wer wohnt am waldrand oder in waldnähe? (dringend erfahrungen)

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von ikonn 21.06.10 - 13:43 Uhr

hallo,

wir haben ein wunderschönes grundstück am waldrand gefunden und überlegen uns den zu kaufen #verliebt . es fließt ein bach in der nähe und ist sehr ruhig aber nicht weit entfernt von der stadt. es steht ein altes haus aber den wollen wir abreißen lassen und ein neues haus bauen. ich habe ein kind (3j.) und der zweite ist unterwegs. ich möchte mein neues zuhause kinderfreundlich haben und daher denke ich mir, ein bisschen natur aber trotzdem sehr nahe zur stadt ist ideal für meine kleine familie :)

meine frage ist, welche vor- und nachteile hat das leben im Wald. das sich mehrere Insekten und kleine Tiere befinden werden kann ich mir vorstellen aber sonst fällt mir nichts ein #kratz .

ich will meine entscheidung später nicht berreuen und daher versuche ich möglichst viele informationen und erfahrungen zu sammeln. schließlich ist ja unser vorhaben sehr kostenspielig und wir möchten es später nicht berreuen.

- habt ihr eigene oder "gehörte"erfahrung?
- würdet ihr euch nochmal so entscheiden?
- was habt ihr so richtig satt gehabt im wald?
- was habt ihr an eurem haus geliebt?
- wie war es mit kleinen tieren und insekten evtl. minischlangen oder so - wegen dem bach ???

(SORRY FÜR MEINE RECHTSSCHREIB BZW. GRAMMATIKFEHLER, BIN FLEISSIG BEIM LERNEN UND GIB MIR MÜHE MEINE FEHLER AUSZUBESSERN, DAHER BITTE KEINE VORURTEILE ;-) )



hoffe ihr könnt mir einige tipps geben ;-)

Beitrag von purzelbaum500 21.06.10 - 13:57 Uhr

Hallo,

ich bin direkt am Wald aufgewachsen. Die Straße meiner
Eltern ist im Wald. Wir hatten es ca. 100m bis wir mitten im Wald waren.
Es war herrlich zum Spielen!

Und heute wohnen wir kaum anders.
Wir haben einen eigenen kleinen Wald im Garten mit richtig altem
Baumbestand (20m hohe Bäume.....).Unser Grundstück grenzt ans Feld und
rings um die Felder nur Wald.

Ich liebe es und unsere Tochter (4) auch.
Mein Mann und ich haben einige Jahre woanders gelebt, wo es kaum Wald gab und ich habe "meinen Wald" so vermisst.

Wir haben auch nicht mehr oder weniger Tiere im Garten.
Außer vielleicht unser Eichhörnchen und viele verschiedene Vogelarten.
Aber Insekten? Nicht mehr/weniger als woanders.

Wir basteln im Herbst mit unseren eigenen Tannenzapfen & den
Kastanien aus Nachbars Garten. Du hast natürlich ne Menge Arbeit mit
dem vielen Laub, aber das wussten wir vorher.

Ich würde immer wieder so entscheiden. Ich brauche die Natur.
Wir haben auch ein altes Haus (Mitte der 50er), das wir umbauen und einen riiiiieeesen Garten.

Liebe Grüße,
Purzel

Beitrag von ikonn 22.06.10 - 10:07 Uhr

wo ich deinen beitrag gelesen habe könnte ich weinen :-) so gut hat es mir gefallen. keine ahnung warum ich gefühlsvoll reagiert habe (liegt warscheinlich an der ss :-p ).

danke für deine schnelle antwort und hoffe ich entscheide mich richtig und berreue es später nicht

LG

Beitrag von wildehilde85 21.06.10 - 13:58 Uhr

Hallo Ikon,;-)
du wirst es nicht bereuen:-Dhabe jemanden gekannt der hat auch in so einem Haus seine Kinder groß gezogen und sie sagte es gab nichts besseres als dieses Haus..:-D

Beitrag von lisasimpson 21.06.10 - 14:01 Uhr

hallo!

ich bin waldnähe aufgewachsen.
mittlerweile ist da aber auch schon eingies bebaut.
Als kind begann hinter unserem haus ein waldweg und es ging dann dort weiter in dne wald rein..
hatten jedoch keinen bach dort.

wir kinder haben es geliebt, waren sofrt auf dem besten spielplatz überhaupt und haben viele erfahrungen dort sammeln können.
daß meine eltern der wald irgendwie gestört hätte kan nich nicht sagen.
ganz zu beginn stand (und steht immer noch9 eine riesige linde, die jedes jahr im herbst tonnen an laub läßt, was immer direkt auf das grundstück meiner eltern fliegt und somit ca 4 wochen im herbst echt richtig arbeit macht.

P.s. SORRY FÜR MEINE RECHTSSCHREIB BZW. GRAMMATIKFEHLER, BIN nicht FLEISSIG BEIM LERNEN UND Gebe mir wenig MÜHE MEINE FEHLER AUSZUBESSERN, DAHER BITTE ruhig VORURTEILE )

lisasimpson

Beitrag von bezzi 21.06.10 - 14:15 Uhr

Wir wohnen direkt am Wald.

Vorteile: gute Luft, kein Verkehrslärm, schnell im Grünen u.s.w.

Nachteile:
-Teilweise sehr lautes Vogelgezwitscher oder gekrächtse, insbesondere in den frühen Morgenstunden
- Froschquaken die ganze Nacht
- Angst, dass einem beim Sturm ein Baum aufs Dach fällt
- eventuell Probleme beim Installieren von Solar- oder Satellitenanlagen
- Kleintiere: Mäuse, Ratten, Igel... im Garten, dadurch viele Zecken
- viele Hundebesitzer gehen gassi - oft Hundekacke am Zaun
- im Winter schattig

so. mehr Nachteile fallen mir im Moment nicht ein. Trotzdem möchte ich nicht mit einem Haus mitten in der Stadt tauschen wollen.

Beitrag von zahnweh 22.06.10 - 00:26 Uhr

Nachteile:
-Teilweise sehr lautes Vogelgezwitscher oder gekrächtse, insbesondere in den frühen Morgenstunden
x haben wir auch, wobei mich der Durchfahrtsverkehrslärm mehr aufregt und die Vögelchen häufig übertönt
- Froschquaken die ganze Nacht
x bei uns sind es Katzen
- Angst, dass einem beim Sturm ein Baum aufs Dach fällt
x da reicht schon ein Baum. einer landete mal neben unserem Auto bzw. ein Teil auf der Straße. und es war nur EIN Baum.
- eventuell Probleme beim Installieren von Solar- oder Satellitenanlagen
x geht bei uns auf Grund des Alters des Hauses nicht
- Kleintiere: Mäuse, Ratten, Igel... im Garten, dadurch viele Zecken
x haben wir auch so... ein bisschen Wiese drumrum reicht dafür aus
- viele Hundebesitzer gehen gassi - oft Hundekacke am Zaun
x ein bisschen Wiese in der Umgebung und die meisten Hunde nutzen dieses Stückchen
- im Winter schattig
x dafür im Sommer schön kühl im Wald ;-)
Im Herbst: Unmengen an Laub im Garten
x dazu bedarf es nur einen erwähnten Baum.... und der Hof ist mehrmals täglich voll. hm ... Nadelwälder haben kein Laub.
- Maulwürfe graben regelmäßig den Rasen um, sofern er im Schatten der Bäume überhaupt gedeiht.
x die Zeiten sind bei uns Vorbei
- jede Menge Vogelkacke auf Balkonmögeln, Terasse, Fensterscheiben, Autos u.s.w.
x das geht bei uns. Großstadt wäre schlimmer

x wir wohnen eher ländlich. Die einen sagen Stadt, die anderen Land. Es ist beides. Die genannten Nachteile haben wir auch ohne Wald und ich hätte von einigen gerne mehr davon ;-)

Ich hätte gerne mehr grün und mehr Bäume um mich :-)

Beitrag von ikonn 22.06.10 - 10:01 Uhr

Nachteile:
-Teilweise sehr lautes Vogelgezwitscher oder gekrächtse, insbesondere in den frühen Morgenstunden
x würd mich nicht stören, das sehe ich neutral bis positiv :-)

- Froschquaken die ganze Nacht
x der bach ist ein fließender bach also kein stilles bach. weiß nicht ob trotzdem fösche vorkommen, ich weiß natürlich auch nicht ob es landfrösche etc. gibt aber ich glaub das würde ich eher als negativ bezeichnen :-p

- Angst, dass einem beim Sturm ein Baum aufs Dach fällt
x das wäre natürlich sehr schlimm aber "kathastrophen" können immer passieren aber unter diesen umständen wäre man natürlich empfindlicher

- eventuell Probleme beim Installieren von Solar- oder Satellitenanlagen
x mein mann möchte unbedingt neubauen obwohl ich fan von altbauhäusern bin. solar möchten wir beide :-)

- Kleintiere: Mäuse, Ratten, Igel... im Garten, dadurch viele Zecken
x Igel finde ich totaaal süß, gegenüber mäuse bin ich neutral aber Ratten #aerger naja solange sie nicht ins Haus kommen gehts ja

- viele Hundebesitzer gehen gassi - oft Hundekacke am Zaun
x könnte sein

- im Winter schattig
x das denkte ich mir auch :-(


Im Herbst: Unmengen an Laub im Garten
x das der Garten eine Menge Arbeit mit sich bringen wird, denke ich mir schon

- Maulwürfe graben regelmäßig den Rasen um, sofern er im Schatten der Bäume überhaupt gedeiht.
x darauf würde ich nie draufkommen und kann nichts dazu sagen. ich kenn mich da nicht aus aber könnte sein.

- jede Menge Vogelkacke auf Balkonmögeln, Terasse, Fensterscheiben, Autos u.s.w.
x das würde mich zwar stören aber ändern könnte ich es auch nicht



Danke für deine Antwort :)))


Beitrag von bezzi 21.06.10 - 14:24 Uhr

Nachtrag:

- Im Herbst: Unmengen an Laub im Garten
- Maulwürfe graben regelmäßig den Rasen um, sofern er im Schatten der Bäume überhaupt gedeiht.
- jede Menge Vogelkacke auf Balkonmögeln, Terasse, Fensterscheiben, Autos u.s.w.

Beitrag von engelchen28 21.06.10 - 14:27 Uhr

huhu!
bei "wohnen im wald" fällt mir ein: LAUB, LAUB, LAUB! meine schwiegereltern rächen jeden herbst 150 säcke (!!!) voll laub zusammen und müssen sie entsorgen, es ist eichenlaub, das auch nicht so einfach vergeht.
dachrinnen voller laub!
starker moosbewuchs auf dem dach und am haus (bloß kein verputztes haus nehmen)
bei sturm: äste / eicheln knallen auf das autodach (garage / carport!)
außerdem: mücken, mücken, mücken & zecken, zecken, zecken.
des weiteren: schatten! wenig sonne! räume dunkel! mag ich nicht.
das grundstück sollte supergut abgeschlossen werden wg. des bachs (gefahr für beide kinder & besucherkinder).
gibt's nachbarn / spielkameraden für die kinder oder müsst ihr immer und überall hin das auto nehmen?
mir fällt nicht soviel positives ein außer: herrliche ruhe, für-sich-sein.
lg
julia (waldbegeistert mit 2 waldkindern, aber wohnen möchte ich da nicht)

Beitrag von maschm2579 21.06.10 - 14:34 Uhr

Huhu,

Deine Rechtschreibung ist doch ok :-) nichts zu bemängeln...

Also ich hatte mit meinem EX und den 4 kindern ein Haus im Wald in Seenähe.
Es war für die Kinder wunderschön bzw ist es ja immernoch. Der Wald spendet Schatten und es ist z.T. nicht so warm im Winter. Von innen haben wir Stein und außen alles aus Holz. Auf der Terrasse ist immer Sonne und man kann super Gemüse anbauen #freu
Schlangen haben wir noch nie gesehen, Insekten auch nicht mehr als in der Stadt und von daher nichts anderes.

Wichtig ist das man schnell mal beim Bäcker sein kann oder nicht 5 km zum einkaufen fahren muß.

Bei uns fährt der Schulbus hatl 2x am Tag hin und 2x zurück, alles andere müssen die Eltern machen.

Evlt würde ich sanieren aber nicht abreißen und neu bauen, dann verliert alles Ihren Charm und den schönen Garten könnt Ihr vergessen weil alles zerstört wird. Grundsanierung käme für mich in Frage und ich würde versuchen altes bestehen zu lassen. Arbeite allerdings auch beim Architekten und bin ein wenig vom Fach.

Ich finde es super....

lg

Beitrag von pure 21.06.10 - 15:45 Uhr

Hallo,

Wir wohnen seit einem Jahr "am Land" ist auch nicht all zu weit bis in die Stadt, sagen wir mal eine halbe Std. Autofahrt!

Ich liiieebe es... wir wohnen nah am Waldrand, das einzige was mich fürchterlichst stört sind Spinnen, nungut die gibts zwar auch in der Stadt, aber am Land schon ein bischen mehr.

ich finde es wunderschön wenn wir bei einem Spaziergang mal Rehe sehen, wir haben unzählige Ponyhöfe und Bauernhör, da freut sich mein kleiner immer wenn er die Tiere sieht.

Und Plagegeister haben wir keine, bis auf den Marder, der jede nacht kommt und uns ab und an auf die Motorhaube sch***

Da in unserer Garage nur Platz ist für ein Auto, muss eines eben draußen stehen =)

Achja und wir haben riiiieesen Nacktschnecken, stören mich aber nicht Noel freut sich immer =D

Nachteil ist eben nur, dass wenn man wie ich pendelt lange in die Arbeit braucht im Morgenverkehr. Oder in der Ortschaft direkt keine all zu vielen Einkaufsmöglichkeiten hat.

Beitrag von nicole9981 21.06.10 - 15:52 Uhr

Vom wirklich schönen Waldleben mal abgesehen:
- man braucht für jeden Weg ein Auto
- Du wirst wahnsinnig viel zu tun haben
- je nach Lage würde ich mir einen (großen) Hund zulegen der Nachts auch anschlägt und nicht pennt :-)

Für Kinde ist es einfach total klasse. Man kan Tiere sehen und zwar in rauhen Mengen konnten wir Frösche, Igel, Eichhörnchen, Rehe, Fasane usw. sind durch unseren Garten spaziert.

Ich würde da auch gerne immer wohnen, aber mir reicht es für den Urlaub oder am Wochenende zum Ruhe haben.

Beitrag von thalia72 21.06.10 - 16:24 Uhr

Hi,
wir wohnen an Weinbergen bzw. an einem Wiesenhang und ein kleiner Bach fließt auch in Hausnähe vorbei.
Wir haben uns gesagt, wenn wir schon dem Kind zuliebe aus der Großstadt aufs Land ziehen, dann richtig (allerdings mit Autobahnanbindung und in Stadtnähe, also nicht ganz so schlimm).
Die Naturidylle finde ich toll, Viecher gibt`s immer mal wieder (Nattern, Eidechsen, Frösche, Mäuse, Spinnen,Schnecken...) aber die zeige ich Justus immer ganz ausführlich und er findet es superspannend und hat überhaupt keine Angst. Ganz eklig ist allerdings, dass die Katze im Frühjahr immer massig Zecken einschleppt, aber um das Problem zu lösen, müssten wir eher unser Katzevieh abschaffen.
Ob dir das irgendwann auf die Nerven geht, ist wahrscheinlich Typsache. Ich vermisse das Stadtleben seeeeeehr und trotzdem finde ich die Naturnähe toll.

vlg tina + justus 17.06.07 + #eiboy 23.SSW

Beitrag von sohnemann_max 21.06.10 - 17:31 Uhr

Hi,

schwer zu sagen. Wir haben uns auch lange überlegt, ob wir uns nicht ein Grundstück - am Waldrand und in einem relativ kleinem "Dorf" - aber direkt an der Grundschule kaufen sollten.

Vorteile für uns waren:

- ruhig
- in der Hoffnung, dass sich ein paar Spielgefährten für unsere Kinder auftuen
- billiger Grund
- niedrige Lebenserhaltungskosten

Nachteile:
- Abgeschiedenheit
- weitere Arbeitswege
- auf zwei Autos angewiesen
- nicht mal eben einkaufen, wenn man Milch vergessen hat
- Unwohlsein, da ich oft alleine mit den Kindern bin
- ich kriege einen Landkoller :-p

Wir haben uns letzte Woche dagegen entschieden. Wir sind alle in der Großstadt aufgewachsen und bleiben auch besser da. :-p

Vor Ungeziefer etc. würde ich es jetzt nicht abhängig machen. Die haben wir im Form von Zecken und Mücken in unserem Garten auch.

LG
Caro mit Max im August 6 Jahre und Lara 1 Jahr

Beitrag von shorty23 21.06.10 - 19:12 Uhr

Hallo,

also wir wohnen jetzt direkt am Wald und es ist super schön!!! Wir haben auch nicht mehr "Tierchen" als in den anderen Wohnungen. Ich muss sagen, für uns gibt es keine Nachteile. Nur weil man am Waldrand wohnt, heißt das ja nicht automatisch, dass man am A**** der Welt wohnt, also bei uns zumindest nicht, die Großstadt ist 10 Min. mit der Bahn oder Auto weg, der Wald ist ca. 20 Meter weg, zum Einkaufen brauche ich 10 Min. zu Fuß oder 5 mit dem Rad, trotzdem ist es ruhig aber keineswegs abgeschieden oder so, dass man nachts Angst haben müsste! Aber das ist natürlich alles grundstücksabhänig.

LG

Beitrag von nana141080 21.06.10 - 20:52 Uhr

Hallo,

ich bin am Waldrand aufgewachsen und wohne nun auch nur 500m weit von meinem Elternhaus und somit am Wald entfernt. Also ich bin von Wald aber auch Straßen umgeben....schwer zu beschreiben.

Ich würde es NIE missen wollen. Es ist einfach nur toll#pro

VG Nana

Beitrag von celi98 21.06.10 - 21:08 Uhr

hallo,

ich wohne am waldrand, obwohl ich noch zum hamburger stadtgebiet gehören. wir haben den bus und einige geschäfte wor der haustür und aus der küche gucke ich auf den wald und die alsterau.

tierchen kannst du mit fliegengitter aussperren.
an tiergeräusche in der nacht gewöhnt man sich (nur der kuckuck weckt mich stets um 4, aber das ist nur im mai/juni)
in der frischlingszeit muss man vorsichtig sein, da sollte man den wildschweinen aus dem weg gehen.
sarah hat prima laufen und laufradfahren gelernt, weil der verkehr weitab ist.
ihr braucht einen guten zeckenschutz
du bekommst günstig wildfleisch vom jäger
die luft ist besser (habe vorher in der innenstadt gewohnt)
die kinder lernen die natur kenn und schätzen
man muss vorsichtiger auto fahren, wegen dem wildwechsel

ich kenne nur vorteile und will hier nicht weg. allerdings würde ich nie richtig rausziehen, wo die anbindung an die stadt fehlt.

lg sonja

Beitrag von janamausi 21.06.10 - 21:43 Uhr

Hallo,

ich bin am Waldrand aufgewachsen und wohne auch jetzt wieder am Waldrand und es ist toll!

Was ich euch aber dringend raten würde ist ein Zaun um den Garten rum, so dass die Kinder (zumindest so lange sie noch kleiner sind) nicht alleine zum Bach können!

LG janamausi

Beitrag von ikonn 22.06.10 - 09:41 Uhr

danke für den tipp, so haben wir es uns auch überlegt. am anfang wo sie noch klein sind will ich auch nicht das sie ohne beaufsichtigung irgenwie in den wald gehen auch wenn es vor der eigenen haustür ist. erst nach einigen aufklärungsgesprächen wäre ich innerlich beruhigt ;-)

Beitrag von janamausi 22.06.10 - 17:19 Uhr

Hallo,

ihr könnt ja zum Wald/Bach hin am Gartenzaun eine Gartentüre (mit Schloß) anbringen, so können die Kinder dann auch mal später alleine in den Wald und wenn ihr es nicht wollt, könnt ihr die Tür einfach absperren.

LG janamausi

Beitrag von ikonn 22.06.10 - 17:25 Uhr

echt suuuper idee #freu
das wäre natürlich die ideale lösüng

danke nochmals und lg

Beitrag von mamakind 21.06.10 - 22:19 Uhr

Halo,

wir wohnen auch in der Nähe des Waldes. Bei uns sind sehr oft Rehe im Garten oder Familie Fuchs läuft vorbei. Bei den Nachbarn waren auch schon mal Wildschweine im Garten und haben den etwas "verschönert". Letztes habe ich sogar einen Waschbären gesehen. Es gibt Eichhörnchen, viele Vögel, Hasen,... für die Kinder ein Traum. Sie beobachten gerne Vögel und freuen sich, wenn sie einen Buntspecht entdecken.
Es gibt auch etwa 1 km entfernt im Wald einen See mit Fröschen und Molchen. Laut dem Förster soll es auch Ringelnattern geben, aber ich habe noch keine gesehen.

Ich finde es sehr schön und wir sind auch oft im Wald. Vorallen liebe ich es im Winter wenn der frische Schnee lieg tund wir die ersten Spuren in den unberührten Schnee stapfen können.

LG Simone

Beitrag von ikonn 22.06.10 - 09:34 Uhr

hallo, ich habe echt nicht mit so vielen antworten gerechnet aber danke danke danke für eure antworten #liebdrueck .

wir wohnen in einer kleinstadt und dieser grundstück ist auch in meiner stadt aber ganz oben am wald angegrenzt. mit schnell mal bäcker wird zwar nichts aber der nächste große einkaufszentrum ist ca. 7-10 min entfernt mit dem auto, zu fuß ca. 45 min) und davor gibt es nicht mal ein kleines geschäft um schnell mal milch zu holen :-( . vom grundstück ins KH brauche ich 12-15min und von meiner jetzigen Wng brauch ich auch 12-15 min. von daher ist es nicht soo ausserhalb aber halt doch irgendwie. das KH ist zwar mitten in der stadt aber da wo ich jetzt wohne braucht man zB fast für nichts ein auto. Ist irgendwie lebendiger als wie mitten in der Stadt. es wird zwar am Anfang ungewohnt für uns alle sein, aber ich will es irgendwie doch riskieren. Ich bin soo unsicher. ich liebe das leben hier aber ich träume auch von so einem ruhigen leben am waldrand. wir wären dann das vorletzte haus vor dem „unendlichem“ wald.

#kratz ob es nachbarskinder gibt muss ich mich noch erkundigen.

nochmals rießen DANKESCHÖN an alle die mir geantwortet haben.ich habe eure beiträge auch meinem mann vorgelesen und kann mich jetzt ein klein wenig besser entscheiden und falls ich mich für diesen grundstück entscheide weiß ich worauf ich mich einlasse :-D



LG an alle und hoffe man liest sich im forum