Ist es irgendwann Schluß mit Milchbildung?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von zweiunddreissig-32 21.06.10 - 10:35 Uhr

Moin!
die Frage im Betreff ist etwas komisch formuliert wegen Platzmangel. Hier erweiterte Version von dem, was mich interessiert:
Mein Sohn (12 Wochen) meldet sich seit paar Wochen jede 2 Stunden Tag und Nacht, offensichtlich hat er nen Schub. Ich lege ihn natürlich an, er trinkt BEIDE Brüste innerhalb von 7-10 Minuten (dass eine Brust leer ist, kann ich aus seinem Rumgezappel und Gemecker schließen). Theoretisch sollte sich dieses "Nachfrage-Angebot" ja innerhalb von 2-3 Tagen regeln? Ich finde, trotz öfterem Anlegen wird es bei mir nicht viel mehr Milch produziert. Ist auch nicht dramatisch, zufüttern wird er nicht und muss damit auskommen, was drin ist, schließlich nimmt er gut zu.
Kann es sein, dass irgendwann die "Brustkapazität" erschöpft wird? d.h. die Brust kann nicht mehr Milch produzieren trotz höherer Nachfrage, da es ihre Möglichkeiten übersteigt?

Eure Ideen? Ist es möglich?

Beitrag von saya82 21.06.10 - 10:52 Uhr

Hallo!
Die Milch wird immer nachproduziert.
Selbst meine 2,5 jährige trinkt wenn sie krank ist nur Muttermilch und wird davon satt.
Und sie wurde auch knapp 9 Monate voll gestillt.
Manchmal dauert es eben etwas länger.
Hast du vll ewas Stress ? Erkältet ? Wenig getrunken ?
Die Brust wird auch eigentlich nicht leer, es fließt nur irgendwann langsamer und das mögen viele Kinder nicht.
Hast du schon mal beobachtet ob er durch das trinken seinen Darm oder seine Blase entleeren muss ? Manche Babys fühlen sich dadurch sehr gestört.
Auf jeden Fall machst du das genau richtig #pro

Lg und alles Gute

Beitrag von zweiunddreissig-32 21.06.10 - 11:05 Uhr

Ne, Stress hab ich keinen, sitze eben zu Hause in Elternzeit, hab keine weiteren Kinder bzw. Sorgen;-) Esse und trinke gut. Mir fehlt nichts. Pipi/ Kaka machen ist für meinen Sohn kein Problem. Er trinkt nur sehr gierig und saugt sehr stark.
Dass die Brust fast leer ist (paar restliche Tropfen nützen meinem Zwerg nicht#rofl), kann ich auch aus ihrem Gewicht erkennen, die wird sehr leicht. Muss sagen, dass ich keine größen Brüste habe, so Cup C (vor dem Stillen B).
Wollte nur wissen, ob es überhaupt möglich ist, dass die Brust irgendwann der Nachfrage nicht mehr gerecht sein kann, da es für sie schlicht nicht mölich ist mehr zu produzieren, und sie bleibt bei ihrer maximalen Menge.

Beitrag von anchesa 21.06.10 - 10:52 Uhr

Hi,

ich glaube nicht, dass die Kapazität irgendwann "erschöpft" ist. Und solange er gut zunimmt bekommt er doch offensichtlich genug.

Bei meiner Tochter hat die Steigerung der Milchmenge auch etwas gedauert, also das war nicht in zwei drei Tagen erledigt. Ich glaube, das hat so zwei Wochen gedauert, bis es merklich mehr wurde.

Mach Dir Stillkugeln, wenn Du was für die Milchbildung tun willst, trink alkfreies Hefeweizen und Still-Tee.

Und keinen Stress machen, das wird!


Alles Gute

Anchesa

Beitrag von mamamaja 21.06.10 - 10:54 Uhr

hy....

bei mir war es auch so.....ich habe ihn dann jedoch zugefüttert, da ich mein kind nicht hungern lassen wollte bzw. mir es wichtig war, dass er satt wird.....

" zufüttern wird er nicht und muss damit auskommen, was drin ist"

ist mir irgendwie zu hoch #kratz

lg
maja

p.s.

ist klar, dass babys irgendwann mehr essen wollen und man öfters anlegen muss.....wenn man nach ner woche aber immer noch nicht mehr milch hat.....würde ich eine stillberaterin hinzuziehen bzw. zufüttern...auch wenn es "schwer fällt"....

Beitrag von zweiunddreissig-32 21.06.10 - 11:11 Uhr

Satt wird er schon, nur eben für 2 Stunden:-D
Vielleicht regelt es sich später, wen der Schub vorbei ist.
Zufüttern möchte ich nicht wegen seinem Gewicht, er nimmt gut zu und wiegt mit 12 Wochen schon 6500 gr., ist eigentlich ganz ok. Nur wenn er abnehemen würde, müsste ich dann wohl zufüttern.
Mich hat halt interessiert, ob es wirklich möglich ist, dass nach paar Wochen immer noch nicht viel mehr Milch kommt.

Danke für deine Antwort!

Beitrag von mamamaja 21.06.10 - 11:15 Uhr

ok...dann habe ich das falsch verstanden....

meiner hat gleich nach dem stillen geschrien, weil keine milch mehr da war und er noch hunger hatte.....deshalb habe ich dann zugefüttert...

lg

Beitrag von 20girli 21.06.10 - 11:35 Uhr

Hi,

meiner kam ohne Schübe alle 1 1/2 stunde...in den Schüben jede Stunde.

also scheint es völllig normal zu sein bei euche beiden und hat überhaupt nix mit schüben oder zu wenig Milch zu tun.

Muttermilch ist schnell und gut verdaut...und der Abstand wäre auch mit ner pre milch da.

Keine Sorge-- dein Kind hat keinen Hunger- bzw wird nicht hungern gelassen nur weil er keine 4 stunden durchhält.

Die Milch ist genau auf dein Kind abgestimmt...sie nimmt auch nicht an liter zu....sondern setzt sich durch die Kalorien und Fettgehalt nach dem Bedarf deines Kindes zusammen.

Mache dir keine sorgen alles normal

Lg Kerstin

Beitrag von tanjaz84 21.06.10 - 11:37 Uhr

Hallo,
vor zwei oder drei Wochen hatte ich das selbe Problem und habe hier auch mal nachgefragt und habe nen wirklich super Tipp bekommen.

Die Alfalfa D3 anch jedem Stillen nehmen. 8 Stück. Und schon am nächsten Tag wurde es besser. Deshalb kann ich diese mit ruhigem Gewissen empfehlen.

Lg und alles Gute weiterhin
Tanja

Beitrag von rmwib 21.06.10 - 11:44 Uhr

Das ist ein Kreislauf, und solange Du das Kind nach Bedarf anlegst ist auch immer genug da.

LZS Grüße

Beitrag von marjatta 21.06.10 - 20:48 Uhr

Nein, Dein Busen wird nur weicher und es kommt trotzdem genug Milch. Mein Sohn stillt jetzt 14 Monate und es fließt immer Milch, auch wenn er zu ungewöhnlichen Zeiten kommt.

Also, er bekommt genug. Manchmal kommen sie öfter, weil sie mehr brauchen. Dann ist es auch wieder gut.

Gruß
marjatta