Erfahrungen mit Fruchtwasserpunktion...

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von udlangel 20.06.10 - 15:36 Uhr

Hallo Mädels,

obwohl ich sonst doch eher stille Mitleserin bin, habe ich heute doch mal eine persönliche Frage und bräuchte Erfahrungswerte!

Eine Bekannte von uns ist in der 17 ten Woche mit ihrem ersten Kind schwanger. Sie ist 31 Jahre alt. Letzte Woche wertete eine Vertretung ihres Frauenarztes das Ergebnis einer Blutuntersuchung ( scheinbar folgend auf die Nackenfaltentransparenzuntersuchung) aus und bemerkte, dass die Werte für ihr "Alter" zwar normal wären, sie aber trotzdem dringend UND schnellstens zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten würde.

Abgesehen davon, dass ich diese Aussage als ganz schön schwammig und beängstigend für die arme Frau empfinde, ne weitere Erklärung wär ja swchön gewesen, ist jetzt die Frage: Sollte man in diesem Fall die Punktion wagen? Hat jemand damit Erfahrung? Ich habe gelesen, dass das Frühgeburtsrisiko steigt, wenn man diese Punktion macht. Aber ist es nicht auch so, dass die Möglichkeit, dass bei auffälligen Werten, das Kind trotzdem gesund ist, besteht?

Hat jemand diese Erfahrung auch machen müssen, was kam raus? Ich leide einfach mit und versuche zu helfen, aber das ist natürlich ein hartes Los!

L.G. und danke im Vorraus für alle Antworten,

Hanni ET- 10

Beitrag von johanna71 20.06.10 - 16:34 Uhr

Einfach so, mit einer so blöden Begründung, würde mich niemand in den Bauch pieksen und dabei eine Fehlgeburt riskieren.

Was soll denn das überhaupt heißen, die Werte sind für das Alter von 31 normal und trotzdem dringend zu einer FU raten? Mit dem Risiko einer 31jährigen ist eine FU nicht indiziert; die Werte sind ja dann nicht auffällig.
Die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby gesund ist, ist immer größer, egal, wie "schlecht" das Ergebnis ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Baby einer 31jährigen mit für das Alter normalen Werten nicht betroffen ist liegt irgendwo zwischen 99,8 und 99,9%.

Deine Freundin sollte auf jeden Fall nochmal nachfragen, bzw. sich um eine Zweitmeinung bemühen.