und seitdem alle 4 Wochen Mittelohrentzündung. Das ging sogar soweit, dass selbst Antibiotika nicht mehr gewirkt haben und die Bakterien in Lunge und Gehirn! übergangen sind, da sie in die Blutbahn vorgedrungen sind. Nach 6 Monaten lag Ben mit einer Hirnhautentzündung im KH. Da habe ich beschlossen ihn operieren zu lassen und der Eingriff war wirklich ein Klacks. Ihm wurden die Polypen rausgenommen und Paukenröhrchen gelegt und seitdem (nun schon 9 Monate) ist mein Kind kerngesund und hatte nie wieder irgendeine Entzündung.
Er ist wesentlich mehr und ist irgendwie fitter als früher.

Denk doch einfach nochmal über ne OP nach, für dein Kind...


LG Conni

Beitrag von 4mausi 20.06.10 - 14:58 Uhr

Es wird davon abgeraten, weil es z.B. beim Schwimmen, zu Problemen kommt.
Dann lassen manche Eingriffe machen, und am Ende hats nichts gebracht...etc.

Beitrag von rotten 20.06.10 - 21:07 Uhr

Weia.

1. Kommt es beim Schwimmen nicht zu Problemen, höchstens beim Haarewaschen, weil das Wasser durch das Shampoo weich ist, also keine Oberflächenspannung hat. Dagegen kann man aber Watte mit Vaseline oder einen Ohrstöpsel vom Akustiker nehmen.

2. Der Eingriff ist Pillepalle im Gegensatz zu dem was die Kinder immer und immer wieder mitmachen müssen bei einer MOE. Hattest du schon mal eine? Es sind höllische Schmerzen, glaubs mir.

3. Ich habe eine Familienangehörige, bei der sind die ewigen Entzündungen irgendwann auf den Knochen übergegangen und die Trommelfelle heilten auch nicht mehr zu. Ergebnis: mehrere SCHWERE Operationen und "künstliche" Trommelfelle. Hirnhautentzündung kann auch auftreten, hat Dir ja schon jemand geschreiben. Dauerhafte Hörschäden sind eine weitere Möglichkeit. Willst Du das wirklich für dein Kind?

Otovowen und der ganze andere Kram mag nett sein, wenn es sich um eine "vereinzelte" MOE handelt, bei einem Kind das "Polypen" und Paukenergüsse hat nützt es rein garnix. Durch die Verengung wird es immer wieder zum Stau kommen. Glaubs mir wir haben das alles jahrelang mitgemacht. Seit der OP, die nicht der Rede wert war ist endlich Ruhe.

Gruß, rotten