Für meinen Papa

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muß jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von jrc 22.06.10 - 17:20 Uhr

Mal wieder so ein Moment, wo einem Verstorbene fehlen.....
Mein Papa ist nun schon fast 7 Jahre tot, kennt meine Kinder nicht und doch ist es immer noch so, als würde er jeden Moment durch die Tür kommen.
Wie gern, würde er wohl mit denen rumalbern?
Mit ihnen lachen?
Blödsinn machen.
Ich dachte, es wird besser, aber man hat immer wieder Momente, wo er fehlt. Ob es nun 7 Jahre ist oder 20. Ich glaub, das ist egal.
Wie oft dachte ich daran, daß er mich trösten würde, wenn es mir schlecht ging.
Als ich mein Patenkind verlor. Als es meinem Bruder so schlecht ging. Gelegenheit gab es genug.
Ich hoffe nur, daß er von oben auf uns aufpasst. Er hatte sein erfülltes Leben, starb durch Krankheit, dennoch war er zuletzt recht fit und es kam für uns plötzlich.


Hach, diese Momente, werden wohl nicht besser.....
Danke, fürs Zuhören
LG

Beitrag von alegrastach 22.06.10 - 20:16 Uhr

Hallo,

mein Papa starb ganz plötzlich im April diesen Jahres. Ich vermiße ihn zum Verrücktwerden, jede Minute..

Gruß

Alegra

Beitrag von asimbonanga 22.06.10 - 23:54 Uhr

Hallo,
ja heute ist so ein Tag, auch für mich.

Heute wäre mein Vater 78 Jahre alt geworden, er starb am 20.März.

Ich war mit den Kindern heute am Grab. Ohne das wir verabredet gewesen wären, kamen 5 Minuten später meine Mutter, Schwester und Nichte.
Anstatt zu feiern wie jedes Jahr, standen wir an seinem Grab.
Wenn wirklich nur die tot sind, die in Vergessenheit geraten oder an die nicht gedacht wird, ist er sehr lebendig-wo immer seine Seele auch sein mag.

L.G.