Keine Paten

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von sternchen.83 22.06.10 - 10:26 Uhr

Hallo,

gibt es noch jemand er noch keine Paten fürs Baby hat?

Also ich bin so enttäuscht über die Wahl der Patentante unseres Großen, dass wenn es nach mir gehen würde der Kleine keine Paten bekommen würde, bzw. sie sich selbst später mal aussuchen kann und das wir ihn erst dann taufen lassen.

Wie sieht es bei euch aus?


Beitrag von babylove22 22.06.10 - 10:35 Uhr

Hallo sternchen.

Ist bei uns ähnlich. Mein großer wurde mit 3 Monaten getauft und wir haben uns 2 Paten ausgesucht. Nach nun 5 Jahren, sind wir selbst über unsere Wahl so ziemlich enttäuscht#schmoll

Das zweite Kind wird auch unbedingt getauft und zwar ohne Paten. Ich kenne bei uns die Kirchenverwaltung und da gibt es bestimmt eine Mögl. / Ausnahme das es keine Paten geben wird.

Ggf. werden wir später jmd. nach dem Patenamt fragen, wenn sich derjenige auch wirklich für die Kinder interessiert #augen dann wahrscheinlich aber auch nicht amtlich, sondern nur so für uns...
LG

Beitrag von wir3inrom 22.06.10 - 11:02 Uhr

Paten sind für mich eine religiöse Sache.
Ein Pate ist für die christliche Erziehung des Patenkindes mitverantwortlich.
Einfach so jemanden zu wählen, nur, damit man einen Paten hat, wäre für uns nie in Frage gekommen.

Für mich muss ein Pate auch keine Babysitterpflichten übernehmen, ich erwarte nicht, dass er sich im Falle meines Todes meines Kindes annimmt und es zur Pflege nimmt.
Ein Pate ist jemand, der Ansprechpartner sein soll für das Kind. Jemand, zu dem es mal gehen kann, wenn es mit mir oder meiner Erziehung nicht klar kommt und jemanden zum Reden braucht.

Aber ich würde von einem Paten nie erwarten oder verlangen, dass er 24/7 für mich, meine Bedürfnisse etc. zur Verfügung steht, nur, damit ich mir keinen Babysitter suchen muss.

Deshalb: Ja, ich habe Paten für meinen Sohn! Und auch Nr. 2 wird Paten bekommen.

Beitrag von schoko-frau 22.06.10 - 11:09 Uhr

Das hast du super geschrieben! #pro

Beitrag von babylove22 22.06.10 - 11:12 Uhr

Hat doch niemand was von Babysitting, o.ä gesagt #augen

Ein Pate sollte aber wenigestens Interesse an seinem Patenkind zeigen oder ? Wenn nach nem halben Jahr noch nicht mal Interesse am Kind besteht, bezweifel ich sehr, dass die Paten/ der Pate sich in der "Erziehung" beteiligen werden - egal ob jetzt oder später in der Pubertät #kratz

Beitrag von krtecek 22.06.10 - 11:35 Uhr

Hehe, dann würde mich interesssieren, wie man es machen soll..wenn der Ehepartner ein Einzelkind ist. Die Ehefrau hat einen Bruder, der selbst nicht gläubig ist..und jetzt ?!?!?

Man wohnt in einer Heidegegend..

wie macht man das, wenn man nach deiner Definition keinen hat...weil ,,spruchrei´´ (und dies meine ich nicht negativ !!!!!) war dein beitrag shcon, er geht aber oft an der Realität vorbei...leider..

Beitrag von cordulaklaus 22.06.10 - 14:48 Uhr

Hallo,

ich sehe es immer so, dass die Eltern für die Auswahl der Paten bei einem Baby verantwortlich sind und wenn ein Baby schlechte Paten hat, dann sind die Eltern schuld.

Ich kann mich aber auch nicht erinnern, dass es eine Vorschrift gibt nach der als Paten nur direkte Verwandte in Frage kommen.
Ich z.B. habe 4 männliche Paten, alle sehr gute Freunde meines Vaters und die haben sich immer super gekümmert. Einer war sogar so cool, dass ich ein Patent auf ihn angemeldet habe und er zum PATENT-Onkel geworden ist ;-)

Selber bin ich ebenfalls Patin von 3 Kindern und nur mit einem bin ich verwandt (Sohn meiner Cousine).

Man kann ja auch erstmal fragen ob derjenige, der als Pate angedacht ist, überhaupt Interesse hat und mit ihm besprechen, was man sich so als Paten vorstellt.

Schöne Grüße

Beitrag von krtecek 22.06.10 - 14:56 Uhr

hi, nur das Problem ist, wir bestehen überhaupt nicht auf Verwandschaft...aber es gibt hier keinen (!!!), der als Pate in Frage kommt.. Meine ehemaligen Freundinnen wohnen in einem anderen land, alle ungläubig.

bei meinem Mann ist der einzige Freund, der in Frage kommen würde..auch ungläubig..

d.h. es gibt keinen und auf der Straße einen zu fragen, will ich auch nicht..

Es ist eine verdammte schlechte Situation..ich glaube, ich stecke drinne nicht alleine .-(

Beitrag von cordulaklaus 22.06.10 - 16:33 Uhr

Ok, das ist dann schon etwas schwieriger.
Bevor ich dann jemanden auf der Straße ansprechen würde, würde ich mich auch für eine Taufe ohne Paten entscheiden. ;-)
Aber was ist mit den eigenen Eltern oder den eigenen Tanten und Onkels? Oder sind das auch alles "Heiden"? Wenn ja, wie seid ihr dann zu Christen geworden?
Ist zwar nicht unbedingt die schönste Lösung aber immerhin eine Möglichkeit.

Beitrag von wir3inrom 22.06.10 - 16:42 Uhr

Sehe ich genau so!
Unser Sohn hat 2 Paten: meine Schwester und einen guten Freund meines Mannes.
Kind 2 bekommt ebenfalls 2 Paten, von denen jedoch keiner mit uns verwandt ist.

Für mich ist und war wichtig, dass die Paten beide einen engen Bezug zur katholischen Kirche haben, praktizierende Christen sind.

Beitrag von wir3inrom 22.06.10 - 16:40 Uhr

Müssen es denn unbedingt Verwandte sein?? ;-)

Beitrag von elfriede258 22.06.10 - 12:59 Uhr

wir haben uns zum glück dafür entschieden, dass unsere tochter keine taufpaten bekommt. hatten damals auch nur eine zur auswahl und zu ihr besteht nun kein kontakt mehr. das ist doch eh meist nur eine geschenke-hin-und-her-reicherei. eines tages ist sie vielleicht traurig, das sie keine paten hat aber wir haben nun mal so entschieden und ihre geschwister bekommen auch keine paten.
lg peggy et+3

Beitrag von gingerbun 22.06.10 - 16:25 Uhr

Ja wir. Ich bin nicht kirchlich, mein Mann auch nicht. Meine beste Freundin ist Patin im Geiste und ich umgekehrt für Ihr Kind. Das reicht uns :-).
Britta