Hauseigentum und Hartz4...DRINGEND

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von tweety25883 22.06.10 - 17:47 Uhr

Hallo

Und zwar geht es um meine Eltern. Meine Eltern haben ein Zweifamilienhaus. In der einen Wohnung leben meine Eltern und in der anderen meine Oma. Meine Oma zahlt bekommt Rente und zahlt Miete.

Nun haben meine Eltern Post vom Amt bekommen mit der Aufforderung die Kosten (Betriebskosten u. Heizkosten) zu senken.

Außerdem sind die Auffendungen der Schuldzinsen zu hoch.

Ich tip mal ab.

>>Entscheidend für die Beurteilung der Angemessenheit ist in erster Linie die Höhe der Aufwendungen für die Schuldzinsen, aber auch die Größe des Wohneigentums sowie die Höhe der Betriebs- und Heizkosten. Nach meinen Feststellungenübersteigen Ihre derzeitigen Unterkunfts- und Heizkosten den düe den Landkreis*** angemessenen Umfang um insgesamt 199,95 €.

Bei einem 2-Personenhaushalt sind im Landkreis *** monatliche Aufwendungen für anfallende Schuldzinsen von maximal 2,99 € angemessen. Doe Wohnfläche sollte entsprechend der Vorschriften des Wohnungsbaugesetzes eine Größe von 65 m² nicht überschreiten. Die Nebenkosten sollten in Ihrem Fall folgende Beträge nicht überschreiten:
kalte Betriebskosten 76,70 €, Heizkosten 74,75 €
Für Ihr derzeitiges Wohneigentum entstehen jedoch Unterkunftskosten für Betriebskosten in Höhe von 130,40 € und Heizkosten in Höhe von 221,00 €.<<

Ich hatte mal gelesen, dass man bei einem Haus mehr m² haben darf.

Bisher hat das Amt zumindest mehr an Schuldzinsen, Betriebs- u. Heizkosten übernommen. Nach Jahren kommen sie jetzt auf diese Aufforderung.

Die Heizkosten, die bisher übernommen wurden, haben die tatsächlichen Heizkosten nie annähernd gedeckt, aber es war mehr, als ihnen zustehen soll.

Meine Eltern gehen nur in einer Pfütze baden und Heizung läuft auch nur ganz wenig im Winter. Wenn wir im Winter da sind, legen wir die Kinder immer mit Strumpfhose und T-Shirt unter dem Schlafanzug ins Bett, weil es zu frisch ist. Ich frier dort auch immer. Da frage ich mich echt, wo sie zu viel Verbrauch haben sollen.

Bitte bitte, wir brauchen einen schnellen Rat, dass sie nicht aus dem Haus müssen, denn 199 € können ie nicht zusätzlich aufbringen. Mein Vater ist selbstständig und geht schon von früh bis spät arbeiten, aber es reiht nicht aus, um aus dem Bezug raus zu kommen. Meine Mutter findet aus gesundheitlichen Gründen auch nicht so einfach Arbeit, wobei sie trotzdem Arbeit annimmt, die sie eigentlich gar nicht machen darf.

LG Tweety



Beitrag von kati543 22.06.10 - 17:54 Uhr

Zu viel Verbrauch hat man nicht nur, wenn man die Heizung zu hoch aufdreht, sondern auch, wenn man ein schlecht isoliertes Haus hat oder eine teure Heizung,...
Warum übernimmst du nicht die Kosten oder deine Oma?

Beitrag von tweety25883 22.06.10 - 18:06 Uhr

Glaub mir, ich wür die Kosten gern übernehmen, wenn ich das Geld hätte. Nur hab ich auch nicht mal eben jeden Monat 200 € über. Bin froh, wenn ich 50-100 € aufs Sparbuch bekomme. Meine Oma hat auch nur eine kleine Rente und von irgendwas muss sie ja auch leben.

Aber du hast recht, das Haus ist bisher gar nicht gedämmt. Meine Eltern wollten deses Jahr die Wetterseiten dämmen. Sie haben eine Gasheizung.

Beitrag von lassiter 22.06.10 - 19:30 Uhr

Du schreibst gleich doppelten Unsinn!

Isoliert wird ein Heizungsrohr oder ein schadhaftes Kabel, aber kein Haus.

Ein Haus wird allenfalls gedämmt, was aber immer grob unwirtschaftlich ist, weil die Ersparnis die Investitionskosten praktisch nie herein bringt.


Josef

Beitrag von pupsik_1984 22.06.10 - 22:45 Uhr

Auf die Jahre hin bringt die Ersparnis die Investitionskosten mit Sicherheit wieder ein!!

Meine Eltern hatten Jahre lang ein ungedämmtes Haus. Letztes Jahr haben sie es gedämmt und verputzt. ( in Eigenleistung)
Früher hatten sie sehr hohe Heizkosten seit der Dämmung zahlen sie etwa 1/4 weniger als vorher.

Beitrag von lassiter 23.06.10 - 00:13 Uhr

⇉ Auf die Jahre hin bringt die Ersparnis die Investitionskosten mit Sicherheit wieder ein!! ⇇

Das geht definitiv nicht!

"Typische Wärmeverluste eines freistehenden Einfamilienhauses (Baujahr vor 1984):
Heizung: 30-35 %
Dach: 15-20 %
Wand: 20-25 %
Fenster: 20-25 %
Lüftung: 10-20 %
Boden [Kellerdecke]: 5-10 %

Jetzt rechne mir mal vor, wie du ¼ der eingesetzten Heizenergie sparen willst, wenn die Außenwände gedämmt werden.


Josef

Beitrag von pupsik_1984 23.06.10 - 00:56 Uhr

Lies mal hier:

http://www.energiespar-vergleich.de/blog/blogs/geld_sparen_durch_eine_hausdaemmung

Meine Eltern haben für die Hausdämmung ca. 6000€ gezahlt. Und sag mir nicht, dass sich dass in ein paar Jahren durch Energieeinsparung ausgezahlt hat.

Beitrag von pupsik_1984 23.06.10 - 00:57 Uhr

"Meine Eltern haben für die Hausdämmung ca. 6000€ gezahlt. Und sag mir nicht, dass sich dass in ein paar Jahren durch Energieeinsparung ausgezahlt hat. "

Richtig:

Meine Eltern haben für die Hausdämmung ca. 6000€ gezahlt. Und sag mir nicht, dass sich dass in ein paar Jahren durch Energieeinsparung nicht ausgezahlt hat.

Beitrag von lassiter 23.06.10 - 15:06 Uhr

Du hast meine Frage nicht beantwortet, wo ist deine Rechnung?

Nach einer Heizperiode zu behaupten, man habe ¼ der Heizkosten gespart, ist dem Glückstreffer beim Lotto gleichzusetzen.

In einem Blog kann jeder genau den Unsinn schreiben der ihm gerade einfällt, darum gibt es die ja auch.

Fazit: Du hast NULL Ahnung, davon aber sehr viel.


Josef

Beitrag von kathrincat 22.06.10 - 17:58 Uhr

das mit den betriebskosten kommt jedes jahr, aber die kosten werden ja auch jedes jahr höher und heizen und co müssen sie ja, daran brauchen sie auch nichts zu machen, ich keine keine der die kosten senken konnte. keine einige harz 4 mit haus.

deine eltern müssen besstimmt nciht raus, und sie sollen auch heizen und co, denn frieren müssen sie nicht!

du schreibst es doch selber, sie haben gezahlt, auch werden sie es bestimmt weiter zahlen, aber versuchen kann man es ja mal.

wie alt ist deine mutter, wenn sie fast 60 ist, kann sie auch bei den amt einen vertrag unterschreiben, das sie niht mehr vermittelt wird. sie soll sich mal erkundigen.

Beitrag von tweety25883 22.06.10 - 18:15 Uhr

Es steht ja direkt drin, wieviel nur noch ab Januar 2011 übernommen wird (also nur noch die Kosten, die ich schon genannt habe, heißt für meine ELtern 199,95 € jeden Monat selber zahlen). Das Haus war bisher nicht gedämmt. Dieses Jahr wollten sie die Wetterseiten dämmen.

Meine Mutter ist 49 Jahre und es heißt, sie kann mehr als 3 Std. am Tag arbeiten. Sie hat eine Bescheinigung, dass sie nicht lange stehen, sitzen, liegen darf, nicht bei Nässe und Kälte arbeiten darf etc. Ja, wo gibt es aber diese Arbeit. Normal darf sie auch nicht als Verkäuferin arbeiten und trotzdem hatte sie den 400 € Job angenommen, weil es eben nichts gibt, was die Abwechslung bietet. Sie hat einen Behindertenausweiß, aber bekommt keine Verschlimmerung, weil angeblich alles von nur einer Sache ausgeht.

Puh, das wird schwierig. Ich glaub ich ruf morgen mal meinen Anwalt an und versuche einen Termin für sie zu bekommen, wenn sie die Woche noch her kommt.

Beitrag von manavgat 22.06.10 - 18:43 Uhr

wendet Euch an www.tacheles-sozialhilfe.de oder gleich an einen Anwalt.

Das ist nicht rechtens. Ein eigengenutztes Haus darf - soweit ich weiß - 120 qm haben und auch die entsprechenden Heizkosten.

Auf jeden Fall könnt und müsst ihr Widerspruch gegen den Bescheid erheben.

Gruß und alles Gute

Manavgat

Beitrag von zwiebelchen1977 22.06.10 - 19:56 Uhr

hallo

Es ist aber nicht das Haús der Oma, sondern das der Eltern. Die Oma wohnt zur Miete und um sie geht es.

Bianca

Beitrag von manavgat 22.06.10 - 20:13 Uhr

Es geht um die Eltern!

2-Personenhaushalt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von tweety25883 22.06.10 - 21:05 Uhr

Es geht um eine Eltern. Die Miete, die meine Oma zahlt, wird ja bei meinen Eltern als Einkommen angerechnet. Ich werd sehen, dass wir für Donnerstag einen Termin beim Anwalt bekommen.

LG

Beitrag von zwiebelchen1977 22.06.10 - 21:18 Uhr

Hallo

Ok, dachte, es ginge um deine Oma

Bianca

Beitrag von tweety25883 22.06.10 - 21:20 Uhr

Ist ja kein Problem.:-D

Beitrag von zwiebelchen1977 22.06.10 - 21:28 Uhr

Hallo

Sie nutzen das Haus aber doch nicht alleine.?

Bianca

Beitrag von manavgat 23.06.10 - 09:27 Uhr

Dann müsste man argumentieren, wie bei einer Eigentumswohnung. Da gilt eine Grenze von 80 qm!

Gruß

Manavgat

Beitrag von sonne_1975 22.06.10 - 22:38 Uhr

220 EUR für Heizung? Monatlich? Für das ganze Haus oder nur für den Teil deiner Eltern?

Was ist das für eine Bruchbude??? Wenn sie die Heizung so gut wie nie aufdrehen, wie können sie dann soviel verbrauchen?

Irgendwas stimmt hier nicht, das ist unmöglich.

Als wir unser 2-Fam-Haus (insg. 207 qm) noch nicht gedämmt haben, haben wir ca. 2000 EUR im Jahr an Öl verbraucht, es sind 170 EUR monatlich für beide Wohnungen zusammen. Und wir mussten nicht in Strumpfhosen schlafen.

Wenn deine Eltern ALG2 bekommen, von welchem Geld wollen sie denn dämmen? Wir haben für die Dämmung z.B 20.000 EUR gezahlt und es war noch sehr günstig. Deutsche Firmen wollten es für 30.000 EUR machen.

LG Alla

Beitrag von tweety25883 23.06.10 - 08:17 Uhr

Ja, das ist für das komplette Haus. Meine Oma dreht die Heizung immer viel auf. Sie hat sie jetzt im Mai sogar noch an gehabt und meist auf 3 oder auch 4. Meine Elten haben sie gaaaaanz selten über 3. meist sogar nur auf 2 und da geht kaum was durch. Leider haben sie auch keine getrennten Zähler. Meine Oma zahlt trotzdem Anteilig Gas bei meinen Eltern (Warmmiete eben).

Sie bekommen ergänzende Leisungen. Geld für die Dämmung haben sie die letzten Jahre zusammengespart. Sie brauchen auch nur das Material und die Arbeiten macht mein Papa allein evtl. mit Freunden.

Ich selbst hab in meiner letzten Wohnung auch für 89 m² 120 € im Monat für Gas bezahlt, aber wir haben auch nicht gefrohren.

LG

Beitrag von windsbraut69 23.06.10 - 09:12 Uhr

Wie geht das denn, dass die ARGE die kompletten Heizkosten übernimmt für beide Parteien?

LG

Beitrag von tweety25883 23.06.10 - 09:39 Uhr

Übenhemen sie ja jetzt auch nicht. Der Heizkostenanteil, den meine Oma zahlt, wird gegen gerechnet und von dem, was übrig bleibt, zahlen sie ja auch nicht alles, aber mehr, als das Amt ab Januar übernehem will.

Es geht mir ja in erster Linie darum, dass man bei Eigentum mehr m² haben darf, als bei einer normalen Mietwohnung. Möchte meinen, dass es da für 1-2 Personen 80 m² waren (bin aber nicht sicher). Wenn das so ist, müssten ja wenigstens auch für diese m² die Betriebs- und Heizkosten übernommen werden. Sind immerhin 15 m² mehr, die übernommen werden müssten. Ausreichen würde es trotzdem nicht. :-(

Meine Mutter überlegt nun, entweder meine Oma zu sich in die Wohnung holen und die eine Hälfte verkaufen (was die Kreditkosten allerdings auch nicht abdecken würde und der neue Eigentümer müsste die Heizung noch don der Anlage trennen, dass diese für jede Wohnung einzeln abgerechnet werden können), oder zu vermieten (was allerdings auch mit Kosten verbunden ist, da mindestens Verdunster an die Heizkörper angebracht werden müssten, um abrechnen zu können und die Mieteinnahmen werden genauso angerechnet).

Meine Mutter würde auch komplett verkaufen, aber da hängt auch deren Existenz ein wenig dran. Mein Vater hätte keine Möglichkeit Werkzeug oder Baumaterial zu lagern in einer Wohnung. Wenn er am Wochenende zu Hause ist, zieht er sich auch gern in seine Werkstatt zurück und bastelt dort an diversen Dingen rum. In einer Stadtwohnung würde er eingehen, weil er nichts zu tun hat. Und wohin mit meiner Oma? Die bekommt man nicht in eine Stadt. SIe verlässt ihre Wohnung so schon kaum und ist immer auf jemanden angewiesen. Wenn das Haus verkauft werden würde mit lebenslangen Wohnrecht für meine Oma, dann ist sie aufgeschmissen. Sie kommt nicht zum Arzt, nicht zum einkaufen etc.

LG

Beitrag von windsbraut69 23.06.10 - 09:47 Uhr

Ja, vielleicht bekommst Du ja noch eine wirklich kompetente Antwort von Kingwithdeckchair!
M. W. gelten beim eigenen Haus schon andere Grenzen als bei einer gemieteten Wohnung aber irgendwie angemessen müssen die Kosten sicher dennoch sein und die Vermietung innerhalb der Familie hier erscheint mir bisschen undurchsichtig.

Gruß,

W

Beitrag von tweety25883 23.06.10 - 09:54 Uhr

Ursprünglich war die Miete meiner Oma (also die Kaltmiete) mit für die Kredittilgung gedacht. Als sie ins ALG II gefallen sind, war es ja so nicht mehr möglich und die Mieter wurde als Einkommen angerechnet (logisch).

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