Eingewöhnungszeit in der Kinderkrippe, nötig? Wie lang? - Erfahrungen

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von iris26 21.06.10 - 11:20 Uhr

Hallo liebe Mitmamis,

meine beiden Kids (dann 27 & 12 Monate) gehen nun bald in die Kinderkrippe. Die Einrichtungen hat es bisher immer so gehalten, dass die neuen Kinder über 4 Wochen integriert werden.
-Erst tgl. 2 Stunden im Beisein der Mama
-zweite Woche jeweils 4 Stunden, Mama vor Ort, aber nicht unbedingt im selben Raum
-3. Woche, 6 Stunden, Mama nicht vor Ort, aber in der Nähe
-4. Woche, 8 Stunden, Mama zuhaus

Hört sich gut an, ist für mich als Mama ohne eigenes Auto und ca 30km von der Einrichtung entfernt wohnend aber einfach so nicht umsetzbar. Habe nun - so schwer es mir auch fällt - mit meinem Mann entschieden, die Integrationszeit auf 2 Wochen zu reduzieren. Beim Gespräch mit der Erzieherin habe ich deutlich die negative Bewertung herausgehört. Es ist ja nicht so, dass mir das leicht fällt. Aber ich bin insgesamt mit öffentlichen VM 1,5 Stunden pro Strecke unterwegs, muss 3mal umsteigen und ewige Wartezeiten überstehen. Meine Kids machen das einfach nicht mit.

Wie war das bei Euch? Wurden Eure Kids auch eingewöhnt? Wie lang und wie gut hat das funktioniert?

Ich würde mich sehr über Antworten freuen.

LG

Beitrag von miezibuh 21.06.10 - 11:43 Uhr

Das ist ja übel, dass du so weit fahren musst. Ich kann mir das gar nicht vorstellen. Mit 2 Kindern und den öffentlichen Verkehrsmitteln...

Meine Kleine kommt auch bald in die Kita. 4 Wochen sind angesetzt. Dann sind 3 Wochen Sommerferien und dann gehe ich wohl nochmal 2 Wochen mit. Sie geht aber nur vormittags. Ich habe einen Kitaplatz direkt vor Ort.

Gehst du denn dann arbeiten? Kann ich mir kaum vorstellen. Wie machst du das denn? Kinder mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin bringen, dann zur Arbeit weiter und Kinder wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln abholen?! Hast du dann überhaupt noch Zeit dazwischen, in der du arbeiten kannst?! #kratz

Beitrag von iris26 21.06.10 - 11:59 Uhr

Hihi, musste grad schmunzeln, als ich das las. Also, ich gehe arbeiten, ab 1.8. in Teilzeit. Da ich aber Krankenschwester bin, müssen sie trotzdem ganztags betreut werden. Nachher, also wenn ich dann arbeiten gehe, sieht es anders aus. Da bringt mein Mann sie morgens in die Einrichtung und holt sie ab, da es auf dem Weg liegt. Ich selbst arbeite im nächsten größeren Ort, kann also allein mit ÖVM fahren. Die Eingewöhnunszeit ist aber mitten am Tag, da kann mein Mann nicht fahren, weil er andere Arbeitszeiten hat.
Ein eigenes Auto ist in Planung, aber finanziell wegen der sehr sehr hohen Kita-Gebühren momentan nicht realisierbar.

Alles nicht so einfach...

Beitrag von monii5 21.06.10 - 14:44 Uhr

hallo,

so lange eingewöhnung in der kita? wir waren im juli einen tag zum schauen und im september am ersten tag hat mich meine grosse nach 2 stunden heimgeschickt. der absolute wahnsinn.
ich bin so froh, dass sie keine probleme hatte.


lg
monii5

Beitrag von rmwib 21.06.10 - 11:59 Uhr

HUHU

ich persönlich find 4 Wochen Pflicht--- wird ja sicher auch nicht umsonst so angeboten.
Bei uns hat es insgesamt fast 2 Monate gedauert. Wenn Deine Kinder zusammen da bleiben ist es vielleicht leichter und geht schneller? Mein Kurzer hat sich sehr schwer getan bis er gerne hingegangen ist und ich hätt ihm das nicht zumuten wollen, so schnell da "reingeworfen" zu werden.
Aber da ist ja jedes Kind anders, Du wirst ja sehen, wie Deine reagieren, vielleicht macht ihnen das ja überhaupt nix aus... solls ja geben.
Aber die reine Fahrzeit find ich jetzt keinen Grund, die Eingewöhnung zu verkürzen--- und wieso gehen die Kinder in eine KITA, die so weit weg ist, wie kommst Du denn da hin wenn mal was Dringendes ist #kratz

GLG

Beitrag von iris26 21.06.10 - 12:10 Uhr

Die Kita ist an meinem derzeitigen Arbeitsplatz integriert - ich habe mich aber beruflich verändert. Allerdings arbeitet mein Mann in der Nähe und der wird sich dann - wohl oder übel - um die Kids kümmern müssen, wenn mal was ist.
Weiterhin ist das eine kurzweilige Sache, da meine beiden voraussichtlich schon im nächsten Frühjahr eine Kita hier im Ort besuchen werden. Ist zwar wieder Umgewöhnung, lässt sich aber leider nicht ändern, da die Gemeinde die Kosten für die Kita ausßerhalb nur solang trägt, wie sie selber keine Plätze anbieten kann. Und 2000€ für die Kinderbetreuung ist leider absolut nicht drin.
Alles sehr kompliziert, nervig und mit Gewissensbissen verbunden, aber was soll ich machen?

Beitrag von anira 21.06.10 - 12:32 Uhr

wie schätzt du denn deine Kinder ein?
du kansnt ja ruhig 4 wochen machen
solang die nicht schon in deine kosten reinfallen
wenn du für den monat schon voll zahlst würde ich denen eh was erzählen!
aber halt z.b.

1 woche 5h mit mama
2 woche 6h mit mama
3 woche 7h mit mama aber nur in der nähe
4 woche 8h alleine

Beitrag von iris26 21.06.10 - 12:44 Uhr

Leider muss ich ohnehin die 4 Wochen voll bezahlen. Kann ich nicht nachvollziehen, aber ist so. Die Betreuungszeit umfasst ab regulären Start 10 Stunden tgl. :-(
Obwohl sie hochgerechnet in den 4 Wochen tgl. nur 5 Stunden bräuchten, muss ich 10 Zahlen. Finde das ganz schon heftig, denn nach meiner Elternzeit fällt das Elterngeld komplett weg und Gehalt kommt erst wieder Ende August.

Sehr wahrscheinlich wird mein Mann es irgendwie doch so handeln, dass wir die 4 Wochen eingewöhnen. Ich habe meinen Kids ein so schlechtes Gewissen gegenüber, das ist shcon nicht mehr feierlich.

Beitrag von loonis 21.06.10 - 13:04 Uhr




Hier waren auch 4 Wo Eingewöhnung ....

Richtig eingewöhnt hatten sich die KIds aber erst nach ca. 3 Monaten.
Es gab keine Probleme ,aber nach 12 Wo hatte ich das Gefühl,
dass sie "angekommen" wären...

Es dauert wirkl. seine Zeit.

LG Kerstin

Beitrag von schwarzbaer 21.06.10 - 16:07 Uhr

Hoffentlich machen Deine Kids da mit.

Meine Große hatte 1 Tag Eingewöhnung, dann hat sie mich "rausgeschubst" - meine Kleine war nach 4 Wochen noch nicht eingewöhnt, da haben die Erzieher nach 6 Wochen mit mir beraten, ob es nicht doch besser wäre sie zu einer Tamu zu schicken. Ich war schon völlig verzweifelt. Nach weiteren 2 Wochen (also 8 Wochen Eingewöhnung insgesamt!) ist der Knoten geplatzt, seitdem geht sie total gerne.
Dummerweise war ich während der Eingewöhnung schon wieder berufstätig - was das für ein Organisationschaos war, kann man sich vorstellen.